Erziehung

Von der Pädagogenseele geschimpft

Angefangen hat es mit diesem Artikel: “Die Jagd nach dem Schatz – so räumen Kinder ohne Knatsch ihr Zimmer auf”

Christoph Puppe wollte wissen, was ich von solchen “spielerischen Maßnahmen” halte… und zusammen mit Borg Drone hatten wir dann zu dritt eine mehrtätige, meinem Gefühl nach gute und interessante Diskussion über gesellschaftlichen Wandel, Erziehungsziele, Erziehungsstile und Erziehungspraktiken. Wer die ganze Diskussion nachlesen will: Die gibt´s hier in Google+.

Angesichts der vielen “Walls of Text”, die ich dort hinterlassen habe, ist mir klar geworden, dass ich mir zu diesem Thema dringend mal was von der Seele schreiben muss – daher nun hier mein Pädagogeninnerstes nach außen gekehrt… in Form eines Zusammenschnitts meiner Beiträge in dieser (und anderen) G+-Diskussionen.

(Kann sein, dass die folgende “Wall of Text” etwas durcheinander geht. Aber ich will meine Gedanken und Ansichten einfach mal loswerden.)

Das mit der Schatzsuche (siehe oben verlinkter Artikel) fällt für mich unter Kinderverarsche – Kinder verarschen heißt: Kinder nicht ernstnehmen. So was entsteht aus der Idee, das Kind müsste doch einsehen, dass… was auch immer. Hier halt, dass ein aufgeräumtes Zimmer doch viel toller ist. Hab ich als Kind auch nicht eingesehen.

Das heißt nicht, dass man Probleme nicht auch mal spielerisch lösen kann – manchmal ist auch einfach keine Kapazität mehr für Auseinandersetzungen übrig. Aber das sollte keine Dauerlösung sein – meine Meinung: Her mit den Konflikten, solange ich sie noch halbwegs überblicken und kontrollieren kann…

Wie gesagt – ab und zu ein Spielchen schadet sicher nicht und tut dem Familienklima gut. Aber als grundsätzliches Konliktlösungsprogramm würd ich das nicht empfehlen.

Denn mit diesem Spielchen hab ich dem Kind einfallsreich untergeschoben, was ICH für richtig halte – ohne dass es sich bewusst damit auseinandergesetzt hat. Ich finde es fairer, wenn ich das als “meine Einstellung” (kann es sich dann gerne als Vorbild nehmen) deutlich mache. Da erwarte ich auch keine Begeisterung, das Kind soll ruhig fürchterlich schimpfen, während es macht, was ich will.

Für mich ist so ein Dialog wie: “Ich will, dass du dein Zimmer aufräumst” – “Warum?” – “Weil ich das so will” immer noch das kindgerechteste. Da mach ich ganz klar, dass das Kind nicht einsehen muss, warum ich das will – also braucht es sich auch nicht irgendwie “uneinsichtig” zu fühlen, wenn seine Welt nunmal anders funktioniert. Das Problem bei dieser Art der Kommunikation ist, dass viele “Erziehungsverantwortliche” nicht ertragen können, mal (vorübergehend) der “Feind” zu sein – und von ihrem Kind lieber Einsicht (= Zustimmung und Anerkennung) wollen. Dafür ist das Kind aber nicht zuständig… von wegen “Partner”…

Kinder brauchen keine Grenzen, Kinder haben Grenzen. Und Eltern haben auch Grenzen. Und es wäre für alle Beteiligten vielleicht einfach mal gut, wenn sich die Eltern (nicht die Kinder) über die Grenzen ihrer Kinder und ihre eigenen klar werden könnten und die Verantwortung dafür übernehmen wollten, dass diese Grenzen (auch die ihrer Kinder) eingehalten werden. Und dabei sollte es Eltern egal sein, ob die Kinder Grenzen einsehen oder nicht – mit “pädagogischer Überzeugungsarbeit” und “du musst doch einsehen, dass…” versuchen Eltern meiner Meinung nach, ein Stück der Erziehungsverantwortung an ihre Kinder abzugeben. Und die Kinder sind damit natürlich überfordert – weil es zur Einsicht einfach an Lebenserfahrung fehlt.

Witzigerweise hatte ich bis jetzt mit trotzigen “Ich will nicht”-Kindern durchgehend Erfolg mit dem Hinweis “Ich weiß, dass du das nicht willst. Aber ich will es. Und deshalb wird es jetzt gemacht, sonst gibt´s Ärger” Das Zauberwort war: “Ich weiß, dass du das nicht willst.” Damit fühlen sich die Kinder anscheinend als Person ernstgenommen – und das spart ihnen “weitere Hinweise” auf den eigenen Willen. Ab einem bestimmten Alter funktioniert das mit Sicherheit nicht mehr – deshalb würd ich´s schon rechtzeitig “üben”.

Eigentlich also gut, “wenn das Kind bockt und blockt”, denn damit artikuliert es seinen Standpunkt doch deutlich (“artikulieren” heißt ja nicht zwangsweise “verbalisieren”). Kritisch wird´s meiner Meinung nach da, wo das Kind sich ohne Ausdruck seiner eigenen Meinung “in sein Schicksal” fügt – da braucht´s dann auch dringend die Unterstützung beim Artikulieren seines Willens. Ich will ja keine angepassten Kinder. Ich will Kinder, die sich trauen, anderer Meinung zu sein. Das kann ich mir leisten, wenn ich “der Chef” bin und mich (nicht meine Meinung!) durchsetzen kann.
Beim “Bocken und Blocken” kommt der Wille deutlich rüber. Und das würd ich dann auch als Ausdruck akzeptieren und nicht mit einem “Spiel” drüberhinwegmanövrieren.
Denn damit würd ich seinen Willen nicht ernstnehmen und ihm meinen Willen aufdrängen…. unterjubeln, wie auch immer. Wenn ich es offen zwinge, sein Zimmer aufzuräumen, zwing ich ihm ja nicht meinen Willen auf. Es darf seinen eigenen (Un)Willen ruhig behalten – auch wenn es in dieser Situation nach meinem Willen handeln muss. Das ist ein kleiner, aber feiner Unterschied.
Unter “zwing ich ihm meinen Willen auf” versteh ich, dass es dann „wollen soll“, was ich will. Aber mir reicht´s ja, wenn es macht, was ich will – auch wenn es selbst das nicht will. Ich zwinge ihm nicht meinen Willen auf – ich lasse ihm seinen. Ich kontrolliere das Verhalten des Kindes, nicht seine Einstellung zu diesem Verhalten. Die Einstellung soll es ruhig seinen Erfahrungen gemäß entwickeln.

Den Unterschied wird man vielleicht im Handeln gar nicht mal erkennen, er wird nur deutlich, wenn man sich ansieht, wie das Kind und der Erwachsene sich einerseits in der “Spielsituation”, andererseits in der “Kampfsituation” selbst und gegenseitig wahrnehmen – und vor allem darin, wie sich das Kind vom Erwachsenen wahrgenommen fühlt.
Äh – und reden würd ich in der Situation eh nicht so viel. Nur anordnen. Reden (und vor allem Zuhören) geht erst wieder, wenn der akute Konflikt aus der Welt ist.

Die Einsicht kommt dann irgendwann, oder auch nicht. Das ist okay – ein Kind muss die Dinge nicht so sehen wie ich. Kann es ja auch gar nicht, auf Basis seiner fehlenden und / oder anderen Erfahrung. Trotzdem bin ich der Chef und trage letztlich ja auch die Verantwortung. Und die würden meiner Meinung nach viele gerne an das Kind abgeben (Text: “Dann mach doch, was du willst, aber jammer nachher nicht über die Konsequenzen”) oder zumindest mit ihm teilen (Text: “Du musst doch einsehen, dass…”). Und DAS finde ich unfair und manipulativ. In dem Spielfall wär der (gedachte) Text dann etwa “Siehste, war doch gar nicht so schlimm, ich hatte recht und du warst doof, weil du nicht gleich eingesehen hast, dass mein Wille besser ist als deiner.

“Weil ich es will” schließt übrigens keine “pädagogische wertvollen” Erklärungen aus. Ich kann ja (als Vorbild) durchaus sagen “Ich will das, weil ich die Erfahrung gemacht habe, dass…”,  “…weil ich der Meinung bin, dass…”. Was ich schrecklich finde, sind solche Erklärungen in Form von Pseudo-Ich-Botschaften wie etwa “Es macht mich ganz traurig, wenn du”… brrrr. Die Verantwortung für meine Seelenleben soll kein Kind tragen müssen.

Was vielen “emotional” von der Anerkennung ihrer Kinder abhängigen Erwachsenen an dieser Stelle nicht gelingt: Nachgeben, sobald das Kind nachgibt, auch wenn es das Verlangte mit Murren tut. Viele warten auf “Einsicht” und ziehen den Konflikt damit unnötig in die Länge. Sobald das Kind die ersten Bausteine in die Kiste räumt, kann wegen mir das “Spiel” gerne beginnen – und ich helfe dann auch beim Aufräumen und bin “Vorbild” und zeige, mit welchen Aufräumstrategien man das Chaos (vorübergehend) besiegen kann.

Mein Erziehungsziel ist dabei nicht, “Unlust” spielerisch in “Lust” umzuwandeln.  Was hab ich davon, wenn ein Kind nur macht, worauf es Lust hat? Es ist nicht immer ein Animateur zur Stelle, der Volition mit Motivation ersetzt.

Mein Ziel wäre eher, dem Kind das Gefühl von Selbstwirksamkeit zu vermitteln. Auch das unwillig aufgeräumte Zimmer hinterlässt ein Erfolgserlebnis und überzeugt vielleicht auch durch andere Vorteile. Mit der Zeit weiß das Kind diese Vorteile entweder auch zu schätzen oder es setzt das Aufräumen samt Ergebnis eben weiter unten in die individuelle Prioritätenliste. Jedenfalls hat es mit meiner Hilfe Strategien erworben, wie es das Ziel “aufgeräumtes Zimmer” erreichen kann, wenn es das will… wenn es also seine Einstellung zu dem entsprechenden Verhalten eventuell geändert hat.
Selbstwirksamkeit hinterlässt ein nettes Lebensgefühl – und ist vielseitiger verwendbar als Spaß am Aufräumen.

Schrecklich finde ich, dass – in meiner Wahrnehmung vor allem engagierte Eltern mit gut geförderten und deshalb verbal ziemlich fitten Kindern – ihre Kinder bei dem Versuch, sie zur Einsicht zu bewegen, mit Erklärungen tottexten. Ungeachtet der Tatsache, dass gerade bei Kindern “benutzte Sprache” und “verstandene Inhalte” eben nicht das gleiche sind, unterstellen viele Eltern ihren Kinden eine moralische Kompetenz, die die Kinder in ihrem kurzen Leben einfach noch nicht entwickelt haben können. Also bitte die Erklärungen auch an die Kinder anpassen – und gerne auch mal erst “nach der heißen Phase”.
Ich hatte vor kurzem Gelegenheit, zwei jungen, offensichtlich sehr engagierten Eltern fast eine Stunde lang bei der “Erziehung” ihres etwa 2jährigen Sprösslings zuzuhören. Dank diverser Pflichlektüren aus meiner Erzieherausbildung hätte ich zu jedem der etwa 100 Versuche, das übermüdete und deshalb überdrehte Kind zu beruhigen, eine passende Textstelle aus einem Erziehungsratgeber nennen können… Da war von “Kinder brauchen Grenzen” über “Kinder lernen aus den Folgen” bis zu der Idee “Ich mache jetzt mal eine klare Ansage” einiges vertreten… (die Ansage kam dann tatsächlich, ziemlich wort- und argumentenreich – gegenüber einem Kleinkind!) Es wurde diskutiert, verhandelt, gezappelt und geweint – ohne Erfolg, für keine der zwei (manchmal auch drei) Seiten. Und alle Beteiligten – Eltern und Kind – schienen miteinander, voneinander und von sich selbst völlig überfordert.

Mir war dringend nach einem klaren “Sitz !” in überzeugender Tonlage.

Und ja, ich übe Druck aus. Mein Favorit ist die negative Verstärkung: “Wenn du nicht xxx, dann darfst du nicht yyy”. Wichtig ist mir dabei das ” darfst du nicht”… denn ” kannst du nicht” geht mir zu sehr Richtung “Kinder lernen aus den Folgen” – von wegen “die (aufgezeigten) Konsequenzen sollen sich ganz natürlich aus dem Verhalten ergeben”. Hab ich schon paarmal probiert. Bestenfalls orakeln sich die Kinder irgendwelche Voodoo-Kausalitäten zusammen, minderbestenfalls haben sie das Gefühl, dass der Erwachsene sie auflaufen lässt und eiskalt zuguckt, wie sie sich in den “natürlichen” Konsequenzen verheddern. Das fördert weder das Vertrauen in den Erwachsenen noch ein positives Selbstkonzept… Schlimmstenfalls interpretieren sie irgendwann einen Generalzusammenhang: „Ich bin verkehrt, deshalb passieren mir so doofe Sachen und ich krieg nichts geregelt.“ Deshalb lass ich die Verantwortung für die Konsequenzen lieber schön übersichtlich bei mir… Das reduziert meiner Meinung nach den “Leistungsdruck” ganz erheblich. (Äh – und mal so nebenbei… nicht mal ich als Erwachsener schaffe es immer auf das entsprechende Reflexivitätsniveau, um alles doofe, was mir passiert, als Konsequenz auf mein eigenes Denken und Verhalten zu erkennen – und das ist gut so, sonst wär ich ja mit mir selbst komplett überfordert)

Und nein, ein angesichts negativer Verstärkungen eventuell zu befürchtetender “Gehorsam aus Angst” entsteht nicht dadurch, dass ich Konsequenzen androhe (oder auch mal meine körperliche Überlegenheit ausnutze… mit Festhalten, Irgendwohinschieben…). Angst entsteht da, wo Kinder sich physisch oder psychisch als Person abgelehnt und “bedroht” fühlen. Ich muss  in Konflikten darauf achten, das Verhalten des Kindes von der “Person als Ganzes” zu trennen, und mit ein bisschen Empathie kann ich dieses Verhalten meistens auch verstehen und dieses Verständnis auch rüberbringen – und das Verhalten dabei trotzdem als verkehrt kritisieren oder ein anderes Verhalten verlangen. Es irritiert ein Kind gar nicht, wenn ich diesen Zusammenhang deutlich mache. Wichtig ist, dass es dabei echt nur um’s Verhalten geht, nicht um’s “Komplettkind”. Und sowas lässt sich meiner Meinung besser in offenen Konflikten artikulieren als in “verdeckten Erziehungsoperationen”, in denen die unterschiedlichen Standpunkte und wesentlichen “Konfliktthemen” gar nicht deutlich werden.

Dabei fällt gerade engagierten Eltern, die besonders hohe Erwartungen an ihr erzieherisches Handeln haben, der Gedanke schwer: „Ich bin der Chef, auch wenn ich nicht recht habe.“ Heißt: Wenn mir in der Konfliktsituation klar wird, dass das Kind mit meiner Forderung vielleicht einfach auch überfordert ist (z..B. hätt ich doch mal was von Aufräumen gesagt, als der Durcheinander noch halbwegs übersichtlich war), setz ich mich trotzdem erst mal durch. Dabei sag ich dann auch, dass ich (als letztlich Verantwortlicher) vielleicht besser zu einem anderen Zeitpunkt schon hätte unterstützend einschreiten sollen, dass ich das aber verpasst habe und wir jetzt halt mit der Situation klarkommen müssen, wie sie ist…. und dass ich das Mal dann aber besser weiß, wann ich mit schimpfen anfangen muss.
Vorbilder müssen nicht omnipotent sein. Sie sollen´s eigentlich gar nicht sein. Damit kommen Kinder klar.

Irgendwann kommt dann eh das Alter, in dem einem die “Druckmittel” ausgehen – bis dahin hat das Kind dann hoffentlich gelernt, dass wir (meistens) Gründe für unsere Ansichten haben und es uns vertrauen kann.

Ich bezweifle, dass sich in “manipulativen” Erziehungspraktiken so ein Vertrauen wirklich aufbauen kann. (PS: Mary Poppins mag ich trotzdem).

Ich denke schon, dass sich in der Erziehung wegen steigender Sensibilität vieles verbessert hat. Leider machen viele “Erziehungsratgeber” mit ihren “Kurzgebrauchsanleitungen” aber auch vieles kaputt, weil man die Konzepte nur sinnvoll umsetzen kann, wenn man die Ideen und Zusammenhänge dahinter versteht und die Kinder nicht “zwangskonzeptionieren” will.
(siehe weiter oben das Beispiel mit den seltsamen Ich-Botschaften, die eigentlich getarnte Schuldzuweisungen sind…)

Grundsätzlich finde ich das Verhandeln über Strukturen und Konzepte wichtig. Leider entsteht dort, wo Mangel an gesundem Menschenverstand auf Konzepte trifft, oft ein gefährliches Halbwissen. Ganz doof, wenn dann auf dieser Basis “Konzepte” weitervermittelt werden. Ein Blick in Kindergärten und Schulen… Und ich sehe viele halbverstandene und damit ad absurdum geführte Konzepte… .. weshalb ich zuverlässige, kompetente (und distanzierte) “Erziehungsfachkräfte” ziemlich wichtig finde - aber … siehe “Sparmaßnahmen”…

Blöderweise haben die zuständigen pädagogischen Fachkräfte (vor lauter Sparmaßnahmen ?)  einfach auch keine Zeit – und oft auch keine Energie mehr -, sich effektiv mit diesen Ideen auseinanderzusetzen… Was dabei herauskommt, ist dann etwa so, als würde eine Unternehmensleitung sich auf das Konzept “kontinuierliches Verbesserungsmanagement” beziehen und dafür einen Zettelkasten als “Beschwerdebox” aufhängen…

Was mich schüttelt ist, dass es tatsächlich bestätigt sinnvolle Konzepte und (langfristig und sorgfältig) evaluierte Maßnahmen gibt – aber keiner danach zu fragen scheint. Vielleicht sind die kleinen Schritte und die langen Zeiträume, in denen diese Maßnahmen nur umgesetzt werden können, nicht spektakulär genug? Freie (finanzielle und personelle) Kapazitäten werden lieber “publikumswirksamer” eingesetzt…

Im Moment werden überall halbherzig und trotzdem übereifrig Konzepte “aus der Wirtschaft” umgesetzt, Bildung wird über “Leistung” definiert, Pädagogische Konzepte in diversen Ordnern an- und abgelegt, weil von “oben” (weit weg vom täglichen Geschehen) so angeordnet.

Das Problem verschärft sich dadurch, dass selbst da, wo die Bildungspolitik Feedbackkanäle schafft, überwiegend nur “politisch korrekte” Feedbacks geäußert werden. Wir haben hier im Saarland sehr kommunikationsbereite Bildungspolitiker, die das Internet wirklich zur direkten Kommunikation nutzen. Aber niemand der „Insider“ traut sich, zu erzählen, was in den Institutionen wirklich abgeht. Beispiel: Eine private Sonderschule verteilt mit engagiertem Untertext Teilhabebuttons. Intern droht man den angesichts der zunehmend schlechteren Arbeitsbedingungen murrenden Angestellten indessen mit “inklusionsbedingten” Entlassungen und die meisten Mitarbeiter halten dementsprechend wenig von neuen Konzepten – und tunlichst auch die Klappe. Der bemühte Kommunikationspolitiker muss aber mit dem arbeiten, was er an Feedback kriegt…

PS: Das Familienleben sollte meiner Meinung nach auch auf keinen Fall in “Erziehungsmanagement” ausarten müssen – sonst kommen die Eltern vor lauter Erziehen ja nicht mehr dazu, ihre Kinder liebzuhaben.

„Egal, wie man sein Kind erzieht, man macht es immer falsch.
Hauptsache man macht es mit so viel Liebe wie möglich falsch.“
Reinhard Mey

Das ganze in “etwas wissenschaftlicher” hab ich hier schon mal darzustellen versucht: Lasst den Kindern ihren Willen!
Hier eine interessante Arbeit zu Erziehungungsratgebern: Aktuelle Erziehungsratgeber – Populismus oder wissenschaftlich belegbar?

Bilder: http://openclipart.org/
The Open Clipart Library (OCAL) is the Largest Collaboration Community that creates, shares and remixes clipart. All clipart is released to the public domain and may be used in any project for free and with no restrictions.

Inklusion ? Das ist doch…

von Michael Bruns… das Ding, mit dem die Chefs sonderpädagogischer Einrichtungen ihren Angestellten drohen, wenn diese sich wegen immer mieserer Arbeitsbedingungen beschweren… ?

Hinweis: Die folgenden Ausführungen spiegeln meine persönlichen Eindrücke wider – die externen Links sind natürlich dementsprechend ganz manipulativ-suggestiv eingefügt.

Ich bin über die aktuellen “offiziellen Statements” zum Thema “Inklusion” nicht auf dem Laufenden. Aber was so an “inoffiziellen Meinungen” bei mir ankommt, sieht nicht danach aus, als ob es irgendwelche Informationen an den Emotionen der Betroffenen vorbei geschafft hätten.

Vor allem die Erzieher in den Sonderschulen für Geistigbehinderte haben wohl einfach Angst um ihren Arbeitsplatz – z.T. wird ihnen auch “bei Bedarf” wirklich mit diesen Entwicklungen von wegen Inklusion gedroht.
Da ist vor lauter Druck gar keine Kapazität mehr übrig, um sich mit irgendwelchen Konzepten zur Inklusion zu beschäftigen – das Bild vom armen Behinderten, der in der Regelschule doof und einsam vor sich hinvegetiert, ist aus den Köpfen der Erzieher nicht rauszukriegen. Und das wird an die Eltern genau so weiterkommuniziert und trifft dort genau in die Elternangst.

Für die Eltern ist die “institutionalisierte Ausgrenzung” verständlicherweise weniger bedrohlich als diese Vorstellung vom “individuellen Außenseiter”. Lieber eine (aus)geschlossene statusniedrige Gruppe mit interner Äquivalenz als “Einzelkämpfer”… Interessante Kommentare sind mir da schon untergekommen zu “überehrgeizigen Eltern, die ihre Kinder durch die Regelschule quälen”…

Diese Angst der Eltern hat einen Namen: “Big-Fish-Little-Pond-Effekt” – aber die Argumente auf der anderen Seite sind auch nicht schlecht…
… ein “alter” Artikel dazu:
http://www.zeit.de/2005/50/C-BFLP-Effekt

Kaum einer hat verstanden, dass es hier nicht um “raus aus der Sonderschule, rein ins harte Leben” geht, sondern dass dafür natürlich mehr geändert werden soll als nur die Sonderschulen zu schließen oder die Regelschulen zur Aufnahme von Behinderten zu zwingen.

Klar ist, dass es hier nicht um irgendwelche “Imageprojekte” nach dem Motto “Wir machen ja schon…” gehen kann. Klar ist z.B., dass EIN zusätzlicher Sonderpädagoge noch keine “Inklusionsschule” macht – ich kann die (Regelkinder-)Eltern gut verstehen, die da Einspruch erheben. Mit ihrer unpopulären Entscheidung haben sie ein reines Image-Projekt als solches enttarnt. In diesem Sinn: Was soll das “Böse-Eltern-Geschrei” schon in der Überschrift ?
(Na ja – in den Kommentaren zeigt sich, dass es gewirkt hat…)
http://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/Eltern-lassen-Behinderten-Projekt-platzen-id16131516.html

Abseits vom “harten Leben” sieht´s aber dann gerne mal so aus: Von der Sonderschule ins (sozial getarnte) Nichts: 25% der “L-Schüler” tauchen nie auf dem Ausbildungs- oder Arbeitsmarkt auf. Inklusion sollte das ändern, aber:

“…so wie es jetzt im Moment funktioniert, nämlich Inklusion mit null zusätzlichen Ressourcen und mit null zusätzlichen Mitteln, dann ist es einfach nicht möglich, tatsächlich den Kindern gerecht zu werden, egal ob sie behindert sind oder nicht behindert sind.”
http://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/wissen/archiv/foerderschule/-/id=660334/nid=660334/did=8711604/mz058n/

Angst vor Ausgrenzung auf Elternseite, wirtschaftliche Abhängigkeiten auf Betreuerseite, allgemeiner Geldmangel im Bildungssystem – da kommt man nur schwerlich mit objektiven Informationen durch.

Vielleicht beschäftigen sich die “offiziellen Verhandlungen” auch inzwischen schon längst mit eben diesen Ängsten und Abhängigkeiten – ich bin, wie gesagt, da nicht auf Laufenden. Und ich hab auch nicht den Nerv, mich mit dem offiziellen Kram auseinanderzusetzen… krieg ich ja nämlich fast einen Würgereiz, wenn ein Träger einerseits nett lächelnd irgendwo “Teilhabe”-Buttons verteilt, und andererseits alles auszubremsen versucht, was ihn “Macht und Geld” kosten könnte… igittigitt.

lesenswert an dieser Stelle:
“Die gesamte Branche lebt von der Exklusion. Geldgierige Wohlfahrt”
http://www.taz.de/!74546/

Unter dem wirtschaftlichen Aspekt noch was zu den vieldiskutierten Integrationshelferstunden:

(Diskussion z.B. hier: “Die Schule den Kindern anpassen – nicht umgekehrt!” http://www.macht-bildung.de/?p=1274 )

Interessant wäre, zu wissen, ob das Jugend- (Sozial-?)Amt für alle Intergrationshelferstunden den gleichen Stundensatz bezahlt. Die entsprechenden Stellen in den Institutionen bezahlen jedenfalls sehr unterschiedlich – und für mich hat das schon wiederholt so ausgesehen, als ob dieses “Integrationshelferding” von einigen einfach auch als nette Einkommens- und Arbeitskräftequelle genutzt wird. (Falls das Amt nur bezahlt, was die Integrationshelfer tatsächlich kriegen, vergesst den nächsten Abschnitt )

1. Ich stelle für das Leisten der genehmigten und (von Amt) finanzierten Stunden einen Freiwilligen / Ehrenamtlichen ein (z.B. im Rahmen eines FSJ) – der kostet mich allenfalls einen Apfel und ein Ei, das Geld vom Amt fließt fast komplett… äh… “in die Verwaltung”…

2. Ich bin privater Träger einer G-Schule und biete gleichzeitig einen Integrationshelferdienst an, spare das Einstellen von mehr Personal, und ziehe den Integrationshelfern noch “Verwaltungsgebühr” ab…

Wie gesagt, meine persönlichen Eindrücke mit hinterlistig platzierten Links. Über andere Eindrücke und Meinungen würde ich mich freuen. Hätte echt nichts dagegen, mit vielen meiner Einschätzungen ganz falsch zu liegen.

Foto von  Michael Bruns
lizensiert unter CC BY 2.0

Lasst den Kindern ihren Willen!

Wie wir gleichWERTig mit gleichberechtigt verwechseln
und unseren Kindern damit ihre (Selbst)WERTE ab-erziehen

Kind: “Ich will nicht”
Erwachsener: “Aber du sollst wollen! – Du muss doch einsehen dass….
also will gefälligst, was ich will! ”

partnerschaftlich diskutieren

“Scheindiskussionen und Überdisziplinierung in der Erziehung
unter dem Aspekt der Moralentwicklung beim Kind
im Hinblick auf demokratische Diskurskompetenz
(und politische Partizipation?)

Piaget sah die moralische Entwicklung des Kindes eng an dessen kognitive Entwicklung gebunden, Kohlbergs Stufenmodell der moralischen Entwicklung geht auf die Ideen von Piaget zurück:

Werte müssen – entsprechend der kognitiven Entwicklung ( = kindgemäß) -  erarbeitet werden. Die Auseinandersetzung mit Gleichberechigten im Prozess des Entdeckens, Verbalisierens und Kommunizierens von Werten wird von beiden „Moralforschern“ als unverzichtbar für die Weiterentwicklung von „äußeren Werten“ (→ heteronome Moral, Orientierung an den positiven oder negativen Konsequenzen einer Handlung aus Respekt vor Autoritäten und Machtverhältnissen) zu „inneren Werten“ (→ autonome Moral, Orientierung an ethischen Prinzipien aus innerer Überzeugung und Einsicht) beschrieben.

Nur ein Diskurs unter „seinesgleichen“ und mit offenem Ausgang lässt dem Kind den notwendigen Raum, sich seiner eigenen Werte bewusst zu werden. Ohne Bewusstsein für seine eigenen „inneren Werte“ entwickelt es kein Bewusstsein für die „inneren Werte“ von anderen – es kann keinen Wechsel der sozialen Perspektive vollziehen. Fehlt diese Fähigkeit zum Perspektivwechsel, dann fehlt die Basis für gegenseitigen Respekt…

jugend heute

“Die Jugend liebt heutzutage den Luxus.
Sie hat schlechte Manieren, verachtet die Autorität, hat keinen Respekt vor älteren Leuten und schwatzt, wo sie arbeiten soll.
Die jungen Leute stehen nicht mehr auf, wenn Ältere das Zimmer betreten.
Sie widersprechen ihren Eltern schwadronieren in der Gesellschaft, verschlingen bei Tisch die Süßspeisen, legen die Beine übereinander und tyrannisieren ihre Lehrer.”

Sokrates
(470 – 399 v. Chr.)

Mein Eindruck:  Wir überfordern die Kinder mit Scheindiskussionen.

„Mein Wert“ mag ein „innerer Wert“ sein – zumindest halt ich ihn ja dafür^^ – für das Kind bleibt er „dein Wert“, die Vorstellung eines Erwachsenen, etwas, das von außen an es herangetragen wird… eine Forderung, die unabhängig von seiner „Einsichtigkeit“ durchgesetzt werden wird…

Das gutgemeinte „partnerschaftliche“ Diskutieren – gedacht zur Unterstützung der moralischen Entwicklung und Diskurskompetenz im Rahmen von demokratischem Denken und Partizipation – bewirkt in dafür ungeeigneten Situationen genau das Gegenteil.

„Das Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht.“
Afrikanisches Sprichwort

Ich verlange von einem Kind „Einsicht“ in meine Forderung. Angesichts der Tatsache, dass es die zu dieser Einsicht notwendigen kognitiven Fähigkeiten erst noch entwickeln muss, stellt sich die (meiner Meinung nach etwas peinliche) Frage:

Wieso bin ich als Erwachsener eigentlich so scharf auf die Bestätigung meiner Werte
- durch ein Kind? *kopfkratz*
(weil ich mir meiner Werte selbst nicht sicher bin ?? )

Meine Erwartung „Das musst du doch einsehen!“ überfordert das Kind. Ich werte seine eigenen Ideen, seinen Willen, seine Erfahrungen und Bedürfnisse und viel zu oft auch gedankenlos sein ganzes Selbst ( = den Menschen „Kind“ ) in solchen (Schein-)Diskussionen ab. Das Kind ist in dieser Situation nun mal nicht gleichberechtigt, sondern kognitiv und emotional unterlegen.

Deshalb nenn ich das auch eine Scheindiskussion: Der Überlegene beweist dem Unterlegenen, dass dieser „falsch“ denkt.

Wie fühlt Ihr euch, wenn der Chef sagt: „Ich hab die besseren Argumente, du bist nur zu doof, um das einzusehen“?

Fatal: Für ein Kind sind (falsch) Denken und (falsch) Fühlen noch EINS.
Noch fataler: Für ein Kind sind (falsch) Fühlen und (falsch) Sein noch EINS.

Das Kind lernt in einer solchen Diskussion:

Ich bin falsch.

Scolded

= Unsicherheit, Selbstzweifel, ein vermindertes Selbstwertgefühl, Frustration…
mit der Reaktion: Vermeidungsverhalten (Null Bock) oder Aggression.
(deshalb müssen uneinsichtige Kinder oft in eine Therapie)

Das Kind entwickelt die Einstellung:

selbstwertWenn ich falsch bin,
sind meine „inneren Werte“ falsch.
Ich will nicht falsch sein.
Also übernehm ich sicherheitshalber die „äußeren Werte“, die andere mir vorschlagen.
Dann merkt zumindest niemand,
dass ich falsch bin.

Das scheint in diesem Moment eine gute Lösung für alle Beteiligten – Erwachsene und Kinder – zu sein.

Blöd nur , wenn aus diesem Kind dann ein Teenager wird, der sich zunehmend dem Einfluss „vernünftiger“ Erziehungspersonen entzieht und sich auf der Suche nach Werten an eventuell weniger vernünftigen Peergroups und Medien orientiert.

Stichworte:

  • Kiffen macht gleichgültig
  • Ausländer raus
  • Wer xyz macht /hat /ist, ist cool
  • ……

Da findet „Kind“ dann entsprechend seiner Kompensationsstrategien (Vermeidung oder Aggression) sicher etwas passendes…

Also doch lieber autoritär statt partnerschaftlich ? Ein Lob der Disziplin ?

Natürlich können in der Erziehung viele Auseinandersetzungen nicht als echte, partnerschaftliche Diskussionen geführt werden, weil der Ausgang in jedem Fall vom „überlegenen“ Erwachsenen bestimmt wird – im Rahmen seiner Verantwortlichkeit von ihm bestimmt werden MUSS.

„Kinder wollen nicht immer, was sie brauchen“

lese ich grinsend bei Jesper Juul.

In diesem Moment liegt meine Verantwortung gegnüber dem Kind nicht darin, sein Wollen abzuwerten oder seinen Willen zu „disziplinieren“ , sondern darin, ihm „ohne viel Gespräch“ („Das musst du doch einsehen“) das zu geben, was es braucht – auch gegen seinen Willen, aber nicht mit dem Ziel , diesen zu  „zerstören“:

“Du willst das.Es ist okay, das zu wollen.
-  Ich will jenes. Ich trage die Verantwortung, deshalb machst du, was ich will.”

So kann ich dem Kind seinen Willen lassen – auch, wenn ich ihm nicht folge und meinen Willen durchsetze.

schimpfen

Eine in diesem Sinne erfolgreiche Intervention zeigt sich darin,
dass das Kind fürchterlich schimpft und flucht,
während es das tut,
was ICH will… :)

Übrigens weiß ich aus eigener Erfahrung zu berichten, dass auch ein großzügig-demokratisches „Dann mach doch, was du willst“ – gefolgt von einem späteren „Siehste – das hab ich doch gesagt. Hättest du mal bloß auf mich gehört“ nicht wirklich zum Aufbau eines Selbst – Wert – Gefühls beiträgt.

Eltern, Erzieher, Lehrer…

Zu oft geben wir unseren Kindern Antworten, die sie behalten sollen,
anstatt Aufgaben, die sie lösen sollen.
(Roger Lewin, amerikanischer Anthropologe und Wissenschaftsjournalist, geb. 1946)

In unsrer Funktion als „Wertevermittler“ neigen wir vielleicht zu häufig dazu, uns mit zu vielen und in zu viele Diskussionen einzumischen – um die „richtigen“ Werte vorzugeben – und stören damit wichtige Entwicklungsprozesse:

„Ich fürchte, unsere allzu sorgfältige Erziehung liefert uns Zwergobst.“
Georg Christian Lichtenberg

Und ich frage  mich:
Wo und wie und vom wem sollen Kinder unter diesen Umständen soziales Engagement und politische Partizipation lernen ?
(Wie und warum soll ich meine Werte vertreten, wenn ich keine habe ?)

“Demokratie”, so Theodor W. Adorno, “beruht auf der Willensbildung eines jeden Einzelnen, wie sie sich in der Institution der repräsentativen Wahl zusammenfasst. Soll dabei nichts Unvernünftiges resultieren, so sind die Fähigkeit und der Mut des Einzelnen, sich seines Verstandes zu bedienen, vorausgesetzt.” Obwohl bereits lange bekannt ist, dass die Realisierung der Demokratie weniger unter einem Mangel an gutem Willen und demokratischen Werten leidet (weshalb auch die ständigen öffentlichen Appelle, uns auf moralische Werte zu besinnen, an dem Problem vorbeizielen), als vielmehr an einem Mangel. an demokratischen Fähigkeiten, wird immer noch darüber gestritten, erstens, ob die Schule diese Kompetenzen überhaupt fördert bzw. fördern kann,und zweitens, welche pädagogischen Methoden sich dafür eignen.
aus: Prof. Dr. Georg Lind – Moralerziehung als demokratische Bildung

Wir sollten Möglichkeiten zu echten Diskussionen erkennen, bewusst schaffen und nutzen – und dann tatsächlich auch nur in solchen Situationen diskutieren, in denen wir ehrlich bereit und in der Lage sind, ihren Standpunkt offen zu betrachten und uns von ihren Ideen und Argumenten eventuell auch überzeugen zu lassen.

Lasst den Kindern ihren Willen, denn aus dem Wollen werden Werte.

Danke an meine “Co-Autoren im Geiste”:

  • diverse noch unverzogene Kinder,
    die meine pädagogischen Fehlanwendungen mit einem frechen Grinsen quittieren
  • “sture” Downis,
    die Scheindiskussionen konsequent einfach ignorieren
  • sozialwahrnehmungsgestörte Autisten,
    die sich auf diese “Spiele der Erwachsenen” gar nicht einlassen (können)

Please complete:
Wer hat / schreibt noch einen ergänzenden Artikel, der hier verlinkt sein sollte ?
;) So was wie:

  • Keine kompetenten Kinder ohne kompetente Erwachsene (* wink *)
  • “Partizipation braucht Mut derer, die sie zulassen…” (* grins *)
  • Medien- und Informationskompetenz im Mitmach-Web:
    Internet und politische Bildung (@beatnig ?)
  • Demokratie 2010: (Schein-) Partizipation ?
  • “…dass eine demokratische Gesellschaft, um den Rückfall in Diktatur und Barbarei zu verhüten, die Bildung ;)   ihrer Bürger zu fördern habe, koste es, was es wolle.”
    (nach Alexis de Tocqueville ,1805-1859, Historiker und Staatstheoretiker)
  • …. was euch dazu noch einfällt, was euch auf dem Herzen liegt, was ihr ganz anders seht….

gleich

Bilder: http://www.morguefile.com/


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