Archiv für die Kategorie „weise Worte“
Lieber Gott, bitte mach die bösen Menschen gut,
und die guten etwas netter.
Weiß irgenjemand, von wem dieser Spruch ist ?
„…wir haben eine Kritik der moralischen Werthe nöthig,
der Werth dieser Werthe ist selbst erst einmal in Frage zu stellen
– und dazu thut eine Kenntniss der Bedingungen und Umstände noth,
aus denen sie gewachsen, unter denen sie sich entwickelt und verschoben haben
(Moral als Folge, als Symptom, als Maske, als Tartüfferie, als Krankheit, als Missverständniss;
aber auch Moral als Ursache, als Heilmittel, als Stimulans, als Hemmung, als Gift)“
Nietzsche
- Moral kognitiv Piaget
Unterschiede im moralischen Urteil, Assimilation, Akkomodation, Äquilibration, Denkstadien, „Moralisches Urteil beim Kinde“, Bewusstsein der Regel, Anwenden der Regel,autonome + heteronome Moral, moralischer Realismus, moralischer Relativismus, Kritik an Piaget
- Moral kognitiv Kohlberg
Tauschgerechtigkeit, Verteilungsgerechtigkeit, moralische Dilemmata, Stufen der moralischen Urteilsentwicklung, empirische Untersuchungen zur Kohlberg-Theorie, Widersprüche zwischen Denken + Handeln, 4-Komponenten-Modell zur Entstehung moralischen Verhaltens, symmetrische + asymmetrische Probleme
- Moral kognitiv Selman
5 Niveaus der sozialen Perspektivübernahme, Problem-Perspektive + Urteils-Perspektive, Relativierung, Dezentrierung, Differenzierung, Reintegration, Kompetenz + Performanz, Piaget + Selman + Kohlberg, Dummheit oder Bosheit?, männliche + weibliche Moral (Carol Gilligan)
- Moral kognitiv Ergänzungen
Selbsttäuschung – Theorie der objektiven Selbstaufmerksamkeit, Moral und soziale Konventionen
- Moral situativ
Moral in unterschiedlichen Situationen, Milgram-Experiment, Agens-Zustand, Austauschtheorien, Experimentelle Wirtschaftsforschung: Public-Goods-Games, Erhöhung der Kooperationsbereitschaft, Tit-For-Tat, Ultimatum-Spiel, Konzept der gemeinsamen Absicht
- Moral emotional
„moralische Gehirnzentren“?, Phineas Cage und das Stahlrohr, Beruhen Urteile auf Gefühlen?, Auswirkungen von Gefühllosigkeit: Elliot, „The Emotional Dog And Its Rational Tail“, Sozial-intuitives Modell des moralischen Urteilens, Moralische Intuition und Ethik, Zwei-Prozess-Modell von Haidt, Gibt es einen angeborenen Moralsinn?, 5 Prinzipien für die Entwicklung eines sozialen und moralischen Verhaltens, Theory of Mind + False Belief
- Moral Integration der Perspektiven
Unterschiede + Gemeinsamkeiten, gesellschaftliche Moral + individuelle Moral, Hirnforschung und Moral
- Moral Interventionen
Kann man Moral lehren?, +1 -Konvention, Moralerziehungsprogramme, Sackgassen in Diskussionen, gute Menschen?
Mehr Schwimmen, weniger Surfen
Nachdem ich zum wiederholten Male mit Gedanken aufgewacht bin, die eigentlich nicht meine sind, hinterfrage ich jetzt doch mal meinen Informationskonsum.
“Wer geht, sieht weniger, aber mehr.
Wer fährt, sieht mehr, aber weniger.”
… weshalb es Sinn macht, beides ausgleichend zu verbinden.
In diesem Fall sollte ich vielleicht besser von “Surfen” und “Schwimmen” reden ?
Mehr Schwimmen, weniger Surfen – und zwischendurch immer mal wieder treiben lassen…
Ähnliche Erfahrungen ?
Erprobte Strategien ?
Anmerkung 1:
Konzentrationsstörungen ? Nein, ich kann mich prima konzentrieren – allerdings werde ich dabei im Moment nach kurzer Zeit saumüde:
Konzentration
= eingeschränkte (weil fokussierte) Wahrnehmung
= vieles andere loslassen
= Entspannung
= …
Das ist dann zwar gut für Leib und Seele, aber schlecht für die Klausur.
Anmerkung 2:
Ich bin übrigens kein Stubenhocker oder so was. Sogar an “schlechten” Tagen komm ich kaum unter 2 Stunden Frischluft, meistens sind es eher doppelt so viele, häufig sogar noch mehr (tier- und kinderbedingt).
(Stichwort “Morgenseiten” und liebe Grüße an die Wissensagentur
)
Moralisch einwandfreier Stillstand
Keine Ahnung, ob es meine innere Pippi Langstrumpf, meine ALF-Anteile oder sonstige Etwasse aus den pumuckeligen Untiefen meiner Seele schwarzen Seele waren…
ES hat mir vor langer Zeit mal eingeflüstert, die folgende Aussage beinhalte irgendeine Zauberformel:
Leute ohne Moral,
wenn sie nicht sture, brutale Typen sind, amüsieren mich.
Sie sind fantasievoll, geistig beweglich
und nicht bereit, sich der Gesellschaft zu beugen.
Und sie sind dramatisch nahrhaft.
Patricia Highsmith
Seit fast 20 Jahren steht das so in meinem “Ideenbuch” – und ich konnte es nie sinnvoll “verwenden”… an einen netten Menschen weiterschreiben oder in einer un- bis tiefsinnigen Diskussion zitieren…
Jetzt lese ich im Zusammenhang mit der Moralforschung zum Thema “Moral und Evolution” :
“Es könnte also sein, dass es gerade nicht die angepassten, netten, freundlichen und kooperativen Mitglieder einer Gesellschaft sind, die den gesellschaftlichen Wandel beflügeln. Vielleicht benötigen wir in bestimmten Phasen auch die unangepassten, unkooperativen Quertreiber… ”
Dr. Horst Heidbrink / “Moral, Kooperation und Wettbewerb”
in “Einführung in die Moralpsychologie”
Da häng ich dann noch dieses Video drunter:
Und noch ein paar tags als Kurz-Statements oder Instant-Gedanken (zum Selbst-Anrühren):
#Autist #Geistigbehindert #Arschloch(sofern nicht…s.o.) #Kind #Ausländer #…