Lernen bis zum Schluss
… ein Nachteil meines etwas unorganisiert-organisch-dynamischen Lernstils:
Ich bin 3 Tage vor der Klausur immer noch nicht fertig – seufz.
natürlich verbunden mit guten Vorsätzen für´s nächste Semester:
z.B. Finden einer anderen Lernstrategie
dabba dabba Vokabeltrainer:
- Lernen1
basics, Überblick Lerntheorien, behavioristische Lerntheorien: klassisches, instrumentelles, operantes Konditionieren
- Lernen2
Behavioristische Lerntheorien:Kritik + Anwendungsbereiche, Kognitive Lerntheorien: Computermodell des Geistes, Tolman, TOTE-Modell, Bandura/Lernen am Modell: Experimente, Ergänzungen, Anwendungsbereiche
für Fernuni-Hagen-Studenten (mit Passwort – gibt´s in moodle):
Zusammenfassung Lernen, Gedächtnis… auf http://psychologik.wordpress.com/
Danke, Meli!
und noch ein paar Links
- Lernen am Modell:
“Mit gutem Beispiel voran – diese Regel gilt vor allem im Umgang mit Kindern. Denn wenn die Kleinen etwas Neues lernen, orientieren sie sich eher an Erwachsenen als an Gleichaltrigen, haben Forscher beobachtet. Das Vertrauen in die Vorbilder ist dabei enorm groß.”
Spiegel online/Wissenschaft: Kinder schauen lieber bei Erwachsenen als bei Gleichaltrigen ab - Gewalt lernen?
“Killerspiele sind für weibliche und männliche Asiaten und Europäer gleich gefährlich. Oder gleich ungefährlich. Auf jeden Fall aber: gleich schwer wissenschaftlich greifbar. “
Spektrum direkt: Bewiesen: Killerspiel-Studien sind kompliziert
Planen und Handeln
…nach wissenschaftlich – psychologischer Zerarbeitung von Wahrnehmung, Emotion, Motivation, Volition und jetzt noch Handlungsplanung wär´s nun eigentlich an der Zeit,
ein esoterisches Lebenshilfe – Buch “Zurück zum Ziel” zu schreiben,
eine GO!-Sekte zu gründen oder zumindest
PersonalCoach zu werden.
aber ich hab ja leider nicht diese Zeit, an der es wäre… vielleicht nach der Klausur?
- handlungsplanung1
basics, Fragen der Handlungsplanung, Antizipationseffekte, Komplexitätseffekte, Reiz-Reaktions-Kompatibilität, motorische Programme, motorische Schemata, Merkmalsbindung, Ziele - handlungsplanung2
Planung von Handlungssequenzen, Aktivierungsproblem, Sequenzierungsproblem, Verkettung, Integration, hierarchische Kontrolle, TOTE, Trainingseffekte - handlungsplanung3
multiple Handlungen, Verarbeitungsengpässe, Verteilung mentaler Ressourcen, Implementierung von Aufgabensets,Wechsel zwischen Handlungen
hauptsächlich via Hommel, B. (2002). Planung und exkutive Kontrolle von Handlungen.
In J. Müsseler W. & Prinz (Hrsg.), Allgemeine Psychologie (Kap. 6a). Heidelberg: Spektrum.
interessante Links zum Thema Multitasking
- podcast.de:
“…wie viele Vorgänge der Mensch tatsächlich gleichzeitig bearbeiten kann, ohne dass Leistung und Lebensqualität darunter leiden. * Christina Jaenisch, Diplompsychologin und Arbeitsmedizinerin vom TÜV Rheinland * Prof. Gerhard Roth, Direktor des Instituts für Hirnforschung an der Universität Bremen”
SWR1 - Spiegel online /Wissenschaft
Arbeitspsychologie:
“Alles gleichzeitig, lautet an vielen Arbeitsplätzen das Gebot der Stunde…Wer sich aber so vereinnahmen lässt und alles auf einmal tun will, macht mehr Fehler, verschwendet Zeit – und verlernt das Denken.”
Schön der Reihe nach statt Multitasking - Handelsblatt /Forschung+Medizin
“Hirnforscher belegen, dass die Ansprüche vieler Arbeitgeber unerfüllbar sind. Der Mensch kann nicht mehrere Aufgaben gleichzeitig erfüllen. So bleibt Multitasking wohl vorläufig doch nur moderner Mythos.”
Mythos Multitasking - BRalpha /Geist und Gehirn
Vergleich MultiTasker / Nicht-MultiTasker mit Beispiel-Aufgaben – Manfred Spitzer: “Wenn Sie noch keine Aufmerksamkeitsstörung haben, dann können Sie sich eine antrainieren.”
Folge 156 Multitasking
Reine Willenssache
Schwein, lageorientiert
volition
Verhaltenssteuerung, volitionale Kontrollprozesse, Kontrolldilemmata, Theorie der determinierenden Tendenzen, Rubikonmodell, Handlungskontrolltheorie
Links zum Thema
- Steuert mein Denken den Ball?
Video bei Spiegel online: Psychotrick statt Forschungswunder
Motive
Um das Herz
und den Verstand
eines anderen Menschen
zu verstehen,
schaue nicht darauf,
was er erreicht hat,
sondern wonach er sich sehnt.
Khalil Gibran
- motivation1
Basics, Verhaltensaktivierung, biogene + soziogene Motive – nachbearbeitet am 17.02. - motivation2
Ziele und Motive - motivation3
Motivationstheorien
- ein paar aus vielen, Zuordnung ohne Garantie – da sagt jeder was anderes
Jetzt eins oder später zwei?
Links zum Thema:
- Artikel zum “Anschlussmotivations-Hormon” Oxytocin:
Spiegel online - Hormontherapie für Autisten? - wie Perfektionismus demotiviert:
“Das schlechte Gewissen und der Vergleich mit anderen
treiben immer weiter in die Optimierung -
und gleichzeitig entziehen sie den Mut,
wirklich Außergewöhnliches zu leisten,
weil sie die Latte immer höher hängen.”
Spiegel online /Unispiegel: Optimierungswahn - Geld motiviert:
“Werden Investmentbanker also durch die Aussicht auf hohe Boni
ähnlich konditioniert wie ein Pawlow’scher Hund?”
Stuttgarter Zeitung/Wirtschaft+Finanzen: Ein fetter Bonus wirkt wie Kokain - Extrinsische vs. intrinsische Motivation:
Motivation durch Geld kann auch nach hinten losgehen ->
“Kreative und innovative Tätigkeiten beruhen weitgehend auf intrinsischer Motivation.
Extrinsisch motivierte Mitarbeiter lernen langsamer und weniger intensiv.”
FAZ.NET /Wirtschaft: Was treibt Menschen an?
Wie geht es dir?
Mach den Stroop-Test
-> lies die Wörter
-> nenn die Farben
Wenn das mit dem Lesen den Farben gut geklappt hat, bist du wahrscheinlich nicht so gut drauf. Schade.
Über Emotionen:
emotion1
Basics, Komponenten, Funktion
emotion2
Klassifikation, Theorien / Forschungsansätze, Induktion von Emotionen
Links zum Thema:
- Spiegel online /Wissenschaft:
“Des einen “:-)” ist des anderen “^.^”:
kulturspezifische Eigenheiten beim Dekodieren von Gesichtsausdrücken”
Mimik-Barriere: Warum Asiaten Europäer missverstehen - Spiegel online /Wissenschaft:
“Die Gefühle, die Weinen auslösen, sind ebenso vielfältig wie individuell unterschiedlich – der Sinn der Tränen selbst ist aber immer noch unklar.”
Tränen-Studie: Warum wir weinen - Spiegel online /Wissenschaft:
“Briten und Himba verstanden gleichermaßen Tonaufnahmen von Lauten, die Zorn und Ärger, Angst, Ekel und Trauer, aber auch positive Gefühle wie Freude oder Erheiterung ausdrückten.”
Universelle Kommunikation: Gefühlslaute werden weltweit verstanden - Spiegel online /Wissenschaft:
“Unsere Studie zeigt, dass die stimmensensitiven Gehirnregionen bereits im Alter von sieben Monaten Stimmen und die damit verbundenen Emotionen erkennen”, erklärt Grossmann. Das könnte wichtig sein für die frühzeitige Diagnose von Entwicklungsstörungen.”
Schon Kleinkinder erkennen Gefühle in der Stimme


