Lerncomputer ?

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*Der Computer hat einen hohen Aufforderungscharakter: multimedial, interaktiv, von gesellschaftlich anerkanntem Wert

*Computerkompetenz zählt in unserer Gesellschaft zunehmend zu den Kulturtechniken in der Schule, im Beruf und privat.

*Der Computer ist – unabhängig davon, ob er für Spiele, Lernspiele oder andere Anwendungen benutzt wird – ein Garant für unpersönliche Rückmeldung: rücksichtslos, nicht erzieherisch-verständnisvoll, nicht verletzend, nicht besserwisserisch, ohne Schadenfreude…
- und damit “vertrauenswürdiger” als manch menschlicher Lehrer.

*Der Computer hat kein Fehlergedächtnis: Fehler verschwinden aus der “wirklichen Welt” – und tauchen je nach Programm auch in der virtuellen nicht mehr auf, können entweder komplett rückgängig gemacht werden oder sind zumindest am späteren “Erfolgsergebnis” nicht mehr zu erkennen…
(-> Ich kann etwas so oft versuchen, wie ich Lust dazu habe – und muss mich dabei nur mit meinen eigenen Emotionen auseinandersetzen.)

*Der Umgang mit dem Computer beinhaltet soziale Interaktionen:
- interaktives Spielen mit mehreren Teilnehmern
- von anderen lernen – mit Hilfe anderer Probleme lösen
- mit anderen lernen – gemeinsam Lösungen erarbeiten
- lehren – anderen bei der Lösung von Problemen helfen / erklären
- allg. geeignet als gemeinsames Interesse / Gesprächsthema

*Der Computer ist Ausdruckmittel / eröffnet Wege zur Selbstdarstellung:
- kreative Möglichkeiten
- Experimentieren mit “Probe-Identitäten” in virtuellen Welten

ein Beispiel zum Thema “virtuelle Welten und Identitätsentwicklung” für Interessierte:
http://foren-messaging-networking.suite101.de/article.cfm/jugendliche_im_chat

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