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	<title> &#187; Wahrnehmen und bloggen</title>
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		<title>Was hat Internet mit Zugfahren zu tun ?</title>
		<link>http://ac.ht/lc/2012/04/was-hat-internet-mit-zugfahren-zu-tun/</link>
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		<pubDate>Mon, 16 Apr 2012 11:45:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ponyQ</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wahrnehmen und bloggen]]></category>
		<category><![CDATA[eDemokratie]]></category>
		<category><![CDATA[gesellschaftliche veränderungen]]></category>
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		<category><![CDATA[zeit online]]></category>

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		<description><![CDATA[Zeit-Online-Chefredakteur Wolfgang Blau erzählt unbedingt hörenswert von &#8220;kulturellen Ängsten gegenüber neuen Technologien&#8221; von &#8220;panoramatischem Sehen&#8221; und &#8220;Lesen im Zug als Symbol der Isolation&#8221; von gesellschaftlichen, kulturellen und politischen Veränderungen durch das Internet vom Ende des journalistischen &#8220;Quasimonopols darauf, Öffentlichkeiten herzustellen&#8221; von neuen Wegen für den (Online-)Journalismus: Chancen und Risiken von eDemokratie: Bürgerbeteiligung über das Wahlkreuzchen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zeit-Online-Chefredakteur <a href="https://plus.google.com/u/0/113255309873341997679/about" target="_blank">Wolfgang Blau</a> erzählt unbedingt hörenswert</p>
<ul>
<li>von &#8220;kulturellen Ängsten gegenüber neuen Technologien&#8221;</li>
<li>von &#8220;panoramatischem Sehen&#8221; und &#8220;Lesen im Zug als Symbol der Isolation&#8221;</li>
<li>von gesellschaftlichen, kulturellen und politischen Veränderungen durch das Internet</li>
<li>vom Ende des journalistischen &#8220;Quasimonopols darauf, Öffentlichkeiten herzustellen&#8221;</li>
<li>von neuen Wegen für den (Online-)Journalismus: Chancen und Risiken</li>
<li>von eDemokratie: Bürgerbeteiligung über das Wahlkreuzchen hinaus</li>
<li>vom Bedarf an professionellem Journalismus und professioneller Politik:<br />
Wissensmanagement und sinnvolle Anwendung von Wissen</li>
<li>von der Rolle Deutschlands in der (aktuellen) Entwicklung des Internets</li>
</ul>
<p>und vom Experimentieren und Fehlermachen&#8230;<br />
<object width="640" height="360" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/LSeIoxz9Me0?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed width="640" height="360" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.youtube.com/v/LSeIoxz9Me0?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" allowFullScreen="true" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" /></object></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Von der Pädagogenseele geschimpft</title>
		<link>http://ac.ht/lc/2012/03/von-der-padagogenseele-geschimpft/</link>
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		<pubDate>Fri, 23 Mar 2012 15:31:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ponyQ</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pädagogik + Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Wahrnehmen und bloggen]]></category>
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		<description><![CDATA[Angefangen hat es mit diesem Artikel: &#8220;Die Jagd nach dem Schatz &#8211; so räumen Kinder ohne Knatsch ihr Zimmer auf&#8221; Christoph Puppe wollte wissen, was ich von solchen &#8220;spielerischen Maßnahmen&#8221; halte&#8230; und zusammen mit Borg Drone hatten wir dann zu dritt eine mehrtätige, meinem Gefühl nach gute und interessante Diskussion über gesellschaftlichen Wandel, Erziehungsziele, Erziehungsstile [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Angefangen hat es mit diesem Artikel: <a href="http://www.frag-mutti.de/Die-Jagd-nach-dem-Schatz-so-raeumen-Kinder-ohne-Knatsch-ihr-Zimmer-auf-a29692/" target="_blank">&#8220;Die Jagd nach dem Schatz &#8211; so räumen Kinder ohne Knatsch ihr Zimmer auf&#8221;</a></p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://ac.ht/lc/wp-content/uploads/2012/03/Kids_7.png"><img class="wp-image-2565 alignleft" title="Kids_7" src="http://ac.ht/lc/wp-content/uploads/2012/03/Kids_7.png" alt="" width="343" height="240" /></a></p>
<p style="text-align: justify;"><a href="https://plus.google.com/u/0/117088413554282435449/about" target="_blank">Christoph Puppe</a> wollte wissen, was ich von solchen &#8220;spielerischen Maßnahmen&#8221; halte&#8230; und zusammen mit <a href="https://plus.google.com/u/0/105796021448398557678/about" target="_blank">Borg Drone</a> hatten wir dann zu dritt eine mehrtätige, meinem Gefühl nach gute und interessante Diskussion über gesellschaftlichen Wandel, Erziehungsziele, Erziehungsstile und Erziehungspraktiken. Wer die ganze Diskussion nachlesen will: Die gibt´s <a href="https://plus.google.com/u/0/117088413554282435449/posts/1fpjXvW7a7C" target="_blank">hier</a> in Google+.</p>
<p style="text-align: justify;">Angesichts der vielen &#8220;Walls of Text&#8221;, die ich dort hinterlassen habe, ist mir klar geworden, dass ich mir zu diesem Thema dringend mal was von der Seele schreiben muss &#8211; daher nun hier mein Pädagogeninnerstes nach außen gekehrt&#8230; in Form eines Zusammenschnitts meiner Beiträge in dieser (und anderen) G+-Diskussionen.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>(Kann sein, dass die folgende &#8220;Wall of Text&#8221; etwas durcheinander geht. Aber ich will meine Gedanken und Ansichten einfach mal loswerden.)</em></p>
<p style="text-align: justify;">Das mit der Schatzsuche (siehe oben verlinkter Artikel) fällt für mich unter Kinderverarsche &#8211; Kinder verarschen heißt: Kinder nicht ernstnehmen. So was entsteht aus der Idee, das Kind müsste doch einsehen, dass&#8230; was auch immer. Hier halt, dass ein aufgeräumtes Zimmer doch viel toller ist. Hab ich als Kind auch nicht eingesehen.</p>
<p style="text-align: justify;">Das heißt nicht, dass man Probleme nicht auch mal spielerisch lösen kann &#8211; manchmal ist auch einfach keine Kapazität mehr für Auseinandersetzungen übrig. Aber das sollte keine Dauerlösung sein &#8211; meine Meinung: <strong>Her mit den Konflikten, solange ich sie noch halbwegs überblicken und kontrollieren kann&#8230;</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Wie gesagt &#8211; ab und zu ein Spielchen schadet sicher nicht und tut dem Familienklima gut. Aber als grundsätzliches Konliktlösungsprogramm würd ich das nicht empfehlen.</p>
<p style="text-align: justify;">Denn mit diesem Spielchen hab ich dem Kind einfallsreich untergeschoben, was ICH für richtig halte &#8211; ohne dass es sich bewusst damit auseinandergesetzt hat. Ich finde es fairer, wenn ich das als &#8220;meine Einstellung&#8221; (kann es sich dann gerne als Vorbild nehmen) deutlich mache. Da erwarte ich auch keine Begeisterung, das Kind soll ruhig fürchterlich schimpfen, während es macht, was ich will.</p>
<p style="text-align: justify;">Für mich ist so ein Dialog wie: <strong>&#8220;Ich will, dass du dein Zimmer aufräumst&#8221; &#8211; &#8220;Warum?&#8221; &#8211; &#8220;Weil ich das so will&#8221;</strong> immer noch das kindgerechteste. Da mach ich ganz klar, dass das Kind nicht einsehen muss, warum ich das will &#8211; also braucht es sich auch nicht irgendwie &#8220;uneinsichtig&#8221; zu fühlen, wenn seine Welt nunmal anders funktioniert. Das Problem bei dieser Art der Kommunikation ist, dass viele &#8220;Erziehungsverantwortliche&#8221; nicht ertragen können, mal (vorübergehend) der &#8220;Feind&#8221; zu sein &#8211; und von ihrem Kind lieber Einsicht (= Zustimmung und Anerkennung) wollen. Dafür ist das Kind aber nicht zuständig&#8230; von wegen &#8220;Partner&#8221;&#8230;</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Kinder brauchen keine Grenzen, Kinder haben Grenzen.</strong> Und Eltern haben auch Grenzen. Und es wäre für alle Beteiligten vielleicht einfach mal gut, wenn sich die Eltern (nicht die Kinder) über die Grenzen ihrer Kinder und ihre eigenen klar werden könnten und die Verantwortung dafür übernehmen wollten, dass diese Grenzen (auch die ihrer Kinder) eingehalten werden. Und dabei sollte es Eltern egal sein, ob die Kinder Grenzen einsehen oder nicht &#8211; mit &#8220;pädagogischer Überzeugungsarbeit&#8221; und &#8220;du musst doch einsehen, dass&#8230;&#8221; versuchen Eltern meiner Meinung nach, ein Stück der Erziehungsverantwortung an ihre Kinder abzugeben. Und die Kinder sind damit natürlich <strong>überfordert &#8211; weil es zur Einsicht einfach an Lebenserfahrung fehlt.</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Witzigerweise hatte ich bis jetzt mit trotzigen &#8220;Ich will nicht&#8221;-Kindern durchgehend Erfolg mit dem Hinweis &#8220;Ich weiß, dass du das nicht willst. Aber ich will es. Und deshalb wird es jetzt gemacht, sonst gibt´s Ärger&#8221; Das Zauberwort war: &#8220;Ich weiß, dass du das nicht willst.&#8221; Damit fühlen sich die Kinder anscheinend als Person ernstgenommen &#8211; und das spart ihnen &#8220;weitere Hinweise&#8221; auf den eigenen Willen. Ab einem bestimmten Alter funktioniert das mit Sicherheit nicht mehr &#8211; deshalb würd ich´s schon rechtzeitig &#8220;üben&#8221;.</p>
<p style="text-align: justify;">Eigentlich also gut, &#8220;wenn das Kind bockt und blockt&#8221;, denn damit artikuliert es seinen Standpunkt doch deutlich (&#8220;artikulieren&#8221; heißt ja nicht zwangsweise &#8220;verbalisieren&#8221;). Kritisch wird´s meiner Meinung nach da, wo das Kind sich ohne Ausdruck seiner eigenen Meinung &#8220;in sein Schicksal&#8221; fügt &#8211; da braucht´s dann auch dringend die Unterstützung beim Artikulieren seines Willens. Ich will ja keine angepassten Kinder. <strong>Ich will Kinder, die sich trauen, anderer Meinung zu sein.</strong> Das kann ich mir leisten, wenn ich &#8220;der Chef&#8221; bin und mich (nicht meine Meinung!) durchsetzen kann.<br />
Beim &#8220;Bocken und Blocken&#8221; kommt der Wille deutlich rüber. Und das würd ich dann auch als Ausdruck akzeptieren und nicht mit einem &#8220;Spiel&#8221; drüberhinwegmanövrieren.<br />
Denn damit würd ich seinen Willen nicht ernstnehmen und ihm meinen Willen aufdrängen&#8230;. unterjubeln, wie auch immer. Wenn ich es offen zwinge, sein Zimmer aufzuräumen, zwing ich ihm ja nicht meinen Willen auf. Es darf seinen eigenen (Un)Willen ruhig behalten &#8211; auch wenn es in dieser Situation nach meinem Willen handeln muss. Das ist ein kleiner, aber feiner Unterschied.<br />
Unter &#8220;zwing ich ihm meinen Willen auf&#8221; versteh ich, dass es dann „wollen soll“, was ich will. Aber mir reicht´s ja, wenn es macht, was ich will &#8211; auch wenn es selbst das nicht will. Ich zwinge ihm nicht meinen Willen auf &#8211; ich lasse ihm seinen. <strong>Ich kontrolliere das Verhalten des Kindes, nicht seine Einstellung zu diesem Verhalten.</strong> Die Einstellung soll es ruhig seinen Erfahrungen gemäß entwickeln.</p>
<p style="text-align: justify;">Den Unterschied wird man vielleicht im Handeln gar nicht mal erkennen, er wird nur deutlich, wenn man sich ansieht, wie das Kind und der Erwachsene sich einerseits in der &#8220;Spielsituation&#8221;, andererseits in der &#8220;Kampfsituation&#8221; selbst und gegenseitig wahrnehmen &#8211; und vor allem darin, wie sich das Kind vom Erwachsenen wahrgenommen fühlt.<br />
Äh &#8211; und reden würd ich in der Situation eh nicht so viel. Nur anordnen. Reden (und vor allem Zuhören) geht erst wieder, wenn der akute Konflikt aus der Welt ist.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Einsicht kommt dann irgendwann, oder auch nicht. Das ist okay &#8211; <strong>ein Kind muss die Dinge nicht so sehen wie ich</strong>. Kann es ja auch gar nicht, auf Basis seiner fehlenden und / oder anderen Erfahrung. Trotzdem bin ich der Chef und trage letztlich ja auch die Verantwortung. Und die würden meiner Meinung nach viele gerne an das Kind abgeben (Text: &#8220;Dann mach doch, was du willst, aber jammer nachher nicht über die Konsequenzen&#8221;) oder zumindest mit ihm teilen (Text: &#8220;Du musst doch einsehen, dass&#8230;&#8221;). Und DAS finde ich unfair und manipulativ. In dem Spielfall wär der (gedachte) Text dann etwa &#8220;Siehste, war doch gar nicht so schlimm, ich hatte recht und du warst doof, weil du nicht gleich eingesehen hast, dass mein Wille besser ist als deiner.</p>
<p style="text-align: justify;">&#8220;Weil ich es will&#8221; schließt übrigens keine &#8220;pädagogische wertvollen&#8221; Erklärungen aus. Ich kann ja (als Vorbild) durchaus sagen &#8220;Ich will das, weil ich die Erfahrung gemacht habe, dass&#8230;&#8221;,  &#8220;&#8230;weil ich der Meinung bin, dass&#8230;&#8221;. Was ich schrecklich finde, sind solche Erklärungen in Form von Pseudo-Ich-Botschaften wie etwa &#8220;Es macht mich ganz traurig, wenn du&#8221;&#8230; brrrr. Die Verantwortung für meine Seelenleben soll kein Kind tragen müssen.</p>
<p style="text-align: justify;">Was vielen &#8220;emotional&#8221; von der Anerkennung ihrer Kinder abhängigen Erwachsenen an dieser Stelle nicht gelingt: <strong>Nachgeben, sobald das Kind nachgibt, auch wenn es das Verlangte mit Murren tut.</strong> Viele warten auf &#8220;Einsicht&#8221; und ziehen den Konflikt damit unnötig in die Länge. Sobald das Kind die ersten Bausteine in die Kiste räumt, kann wegen mir das &#8220;Spiel&#8221; gerne beginnen &#8211; und ich helfe dann auch beim Aufräumen und bin &#8220;Vorbild&#8221; und zeige, mit welchen Aufräumstrategien man das Chaos (vorübergehend) besiegen kann.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Mein Erziehungsziel ist dabei nicht, &#8220;Unlust&#8221; spielerisch in &#8220;Lust&#8221; umzuwandeln.  Was hab ich davon, wenn ein Kind nur macht, worauf es Lust hat?</strong> Es ist nicht immer ein Animateur zur Stelle, der Volition mit Motivation ersetzt.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://ac.ht/lc/wp-content/uploads/2012/03/Kids_1.png"><img class="alignright" title="Kids_1" src="http://ac.ht/lc/wp-content/uploads/2012/03/Kids_1.png" alt="" width="275" height="461" /></a>Mein Ziel wäre eher, dem Kind das <strong>Gefühl von Selbstwirksamkeit</strong> zu vermitteln. Auch das unwillig aufgeräumte Zimmer hinterlässt ein Erfolgserlebnis und überzeugt vielleicht auch durch andere Vorteile. Mit der Zeit weiß das Kind diese Vorteile entweder auch zu schätzen oder es setzt das Aufräumen samt Ergebnis eben weiter unten in die individuelle Prioritätenliste. Jedenfalls hat es mit meiner Hilfe Strategien erworben, wie es das Ziel &#8220;aufgeräumtes Zimmer&#8221; erreichen kann, wenn es das will&#8230; wenn es also seine Einstellung zu dem entsprechenden Verhalten eventuell geändert hat.<br />
Selbstwirksamkeit hinterlässt ein nettes Lebensgefühl &#8211; und ist vielseitiger verwendbar als Spaß am Aufräumen.</p>
<p style="text-align: justify;">Schrecklich finde ich, dass &#8211; in meiner Wahrnehmung vor allem engagierte Eltern mit gut geförderten und deshalb verbal ziemlich fitten Kindern &#8211; ihre Kinder bei dem Versuch, sie zur Einsicht zu bewegen, mit Erklärungen tottexten. Ungeachtet der Tatsache, <strong>dass gerade bei Kindern &#8220;benutzte Sprache&#8221; und &#8220;verstandene Inhalte&#8221; eben nicht das gleiche sind</strong>, unterstellen viele Eltern ihren Kinden eine moralische Kompetenz, die die Kinder in ihrem kurzen Leben einfach noch nicht entwickelt haben können. Also bitte die Erklärungen auch an die Kinder anpassen &#8211; und gerne auch mal erst &#8220;nach der heißen Phase&#8221;.<br />
Ich hatte vor kurzem Gelegenheit, zwei jungen, offensichtlich sehr engagierten Eltern fast eine Stunde lang bei der &#8220;Erziehung&#8221; ihres etwa 2jährigen Sprösslings zuzuhören. Dank diverser Pflichlektüren aus meiner Erzieherausbildung hätte ich zu jedem der etwa 100 Versuche, das übermüdete und deshalb überdrehte Kind zu beruhigen, eine passende Textstelle aus einem Erziehungsratgeber nennen können&#8230; Da war von &#8220;Kinder brauchen Grenzen&#8221; über &#8220;Kinder lernen aus den Folgen&#8221; bis zu der Idee &#8220;Ich mache jetzt mal eine klare Ansage&#8221; einiges vertreten&#8230; (die Ansage kam dann tatsächlich, ziemlich wort- und argumentenreich &#8211; gegenüber einem Kleinkind!) Es wurde diskutiert, verhandelt, gezappelt und geweint &#8211; ohne Erfolg, für keine der zwei (manchmal auch drei) Seiten. Und alle Beteiligten &#8211; Eltern und Kind &#8211; schienen miteinander, voneinander und von sich selbst völlig überfordert.</p>
<p style="text-align: justify;">Mir war dringend nach einem klaren &#8220;Sitz !&#8221; in überzeugender Tonlage.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Und ja, ich übe Druck aus. Mein Favorit ist die negative Verstärkung:</strong> &#8220;Wenn du nicht xxx, dann darfst du nicht yyy&#8221;. Wichtig ist mir dabei das &#8221; darfst du nicht&#8221;&#8230; denn &#8221; kannst du nicht&#8221; geht mir zu sehr Richtung &#8220;<a href="http://ac.ht/lc/2009/06/kinder-lernen-aus-den-folgen/" target="_blank">Kinder lernen aus den Folgen</a>&#8221; &#8211; von wegen &#8220;die (aufgezeigten) Konsequenzen sollen sich ganz natürlich aus dem Verhalten ergeben&#8221;. Hab ich schon paarmal probiert. Bestenfalls orakeln sich die Kinder irgendwelche Voodoo-Kausalitäten zusammen, minderbestenfalls haben sie das Gefühl, dass der Erwachsene sie auflaufen lässt und eiskalt zuguckt, wie sie sich in den &#8220;natürlichen&#8221; Konsequenzen verheddern. Das fördert weder das Vertrauen in den Erwachsenen noch ein positives Selbstkonzept&#8230; Schlimmstenfalls interpretieren sie irgendwann einen Generalzusammenhang: „<a href="http://ac.ht/lc/2010/03/forderziel-kampfansage/" target="_blank">Ich bin verkehrt</a>, deshalb passieren mir so doofe Sachen und ich krieg nichts geregelt.“ Deshalb lass ich die Verantwortung für die Konsequenzen lieber schön übersichtlich bei mir&#8230; Das reduziert meiner Meinung nach den &#8220;Leistungsdruck&#8221; ganz erheblich. (Äh &#8211; und mal so nebenbei&#8230; nicht mal ich als Erwachsener schaffe es immer auf das entsprechende Reflexivitätsniveau, um alles doofe, was mir passiert, als Konsequenz auf mein eigenes Denken und Verhalten zu erkennen &#8211; und das ist gut so, sonst wär ich ja mit mir selbst komplett überfordert)</p>
<p style="text-align: justify;">Und nein, ein angesichts negativer Verstärkungen eventuell zu befürchtetender <strong>&#8220;Gehorsam aus Angst&#8221; entsteht</strong> nicht dadurch, dass ich Konsequenzen androhe (oder auch mal meine körperliche Überlegenheit ausnutze&#8230; mit Festhalten, Irgendwohinschieben&#8230;). Angst entsteht <strong>da, wo Kinder sich physisch oder psychisch als Person abgelehnt und &#8220;bedroht&#8221; fühlen.</strong> Ich muss  in Konflikten darauf achten, das Verhalten des Kindes von der &#8220;Person als Ganzes&#8221; zu trennen, und mit ein bisschen Empathie kann ich dieses Verhalten meistens auch verstehen und dieses Verständnis auch rüberbringen &#8211; und das Verhalten dabei trotzdem als verkehrt kritisieren oder ein anderes Verhalten verlangen. Es irritiert ein Kind gar nicht, wenn ich diesen Zusammenhang deutlich mache. Wichtig ist, dass es dabei echt nur um&#8217;s Verhalten geht, nicht um&#8217;s &#8220;Komplettkind&#8221;. <strong>Und sowas lässt sich meiner Meinung besser in offenen Konflikten artikulieren als in &#8220;verdeckten Erziehungsoperationen&#8221;, in denen die unterschiedlichen Standpunkte und wesentlichen &#8220;Konfliktthemen&#8221; gar nicht deutlich werden.</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Dabei fällt gerade engagierten Eltern, die besonders hohe Erwartungen an ihr erzieherisches Handeln haben, der Gedanke schwer: <strong>„Ich bin der Chef, auch wenn ich nicht recht habe.“</strong> Heißt: Wenn mir in der Konfliktsituation klar wird, dass das Kind mit meiner Forderung vielleicht einfach auch überfordert ist (z..B. hätt ich doch mal was von Aufräumen gesagt, als der Durcheinander noch halbwegs übersichtlich war), setz ich mich trotzdem erst mal durch. Dabei sag ich dann auch, dass ich (als letztlich Verantwortlicher) vielleicht besser zu einem anderen Zeitpunkt schon hätte unterstützend einschreiten sollen, dass ich das aber verpasst habe und wir jetzt halt mit der Situation klarkommen müssen, wie sie ist&#8230;. und dass ich das Mal dann aber besser weiß, wann ich mit schimpfen anfangen muss.<br />
<strong>Vorbilder müssen nicht omnipotent sein.</strong> Sie sollen´s eigentlich gar nicht sein. Damit kommen Kinder klar.</p>
<p style="text-align: justify;">Irgendwann kommt dann eh das Alter, in dem einem die &#8220;Druckmittel&#8221; ausgehen &#8211; bis dahin hat das Kind dann hoffentlich gelernt, dass wir (meistens) Gründe für unsere Ansichten haben und es uns vertrauen kann.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich bezweifle, dass sich in &#8220;manipulativen&#8221; Erziehungspraktiken so ein Vertrauen wirklich aufbauen kann. (PS: <a href="http://youtu.be/0Ocedn3ram0" target="_blank">Mary Poppins</a> mag ich trotzdem).</p>
<p style="text-align: justify;">Ich denke schon, dass sich in der Erziehung wegen steigender Sensibilität vieles verbessert hat. Leider machen viele &#8220;Erziehungsratgeber&#8221; mit ihren &#8220;Kurzgebrauchsanleitungen&#8221; aber auch vieles kaputt, weil man die Konzepte nur sinnvoll umsetzen kann, wenn man die Ideen und Zusammenhänge dahinter versteht und die Kinder nicht &#8220;zwangskonzeptionieren&#8221; will.<br />
<em>(siehe weiter oben das Beispiel mit den seltsamen Ich-Botschaften, die eigentlich getarnte Schuldzuweisungen sind&#8230;)</em></p>
<p style="text-align: justify;">Grundsätzlich finde ich das Verhandeln über Strukturen und Konzepte wichtig. <strong>Leider entsteht dort, wo Mangel an gesundem Menschenverstand auf Konzepte trifft, oft ein gefährliches Halbwissen.</strong> Ganz doof, wenn dann auf dieser Basis &#8220;Konzepte&#8221; weitervermittelt werden. Ein Blick in Kindergärten und Schulen&#8230; Und ich sehe viele halbverstandene und damit ad absurdum geführte Konzepte&#8230; .. weshalb <a href="http://ac.ht/lc/2012/01/erzieherausbildung-an-die-hochschule/" target="_blank">ich zuverlässige, kompetente (und distanzierte) &#8220;Erziehungsfachkräfte&#8221; ziemlich wichtig finde </a>- aber &#8230; siehe &#8220;Sparmaßnahmen&#8221;&#8230;</p>
<p style="text-align: justify;">Blöderweise haben die zuständigen pädagogischen Fachkräfte (vor lauter Sparmaßnahmen ?)  einfach auch keine Zeit &#8211; und oft auch keine Energie mehr -, sich effektiv mit diesen Ideen auseinanderzusetzen&#8230; Was dabei herauskommt, ist dann etwa so, als würde eine Unternehmensleitung sich auf das Konzept &#8220;kontinuierliches Verbesserungsmanagement&#8221; beziehen und dafür einen Zettelkasten als &#8220;Beschwerdebox&#8221; aufhängen&#8230;</p>
<p style="text-align: justify;">Was mich schüttelt ist, dass es tatsächlich bestätigt sinnvolle Konzepte und (langfristig und sorgfältig) evaluierte Maßnahmen gibt &#8211; aber keiner danach zu fragen scheint. Vielleicht sind die kleinen Schritte und die langen Zeiträume, in denen diese Maßnahmen nur umgesetzt werden können, nicht spektakulär genug? Freie (finanzielle und personelle) Kapazitäten werden lieber &#8220;publikumswirksamer&#8221; eingesetzt&#8230;</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Im Moment werden überall halbherzig und trotzdem übereifrig Konzepte &#8220;aus der Wirtschaft&#8221; umgesetzt, Bildung wird über &#8220;Leistung&#8221; definiert, Pädagogische Konzepte in diversen Ordnern an- und abgelegt, weil von &#8220;oben&#8221; (weit weg vom täglichen Geschehen) so angeordnet.</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Das Problem verschärft sich dadurch, dass selbst da, wo die Bildungspolitik Feedbackkanäle schafft, überwiegend nur &#8220;politisch korrekte&#8221; Feedbacks geäußert werden. <strong>Wir haben hier im Saarland sehr <a href="https://twitter.com/#!/ulrichcommercon" target="_blank">kommunikationsbereite Bildungspolitiker</a>, die das Internet wirklich zur direkten Kommunikation nutzen. Aber niemand der „Insider“ traut sich, zu erzählen, was in den Institutionen wirklich abgeht.</strong> Beispiel: Eine private Sonderschule verteilt mit engagiertem Untertext Teilhabebuttons. Intern droht man den angesichts der <a href="http://ac.ht/lc/2012/01/inklusion-das-ist-doch/" target="_blank">zunehmend schlechteren Arbeitsbedingungen murrenden Angestellten indessen mit &#8220;inklusionsbedingten&#8221; Entlassungen</a> und die meisten Mitarbeiter halten dementsprechend wenig von neuen Konzepten &#8211; und tunlichst auch die Klappe. Der bemühte Kommunikationspolitiker muss aber mit dem arbeiten, was er an Feedback kriegt&#8230;</p>
<p style="text-align: left;">PS: <strong>Das Familienleben sollte meiner Meinung nach auch auf keinen Fall in &#8220;Erziehungsmanagement&#8221; ausarten müssen</strong> &#8211; sonst kommen die Eltern vor lauter Erziehen ja nicht mehr dazu, ihre Kinder liebzuhaben.</p>
<blockquote>
<p style="text-align: center;">„Egal, wie man sein Kind erzieht, man macht es immer falsch.<br />
Hauptsache man macht es mit so viel Liebe wie möglich falsch.“<br />
Reinhard Mey</p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://ac.ht/lc/wp-content/uploads/2012/03/the_family.png"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2572" title="the_family" src="http://ac.ht/lc/wp-content/uploads/2012/03/the_family-600x312.png" alt="" width="600" height="312" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Das ganze in &#8220;etwas wissenschaftlicher&#8221; hab ich hier schon mal darzustellen versucht: <a href="http://ac.ht/lc/2010/06/lasst-den-kindern-ihren-willen/" target="_blank">Lasst den Kindern ihren Willen!<br />
</a>Hier eine interessante Arbeit zu Erziehungungsratgebern: <a href="http://www.familylab.de/files/Grundlagen/Zulassungsarbeit_familylab.pdf" target="_blank">Aktuelle Erziehungsratgeber – Populismus oder wissenschaftlich belegbar?</a></p>
<p style="text-align: justify;">Bilder:<a href="http://openclipart.org/" target="_blank"> http://openclipart.org/</a> <span style="color: #808080;"><em><br />
The Open Clipart Library (OCAL) is the Largest Collaboration Community that creates, shares and remixes clipart. All clipart is released to the <a href="http://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/" target="_blank">public domain</a> and may be used in any project for free and with no restrictions.</em></span><a href="http://www.familylab.de/files/Grundlagen/Zulassungsarbeit_familylab.pdf" target="_blank"><br />
</a></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Zur Popularität von DSDS &#8211; Hat Bildung keinen Wert mehr ?</title>
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		<pubDate>Sun, 18 Mar 2012 08:44:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ponyQ</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nach der Vorstellung Humboldts geschieht Bildung in der Aneignung von Kulturgütern. Es fällt den „Gebildeten“ unter uns schwer, einem Format wie DSDS überhaupt die Bezeichnung „Kulturgut“ zuzugestehen. Seine Popularität und den daraus resultierenden Einfluss auf Kinder und Jugendliche können wir kaum mit Begriffen wie „Kulturaneignung“ oder gar „Bildung“ in einem Zusammenhang sehen. Im Gegenteil liegt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Nach der Vorstellung Humboldts geschieht Bildung in der Aneignung von Kulturgütern.</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Es fällt den „Gebildeten“ unter uns schwer, einem Format wie <a href="http://www.rtl.de/cms/sendungen/superstar.html" target="_blank">DSDS</a> überhaupt die Bezeichnung „Kulturgut“ zuzugestehen. Seine Popularität und den daraus resultierenden Einfluss auf Kinder und Jugendliche können wir kaum mit Begriffen wie „Kulturaneignung“ oder gar „Bildung“ in einem Zusammenhang sehen.</p>
<p style="text-align: justify;">Im Gegenteil liegt die Befürchtung nahe, dass gerade die Gruppe der bildungsferneren Jugendlichen auf ihrer Suche nach gesellschaftlichen Werten und persönlichen Werthaltungen durch dieses Medienangebot in ihrer Entwicklung beeinträchtig wird.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Ein kritischer Blick auf Castingformate, insbesondere auf DSDS, ist sicher angebracht.</strong><br />
Für die Kanditaten steht der Chance, (vermeintlich) berühmt zu werden, eine Reihe von Risiken gegenüber, die von persönlicher Frustration über öffentliche Demütigung bis zum psychischen Zusammenbruch gehen.<br />
Ein Blick auf den eifrigen Rezipienten, wie er sich in Diskussionsbeiträgen und Kommentaren in entsprechenden Foren, unter Artikeln in Online- Magazinen, You-Tube-Videos oder sogar im Zusammenhang mit Produktbewertungen auf Amazon darstellt, scheint die o.g. Befürchtungen zu bestätigen: <strong></strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Ein überzeugter DSDS-Fan zeichnet sich durch einen hohen Bildungsbedarf bei gleichzeitig niedrigem Bildungsbedürfnis aus, die eventuell vorhandenen Bildungsrezeptoren werden mit Bohlens wenig bildungsrelevanten Sprüchen belegt</strong>, verfügbare geistige Ressourcen und Handlungspotentiale an die Aneignung eines auf niedrigstem Niveau angesiedelten Kulturindustrie-Produktes verschwendet statt in in die eigene Bildung investiert.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://ac.ht/lc/wp-content/uploads/2012/03/DSDSBildung.jpg"><img class="aligncenter" title="DSDSBildung" src="http://ac.ht/lc/wp-content/uploads/2012/03/DSDSBildung.jpg" alt="" width="600" height="450" /></a></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Vor dem Hintergrundeiner kritisch-materialistischen Medientheorie</strong> stellt das Konzept DSDS damit ein Beispiel für eine gelungene, kommerzorientierte, manipulative Stabilisierung von sozialen Ungleichheiten dar. Ein Blick auf die von DSDS vermittelten Wertvorstellungen scheint diese Annahme zunächst zu bestätigen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Unter dem Aspekt einer bedürfnisorientierten Mediennutzung</strong> können wir allerdings nicht leugnen, dass es den Erfindern des Konzeptes DSDS gelungen ist, sowohl Bedürfnisse zu generieren als auch vorhandene Bedürfnisse aufzugreifen und vor allem – im Rahmen der crossmedialen Inszenierung und den darin enthaltenen vielfältigen Optionen – den Jugendlichen Möglichkeiten und Handlungsräume zur Befriedigung ihrer Bedürfnisse zur Verfügung zu stellen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Im Zusammenhang mit der Frage „Hat Bildung keinen Wert mehr?“</strong> gilt es zu klären, <strong>welche Werte</strong> die DSDS-Konsumenten in dem Medienangebot identifizieren und in ihr eigenes Wertesystem übernehmen, <strong>welche Bedürfnisse</strong> hinter dem Streben nach diesen Werten zum Ausdruck kommen und ob im Zusammenhang mit der Befriedigung dieser Bedürfnisse im Umfeld von DSDS <strong>Bildungsprozesse</strong> im Sinne von z.B. Humboldt oder Klafki initiiert und unterstützt werden. Hat Bildung für den überzeugten DSDS-Konsumenten tatsächlich keinen Wert mehr? Besteht deshalb von seiner Seite aus auch kein Bedürfnis nach Bildung und müssen damit jegliche in seine Richtung zielende Bildungsangebote ohne Wirkung bleiben ?</p>
<p style="text-align: justify;">Tatsächlich zeigen sich bei einer näheren Betrachtung dieser Zusammenhänge <strong>sowohl bildungsrelevante Werte und Bedürfnisse als auch (Selbst-)Bildungspotential</strong>, wenn es uns, der Forderung von Baacke folgend, gelingt, <em>„die ästhetische Erfahrung von Kindern und Jugendlichen ernst zu nehmen und ihnen zuzutrauen, in allen Arten von Material für sich Anregungen und Deutungen zu finden, die sie sich aneignen und für sich produktiv machen“</em> (Baacke, 1997, S. 50).</p>
<p style="text-align: justify;">Mit Bachmair davon ausgehend, dass nicht nur Medieninhalte, sondern auch die Art der Aneignung bildungsrelevant sind (Bachmair, 2007, S. 46), liefert die strukturelle Analyse der im Zusammenhang mit DSDS wirksam werdenden Bedingungen von Bildungsprozessen wertvolle Anregungen zur Gestaltung bedürfnis- und ressourcenorientierter Bildungsangebote auch im schulischen Bereich.</p>
<p style="text-align: justify;">Etwas ausführlicher: <a href="http://ac.ht/lc/wp-content/uploads/2012/03/DSDS-blog8.pdf" target="_blank">Zur Popularität von DSDS – Hat Bildung keinen Wert mehr?</a></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Hausarbeit im Studiengang Bachelor of Science Psychologie, Modul 3A: &#8220;Mediale Bildung und Medienkommunikation&#8221;(Wahlpflichtmodul/Bildungswissenschaften) an der FernUniversität in Hagen, Lehrgebiet Bildungstheorie und Medienpädagogik</em></p>
<p style="text-align: justify;">Foto von <a href="http://www.flickr.com/people/caitlinator/" target="_blank">Caitlinator<br />
</a>lizenziert unter <a href="http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/" target="_blank">CC BY 2.0</a></p>
<p style="text-align: justify;">PS: Das <a href="http://www.blablameter.de/" target="_blank">BlaBlaMeter</a> gibt diesem Einleitungstext einen Bullshit-Index  von 0.51 mit der Erläuterung:<em> &#8220;Ihr Text signalisiert deutlich: Sie wollen etwas verkaufen oder jemanden tief beeindrucken. Es wirkt unwahrscheinlich, dass damit auch eine klare Aussage verbunden ist &#8211; und wenn ja: wer soll das verstehen?&#8221;</em>  <img src='http://ac.ht/lc/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  Tatsächlich musste ich damit die anfänglich eher ablehnende Haltung meines Hausarbeitsbetreuers zu meinem Thema irgendwie überwinden&#8230;</p>
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		<title>Erzieherausbildung an die Hochschule ?</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Jan 2012 17:03:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ponyQ</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Befundlage zur Entwicklung kognitiver und sozioemotionaler Kompetenzen von Kindern unter dem Einfluss „professioneller“ Betreuung ist durchwachsen. In einem kurzen Überblick könnte man zusammenfassen, dass nach wie vor der größte Einfluss vom Elternhaus ausgeht die Qualität der Betreuung aber eine große Rolle spielt In diesem Zusammenhang und zusätzlich in Anbetracht der steigenden Anforderungen an eine/n [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><iframe width="500" height="375" src="http://www.youtube.com/embed/bM_6u9XKMxs?fs=1&#038;feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p style="text-align: justify;">Die <a href="http://www.erziehungstrends.de/Kinderbetreuung/Forschungslage" target="_blank">Befundlage zur Entwicklung kognitiver und sozioemotionaler Kompetenzen von Kindern unter dem Einfluss „professioneller“ Betreuung</a> ist durchwachsen. In einem kurzen Überblick könnte man zusammenfassen, dass</p>
<ul style="text-align: justify;">
<li>nach wie vor der größte Einfluss vom Elternhaus ausgeht</li>
<li>die Qualität der Betreuung aber eine große Rolle spielt</li>
</ul>
<p style="text-align: justify;">In diesem Zusammenhang und zusätzlich in Anbetracht der steigenden Anforderungen an eine/n Erzieher/in wird die bisherige Berufsausbildung immer mehr in Frage gestellt. Auch in Deutschland wird nun ein Hochschulstudium für ErzieherInnen gefordert, wie es in den meisten europäischen Ländern schon lange üblich ist.</p>
<p style="text-align: justify;">Meine eigene Erfahrungen mit der ErzieherInnenausbildung an einer Fachschule und der nachfolgenden Tätigkeit erst in einem integrativen Kindergarten, dann in einer Schule für Geistigbehinderte und inzwischen freiberuflich neben einem Psychologiestudium:<br />
<strong></strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong><span style="color: #0000ff;">++</span> Fachdidaktik: </strong><br />
Davon profitier ich heute noch, nicht nur im Zusammenhang mit erzieherischen Arbeiten.<br />
Über die sehr detaillierten <a href="http://www.eva-maria-vogtel.de/praxis.html" target="_blank">Ausführungen zur Planung und Durchführung von Förderangeboten</a>, die verlangten endlos vielen und langen theoretischen Ausarbeitungen und die nervenaufreibenden praktischen Lehrübungen (mit „fremden“ Versuchskindern) habe ich während der Ausbildung viel geschimpft. Irgendwann hab ich dann gemerkt, dass die daraus gewonnene Routine den Transfer in ähnlichen Situationen mit ähnlichen Anforderungen angenehm erleichtert.<br />
Und was mir damals als „nerviger Kleinkram“ völlig überflüssig und nicht erwähnenswert vorgekommen ist, hat sich später als „Basishandwerk“ bewiesen.<br />
Ein Beispiel von vielen: Während meine damalige Kollegin (Studium der Sonderpädagogik) die Unruhe bei der morgendichen Begrüßungseinheit in der Kuschelecke als „gegeben“ hingenommen hat, hat der versuchsweise eingeführte morgendliche <strong>Stuhlkreis mit klaren „Sitzregeln“</strong> (deins, meins, vorne, hinten&#8230;) unvermutete Kapazitäten an Aufmerksamkeit freigesetzt.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong><span style="color: #ff0000;">-</span> Pädagogik:</strong><br />
Hat mir insgesamt wenig geholfen, es wurden mehr Praxis-Konzepte als theoretische Grundlagen geliefert. Ohne theorethische Grundlagen kann man aber <a href="http://ac.ht/lc/2009/06/kinder-lernen-aus-den-folgen/" target="_blank">Konzepte nicht an die tatsächlichen Gegebenheiten in der speziellen Praxis</a> anpassen. Und ich habe heute noch eine Konzeptallergie&#8230;</p>
<p style="text-align: justify;"><strong><span style="color: #0000ff;">+</span><span style="color: #ff0000;">- </span>Psychologie: </strong><br />
Naja, da kam gerade genug, um Interesse zu wecken&#8230; und trotzdem hatte ich im Vergleich mit den „studierten“ Sonderpädagogen oft den Eindruck, dass die in ihrer Ausbildung von „Entwicklungspsychologie“ oder Sachen wie „Selbstkonzept“ oder „Personenwahrnehmung“ noch weniger bis nichts gehört hatten.<br />
Inzwischen studier ich Psychologie, und mir ist dabei schon einiges begegnet, was mir meine „Erzieherarbeit“ bestimmt wesentlich erleichtert hätte und auch den Kindern, der Elternarbeit,  der Arbeit im Team und nicht zuletzt auch der Selbstreflexion und selbstorganisierten Weiterbildung sicher zugute gekommen wäre:</p>
<ul>
<li>aus der Pädagogischen Psychologie z.B.: <a href="http://ac.ht/lc/2010/06/lasst-den-kindern-ihren-willen/" target="_blank">Erziehungsstile und Auswirkungen</a> – autoritär, nachgiebig, gleichgültig, autoritativ …</li>
<li>aus der Sozialpsychologie: Innergruppenverhalten und Intergruppenkonflikte</li>
<li>aus der Entwicklungspsychologie: <a href="http://ac.ht/lc/2010/09/lieber-gott-bitte-mach-die-bosen-menschen-gut/" target="_blank">Moralentwicklung</a></li>
<li>allgemein: <a href="http://ac.ht/lc/2009/04/vom-konkreten-zum-abstrakten/" target="_blank">Lerntheorien</a>, Kommunikationskompetenz, Informationsverarbeitung, <a href="http://ac.ht/lc/2010/03/internet-macht-dumm/" target="_blank">Informations- und Medienkompetenz</a>, kritisches Denken</li>
</ul>
<p style="text-align: justify;">Zu den Inhalten der Fächer <strong>Musikerziehung</strong> („Glockenspiel spielen“) und Naturkunde („Blätter sammeln“) äußere ich mich hier lieber nicht <img src='http://ac.ht/lc/wp-includes/images/smilies/icon_razz.gif' alt=':-P' class='wp-smiley' /> </p>
<p style="text-align: justify;">Trotzdem ich mich vage an einen (vom Französischlehrer improvisierten) <strong>Unterricht in „Rechtskunde“ </strong>erinnern kann, musste ich mir alles wichtige zum Sozialgesetzbuch, möglichen Hilfe- und zusätzlichen Förder- und Betreuungsmaßnahmen, Zuständigkeiten unterschiedlicher Träger, Verfahrensweisen im Verwaltungsdschungel und ähnliches selbst zusammensuchen. Das wird spätestens da echt doof, wo man noch nicht mal weiß, dass es etwas zu suchen gibt. Ich treffe heute noch regelmäßig Erzieher, die z.B. in sonderpädagogischen Einrichtungen arbeiten und noch nie was von „Verhinderungspflege“ , <a href="http://ac.ht/lc/2010/05/niedrigschwellige-betreuungsangebote-zwischen-profit-ehrenamt-und-krankenkasse/" target="_blank">„niedrigschwelligen Betreuungsangeboten“</a> oder unterschiedlichen <a href="http://www.familien-wegweiser.de/wegweiser/stichwortverzeichnis,did=110536.html" target="_blank">Jugendhilfemaßnahmen</a> etwas gehört haben. Das ist vor allem für die Eltern betroffener Kinder einfach schade.</p>
<p style="text-align: justify;">Aus meiner Sicht spricht also einiges für die „Akademisierung der ErzieherInnenausbildung“.<br />
Ich bin mir aber auch ziemlich sicher, dass ich ohne die praktischen Inhalte während meiner regulären Erzieherausbildung nicht „an der Front“ zu gebrauchen wäre. <strong>Mit am hilfreichsten für den Erzieheralltag fand ich die Tips und Ratschläge erfahrener, i.d.R. &#8220;unstudierter&#8221; Kollegen</strong>.<br />
Allerdings sehe ich auch viele „erfahrene“ Erzieher, die mit den Erfahrungen „von früher“ den Anforderungen von heute nicht mehr gerecht werden können oder wollen und auch keinen Weiterbildungsbedarf sehen&#8230; die aus Angst vor Veränderungen gepaart mit einem Mangel an Informationskompetenz und fehlender „Übung“ im wissenschaftlich-kritischen Denken betriebsblind und anachronistisch vor sich hin erziehen&#8230;<br />
Dazu kann ich aus eigener Erfahrung berichten: Ein Studium vermittelt nicht nur fachbezogene Inhalte, sondern trainiert auch die eigenen „Erkenntnisaktualisierungsfähigkeiten“. (Das ist eine etwas unbeholfene Formulierung – falls irgendjemand das in wenigen Worten verständlich rüberbringen kann&#8230; gerne!)</p>
<p style="text-align: justify;">Insgesamt bin ich der Ansicht, dass ein Studium das Ergebnis  „guter Erzieher“ nicht garantiert, die Chance auf „qualifizierte Betreuung“ jedoch trotzdem erhöht, nicht zuletzt auch deshalb, weil es eine breitere Basis für diverse Weiterbildungen / Spezialisierungen liefert als die Fachschulausbildung.</p>
<p style="text-align: justify;">Meine Meinung: ErzieherInnen sollen studieren (müssen.)</p>
<p style="text-align: justify;">Ein umfassenderes Meinungsbild findet ihr<a href="http://eventualpsychologie.de/?p=352" target="_blank"> hier &#8211; und an dieser Stelle würde mich auch eure Meinung interessieren</a> <img src='http://ac.ht/lc/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Inklusion ? Das ist doch&#8230;</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Jan 2012 12:33:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ponyQ</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8230; das Ding, mit dem die Chefs sonderpädagogischer Einrichtungen ihren Angestellten drohen, wenn diese sich wegen immer mieserer Arbeitsbedingungen beschweren&#8230; ? Hinweis: Die folgenden Ausführungen spiegeln meine persönlichen Eindrücke wider &#8211; die externen Links sind natürlich dementsprechend ganz manipulativ-suggestiv eingefügt. Ich bin über die aktuellen &#8220;offiziellen Statements&#8221; zum Thema &#8220;Inklusion&#8221; nicht auf dem Laufenden. Aber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://ac.ht/lc/wp-content/uploads/2012/01/inklusion.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-2455" title="inklusion" src="http://ac.ht/lc/wp-content/uploads/2012/01/inklusion-600x600.jpg" alt="von Michael Bruns" width="194" height="194" /></a>&#8230; das Ding, mit dem die Chefs sonderpädagogischer Einrichtungen ihren Angestellten drohen, wenn diese sich wegen immer mieserer Arbeitsbedingungen beschweren&#8230; ?<br />
</strong></p>
<address>Hinweis: Die folgenden Ausführungen spiegeln meine persönlichen Eindrücke wider &#8211; die externen Links sind natürlich dementsprechend ganz manipulativ-suggestiv eingefügt.</address>
<p>Ich bin über die aktuellen &#8220;offiziellen Statements&#8221; zum Thema &#8220;Inklusion&#8221; nicht auf dem Laufenden. Aber was so an <strong>&#8220;inoffiziellen Meinungen&#8221;</strong> bei mir ankommt, sieht nicht danach aus, als ob es irgendwelche Informationen an den Emotionen der Betroffenen vorbei geschafft hätten.</p>
<p style="text-align: justify;">Vor allem die Erzieher in den Sonderschulen für Geistigbehinderte haben wohl einfach <strong>Angst um ihren Arbeitsplatz</strong> &#8211; z.T. wird ihnen auch &#8220;bei Bedarf&#8221; wirklich mit diesen Entwicklungen von wegen Inklusion gedroht.<br />
Da ist vor lauter Druck gar keine Kapazität mehr übrig, um sich mit irgendwelchen Konzepten zur Inklusion zu beschäftigen &#8211; das Bild vom armen Behinderten, der in der Regelschule doof und einsam vor sich hinvegetiert, ist aus den Köpfen der Erzieher nicht rauszukriegen. Und das wird an die Eltern genau so weiterkommuniziert und trifft dort genau in die <strong>Elternangst</strong>.</p>
<p style="text-align: justify;">Für die Eltern ist die &#8220;institutionalisierte Ausgrenzung&#8221; verständlicherweise weniger bedrohlich als diese Vorstellung vom &#8220;individuellen Außenseiter&#8221;. Lieber eine (aus)geschlossene statusniedrige Gruppe mit interner Äquivalenz als &#8220;Einzelkämpfer&#8221;&#8230; Interessante Kommentare sind mir da schon untergekommen zu &#8220;überehrgeizigen Eltern, die ihre Kinder durch die Regelschule quälen&#8221;&#8230;</p>
<p style="padding-left: 30px; text-align: justify;"><span style="color: #808080;">Diese Angst der Eltern hat einen Namen: <strong>&#8220;Big-Fish-Little-Pond-Effekt&#8221;</strong> &#8211; aber die Argumente auf der anderen Seite sind auch nicht schlecht&#8230;<br />
&#8230; ein &#8220;alter&#8221; Artikel dazu:</span> <a href="http://www.zeit.de/2005/50/C-BFLP-Effekt" target="_blank">http://www.zeit.de/2005/50/C-BFLP-Effekt</a></p>
<p style="text-align: justify;">Kaum einer hat verstanden, dass es hier nicht um &#8220;raus aus der Sonderschule, rein ins harte Leben&#8221; geht, sondern dass dafür natürlich mehr geändert werden soll als nur die Sonderschulen zu schließen oder die Regelschulen zur Aufnahme von Behinderten zu zwingen.</p>
<p style="padding-left: 30px; text-align: justify;"><span style="color: #808080;">Klar ist, dass es hier <strong>nicht um irgendwelche &#8220;Imageprojekte&#8221;</strong> nach dem Motto &#8220;Wir machen ja schon&#8230;&#8221; gehen kann. Klar ist z.B., dass EIN zusätzlicher Sonderpädagoge noch keine &#8220;Inklusionsschule&#8221; macht &#8211; ich kann die (Regelkinder-)Eltern gut verstehen, die da Einspruch erheben. Mit ihrer unpopulären Entscheidung haben sie ein reines Image-Projekt als solches enttarnt. In diesem Sinn: Was soll das &#8220;Böse-Eltern-Geschrei&#8221; schon in der Überschrift ?<br />
(Na ja &#8211; in den Kommentaren zeigt sich, dass es gewirkt hat&#8230;)</span> <a href="http://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/Eltern-lassen-Behinderten-Projekt-platzen-id16131516.html" target="_blank">http://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/Eltern-lassen-Behinderten-Projekt-platzen-id16131516.html</a></p>
<p style="padding-left: 30px; text-align: justify;"><span style="color: #808080;">Abseits vom &#8220;harten Leben&#8221; sieht´s aber dann gerne mal so aus: Von der Sonderschule ins (sozial getarnte) Nichts: 25% der &#8220;L-Schüler&#8221; tauchen nie auf dem Ausbildungs- oder Arbeitsmarkt auf. <strong>Inklusion sollte das ändern, aber:</strong><br />
</span> <em><span style="color: #808080;"><br />
&#8220;&#8230;so wie es jetzt im Moment funktioniert, nämlich Inklusion mit null zusätzlichen Ressourcen und mit null zusätzlichen Mitteln, dann ist es einfach nicht möglich, tatsächlich den Kindern gerecht zu werden, egal ob sie behindert sind oder nicht behindert sind.&#8221;</span> </em><a href="http://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/wissen/archiv/foerderschule/-/id=660334/nid=660334/did=8711604/mz058n/" target="_blank">http://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/wissen/archiv/foerderschule/-/id=660334/nid=660334/did=8711604/mz058n/</a></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Angst vor Ausgrenzung auf Elternseite, wirtschaftliche Abhängigkeiten auf Betreuerseite, allgemeiner Geldmangel im Bildungssystem &#8211; da kommt man nur schwerlich mit objektiven Informationen durch.</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Vielleicht beschäftigen sich die &#8220;offiziellen Verhandlungen&#8221; auch inzwischen schon längst mit eben diesen Ängsten und Abhängigkeiten &#8211; ich bin, wie gesagt, da nicht auf Laufenden. Und ich hab auch nicht den Nerv, mich mit dem offiziellen Kram auseinanderzusetzen&#8230; krieg ich ja nämlich fast einen Würgereiz, wenn ein Träger einerseits <a href="http://www.lebenshilfe-werk.de/aktuell/detaild.asp?EintragID=823" target="_blank">nett lächelnd irgendwo &#8220;Teilhabe&#8221;-Buttons verteilt</a>, und andererseits alles auszubremsen versucht, was ihn &#8220;Macht und Geld&#8221; kosten könnte&#8230; igittigitt.</p>
<p style="padding-left: 30px; text-align: justify;"><span style="color: #808080;">lesenswert an dieser Stelle:<br />
&#8220;Die gesamte Branche lebt von der Exklusion. Geldgierige Wohlfahrt&#8221;</span> <a href="http://www.taz.de/!74546/" target="_blank">http://www.taz.de/!74546/</a></p>
<p style="text-align: justify;">Unter dem wirtschaftlichen Aspekt noch was zu den <strong>vieldiskutierten Integrationshelferstunden</strong>:</p>
<p style="text-align: justify; padding-left: 30px;"><em>(Diskussion z.B. hier: &#8220;Die Schule den Kindern anpassen – nicht umgekehrt!&#8221;</em> <a href="http://www.macht-bildung.de/?p=1274 " target="_blank">http://www.macht-bildung.de/?p=1274 </a>)</p>
<p style="padding-left: 30px; text-align: justify;"><span style="color: #808080;">Interessant wäre, zu wissen, ob das Jugend- (Sozial-?)Amt für alle Intergrationshelferstunden den gleichen Stundensatz bezahlt. Die entsprechenden Stellen in den Institutionen bezahlen jedenfalls sehr unterschiedlich &#8211; und für mich hat das schon wiederholt so ausgesehen, als ob dieses &#8220;Integrationshelferding&#8221; von einigen einfach auch als nette Einkommens- und Arbeitskräftequelle genutzt wird. (Falls das Amt nur bezahlt, was die Integrationshelfer tatsächlich kriegen, vergesst den nächsten Abschnitt )</span></p>
<p style="padding-left: 30px; text-align: justify;"><span style="color: #808080;">1. Ich stelle für das Leisten der genehmigten und (von Amt) finanzierten Stunden einen Freiwilligen / Ehrenamtlichen ein (z.B. im Rahmen eines FSJ) &#8211; der kostet mich allenfalls einen Apfel und ein Ei, das Geld vom Amt fließt fast komplett&#8230; äh&#8230; &#8220;in die Verwaltung&#8221;&#8230;</span></p>
<p style="padding-left: 30px;"><span style="color: #888888;">2. Ich bin privater Träger einer G-Schule und biete gleichzeitig einen Integrationshelferdienst an, spare das Einstellen von mehr Personal, und ziehe den Integrationshelfern noch &#8220;Verwaltungsgebühr&#8221; ab&#8230;</span></p>
<p style="text-align: justify;">Wie gesagt, meine persönlichen Eindrücke mit hinterlistig platzierten Links. Über andere Eindrücke und Meinungen würde ich mich freuen. Hätte echt nichts dagegen, mit vielen meiner Einschätzungen ganz falsch zu liegen.</p>
<p>Foto von  <a href="http://www.flickr.com/photos/hailippe/6234820835/" target="_blank">Michael Bruns</a><br />
lizensiert unter <a href="http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/deed.de" target="_blank">CC BY 2.0</a></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Umfrage mit Potential: Social Media und Partnerschaft</title>
		<link>http://ac.ht/lc/2011/07/umfrage-mit-potential-social-media-und-partnerschaft/</link>
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		<pubDate>Mon, 11 Jul 2011 10:10:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ponyQ</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Partnerschaft]]></category>
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		<description><![CDATA[Keine Versuchspersonenstunden, keine reine Wissenschaft, aber interessant&#8230; Ist es nicht wunderbar erschreckend (oder erschreckend wunderbar), wie sehr Social Media, Web2.0, das kollaborative Netz, teh Intertubes (tbc) jegliche Bereiche unseres Lebens verändern? Lehren und Lernen, Unternehmenskommunikation, die Art, wie wir Musik hören, Videos schauen, uns mit Freunden verabreden … und ganz offensichtlich auch die Art und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Keine Versuchspersonenstunden, keine reine Wissenschaft, aber interessant&#8230;</p>
<blockquote><p>Ist es nicht wunderbar erschreckend (oder erschreckend wunderbar), wie sehr Social Media, Web2.0, das kollaborative Netz, teh Intertubes (tbc) jegliche Bereiche unseres Lebens verändern? Lehren und Lernen, Unternehmenskommunikation, die Art, wie wir Musik hören, Videos schauen, uns mit Freunden verabreden … und ganz offensichtlich auch die Art und Weise, wie wir lieben und unsere Partner suchen?!</p>
<p>Wir haben uns entschlossen, zum Thema “Social Media und Partnerschaft” etwas zu forschen und werden dazu mit Euch auf Tuchfühlung gehen müssen, wie es sich für ein Projekt geboren im kollaborativen Netz auch gehört. Und weil wir viele Ideen haben, aber noch nicht alle ausplaudern möchten, manipulieren wir Euch zur Teilnahme mit dieser hippen FAQ&#8230;</p></blockquote>
<p style="text-align: center;"><a href="http://rekombiniert.de/?p=142">weiterlesen hier</a></p>
<p>und die Idee dahinter ist außerdem sehr sympathisch:</p>
<blockquote><p>Wir glauben nicht, dass wir Geld damit verdienen werden, wir sind uns ja nicht noch nicht mal sicher, in welcher Form das Material publiziert wird.. Sollte es aber der Fall sein, werden wir den Teil, der von der Crowd mitgestaltet wurde, auch entsprechenend berücksichtigen und den Anteil vom Gewinn einem gemeinnützige Projekt zukommen lassen.</p></blockquote>
<p><a href="http://rekombiniert.de/?page_id=134">Wer macht mit ?</a><br />
Dauert auch nicht lang&#8230; es sei denn, man möchte noch eine gute Geschichte zum Thema loswerden ^^.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Studie der Uni Mainz: (Nicht)Blogger und (Nicht)Blogleser</title>
		<link>http://ac.ht/lc/2011/04/studie-der-uni-mainz-nichtblogger-und-nichtblogleser/</link>
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		<pubDate>Fri, 08 Apr 2011 19:11:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ponyQ</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8220;Diese Studie hat zum Ziel, einen tieferen Einblick in die Blog-Welt zu bekommen. Dabei geht es erstmals nicht nur um die Autoren von Blogs, sondern auch um die Leser von Blogs, wie auch um Menschen, die zu keiner der beiden Gruppen gehören.&#8221; http://psymet03.sowi.uni-mainz.de/survey/index.php?sid=29452〈=de Interessante Fragen &#8211; haben mir mal einen Überblick über meine Blog- und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>&#8220;Diese Studie hat zum Ziel, einen tieferen Einblick in die Blog-Welt zu bekommen.<br />
Dabei geht es erstmals nicht nur um die Autoren von Blogs,<br />
sondern auch um die Leser von Blogs,<br />
wie auch um Menschen, die zu keiner der beiden Gruppen gehören.&#8221;</p></blockquote>
<p><a href="http://psymet03.sowi.uni-mainz.de/survey/index.php?sid=29452〈=de">http://psymet03.sowi.uni-mainz.de/survey/index.php?sid=29452〈=de</a></p>
<p>Interessante Fragen &#8211; haben mir mal einen Überblick über meine Blog- und Bloglesegewohnheiten verschafft&#8230;<br />
Teilnahme unbedingt empfohlen ! <img src='http://ac.ht/lc/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Die Ergebnisse der Studie &#8220;Kunst ist Geschmackssache&#8230;&#8221;</title>
		<link>http://ac.ht/lc/2011/03/die-ergebnisse-der-studie-kunst-ist-geschmackssache/</link>
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		<pubDate>Wed, 30 Mar 2011 10:29:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ponyQ</dc:creator>
				<category><![CDATA[Studiererei: Eindrücke]]></category>
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		<description><![CDATA[darf ich leider nicht bloggen. Die Uni hatte keine Einwände, vereinzelte Mitglieder der Projektgruppe dafür umso mehr. Also nur eine kurze Info für alle interessierten Teilnehmer: Die Sache mit dem Kunstgeschmack war eigentlich nur als Coverstory gedacht&#8230; Goldstein, D. G. and Gigerenzer, G. (2002). Models of ecological rationality: The recognition heuristic. Psychological Review, 109, 75-90 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">darf ich leider nicht bloggen. Die Uni hatte keine Einwände, vereinzelte Mitglieder der Projektgruppe dafür umso mehr.<br />
Also nur eine kurze Info für alle interessierten Teilnehmer:<br />
Die Sache mit dem Kunstgeschmack war eigentlich nur als Coverstory gedacht&#8230;</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://ac.ht/lc/wp-content/uploads/2011/03/was-ist-RH.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2330" title="Rekognitionsheuristik" src="http://ac.ht/lc/wp-content/uploads/2011/03/was-ist-RH-600x564.jpg" alt="" width="480" height="451" /></a><span style="color: #800000;">Goldstein, D. G. and Gigerenzer, G. (2002).<br />
Models of ecological rationality: The recognition heuristic. <em>Psychological Review</em>, 109, 75-90</span></p>
<p style="text-align: left;">Tatsächlich untersucht haben wir, ob im Sinne der <a href="http://psyfan.wordpress.com/2010/09/24/rekognitionsheuristik/"><strong>Rekognitionsheuristik</strong></a> die aus der Einführungsphase <em>(&#8220;Geben Sie die Stimmung auf diesem Bild mit einem Adjektiv wieder!&#8221;)</em> <strong>bekannten</strong> Bilder später als die im Rahmen einer (erfundenen) Kunstauktion <strong>höher bezahlten</strong> Kunstwerke eingeschätzt werden  &#8211; und ob sich diese Einschätzung durch fingierte Bewertungen ebenfalls erfundener &#8220;anderer Ausstellungsbesucher&#8221; beeinflussen lässt.</p>
<p>Unsere Annahme war:<br />
<strong>&#8220;Bei der Einschätzung des Bildwertes zählt die Meinung anderer mehr als die Bekanntheit des Bildes&#8221; </strong></p>
<p>Dementsprechend hatte eine Gruppe keine zusätzlichen Hinweise unter den Bildern, eine Gruppe hatte Hinweise, die das bekannte Bild besser bewerteten und in einer anderen Gruppe wurde das unbekannte Bild etwas besser bewertet.</p>
<p style="text-align: left;">Interessanterweise war nicht zu erkennen, ob die Bekanntheit eines Bildes die Teilnehmer in ihrer Entscheidung beeinflusst hatte. Deshalb konnten wir &#8211; obwohl die Bewertungen einen nachweislichen Einfluss auf die Einschätzung des jeweiligen Bildes hatten &#8211; unsere Hypothese &#8220;Bewertung schägt Bekanntheit&#8221; mangels Nachweis einer (Überhaupt-) Anwendung von &#8220;Bekanntheit&#8221; als Urteilsstrategie nicht wirklich prüfen.</p>
<p style="text-align: left;">Das Eigenleben der Bilder <del datetime="2011-03-31T07:27:22+00:00"><span style="color: #333333;">im  Zusammenhang mit einem möglicherweise gar nicht so verschiedenen Geschmack</span></del> <span style="color: #808080;"><em>(verschieden war er wohl, der Geschmack, wir haben ihn nur über diverse Randomisierungsaktionen &#8220;gleichgeschaltet&#8221; , sorry)</em></span> hat quasi unsere Hypothese gefressen. Tatächlich wurde in fast allen Bildpaaren jeweils das gleiche Bild gewählt, unabhängig davon, ob es das bekannte (b) oder das unbekannte (u) war.</p>
<p style="text-align: left;"><a href="http://ac.ht/lc/wp-content/uploads/2011/03/beispiel-identische-kombinationen-Kopie.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2333" title="beispiel identische kombinationen Kopie" src="http://ac.ht/lc/wp-content/uploads/2011/03/beispiel-identische-kombinationen-Kopie-600x272.jpg" alt="" width="600" height="272" /></a><span style="color: #800000;">Bildquelle:</span> <a href="http://worldart.sjsu.edu/">WorldImages Kiosk der California State University</a></p>
<p style="text-align: left;">Die Details muss ich euch leider vorenthalten&#8230; hab stattdessen einen <a href="http://lerncomputer.wordpress.com/2011/03/30/therapeutisches-schreiben-how-to-survive-the-forschungspraktikum/">Artikel zu Impressionen aus dem betreffenden Forschungspraktikum</a> geschrieben&#8230;</p>
<blockquote style="text-align: left;">
<p style="text-align: center;">&#8220;Kunst hat nichts mit Geschmack zu tun.<br />
Kunst ist nicht da, damit man sie schmecke.&#8221;<br />
<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Max_Ernst">Max Ernst</a></p>
</blockquote>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Buchempfehlung: &#8220;Für Anna&#8221;</title>
		<link>http://ac.ht/lc/2011/01/buchempfehlung-fur-anna/</link>
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		<pubDate>Sun, 02 Jan 2011 10:36:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ponyQ</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kreatives]]></category>
		<category><![CDATA[Wahrnehmen und bloggen]]></category>
		<category><![CDATA[aemaets]]></category>
		<category><![CDATA[brigitte krächan]]></category>
		<category><![CDATA[buch]]></category>
		<category><![CDATA[determinismus]]></category>
		<category><![CDATA[empfehlung]]></category>
		<category><![CDATA[gedanken]]></category>
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		<category><![CDATA[rezension]]></category>
		<category><![CDATA[schreiben]]></category>
		<category><![CDATA[thriller]]></category>
		<category><![CDATA[welt]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Wer bestimmt eigentlich was geschieht ?&#8221; will Anna eines Tages von ihrer Mutter wissen&#8230; Eine Geschichte, die mit dem Ende anfängt , sich selbst schreibt und am Schluss im Leser weitergeht&#8230; und in der auch die Unschuldigen ihre verdiente Strafe erhalten. Vielleicht ist es dieses &#8220;unschuldig verdient&#8221; &#8211; als Eindruck und als Urteil &#8211; in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>&#8220;Wer bestimmt eigentlich was geschieht ?&#8221;<br />
will Anna eines Tages von ihrer Mutter wissen&#8230;</p></blockquote>
<p>Eine Geschichte, die mit dem Ende anfängt , sich selbst schreibt und am Schluss im Leser weitergeht&#8230; und in der auch die Unschuldigen ihre verdiente Strafe erhalten.<br />
Vielleicht ist es dieses <em>&#8220;unschuldig verdient&#8221;</em> &#8211; als Eindruck und als Urteil &#8211; in dem das bleibende mulmige Gefühl seinen Ursprung hat ?</p>
<p>Vielleicht sind die Unschuldigen gar nicht so unschuldig und die Schuldigen gar nicht so schuldig, wie es mir vorher immer so schön klar zu sein schien. Und wo in meiner ach so unschuldigen Seele ist diese Idee hergekommen, dass die Unschuldigen &#8220;ihre Strafe verdient&#8221; haben ?</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://ac.ht/lc/wp-content/uploads/2011/01/cover.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2284" title="cover" src="http://ac.ht/lc/wp-content/uploads/2011/01/cover.jpg" alt="" width="500" height="500" /></a></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.epubli.de/shop/buch/Anna-Brigitte-Kr%C3%A4chan-9783844204803/8176">Für Anna (epubli)</a></p>
<p style="text-align: center;">von <a href="http://twitter.com/aemaets">@aemaets</a> (Autor)</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://ac.ht/lc/2011/01/buchempfehlung-fur-anna/feed/</wfw:commentRss>
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		</item>
		<item>
		<title>Twitter und so&#8230;</title>
		<link>http://ac.ht/lc/2010/12/twitter-und-so/</link>
		<comments>http://ac.ht/lc/2010/12/twitter-und-so/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 31 Dec 2010 13:55:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ponyQ</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wahrnehmen und bloggen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://ac.ht/lc/?p=2278</guid>
		<description><![CDATA[Liebe Twitterer meiner Timeline und alle Verfolger ! Ich danke Euch für eine gänzlich neue &#8220;Interneterfahrung&#8221; im letzten Jahr ! Und wünsche Euch und uns ein gutes nächstes Jahr ! Auch wenn ich mich nie an den #ff beteilige, dürft Ihr nicht meinen, dass ich Euch nie empfehle&#8230; bei mir sieht das eher so aus: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Twitterer meiner Timeline und alle Verfolger !</p>
<p>Ich danke Euch für eine gänzlich neue &#8220;Interneterfahrung&#8221; im letzten Jahr !<br />
Und wünsche Euch und uns ein gutes nächstes Jahr !</p>
<p>Auch wenn ich mich nie an den #ff beteilige, dürft Ihr nicht meinen, dass ich Euch nie empfehle&#8230;<br />
bei mir sieht das eher so aus: &#8220;Hallo @xy, guck mal nach den Tweets von @z, die könnten dich interessieren&#8221; .</p>
<p>Aber einmal im Jahr könnt ich ja auch mal&#8230; Ich empfehle also aus meiner Timeline (und aus meiner Perspektive^^)</p>
<ul>
<li><a href="http://twitter.com/MatthiasHeil">MatthiasHeil</a><br />
für Einblicke in andere Gedanken zum Thema  &#8220;Religion&#8221;</li>
<li><a href="http://twitter.com/RaphaelFischer">KarlNickel</a><br />
nach anfänglich bierernstem Twittereinstieg inzwischen ein Geheimtipp für kurzweilige Unterhaltung UND interessante Infos ^^</li>
<li><a href="http://twitter.com/RedCuts">RedCuts</a><br />
als prima Ausrede für das Weitertwittern von Comic-Inhalten</li>
<li><a href="http://twitter.com/medienmixmax">medienmixmax</a><br />
für sachdienliche Hinweise zu Medien- und Informations(in)kompetenzen</li>
<li><a href="http://twitter.com/TimRozenski">TimRozenski</a><br />
für interessante und vor allem interessierte und hilfsbereite Twitterpräsenz &#8211; und für lesenswerte Filmkritiken  (mit Games kenn ich mich gar nicht aus &#8211; aber für die Reviews gilt wohl das gleiche ^^)</li>
<li><a href="http://twitter.com/happybuddha">happybuddha</a><br />
ich hasse seine Readerempfehlungen.. oft&#8230; <img src='http://ac.ht/lc/wp-includes/images/smilies/icon_rolleyes.gif' alt=':roll:' class='wp-smiley' />   Weil ich vieles sooo genau lieber gar nicht wissen will.</li>
<li><a href="http://twitter.com/N_Exner">N-Exner</a><br />
der trotz meinem saublöden Einstiegsspruch ( hat er auch inzwischen vielleicht hoffentlich vergessen ???) weiter mit mir twittert&#8230; <img src='http://ac.ht/lc/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </li>
<li><a href="http://twitter.com/Running_BUCoach">Running_BUCoach</a><br />
für sportübergreifende Gedankenanstöße auf 140 Zeichen ^^</li>
<li><a href="http://twitter.com/Locutus01">Locutus01</a><br />
für &#8220;jeden Quatsch mitmachen&#8221; und psychologische Betreuung</li>
<li><a href="http://twitter.com/ApfelMuse">ApfelMuse</a><br />
für andere und ehrliche Gedanken &#8211; oft aus einer mir neuen Sicht</li>
<li><a href="http://twitter.com/binneugierig">binneugierig</a><br />
für einen freundlichen InformationOverflow &#8211; der Name ist Programm <img src='http://ac.ht/lc/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </li>
<li><a href="http://twitter.com/mwanke">mwanke</a><br />
den ich auch außerhalb seiner &#8220;gnihis&#8221; (oder wie er das schreibt) immer über irgendeinen beabsichtigten oder versehentlichen Unsinn kichern höre</li>
<li><a href="http://twitter.com/illiconvalley">illiconvalley</a><br />
dessen Twitterpräsenz phasenweise geradezu überwältigend ist &#8211; aber so viel Begeisterung muss man doch einfach verfolgen, oder ? Außerdem ist er ja so was wie ein moderner Häuptling in meiner Region ^^</li>
<li><a href="http://twitter.com/joaum">joaum</a><br />
etwas reparaturanfällig im letzten Jahr &#8211; aber interessante Einblicke in einen anderen &#8220;Häuptlingsalltag&#8221;</li>
<li><a href="http://twitter.com/beingmenow">beingmenow</a><br />
für Witz und unkomplizierte Herzlichkeit</li>
<li><a href="http://twitter.com/ReinhardKarger">ReinhardKarger</a><br />
muss man selber gucken ^^</li>
<li><a href="http://">andi1984</a><br />
für alle Lern- und Lebenslagen&#8230; außerdem kennt er wohl irgendeinen Trick, wie man aus 24 Stunden mindestens das Doppelte an Zeit rausholt</li>
<li><a href="http://twitter.com/Chrysadelic">Chrysadelic</a><br />
für kreative Gegengedanken</li>
<li><a href="http://twitter.com/JayRachel">JayRachel</a><br />
vielseitig verwendbar &#8211; interessante Links und Mitmachbereitschaft ohne Ende <img src='http://ac.ht/lc/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </li>
<li><a href="UlrichCommercon">UlrichCommerçon</a><br />
&#8230; für den Fall, dass man mal probehalber mit einem Politiker reden will <img src='http://ac.ht/lc/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </li>
<li><a href="http://twitter.com/aemaets">aemaets</a><br />
für alle Diskussionslustigen und Nachdenkinteressierten&#8230; und für zwischendurch</li>
<li><a href="http://twitter.com/wissensagentur">wissensagentur</a><br />
für viele &#8220;Stop-and-Think!&#8221;</li>
<li><a href="http://twitter.com/logoutev">logoutev</a><br />
für interessante Gedanken, Beispiele, Links zum Thema &#8220;Medien&#8221; in allen Bereichen</li>
<li><a href="http://twitter.com/SieSeCoBiWiBine">SieSeCoBiWiBine</a><br />
für Tips und Unterstützung in Bildungsfragen &#8211; auch und gerade für Ü30er <img src='http://ac.ht/lc/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </li>
<li><a href="http://twitter.com/beatnig">beatnig</a><br />
der ist überhaupt dran schuld an meiner Twitterei</li>
<li><a href="http://twitter.com/Nevemie">Nevemie</a><br />
gegen isoliertes Fernstudieren &#8211; mit interessanten Psycholinks und einem Blog voll Zusammenfassungen (für Chaosstudenten ohne Lernplan)</li>
<li><a href="http://twitter.com/magictheo">magictheo</a><br />
als i-Tüpfelchen <img src='http://ac.ht/lc/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </li>
<li><a href="http://twitter.com/Maedica">Maedica</a><br />
die ich für ein Twitternaturtalent halte&#8230; mit interessanten Links und jederzeit ansprechbar ^^</li>
<li><a href="http://twitter.com/psychmac">psychmac</a><br />
davon könnt ich als Psychologiestudent durchaus gerne noch ein paar mehr haben&#8230;</li>
</ul>
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