Wahrnehmen, konzentrieren, entspannen
K O N Z E N T R A T I O N
=
Zustand eingeschränkter
W A H R N E H M U N G
=
E N T S P A N N U N G
Konzentration hängt eng mit Wahrnehmung zusammen:
Wenn ich meine Aufmerksamkeit/Wahrnehmung auf eine Sache/einen Reiz konzentriere, lasse ich alles andere los.
Erlebe ich diesen Reiz als angenehm und lasse mich gerne auf diese Wahrnehmung ein, führt mich dieser Reiz in einen Zustand der entspannten Konzentration/konzentrierten Entspannung.
Führe ich unter günstigen Umständen (Ungestörtheit, Ruhe, angenehme Umgebung…) eine bestimmte Wahrnehmungs-/Konzentrationsübung regelmäßig bis zum Erreichen dieser konzentrierten Entspannung durch, entsteht dabei eine gewisse Routine = konditionierte Entspannungsreaktion, die mir schließlich ein Erreichen des Entspannungszustandes auch unter ungünstigen Bedingungen ermöglicht.
Erwachsene können sich mit Mentaltechniken ( wie z.B. den Formeln des Autogenen Trainings) auf „entspannende Reize“ konditionieren, ihre Aufmerksamkeit bewusst und willentlich auf eine bestimmte Wahrnehmung lenken. Kinder brauchen kindgerechte Reize, die individuell von Kind zu Kind und Situation zu Situation verschieden sein können und aus sich heraus, ohne willentliche mentale „Anstrengung“ die Aufmerksamkeit des Kindes auf sich ziehen.
Natürlicher Bestandteil der kindlichen Wahrnehmung ist Bewegung: Das Kind er-geht, er-läuft, er-spielt, er-tanzt, ER-FÄHRT sich und seine Umwelt im Sich-Bewegen. Vor allem koordinierte, rhythmisch-gleichmäßige Bewegungen wie Gehen, Laufen, Tanzen u.ä. helfen, Spannungszustände zu lösen.
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