Mein digitales Ich – Äußerungen statt Äußerlichkeiten ?

Ich:
tier- und kinderbedingt meistens in “Spielkleidern” (Outdoor Wear)unterwegs, Schaffschuhe (deutsch: Sicherheitsstiefel ;) ), Lieblingskappe…
Ein Test hat gerade ergeben: In “zivil” werde ich gar nicht erkannt :)

Meine Sprache:
An das Wesen meines Terriermischlings^^ und die Bedürfnisse der Kinder (Downis, Autisten…) angepasst – einfach, klar und deutlich… und oft auch laut, weil “outdoor” und weder Hunde noch Kinder gehen immer schön brav bei Fuß.

Mein Auto:
Wie die Hosentasche eines Kindes… man findet (vielleicht) keine toten Frösche darin, aber diverse Steine und alte Knöpfe auf jeden Fall – und auch sonst wahrscheinlich eigentlich alles… eine Mischung aus “Eigentlich brauche ich einen Traktor”, fahrender Hundehütte und Kinderspielplatz.

Meine Eindrücke:
Ich werde beurteilt nach dem, was ich arbeite.
Meine Arbeit wird beurteilt nach dem, was ich damit verdiene.
Den Verdienst erkennt man an Auto und Kleidung und so…
Außerdem gilt das als Arbeit, was stresst und außerhalb des “Privatalltags” stattfindet.

Blöd:
Ich mag meine Arbeit, kriege dafür leider nicht, was ich eigentlich “verdiene” ^^, trenne sie nicht wirklich von meinem “Privatleben”… und die Studiererei gilt ja eh als Hobby.

Mein Entschluss:
Ab sofort bin ich einfach stolz auf meine entspannte Ausstrahlung, wenn wieder jemand meint, ich hätte den ganzen Tag nichts zu tun.

Meine Nach-Gedanken:
Würden die Menschen, die sich offline ein Bild von mir machen,
mich online wiedererkennen ?
Eigentlich interessant, wie uns das Internet auf “andere Facetten” unsrer Persönlichkeit “reduziert”
… oder vielleicht besser: “konzentriert” ?
Gibt es “digitale Äußerlichkeiten” ?

2 Antworten auf Mein digitales Ich – Äußerungen statt Äußerlichkeiten ?

  • JayRachel sagt:

    Hihi, schön:-) Also umgekehrt hätte ich dich erkannt – oder zumindest konnte ich die Bilder (On- und Offline) zusammenbringen.
    Und wenn ich die Beschreibung deines Autos lese kriege ich grad unbändige Lust auf Wiese, Wald, Bäumeklettern und Pferdestreicheln. Und loslassen und locker sein…
    Und doch bin ich soo froh, dass ich nicht mehr studiere – so locker ist das nämlich alles gar nicht, wenn man auch noch arbeitet. Aber das muss ich dir wohl nicht erzählen… ;-)

  • bea sagt:

    hach evi, du stellst immer sooo schöne fragen…und hast so einen ganz besonderen blick auf die welt… ;) wir haben uns ja erst ein einziges mal im “richtigen leben” getroffen…und gleich erkannt…oder lag das daran, dass wir beide unsere handies in der hatten und grad zusammen telefoniert haben, um uns zu finden im hörsaal… ;) ähm, egal…seit ich an der fernuni virtuell studiere, hat sich mein “reales ich” sehr verändert…äußerlich und innerlich…ich bin dem “green girl”, das ich als layout in meiner ersten blog-version hatte, äußerlich immer ähnlicher geworden…und innerlich immer mehr zur “angehenden psychologin”…alles sozusagen virtuell verursacht…

    mich hat das thema “virtualität” auch sehr gepackt, als ich in m5 den aufsatz von whitty gelesen hab… 8) das ist ein thema, über das ich mit dir zu gern stundenlang die köpfe heiß reden würde…

    du hast deinen blog vergessen in deiner aufzählung…wie hat dich das bloggen verändert…?

    liebe gedankenvolle grüße
    bea

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