Kindertage
Je Ferien, desto Kinder…
Meine Bank nennt es “Arbeit” (oder “Erwerbstätigkeit” oder “Es kommt Geld rein”).
Mein sonst eher hyperaktives Gehirn nennt es “Urlaub” und lässt sich von der baumelnden Seele träge in der Sonne schaukeln.
Die Hunde sind wahrscheinlich der Meinung, die Kinder seien nur für sie da: so viele zusätzliche Futter-, Streichel- und Spieleinheiten.
Die Pferde haben “Kinder” als seltsame, aber harmlose Herdenmitglieder akzeptiert – die “Besuchsherde” planscht aus irgendwelchen Gründen ständig in dem neuen bunten Tränkebecken und quiekt dabei… egal, in der Zeit will wenigstens keiner auf dem dicken Pony sitzen.
Geschäftstüchtige Pädagogen nennen es
- “Erlebnispädagogik”, “Heiltherapeutisches Reiten”, “Waldpädagogik”,
- “Medienpädagogik”,
- “tiergestützte Therapie”
- oder so…
(Von der “Verpädagogisierung” normaler Kinderwelten bin ich grad nicht so begeistert – Erlebnispädagogik war bei mir früher, wenn ich´s nicht über den Bach sondern nur bis in den Bach geschafft hatte und entsprechend nass und in deutlichen Widerspruch zu Mamas “Bleib vom Bach weg” nach Hause gekommen bin… kennt ihr dieses “Erlebnis” ? … die unterschiedlichen Emotionen von “Ich trau mich nicht zu springen” über “Scheisse” bis “Auweia” ?)
Wie es die Kinder wohl nennen ?
wohlig träges frühabendliches *seufz*
(Kein Wunder, dass manche Eltern irgendwann meinen, ich müsste den Stundensatz eigentlich IHNEN bezahlen, dafür, dass ich ihre Kinder mitbenutzen darf
)