Studiererei: Ausdrucke

Psychologiebücher (nicht) zu verkaufen

“…weil es leichter ist, die Bücher zu behalten, als das, was drin steht.”
(Autor unbekannt)

Last Minute: wie mein Gedächtnis funktionieren würde,
wenn vor der Klausur noch Zeit wäre,
es artgerecht zu halten und zu füttern

  • gedächtnis1
    basics, Prüfmethoden: Kriterium, Maß …
  • gedächtnis2
    Gedächtnisarten, sensorischer Speicher, Arbeitsgedächtnis, Langzeitgedächtnis, deklaratives + prozedurales Gedächtnis
  • gedächtnis3
    Gedächtnisprozesse: Enkodieren, Abrufen, Behalten und Vergessen
    Vergessenstheorien: Spurenzerfall, Interferenz, Zugänglichkeit
    Fertigkeitserwerbsmodell /Fitts , ACT-Modell /Anderson
  • gedächtnis4
    Konstruktivität der Erinnerung: false memory syndrom, flashbulb memories, Quellenamnesie
  • gedächtnis5
    Amnesien und Demenz

Links:

  • Blitzlichterinnerungen:
    “Das wissen Sie bestimmt noch genau:
    wo und wie Sie von den Terroranschlägen des 11. September 2001 erfuhren.
    Doch ist auf solche blitzlichtartigen Momentaufnahmen Verlass? Forscher hegen begründete Zweifel.”

    Spektrum der Wissenschaft/Gehirn+Geist: 9/11 – Und wo waren Sie?
  • Erinnerung und Selbst-Bewusstsein:
    “Offensichtlich erlauben erst sprachliche Zeitbegriffe den Aufbau eines raum-zeitlichen Bezugssystems. Zudem wird das Erinnern erheblich dadurch begünstigt, dass die Erfahrungen verbalisiert werden können”
    Forschung Frankfurt: »Wo bin ich – wer bin ich?«
  • Selektivität und Konstruktivität des Gedächtnisses:
    “Viele Menschen haben ein “selektives Gedächtnis”, in dem bleibt, was einmal aufgenommen wurde, und das neue, korrigierende oder widersprechende Informationen wie ein Immunsystem Viren abwehrt, um energieökonomisch die Arbeit der Veränderung zu vermeiden.”
    Telepolis: Kognitive Immunität vor Informationsflut

Lernen bis zum Schluss

… ein Nachteil meines etwas unorganisiert-organisch-dynamischen Lernstils:
Ich bin 3 Tage vor der Klausur immer noch nicht fertig – seufz.

natürlich verbunden mit guten Vorsätzen für´s nächste Semester:
z.B. Finden einer anderen Lernstrategie


dabba dabba Vokabeltrainer:

  • Lernen1
    basics, Überblick Lerntheorien, behavioristische Lerntheorien: klassisches, instrumentelles, operantes Konditionieren
  • Lernen2
    Behavioristische Lerntheorien:Kritik + Anwendungsbereiche, Kognitive Lerntheorien: Computermodell des Geistes, Tolman, TOTE-Modell, Bandura/Lernen am Modell: Experimente, Ergänzungen, Anwendungsbereiche

für Fernuni-Hagen-Studenten (mit Passwort – gibt´s in moodle):
Zusammenfassung Lernen, Gedächtnis… auf  http://psychologik.wordpress.com/
Danke, Meli!

und noch ein paar Links

  • Lernen am Modell:
    “Mit gutem Beispiel voran – diese Regel gilt vor allem im Umgang mit Kindern. Denn wenn die Kleinen etwas Neues lernen, orientieren sie sich eher an Erwachsenen als an Gleichaltrigen, haben Forscher beobachtet. Das Vertrauen in die Vorbilder ist dabei enorm groß.”
    Spiegel online/Wissenschaft: Kinder schauen lieber bei Erwachsenen als bei Gleichaltrigen ab
  • Gewalt lernen?
    Killerspiele sind für weibliche und männliche Asiaten und Europäer gleich gefährlich. Oder gleich ungefährlich. Auf jeden Fall aber: gleich schwer wissenschaftlich greifbar. “
    Spektrum direkt: Bewiesen: Killerspiel-Studien sind kompliziert


Planen und Handeln

…nach wissenschaftlich – psychologischer Zerarbeitung  von Wahrnehmung, Emotion, Motivation, Volition und jetzt noch Handlungsplanung wär´s nun eigentlich an der Zeit,

ein esoterisches Lebenshilfe – Buch “Zurück  zum Ziel” zu schreiben,
eine GO!-Sekte zu gründen oder zumindest
PersonalCoach zu werden.

aber ich hab ja leider nicht diese Zeit, an der es wäre… vielleicht nach der Klausur?

  • handlungsplanung1
    basics, Fragen der Handlungsplanung, Antizipationseffekte, Komplexitätseffekte, Reiz-Reaktions-Kompatibilität, motorische Programme, motorische Schemata, Merkmalsbindung, Ziele
  • handlungsplanung2
    Planung von Handlungssequenzen,  Aktivierungsproblem, Sequenzierungsproblem, Verkettung, Integration, hierarchische Kontrolle, TOTE, Trainingseffekte
  • handlungsplanung3
    multiple Handlungen,
    Verarbeitungsengpässe, Verteilung mentaler Ressourcen, Implementierung von Aufgabensets,Wechsel zwischen Handlungen

hauptsächlich via Hommel, B. (2002). Planung und exkutive Kontrolle von Handlungen.
In J. Müsseler W. & Prinz (Hrsg.), Allgemeine Psychologie (Kap. 6a). Heidelberg: Spektrum.


interessante Links zum Thema Multitasking

  • podcast.de:
    “…wie viele Vorgänge der Mensch tatsächlich gleichzeitig bearbeiten kann, ohne dass Leistung und Lebensqualität darunter leiden. * Christina Jaenisch, Diplompsychologin und Arbeitsmedizinerin vom TÜV Rheinland * Prof. Gerhard Roth, Direktor des Instituts für Hirnforschung an der Universität Bremen”
    SWR1
  • Spiegel online /Wissenschaft
    Arbeitspsychologie:
    “Alles gleichzeitig, lautet an vielen Arbeitsplätzen das Gebot der Stunde…Wer sich aber so vereinnahmen lässt und alles auf einmal tun will, macht mehr Fehler, verschwendet Zeit – und verlernt das Denken.
    Schön der Reihe nach statt Multitasking
  • Handelsblatt /Forschung+Medizin
    “Hirnforscher belegen, dass die Ansprüche vieler Arbeitgeber unerfüllbar sind. Der Mensch kann nicht mehrere Aufgaben gleichzeitig erfüllen. So bleibt Multitasking wohl vorläufig doch nur moderner Mythos.
    Mythos Multitasking
  • BRalpha /Geist und Gehirn
    Vergleich MultiTasker / Nicht-MultiTasker mit Beispiel-Aufgaben – Manfred Spitzer: “Wenn Sie noch keine Aufmerksamkeitsstörung haben, dann können Sie sich eine antrainieren.”
    Folge 156 Multitasking

Reine Willenssache

schwein

Schwein, lageorientiert

volition
Verhaltenssteuerung, volitionale Kontrollprozesse, Kontrolldilemmata, Theorie der determinierenden Tendenzen, Rubikonmodell, Handlungskontrolltheorie

Links zum Thema


Rubikonmodell

Motive

Um das Herz
und den Verstand
eines anderen Menschen
zu verstehen,
schaue nicht darauf,
was er erreicht hat,
sondern wonach er sich sehnt.

Khalil Gibran

Jetzt eins oder später zwei?

Links zum Thema:

  • Artikel zum “Anschlussmotivations-Hormon” Oxytocin:
    Spiegel online -
    Hormontherapie für Autisten?
  • wie Perfektionismus demotiviert:
    “Das schlechte Gewissen und der Vergleich mit anderen
    treiben immer weiter in die Optimierung -
    und gleichzeitig entziehen sie den Mut,
    wirklich Außergewöhnliches zu leisten,
    weil sie die Latte immer höher hängen.”
    Spiegel online /Unispiegel: Optimierungswahn
  • Geld motiviert:
    “Werden Investmentbanker also durch die Aussicht auf hohe Boni
    ähnlich konditioniert wie ein Pawlow’scher Hund?”

    Stuttgarter Zeitung/Wirtschaft+Finanzen: Ein fetter Bonus wirkt wie Kokain
  • Extrinsische vs. intrinsische Motivation:
    Motivation durch Geld kann auch nach hinten losgehen ->

    “Kreative und innovative Tätigkeiten beruhen weitgehend auf intrinsischer Motivation.
    Extrinsisch motivierte Mitarbeiter lernen langsamer und weniger intensiv.”

    FAZ.NET /Wirtschaft: Was treibt Menschen an?

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