Archiv für die Kategorie „Studiererei: Eindrücke“

Moralisch einwandfreier Stillstand

Keine Ahnung, ob es meine innere Pippi Langstrumpf, meine ALF-Anteile oder sonstige Etwasse aus den pumuckeligen Untiefen meiner Seele schwarzen Seele waren…
ES hat mir vor langer Zeit mal eingeflüstert, die folgende Aussage beinhalte irgendeine Zauberformel:

Leute ohne Moral,
wenn sie nicht sture, brutale Typen sind, amüsieren mich.
Sie sind fantasievoll, geistig beweglich
und nicht bereit, sich der Gesellschaft zu beugen.
Und sie sind dramatisch nahrhaft.
Patricia Highsmith

Seit fast 20 Jahren steht das so in meinem “Ideenbuch” – und ich konnte es nie sinnvoll “verwenden”… an einen netten Menschen weiterschreiben oder in einer un- bis tiefsinnigen Diskussion zitieren…

Jetzt lese ich im Zusammenhang mit der Moralforschung zum Thema “Moral und Evolution” :

“Es könnte also sein, dass es gerade nicht die angepassten, netten, freundlichen und kooperativen Mitglieder einer Gesellschaft sind, die den gesellschaftlichen Wandel beflügeln. Vielleicht benötigen wir in bestimmten Phasen auch die unangepassten, unkooperativen Quertreiber… ”
Dr. Horst Heidbrink / “Moral, Kooperation und Wettbewerb”
in “Einführung in die Moralpsychologie”

Da häng ich dann noch dieses Video drunter:

Und noch ein paar tags als Kurz-Statements oder Instant-Gedanken (zum Selbst-Anrühren):
#Autist #Geistigbehindert  #Arschloch(sofern nicht…s.o.) #Kind #Ausländer #…

Studieren im web 2.0

Diskussion: ” Wie kommt das eLearning in die Hochschule ? “  auf dem Blog Hochschulballett

These 1:
Studierende wissen zu wenig über die Möglichkeiten, die Online-Lernangebote Ihnen eigentlich bieten (könnten).
Gleichzeitig sind sie als Gruppierung nicht die Digital Natives, für die wir sie gerne halten.

These 2:
Lehrende haben oft Angst vor Mehrarbeit oder Überforderung, die Ihnen durch den Einsatz von Online-Bausteinen in Ihrer Lehre entstehen könnte. Sie haben maximal Grundkenntnisse über die vorhandenen Techniken, die aber nicht ausreichen – didaktische Beratung und Unterstützung sind notwendig. Andererseits sind viele Möglichkeiten unbekannt und E-Learning wird als „großes Unbekanntes“ und damit eher als bedrohlich statt als nützlich wahrgenommen.

These 3:
Studierende haben Bedarfe – die ganz sicher noch genauer unter die Lupe genommen werden müssen als bisher, damit wir ihnen nicht Anforderungen in den Mund legen, die gar nicht vorhanden sind. Wenn Studierende diese Bedarfe artikulieren und transparent machen können und Lehrende nicht nur technisch, sondern auch didaktisch unterstützt werden, kann E-Learning an Hochschulen erfolgreich sein.

These 4:
Das Grundproblem besteht aber nicht nur in mangelnder Information und Kommunikation auf beiden Seiten, sondern auch in einer Geringschätzung der Lehrtätigkeit.

Kommentare (dort) erwünscht !

ArbeitsREICH und erwerbsARM ?

Studieren Ü30 ?

Hallo an alle Studierende,

die “die Altersgrenze überschritten” (O-Ton meiner Krankenkasse) haben !

Suche Material für einen Blogartikel zum Thema “Bildungspolitik: Studieren Ü30″ :

Mit welchen Hindernissen schlagt ihr euch bei der Finanzierung eures Studiums herum ?
Welche Verhandlungen führt ihr mit Arbeitsagentur, Arge, Krankenkassen usw. ?

Wer stellt mir seine Erfahrungen zur Verfügung ?

Meine hab ich hier kurz zusammengefasst: “Ich höre (Staats-)Stimmen”
- würd aber nun gern etwas “ernsthafter” dazu schreiben.

Wer will was dazu sagen ?
Gerne auch per eMail

Danke :) evi.

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