Tiergestützte Therapie?
Pferde als “Entwicklungshelfer”
*In einem Fall als “Belohnung” für das Verlassen der Komfortzone:
Innerhalb eines Planes “erst das…dann zum Stall” begibt sich z.B. ein pferdeliebender Autist in unbekannte und damit möglicherweise gefährliche Situationen…
*In einem anderen Fall als “Eindruck”,
der das dringende Bedürfnis weckt, sich “sprachlich” auszudrücken.
*Oder als “Erlebnis”
Faszination des Grauens…ich will, aber ich krieg keine Garantie, dass alles glatt läuft…will ich mehr als ich Angst habe…ich will…wow…ich hab mich getraut.
*Oder als Minisystem zum Studieren sozialer Zusammenhänge
Das Pferd meldet Fehler gnadenlos, direkt und ehrlich zurück – und geht dann möglichst schnell wieder in den “Normal-Modus”.
*Oder als Persönlichkeitstraining direkt:
Pferde folgen nicht jedem…man braucht schon eine gewisse “selbstsichere Ausstrahlung” (mein Terrier funktioniert ähnlich)…wenn dann allerdings ein 500kilo- Tier brav hinter mir hertrottet und sich bei Gefahr sogar hinter mir zu verstecken versucht – das bringt mindestens 1m inneren Größengewinn. (Und wenn der Terrier tatsächlich mal macht, was ich will: HA!)
*zum Liebhaben und zusammen schweigen
basales Erleben und emotionale Entspannung
*…zum gemeinsam im Fehler sein
sehr beziehungsfördernd
*…zum “Ich-hab-den-Futtereimer”-Wichtig-Sein
Macht und wie man sie sinnvoll einsetzt – Verantwortung
*…zum Sich-Bewusst-Bewegen-Müssen
Pferd animiert zum “bewussten” Bewegen, weil es angesichts des “Redeschwalls an Körpersprache” ziemlich verwirrt reagiert und irgendwann dann gar nicht mehr “zuhört”
Und als Übersetzer für mich:
Ich hantiere die Tiere jeden Tag, hab sie zum Teil schon seit 15 Jahren und alle selbst ausgebildet.
Ich sehe, wie sie auf einen Menschen reagieren und wie ein Mensch auf sie zugeht -und weiß schon ziemlich viel.
(Pferde übersetzen Muskeltonus in Verhalten…sozusagen. )
Tiergestützte Therapie? Heiltherapeutisches Reiten?
Brauchen Kinder ein “Therapiesetting”, um vom Umgang mit Tieren zu profitieren?
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