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		<title>Fundstück: Märchenspiel als Gruppenpsychotherapie für behinderte Kinder</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Jan 2012 10:06:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ponyQ</dc:creator>
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		<description><![CDATA[etwas älter, aber interessant, und vor allem bezüglich der im Text dargestellten Probleme, die Eltern in die Fördermaßnahme/Therapie zu integrieren, auch immer noch sehr aktuell&#8230; Maxeiner, Verena (1988). Märchenspiel als Gruppenpsychotherapie für behinderte Kinder. In: Praxis der Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie. &#8211; 37. 1988, 7, S. 252-257 Aufsatz zugänglich unter: http://psydok.sulb.uni-saarland.de/volltexte/2012/3293/ &#8220;Von den Erzieherinnen werden Kinder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>etwas älter, aber interessant, und vor allem bezüglich der im Text dargestellten Probleme, die Eltern in die Fördermaßnahme/Therapie zu integrieren, auch immer noch sehr aktuell&#8230;</p>
<p style="text-align: left; padding-left: 30px;">Maxeiner, Verena (1988). Märchenspiel als Gruppenpsychotherapie für behinderte Kinder.<br />
In: <em>Praxis der Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie</em>. &#8211; 37. 1988, 7, S. 252-257<br />
Aufsatz zugänglich unter: <a href="http://psydok.sulb.uni-saarland.de/volltexte/2012/3293/" target="_blank">http://psydok.sulb.uni-saarland.de/volltexte/2012/3293/</a></p>
<blockquote><p>&#8220;Von den Erzieherinnen werden Kinder vorgestellt, die in ihrer Spielfähgikeit eingeschränkt sind, Ängste bei Leistungsanforderungen zeigen, in der Gruppe gehemmt und ängstlich in ihrer Selbstdarstellung sind, sowie hyperaktive und unkonzentrierte Kinder&#8230;</p>
<p>Das Spiel als therapeutisches Medium bietet die Möglichkeit einer ganzheitlichen Behandlung: Es fordert Betätigung und Übung psychischer Funktionen, ermöglicht Phantasietätigkeit und damit die Darstellung innerer Konflikte.<br />
Das darstellende Spiel fordert darüber hinaus zur Selbstdarstellung, Entwicklung von Initiative und Kreativität auf.&#8221;</p></blockquote>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Erzieherausbildung an die Hochschule ?</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Jan 2012 17:03:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ponyQ</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pädagogik + Psychologie]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Befundlage zur Entwicklung kognitiver und sozioemotionaler Kompetenzen von Kindern unter dem Einfluss „professioneller“ Betreuung ist durchwachsen. In einem kurzen Überblick könnte man zusammenfassen, dass nach wie vor der größte Einfluss vom Elternhaus ausgeht die Qualität der Betreuung aber eine große Rolle spielt In diesem Zusammenhang und zusätzlich in Anbetracht der steigenden Anforderungen an eine/n [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><iframe width="500" height="375" src="http://www.youtube.com/embed/bM_6u9XKMxs?fs=1&#038;feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p style="text-align: justify;">Die <a href="http://www.erziehungstrends.de/Kinderbetreuung/Forschungslage" target="_blank">Befundlage zur Entwicklung kognitiver und sozioemotionaler Kompetenzen von Kindern unter dem Einfluss „professioneller“ Betreuung</a> ist durchwachsen. In einem kurzen Überblick könnte man zusammenfassen, dass</p>
<ul style="text-align: justify;">
<li>nach wie vor der größte Einfluss vom Elternhaus ausgeht</li>
<li>die Qualität der Betreuung aber eine große Rolle spielt</li>
</ul>
<p style="text-align: justify;">In diesem Zusammenhang und zusätzlich in Anbetracht der steigenden Anforderungen an eine/n Erzieher/in wird die bisherige Berufsausbildung immer mehr in Frage gestellt. Auch in Deutschland wird nun ein Hochschulstudium für ErzieherInnen gefordert, wie es in den meisten europäischen Ländern schon lange üblich ist.</p>
<p style="text-align: justify;">Meine eigene Erfahrungen mit der ErzieherInnenausbildung an einer Fachschule und der nachfolgenden Tätigkeit erst in einem integrativen Kindergarten, dann in einer Schule für Geistigbehinderte und inzwischen freiberuflich neben einem Psychologiestudium:<br />
<strong></strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong><span style="color: #0000ff;">++</span> Fachdidaktik: </strong><br />
Davon profitier ich heute noch, nicht nur im Zusammenhang mit erzieherischen Arbeiten.<br />
Über die sehr detaillierten <a href="http://www.eva-maria-vogtel.de/praxis.html" target="_blank">Ausführungen zur Planung und Durchführung von Förderangeboten</a>, die verlangten endlos vielen und langen theoretischen Ausarbeitungen und die nervenaufreibenden praktischen Lehrübungen (mit „fremden“ Versuchskindern) habe ich während der Ausbildung viel geschimpft. Irgendwann hab ich dann gemerkt, dass die daraus gewonnene Routine den Transfer in ähnlichen Situationen mit ähnlichen Anforderungen angenehm erleichtert.<br />
Und was mir damals als „nerviger Kleinkram“ völlig überflüssig und nicht erwähnenswert vorgekommen ist, hat sich später als „Basishandwerk“ bewiesen.<br />
Ein Beispiel von vielen: Während meine damalige Kollegin (Studium der Sonderpädagogik) die Unruhe bei der morgendichen Begrüßungseinheit in der Kuschelecke als „gegeben“ hingenommen hat, hat der versuchsweise eingeführte morgendliche <strong>Stuhlkreis mit klaren „Sitzregeln“</strong> (deins, meins, vorne, hinten&#8230;) unvermutete Kapazitäten an Aufmerksamkeit freigesetzt.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong><span style="color: #ff0000;">-</span> Pädagogik:</strong><br />
Hat mir insgesamt wenig geholfen, es wurden mehr Praxis-Konzepte als theoretische Grundlagen geliefert. Ohne theorethische Grundlagen kann man aber <a href="http://ac.ht/lc/2009/06/kinder-lernen-aus-den-folgen/" target="_blank">Konzepte nicht an die tatsächlichen Gegebenheiten in der speziellen Praxis</a> anpassen. Und ich habe heute noch eine Konzeptallergie&#8230;</p>
<p style="text-align: justify;"><strong><span style="color: #0000ff;">+</span><span style="color: #ff0000;">- </span>Psychologie: </strong><br />
Naja, da kam gerade genug, um Interesse zu wecken&#8230; und trotzdem hatte ich im Vergleich mit den „studierten“ Sonderpädagogen oft den Eindruck, dass die in ihrer Ausbildung von „Entwicklungspsychologie“ oder Sachen wie „Selbstkonzept“ oder „Personenwahrnehmung“ noch weniger bis nichts gehört hatten.<br />
Inzwischen studier ich Psychologie, und mir ist dabei schon einiges begegnet, was mir meine „Erzieherarbeit“ bestimmt wesentlich erleichtert hätte und auch den Kindern, der Elternarbeit,  der Arbeit im Team und nicht zuletzt auch der Selbstreflexion und selbstorganisierten Weiterbildung sicher zugute gekommen wäre:</p>
<ul>
<li>aus der Pädagogischen Psychologie z.B.: <a href="http://ac.ht/lc/2010/06/lasst-den-kindern-ihren-willen/" target="_blank">Erziehungsstile und Auswirkungen</a> – autoritär, nachgiebig, gleichgültig, autoritativ …</li>
<li>aus der Sozialpsychologie: Innergruppenverhalten und Intergruppenkonflikte</li>
<li>aus der Entwicklungspsychologie: <a href="http://ac.ht/lc/2010/09/lieber-gott-bitte-mach-die-bosen-menschen-gut/" target="_blank">Moralentwicklung</a></li>
<li>allgemein: <a href="http://ac.ht/lc/2009/04/vom-konkreten-zum-abstrakten/" target="_blank">Lerntheorien</a>, Kommunikationskompetenz, Informationsverarbeitung, <a href="http://ac.ht/lc/2010/03/internet-macht-dumm/" target="_blank">Informations- und Medienkompetenz</a>, kritisches Denken</li>
</ul>
<p style="text-align: justify;">Zu den Inhalten der Fächer <strong>Musikerziehung</strong> („Glockenspiel spielen“) und Naturkunde („Blätter sammeln“) äußere ich mich hier lieber nicht <img src='http://ac.ht/lc/wp-includes/images/smilies/icon_razz.gif' alt=':-P' class='wp-smiley' /> </p>
<p style="text-align: justify;">Trotzdem ich mich vage an einen (vom Französischlehrer improvisierten) <strong>Unterricht in „Rechtskunde“ </strong>erinnern kann, musste ich mir alles wichtige zum Sozialgesetzbuch, möglichen Hilfe- und zusätzlichen Förder- und Betreuungsmaßnahmen, Zuständigkeiten unterschiedlicher Träger, Verfahrensweisen im Verwaltungsdschungel und ähnliches selbst zusammensuchen. Das wird spätestens da echt doof, wo man noch nicht mal weiß, dass es etwas zu suchen gibt. Ich treffe heute noch regelmäßig Erzieher, die z.B. in sonderpädagogischen Einrichtungen arbeiten und noch nie was von „Verhinderungspflege“ , <a href="http://ac.ht/lc/2010/05/niedrigschwellige-betreuungsangebote-zwischen-profit-ehrenamt-und-krankenkasse/" target="_blank">„niedrigschwelligen Betreuungsangeboten“</a> oder unterschiedlichen <a href="http://www.familien-wegweiser.de/wegweiser/stichwortverzeichnis,did=110536.html" target="_blank">Jugendhilfemaßnahmen</a> etwas gehört haben. Das ist vor allem für die Eltern betroffener Kinder einfach schade.</p>
<p style="text-align: justify;">Aus meiner Sicht spricht also einiges für die „Akademisierung der ErzieherInnenausbildung“.<br />
Ich bin mir aber auch ziemlich sicher, dass ich ohne die praktischen Inhalte während meiner regulären Erzieherausbildung nicht „an der Front“ zu gebrauchen wäre. <strong>Mit am hilfreichsten für den Erzieheralltag fand ich die Tips und Ratschläge erfahrener, i.d.R. &#8220;unstudierter&#8221; Kollegen</strong>.<br />
Allerdings sehe ich auch viele „erfahrene“ Erzieher, die mit den Erfahrungen „von früher“ den Anforderungen von heute nicht mehr gerecht werden können oder wollen und auch keinen Weiterbildungsbedarf sehen&#8230; die aus Angst vor Veränderungen gepaart mit einem Mangel an Informationskompetenz und fehlender „Übung“ im wissenschaftlich-kritischen Denken betriebsblind und anachronistisch vor sich hin erziehen&#8230;<br />
Dazu kann ich aus eigener Erfahrung berichten: Ein Studium vermittelt nicht nur fachbezogene Inhalte, sondern trainiert auch die eigenen „Erkenntnisaktualisierungsfähigkeiten“. (Das ist eine etwas unbeholfene Formulierung – falls irgendjemand das in wenigen Worten verständlich rüberbringen kann&#8230; gerne!)</p>
<p style="text-align: justify;">Insgesamt bin ich der Ansicht, dass ein Studium das Ergebnis  „guter Erzieher“ nicht garantiert, die Chance auf „qualifizierte Betreuung“ jedoch trotzdem erhöht, nicht zuletzt auch deshalb, weil es eine breitere Basis für diverse Weiterbildungen / Spezialisierungen liefert als die Fachschulausbildung.</p>
<p style="text-align: justify;">Meine Meinung: ErzieherInnen sollen studieren (müssen.)</p>
<p style="text-align: justify;">Ein umfassenderes Meinungsbild findet ihr<a href="http://eventualpsychologie.de/?p=352" target="_blank"> hier &#8211; und an dieser Stelle würde mich auch eure Meinung interessieren</a> <img src='http://ac.ht/lc/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Inklusion ? Das ist doch&#8230;</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Jan 2012 12:33:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ponyQ</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8230; das Ding, mit dem die Chefs sonderpädagogischer Einrichtungen ihren Angestellten drohen, wenn diese sich wegen immer mieserer Arbeitsbedingungen beschweren&#8230; ? Hinweis: Die folgenden Ausführungen spiegeln meine persönlichen Eindrücke wider &#8211; die externen Links sind natürlich dementsprechend ganz manipulativ-suggestiv eingefügt. Ich bin über die aktuellen &#8220;offiziellen Statements&#8221; zum Thema &#8220;Inklusion&#8221; nicht auf dem Laufenden. Aber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://ac.ht/lc/wp-content/uploads/2012/01/inklusion.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-2455" title="inklusion" src="http://ac.ht/lc/wp-content/uploads/2012/01/inklusion-600x600.jpg" alt="von Michael Bruns" width="194" height="194" /></a>&#8230; das Ding, mit dem die Chefs sonderpädagogischer Einrichtungen ihren Angestellten drohen, wenn diese sich wegen immer mieserer Arbeitsbedingungen beschweren&#8230; ?<br />
</strong></p>
<address>Hinweis: Die folgenden Ausführungen spiegeln meine persönlichen Eindrücke wider &#8211; die externen Links sind natürlich dementsprechend ganz manipulativ-suggestiv eingefügt.</address>
<p>Ich bin über die aktuellen &#8220;offiziellen Statements&#8221; zum Thema &#8220;Inklusion&#8221; nicht auf dem Laufenden. Aber was so an <strong>&#8220;inoffiziellen Meinungen&#8221;</strong> bei mir ankommt, sieht nicht danach aus, als ob es irgendwelche Informationen an den Emotionen der Betroffenen vorbei geschafft hätten.</p>
<p style="text-align: justify;">Vor allem die Erzieher in den Sonderschulen für Geistigbehinderte haben wohl einfach <strong>Angst um ihren Arbeitsplatz</strong> &#8211; z.T. wird ihnen auch &#8220;bei Bedarf&#8221; wirklich mit diesen Entwicklungen von wegen Inklusion gedroht.<br />
Da ist vor lauter Druck gar keine Kapazität mehr übrig, um sich mit irgendwelchen Konzepten zur Inklusion zu beschäftigen &#8211; das Bild vom armen Behinderten, der in der Regelschule doof und einsam vor sich hinvegetiert, ist aus den Köpfen der Erzieher nicht rauszukriegen. Und das wird an die Eltern genau so weiterkommuniziert und trifft dort genau in die <strong>Elternangst</strong>.</p>
<p style="text-align: justify;">Für die Eltern ist die &#8220;institutionalisierte Ausgrenzung&#8221; verständlicherweise weniger bedrohlich als diese Vorstellung vom &#8220;individuellen Außenseiter&#8221;. Lieber eine (aus)geschlossene statusniedrige Gruppe mit interner Äquivalenz als &#8220;Einzelkämpfer&#8221;&#8230; Interessante Kommentare sind mir da schon untergekommen zu &#8220;überehrgeizigen Eltern, die ihre Kinder durch die Regelschule quälen&#8221;&#8230;</p>
<p style="padding-left: 30px; text-align: justify;"><span style="color: #808080;">Diese Angst der Eltern hat einen Namen: <strong>&#8220;Big-Fish-Little-Pond-Effekt&#8221;</strong> &#8211; aber die Argumente auf der anderen Seite sind auch nicht schlecht&#8230;<br />
&#8230; ein &#8220;alter&#8221; Artikel dazu:</span> <a href="http://www.zeit.de/2005/50/C-BFLP-Effekt" target="_blank">http://www.zeit.de/2005/50/C-BFLP-Effekt</a></p>
<p style="text-align: justify;">Kaum einer hat verstanden, dass es hier nicht um &#8220;raus aus der Sonderschule, rein ins harte Leben&#8221; geht, sondern dass dafür natürlich mehr geändert werden soll als nur die Sonderschulen zu schließen oder die Regelschulen zur Aufnahme von Behinderten zu zwingen.</p>
<p style="padding-left: 30px; text-align: justify;"><span style="color: #808080;">Klar ist, dass es hier <strong>nicht um irgendwelche &#8220;Imageprojekte&#8221;</strong> nach dem Motto &#8220;Wir machen ja schon&#8230;&#8221; gehen kann. Klar ist z.B., dass EIN zusätzlicher Sonderpädagoge noch keine &#8220;Inklusionsschule&#8221; macht &#8211; ich kann die (Regelkinder-)Eltern gut verstehen, die da Einspruch erheben. Mit ihrer unpopulären Entscheidung haben sie ein reines Image-Projekt als solches enttarnt. In diesem Sinn: Was soll das &#8220;Böse-Eltern-Geschrei&#8221; schon in der Überschrift ?<br />
(Na ja &#8211; in den Kommentaren zeigt sich, dass es gewirkt hat&#8230;)</span> <a href="http://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/Eltern-lassen-Behinderten-Projekt-platzen-id16131516.html" target="_blank">http://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/Eltern-lassen-Behinderten-Projekt-platzen-id16131516.html</a></p>
<p style="padding-left: 30px; text-align: justify;"><span style="color: #808080;">Abseits vom &#8220;harten Leben&#8221; sieht´s aber dann gerne mal so aus: Von der Sonderschule ins (sozial getarnte) Nichts: 25% der &#8220;L-Schüler&#8221; tauchen nie auf dem Ausbildungs- oder Arbeitsmarkt auf. <strong>Inklusion sollte das ändern, aber:</strong><br />
</span> <em><span style="color: #808080;"><br />
&#8220;&#8230;so wie es jetzt im Moment funktioniert, nämlich Inklusion mit null zusätzlichen Ressourcen und mit null zusätzlichen Mitteln, dann ist es einfach nicht möglich, tatsächlich den Kindern gerecht zu werden, egal ob sie behindert sind oder nicht behindert sind.&#8221;</span> </em><a href="http://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/wissen/archiv/foerderschule/-/id=660334/nid=660334/did=8711604/mz058n/" target="_blank">http://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/wissen/archiv/foerderschule/-/id=660334/nid=660334/did=8711604/mz058n/</a></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Angst vor Ausgrenzung auf Elternseite, wirtschaftliche Abhängigkeiten auf Betreuerseite, allgemeiner Geldmangel im Bildungssystem &#8211; da kommt man nur schwerlich mit objektiven Informationen durch.</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Vielleicht beschäftigen sich die &#8220;offiziellen Verhandlungen&#8221; auch inzwischen schon längst mit eben diesen Ängsten und Abhängigkeiten &#8211; ich bin, wie gesagt, da nicht auf Laufenden. Und ich hab auch nicht den Nerv, mich mit dem offiziellen Kram auseinanderzusetzen&#8230; krieg ich ja nämlich fast einen Würgereiz, wenn ein Träger einerseits <a href="http://www.lebenshilfe-werk.de/aktuell/detaild.asp?EintragID=823" target="_blank">nett lächelnd irgendwo &#8220;Teilhabe&#8221;-Buttons verteilt</a>, und andererseits alles auszubremsen versucht, was ihn &#8220;Macht und Geld&#8221; kosten könnte&#8230; igittigitt.</p>
<p style="padding-left: 30px; text-align: justify;"><span style="color: #808080;">lesenswert an dieser Stelle:<br />
&#8220;Die gesamte Branche lebt von der Exklusion. Geldgierige Wohlfahrt&#8221;</span> <a href="http://www.taz.de/!74546/" target="_blank">http://www.taz.de/!74546/</a></p>
<p style="text-align: justify;">Unter dem wirtschaftlichen Aspekt noch was zu den <strong>vieldiskutierten Integrationshelferstunden</strong>:</p>
<p style="text-align: justify; padding-left: 30px;"><em>(Diskussion z.B. hier: &#8220;Die Schule den Kindern anpassen – nicht umgekehrt!&#8221;</em> <a href="http://www.macht-bildung.de/?p=1274 " target="_blank">http://www.macht-bildung.de/?p=1274 </a>)</p>
<p style="padding-left: 30px; text-align: justify;"><span style="color: #808080;">Interessant wäre, zu wissen, ob das Jugend- (Sozial-?)Amt für alle Intergrationshelferstunden den gleichen Stundensatz bezahlt. Die entsprechenden Stellen in den Institutionen bezahlen jedenfalls sehr unterschiedlich &#8211; und für mich hat das schon wiederholt so ausgesehen, als ob dieses &#8220;Integrationshelferding&#8221; von einigen einfach auch als nette Einkommens- und Arbeitskräftequelle genutzt wird. (Falls das Amt nur bezahlt, was die Integrationshelfer tatsächlich kriegen, vergesst den nächsten Abschnitt )</span></p>
<p style="padding-left: 30px; text-align: justify;"><span style="color: #808080;">1. Ich stelle für das Leisten der genehmigten und (von Amt) finanzierten Stunden einen Freiwilligen / Ehrenamtlichen ein (z.B. im Rahmen eines FSJ) &#8211; der kostet mich allenfalls einen Apfel und ein Ei, das Geld vom Amt fließt fast komplett&#8230; äh&#8230; &#8220;in die Verwaltung&#8221;&#8230;</span></p>
<p style="padding-left: 30px;"><span style="color: #888888;">2. Ich bin privater Träger einer G-Schule und biete gleichzeitig einen Integrationshelferdienst an, spare das Einstellen von mehr Personal, und ziehe den Integrationshelfern noch &#8220;Verwaltungsgebühr&#8221; ab&#8230;</span></p>
<p style="text-align: justify;">Wie gesagt, meine persönlichen Eindrücke mit hinterlistig platzierten Links. Über andere Eindrücke und Meinungen würde ich mich freuen. Hätte echt nichts dagegen, mit vielen meiner Einschätzungen ganz falsch zu liegen.</p>
<p>Foto von  <a href="http://www.flickr.com/photos/hailippe/6234820835/" target="_blank">Michael Bruns</a><br />
lizensiert unter <a href="http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/deed.de" target="_blank">CC BY 2.0</a></p>
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		<title>Also lautet der Beschluss&#8230;</title>
		<link>http://ac.ht/lc/2012/01/also-lautet-der-beschluss/</link>
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		<pubDate>Fri, 06 Jan 2012 10:36:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ponyQ</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<description><![CDATA[Ich konnte gerade noch so der Versuchung widerstehen, an dieser Stelle einen doofen Reim mit &#8220;google plus&#8221; zu machen. Lieber erklär ich weitgehend reimfrei, dass mein Blog bisschen unter G+ leidet - weshalb ich beschlossen hab, ein paar Inhalte aus meinen Postings dort ab sofort auch hier zu sammeln. So viel Crossposten muss erlaubt sein. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich konnte gerade noch so der Versuchung widerstehen, an dieser Stelle einen doofen Reim mit &#8220;google plus&#8221; zu machen.</p>
<p><a href="http://ac.ht/lc/wp-content/uploads/2012/01/come-together.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-2430" title="leer" src="http://ac.ht/lc/wp-content/uploads/2012/01/come-together.jpg" alt="" width="360" height="270" /></a></p>
<p>Lieber erklär ich weitgehend reimfrei, dass mein Blog bisschen unter G+ leidet -<br />
weshalb ich beschlossen hab, ein paar Inhalte aus <a href="https://plus.google.com/u/0/106605472134857838493/posts">meinen Postings dort</a> ab sofort auch hier zu sammeln.<br />
So viel Crossposten muss erlaubt sein. Oder ?</p>
<p>Und guckt ruhig ab und an mal beim Gemeinschaftsprojekt <a href="http://eventualpsychologie.de/">Eventualpsychologie</a> vorbei <img src='http://ac.ht/lc/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Auf in ein neues Blogjahr&#8230;</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Persönlichkeit und so&#8230;</title>
		<link>http://ac.ht/lc/2011/09/personlichkeit-und-so/</link>
		<comments>http://ac.ht/lc/2011/09/personlichkeit-und-so/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 26 Sep 2011 14:19:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ponyQ</dc:creator>
				<category><![CDATA[Studiererei: Ausdrucke]]></category>
		<category><![CDATA[weise Worte]]></category>
		<category><![CDATA[geschlechtsunterschiede]]></category>
		<category><![CDATA[intelligenzmodelle]]></category>
		<category><![CDATA[kulturelle unterschiede]]></category>
		<category><![CDATA[lernkarten]]></category>
		<category><![CDATA[persoenlichkeitsentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[persoenlichkeitsmessung]]></category>
		<category><![CDATA[persoenlichkeitspsychologie]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Wenn wir bedenken, dass wir alle verrückt sind, ist das Leben erklärt&#8221; Mark Twain Bisschen was aus der Persönlichkeitspsychologie: 1 Paradigmen Persönlichkeitspsychologie: 2 Persönlichkeitsvariation 3 Persönlichkeitsfaktoren 4 Persönlichkeitsbereiche 5 Persönlichkeitsbereiche 6 Persönlichkeitsbereiche 7 Persönlichkeitsbereiche 8 Umwelt und Beziehungen 9 Persönlichkeitsentwicklung 10 Geschlechtsunterschiede 11 kulturelle Unterschiede Intelligenz 1 Intelligenz 2]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote>
<p style="text-align: center;">&#8220;Wenn wir bedenken, dass wir alle verrückt sind,<br />
ist das Leben erklärt&#8221;</p>
<p style="text-align: center;">Mark Twain</p>
</blockquote>
<p style="text-align: left;">Bisschen was aus der Persönlichkeitspsychologie:</p>
<ul>
<li><a href="http://ac.ht/lc/wp-content/uploads/2011/09/1-Paradigmen-Persoenlichkeitspsychologie.pdf">1 Paradigmen Persönlichkeitspsychologie</a>:</li>
<li><a href="http://ac.ht/lc/wp-content/uploads/2011/09/2-Persoenlichkeitsvariation.pdf">2 Persönlichkeitsvariation</a></li>
<li><a href="http://ac.ht/lc/wp-content/uploads/2011/09/3-Persoenlichkeitsfaktoren.pdf">3 Persönlichkeitsfaktoren</a></li>
<li><a href="http://ac.ht/lc/wp-content/uploads/2011/09/4-Persoenlichkeitsbereiche.pdf">4 Persönlichkeitsbereiche</a></li>
<li><a href="http://ac.ht/lc/wp-content/uploads/2011/09/5-Persoenlichkeitsbereiche.pdf">5 Persönlichkeitsbereiche</a></li>
<li><a href="http://ac.ht/lc/wp-content/uploads/2011/09/6-Persoenlichkeitsbereiche.pdf">6 Persönlichkeitsbereiche</a></li>
<li><a href="http://ac.ht/lc/wp-content/uploads/2011/09/7-Persoenlichkeitsbereiche.pdf">7 Persönlichkeitsbereiche</a></li>
<li><a href="http://ac.ht/lc/wp-content/uploads/2011/09/8-Umwelt-und-Beziehungen.pdf">8 Umwelt und  Beziehungen</a></li>
<li><a href="http://ac.ht/lc/wp-content/uploads/2011/09/9-Persoenlichkeitsentwicklung.pdf">9 Persönlichkeitsentwicklung</a></li>
<li><a href="http://ac.ht/lc/wp-content/uploads/2011/09/10-Geschlechtsunterschiede.pdf">10 Geschlechtsunterschiede</a></li>
<li><a href="http://ac.ht/lc/wp-content/uploads/2011/09/11-kulturelle-Unterschiede.pdf">11 kulturelle Unterschiede</a></li>
<li><a href="http://ac.ht/lc/wp-content/uploads/2011/09/Intelligenz-1.pdf">Intelligenz 1</a></li>
<li><a href="http://ac.ht/lc/wp-content/uploads/2011/09/Intelligenz-2.pdf">Intelligenz 2</a></li>
</ul>
<p style="text-align: left;">
<p style="text-align: left;">
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Herbstsortierungen&#8230;</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Sep 2011 11:35:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ponyQ</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[gemuetlich]]></category>
		<category><![CDATA[pause]]></category>
		<category><![CDATA[pony]]></category>

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		<description><![CDATA[eigentlich sollte es ein zusätzliches Extra-Pferdeblog werden, aber ich bin dann doch nie über ein paar Artikel hinausgekommen. Eben die hab ich jetzt hier reinkopiert und an anderer Stelle gelöscht. Ist halt doch gemütlicher so&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>eigentlich sollte es ein zusätzliches Extra-Pferdeblog werden, aber ich bin dann doch nie über ein paar Artikel hinausgekommen. Eben die hab ich jetzt hier reinkopiert und an anderer Stelle gelöscht. Ist halt doch gemütlicher so&#8230;</p>
<p><a href="http://ac.ht/lc/wp-content/uploads/2011/05/strandlage.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2358" title="strandlage" src="http://ac.ht/lc/wp-content/uploads/2011/05/strandlage.jpg" alt="" width="600" height="433" /></a></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Monstergras</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Sep 2011 11:24:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ponyQ</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pferde und Reiten]]></category>
		<category><![CDATA[artgerechte Pferdehaltung]]></category>
		<category><![CDATA[ems]]></category>
		<category><![CDATA[engmaschige heunetze]]></category>
		<category><![CDATA[equines metabolisches syndrom]]></category>
		<category><![CDATA[fructan]]></category>
		<category><![CDATA[gras]]></category>

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		<description><![CDATA[Sonnig, trocken, leichter Wind, wenig bis keine Mücken&#8230; ideales Pferdewetter. Viel Photosynthese, wenig Wachstum&#8230; viel Stengel, kaum Blätter&#8230; viel Energie, aber wenig Rohfasser und kein Sättigungsgefühl&#8230; Normalerweise fütter ich um diese Zeit überwiegend Gras und wenig Heu, aber vor allem meinem eh schon dicken Pony (Isländer) zuliebe muss ich auf die Grasbremse treten. Sogar ca. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sonnig, trocken, leichter Wind, wenig bis keine Mücken&#8230; ideales Pferdewetter.</p>
<p>Viel Photosynthese, wenig Wachstum&#8230; viel Stengel, kaum Blätter&#8230; viel Energie, aber wenig Rohfasser und kein Sättigungsgefühl&#8230;</p>
<p>Normalerweise fütter ich um diese Zeit überwiegend Gras und wenig Heu, aber vor allem meinem eh schon dicken Pony (Isländer) zuliebe muss ich auf die Grasbremse treten.<br />
Sogar ca. 20 kg/Tag (etwa 2 große Gartensäcke voll) auf 3 Pferde mit Aussortiermaterial (Hahnenfuß und so&#8230;) sind zuviel&#8230; außer dem (ziemlich vollblutanteiligen) Quarter gehen alle schon nach 2 Tagen &#8220;Graszulage&#8221; sichtbar &#8220;in die Breite&#8221;. Und weil 20 kg Irgendwas mit einem Wasseranteil von 80% (?) nicht wirklich satt machen, kann ich auch nicht stattdessen das Heu einfach weglassen&#8230; *kopfkratz*</p>
<p>Jetzt gibt´s Gras für die Ponies nur noch in &#8220;Nicht-Beleidigt-Sein-Mengen&#8221; &#8211; und den schlanken Rest sperr ich zeitweise mit Extra-Gras ein oder schiebe bei Bedarf auch mal bisschen Quetschhafer nach.</p>
<p>Da isse hin, die ach so artgerechte Pferdehaltung &#8211; der Auslauf bleibt, mit dem Koppelgang wird erst mal nischt, mangels &#8220;artgerechtem Grasbestand&#8221; und angesichts der grastechnisch extremen Wetterlage.</p>
<p>mehr zum Thema <a href="http://equivetinfo.de/html/weide_fruktan.html" target="_blank">Photosynthese und Fruktan von Dr. C. A. Bingold, Pferdeklinik Großostheim</a></p>
<p>Vor der Maulkorb-Lösung für´s dicke Pony drück ich mich noch. Lieber misch ich das Heu mit Stroh, so dass sich die Futterzeiten im Zusammenhang mit den guten engmaschigen Heunetzen um einiges verlängern. Dafür gibt´s dann wenigstens ein bisschen Gras&#8230; Und trotzdem vorwurfsvolle Pony-Blicke ^^ &#8211; aber das halt ich noch ne zeitlang aus.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Gegen die Tendenz, das Pferd mit dem inneren Zügel in die Wendung zu ziehen</title>
		<link>http://ac.ht/lc/2011/09/gegen-die-tendenz-das-pferd-mit-dem-inneren-zugel-in-die-wendung-zu-ziehen/</link>
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		<pubDate>Mon, 26 Sep 2011 11:18:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ponyQ</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pferde und Reiten]]></category>
		<category><![CDATA[drehsitz]]></category>
		<category><![CDATA[einknicken in der hüfte]]></category>
		<category><![CDATA[reitergefühl]]></category>
		<category><![CDATA[sitzübungen]]></category>
		<category><![CDATA[wendungen reiten]]></category>
		<category><![CDATA[ziehen am zügel]]></category>

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		<description><![CDATA[mögliche Ursache (und in diesem Fall auch Wirkung der &#8220;Zügelzieherei&#8221; ): nicht korrekter Drehsitz Einknicken (bei Rechtshändern v.a. auf der linken Hand in der linken Hüfte) - mit dem Zug am inneren Zügel ziehst du dich zusätzlich selbst aus dem Gleichgewicht → dein Gewicht kommt zum Ausgleich der &#8220;Knickbewegung&#8221; nach außen und bringt das abwendende [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>mögliche Ursache<br />
(und in diesem Fall auch Wirkung der &#8220;Zügelzieherei&#8221; ):</p>
<p><strong>nicht korrekter Drehsitz</strong></p>
<p>Einknicken (bei Rechtshändern v.a. auf der linken Hand in der linken Hüfte)<br />
- mit dem Zug am inneren Zügel ziehst du dich zusätzlich selbst aus dem Gleichgewicht</p>
<p>→ dein Gewicht kommt zum Ausgleich der &#8220;Knickbewegung&#8221; nach außen<br />
und bringt das abwendende Pferd aus dem Gleichgewicht oder verwirrt es zumindest</p>
<p>→ das innere Bein wird aus der Hüfte raus hochgezogen und damit &#8220;zu kurz&#8221;<br />
→ der innere Schenkel, der das Pferd am äußeren Zügel und gebogen halten soll <em>(→ &#8220;diagonale Hilfen&#8221;) </em>, kann nicht effektiv einwirken</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Was kann helfen ?</span></p>
<p>Mach dir Dehnung und Muskeltonus der Hüfte/seitlichen Rumpfmuskulatur bewusst:<br />
durch seitliches Verschieben des Oberkörpers bei parallelen Schultern<br />
- ruhig auch mal auf dem Bürostuhl oder in der Warteschlange an der Kasse <img src='http://ac.ht/lc/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><em>in der Wendung</em> (auf dem Pferd ^^) :<br />
innerer Ellbogen hoch und raus (sieht komisch aus, zieht aber den Knick raus)</p>
<p><em>auf dem ruhig stehenden Pferd:</em><br />
Beide Arme bei Blick nach vorne (Kopf hoch)  an den Ohren vorbei nach oben strecken &#8211; Spannung in Armen und Rumpfmuskulatur halten, so den Oberkörper drehen &#8211; Gesäßmuskeln dabei locker lassen!</p>
<p>→<strong> richtigen Drehsitz erfühlen</strong>:<br />
Jetzt sollte das innere Knie ein wenig weiter vorne fester an den Sattel drücken, während das äußere Bein minimal weiter hinten am Pferd zu liegen kommt (passend zu den &#8220;bekannten&#8221; Schenkelhilfen in einer Wendung),<br />
<strong>weil</strong> die innere Hüfte durch die korrekte (knickfreie und gesäßlockere) Drehung des Oberkörpers leicht vor der inneren Schulter bleibt*</p>
<p>&#8230; und da das innere Bein in der Regel an eben dieser Hüfte angewachsen ist, sollte es &#8230;  <img src='http://ac.ht/lc/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /><br />
(für äußere Hüfte und Schulter gilt das ganze dann andersrum: die äußere Hüfte bleibt bei korrekter Drehung hinter der gleichseitigen Schulter zurück&#8230; )</p>
<p><em>auf dem Pferd in der Bewegung:</em><br />
ohne Sattel oder zumindest ohne Bügel &#8220;mit dem inneren Schenkel weit unter dem Bauch des Pferdes einwirken wollen&#8221; &#8211; zum &#8220;Gegenfühlen&#8221; auch mal &#8220;mit dem äußeren Schenkel weit unter dem Bauch des Pferdes einwirken wollen&#8221; &#8230; dabei erklärt sich von ganz alleine, wie der &#8220;Hüftknick&#8221; sich auswirkt.</p>
<p><strong>Führe den inneren Zügel dicht am Hals</strong> &#8211; das wirkt dem falschen Eindruck entgegen, das Pferd &#8220;rumziehen&#8221; zu können und verführt dadurch weniger zum Ziehen.</p>
<p>* <em>Das liest sich in manchen Reitlehrern als &#8220;einseitige Gewichtshilfe: Hüfte vorschieben&#8221; &#8211; aber tatsächlich ist mir noch nie gelungen, die Hüfte aktiv vorzuschieben&#8230;  die ist vermutlich (zumindest bei mir) doch zu sehr mit meinem Po verbunden, und den verschieb ich beim Reiten eigentlich nur kurz bevor das Pferd und ich getrennte Wege gehen&#8230;</em></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Reitenlernen für Kinder: Fantasie statt Anweisungen</title>
		<link>http://ac.ht/lc/2011/09/reitenlernen-fur-kinder-fantasie-statt-anweisungen/</link>
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		<pubDate>Mon, 26 Sep 2011 11:10:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ponyQ</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pferde und Reiten]]></category>
		<category><![CDATA[bewegungsspiel]]></category>
		<category><![CDATA[fantasiegeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[mitmachgeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[reitan für kinder]]></category>

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		<description><![CDATA[Fantasiegeschichte zum Kinderreiten Material: Kind auf geführtem Pferd (mit Voltigiergurt),  Ring (vorher schon an geeigneter Stelle verstecken), Vorleser (z.B. anwesende Eltern, Großeltern ^^) Es waren einmal ein König und eine Königin. Die hatten 5 Kinder. Wie könnten denn die Kinder heißen? schafft gleich einen persönlichen Bezug zu der ganzen Geschichte &#8211; und über was anderes [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Fantasiegeschichte zum Kinderreiten</p>
<p>Material: Kind auf geführtem Pferd (mit Voltigiergurt),  Ring (vorher schon an geeigneter Stelle verstecken), Vorleser (z.B. anwesende Eltern, Großeltern ^^)</p>
<p>Es waren einmal ein König und eine Königin. Die hatten 5 Kinder.<em></em></p>
<p>Wie könnten denn die Kinder heißen?<em><br />
schafft gleich einen persönlichen Bezug zu der ganzen Geschichte &#8211; und über was anderes als Reiten nachdenken macht außerdem locker<br />
</em></p>
<p>Und immer, wenn sie alle Zeit haben, wenn der König und die Königin abends mit Regieren fertig sind und die Kinder ausgespielt haben, machen sie einen großen Spaziergang durch den Wald und spielen dabei&#8230;</p>
<p>z.B. &#8221;Ich sehe was, was du nicht siehst&#8221; oder einfach nur  &#8221;Farben suchen&#8221; (Zeig mir mal alles, was rot ist&#8230;)<br />
<em>Lockerungsübung &#8211; bringt das Kind dazu, sich a) auf dem Pferd zu bewegen, z.B. die Hände loszulassen, um etwas zu zeigen, sich zu drehen, den Kopf zu heben, sich umzuschauen und dabei aufzurichten usw. und macht b) locker, weil Spaß ^^</em></p>
<p>Eines Abends – die Kinder sind schon alle im Bett – tönt ein entsetzter Schrei durch´s Schloss. <em>(je nach Pferd lieber nicht so laut &#8220;synchronisieren&#8221; ^^)</em> So entsetzt und laut, dass alle Kinder wach werden und schnell zu dem König und der Königin ins Schlafzimmer rennen. Und da hockt Mama Königin mit aufgerissenen Augen im Bett und Papa König hat die Stirn in sorgenvolle Falten gelegt&#8230; „Warum guckt ihr denn so erschrocken und sorgenvoll. Was ist denn passiert?“ fragen die Kinder. Und der König erklärt mit Kummerfalten in der Stirn:</p>
<p>&#8220;Wir haben heute auf dem Spaziergang unseren „Schlauen Ring“ verloren. Ohne den sind wir verloren. Der Ring hat uns zu allen schwierigen Fragen immer eine Antwort geschickt – z.B. „was schenken wir unseren Kindern zum Geburtstag? – was für ein Fest könnten wir mal mit unseren Untertanen feiern, damit die sich vom vielen Arbeiten erholen können? – was kochen wir morgen? &#8230;“</p>
<p>„Das ist doch nicht so schlimm“, trösten die Kinder , „ wir machen morgen früh gleich einen Spaziergang, laufen den gleichen Weg wie gestern, halten alle 7 unsre 14 Augen gut offen und dann finden wir den „Schlauen Ring“ ganz schnell wieder.“ Traurig schütteln der König und die Königin den Kopf. „So einfach ist das leider nicht mit dem „Schlauen Ring“, seufzt die Königin. Der Ring wär ja kein schlauer Ring, wenn er die Gelegenheit nicht nutzen würde, um einfach zu verschwinden und dann nie wieder arbeiten und Fragen beantworten zu müssen. Der hat sich irgendwo versteckt oder ist ganz weit weg gerollt oder hat sich von einem Vogel davontragen lassen&#8230; den finden wir nie wieder&#8230;“ „Und ohne Ring können wir nicht regieren, das ist viel zu kompliziert. Ohne „Schlauen Ring“ werden wir ständig was falsch machen, Geburtstage vergessen, unsere Untertanen ärgern, Sachen kochen, die keiner essen will&#8230;Es ist schrecklich!“ jammert der König. Und alle schauen ziemlich dumm aus der Wäsche.</p>
<p>Alle, bis auf xx „Ich werde den Ring schon finden“, sagt &#8230; <em>ich nehm jetzt mal ein Mädchen&#8230;<br />
</em>„Ich reite gleich los.“ „Das ist viel zu gefährlich und du bist noch viel zu klein und du wirst dich verirren und&#8230;“ hört sie die anderen noch befürchten, und macht sich den Weg.</p>
<p>Es ist ziemlich dunkel, und sie streicht erst mal mit den Händen über das Pferd, um zu fühlen, ob´s auch tatsächlich ihr Pferd ist und sie sich in der Dunkelheit nicht versehentlich auf den Hofelefanten geschwungen hat:</p>
<p>Sie streicht am Hals entlang bis zu den Ohren, fühlt nach, ob eine Mähne am Hals ist, streicht über den Rücken, die Kruppe (den Po), den Bauch&#8230; Und? Pferd oder Elefant?<br />
<em>hilft, den richtigen Sitz zu finden&#8230; lieber weiter nach vorne gebeugt, nach hinten gelehnt&#8230; wo ist die Mitte&#8230;</em></p>
<p>Es fällt ihr ein, dass es im Dunkeln nicht viel Sinn macht, einen Ring zu suchen, und eigentlich sie auch noch ganz schön müde, sie hat ja in dieser Nacht kaum geschlafen. Also beschließt sie, erst mal auszuruhen. Sie lässt das Pferd anhalten und legt sich bequem hin.</p>
<p>Probier mal, wie du am gemütlichsten liegen kannst.<em><br />
vertrauenschaffend, ruhig auch auf stehendem Pferd mal &#8220;falschrum&#8221; drehen und sich mit Kopf Richtung Kruppe auf den Bauch legen lassen&#8230;<br />
</em></p>
<p>Als die Sonne sie an der Nase kitzelt, wacht sie langsam auf.<br />
Sie setzt sich wieder und reckt und streckt sich erst mal.<br />
<em>Sitz aufrichtend</em></p>
<p>Dann beginnt die Suche.</p>
<p>Sie schaut hoch in den Himmel, ob da vielleicht ein Vogel mit dem Ring unterwegs ist.<br />
<em>Lockerungsübung und gut zum Finden der passenden Muskelspannung in Bauch und Rücken</em></p>
<p>Sie sucht auf dem Boden. Sie guckt ganz genau, ob da was liegt.<em><br />
So weit runter, wie´s geht &#8211; zum Ausprobieren, bis wohin man rutschen kann, ohne das Gefühl zu haben, gleich runterzufallen. Bringt die Griffe des Voltigiergurts als &#8220;Halt&#8221; (auch für Notfälle) ins Bewusstsein.</em></p>
<p>Sie sieht sich in alle Richtungen um. Rechts, links, hinten, vorne, überall. Und dabei sieht sie&#8230;<em><br />
Umschauen = bewegen + aufrichten, Sitzgefühl/Balance entwickeln, locker werden<br />
Entdecktes erzählen lassen = atmen, nicht verkrampfen<br />
mitmachen + agieren = gut für´s Kindergefühl<br />
PS: diese Übung mit fortgeschrittenen Kindern ruhig auch im Trab !<br />
</em></p>
<p><em></em>Plötzlich steht sie vor einem Fluss.<br />
Um ohne nasse Füße durch den Fluss zu reiten, muss sie die Füße ganz hoch heben.<em><br />
hilft beim Wahrnehmen der Sitzbeinhöcker/ Beckenstellung / Beinlage aus der Hüfte heraus<br />
</em></p>
<p>Geschafft. Und sie sucht weiter, sieht sich um, guckt genau auf den Boden. Und sucht einen Vogel im Himmel.</p>
<p>Sie kommt in einen Wald. Hier hängen die Äste aber tief.<em><br />
</em>Sie muss sich auf dem Pferd ganz klein machen, sonst stößt sie sich den Kopf an&#8230;<em><br />
Vorübung &#8220;leichter Sitz&#8221;<br />
</em></p>
<p>Und jetzt stehen die Bäume so eng.<br />
Sie zieht die Knie so hoch sie kann, damit sie nicht an den Stämmen hängen bleibt.<em><br />
s.o. Sitzbeinhöcker/ Beckenstellung / Beinlage aus der Hüfte<br />
</em></p>
<p>Da vorne ist eine Lichtung im Wald. Mitten auf der Lichtung steht ein Apfelbaum. Sie hat Hunger, aber die Äpfel hängen sehr hoch. Sie muss sich ganz schön strecken, um einen zu pflücken.<em><br />
Aufrichtung, Geradesitzen, Muskeltonus Bauch und Rücken<br />
</em></p>
<p>Sie kaut genüsslich. Hm, fein.</p>
<p>Aber &#8230;</p>
<p>Die Äpfel sind verzaubert. Wer einen ist, wird sofort ganz ganz müde. Alles wird schwer. <em><br />
</em>Die Arme werden auf einmal so schwer, die Beine werden so schwer, als hätte jemand Gewichte an die Füße gehängt. Der Kopf wird so schwer&#8230;<br />
<em>kennt man als Entspannungsübung aus dem Autogenen Training <img src='http://ac.ht/lc/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </em></p>
<p>Schließlich fallen ihr die Augen zu uns sie schläft ein, während das Pferd sich wieder auf den Weg macht. Es trägt sie ganz vorsichtig den weiten Weg nach Hause. Und sie träumt von saftigen Äpfeln und „Schlauen Ringen“, von Mama Königin und Papa König&#8230; und im Traum hört sie ihr Pferd etwas flüstern&#8230; und das Pferd flüstert: „Hey, du hast den Ring zwar nicht gefunden, aber du warst die einzige, die sich überhaupt getraut hat, ihn zu suchen. Deshalb verrate ich dir ein Geheimnis: Der König und die Königin haben den Ring gar nicht auf dem Spaziergang verloren. Da war er schon weg, sie haben´s bloß erst nach dem Spaziergang gemerkt. Vor dem Ausflug in den Wald waren sie im Stall und haben mir mein Abendessen gebracht. Vielleicht findest du den Ring dort irgendwo?“</p>
<p>Müde öffnet das Mädchen die Augen, sie ist schon fast zu Hause. Und sie erinnert sich an den Traum vom flüsternden Pferd. Kann es sein &#8230;?</p>
<p>Sie steigt ab, führt das Pferd in den Stall und &#8230;</p>
<p>Wo könnte sich der Ring versteckt haben?</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>&#8220;Das ist aber kein schönes Stroh !&#8221;</title>
		<link>http://ac.ht/lc/2011/09/das-ist-aber-kein-schones-stroh/</link>
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		<pubDate>Mon, 26 Sep 2011 11:06:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ponyQ</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pferde und Reiten]]></category>
		<category><![CDATA[einstreu]]></category>
		<category><![CDATA[pferdehaltung]]></category>
		<category><![CDATA[stroh]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230;meint der Fachmann nach einem etwas verächtlichen Blick auf meinen angerupften Strohballen. Da hat er recht. Kurze, geknickte, zerfaserte und alles andere als goldgelbe Halme&#8230; nicht schön &#8211; genau so mag ich mein Stroh. Langes Stroh wickelt sich erst dekorativ um die Pferdebeine, bewegt sich als Anhang derselbigen durch die ganz Box (und weiter) und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230;meint der Fachmann nach einem etwas verächtlichen Blick auf meinen angerupften Strohballen.<br />
Da hat er recht. Kurze, geknickte, zerfaserte und alles andere als goldgelbe Halme&#8230; nicht schön &#8211; genau so mag ich mein Stroh.</p>
<p>Langes Stroh wickelt sich erst dekorativ um die Pferdebeine, bewegt sich als Anhang derselbigen durch die ganz Box (und weiter) und türmt sich nach mehreren Pferde-Umdrehungen ordentlich an den Wänden auf &#8211; um eine kahle Mitte rum.</p>
<p>Goldgelb glänzend taugt Stroh sowieso nur zur Deko: <strong>glanzstark = saugarm.</strong><br />
Was glänzt, ist nämlich die Wachsschicht, <a href="http://www.wissenschaft-online.de/abo/lexikon/biok/2745">Kutikula</a> genannt. Die ist relativ wasserundurchlässig, schützt die Pflanze damit vor dem Austrocknen &#8211; und das Stroh vor dem Vollsaugen.<br />
Außerdem macht die Wachsschicht die Pflanze resistenter gegen Pilz- und Schädlingsbefall &#8211; und wird dabei von einem fürsorglichen Landwirt mit diversen Mittelchen unterstützt. Die besagten Mittel sind in der Regel fettlöslich und <a href="http://www.lagerhaus-zwettl.at/?id=2500%2C5369758%2C%2C">lagern sich dementsprechend bevorzugt in der Wachsschicht</a> an.</p>
<p>Frag ich &#8220;meinen Bauern&#8221; nach beregnetem Stroh, dann grinst der und sucht mir einen &#8220;unschönen&#8221; Ballen raus, mit zerbröselten Halmen, an denen die Wachsschicht schon möglichst abgewaschen ist.<br />
Prima &#8211; ich will ja kein <a href="http://youtu.be/EWbbr9AAHF0" target="_blank">Deko-Stroh zu Gold spinnen</a>, sondern die Box einstreuen und den Pferden was zum Dauerkauen anbieten.</p>
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