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	<title> &#187; Internet</title>
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		<title>Umfrage mit Potential: Social Media und Partnerschaft</title>
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		<pubDate>Mon, 11 Jul 2011 10:10:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ponyQ</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Keine Versuchspersonenstunden, keine reine Wissenschaft, aber interessant&#8230; Ist es nicht wunderbar erschreckend (oder erschreckend wunderbar), wie sehr Social Media, Web2.0, das kollaborative Netz, teh Intertubes (tbc) jegliche Bereiche unseres Lebens verändern? Lehren und Lernen, Unternehmenskommunikation, die Art, wie wir Musik hören, Videos schauen, uns mit Freunden verabreden … und ganz offensichtlich auch die Art und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Keine Versuchspersonenstunden, keine reine Wissenschaft, aber interessant&#8230;</p>
<blockquote><p>Ist es nicht wunderbar erschreckend (oder erschreckend wunderbar), wie sehr Social Media, Web2.0, das kollaborative Netz, teh Intertubes (tbc) jegliche Bereiche unseres Lebens verändern? Lehren und Lernen, Unternehmenskommunikation, die Art, wie wir Musik hören, Videos schauen, uns mit Freunden verabreden … und ganz offensichtlich auch die Art und Weise, wie wir lieben und unsere Partner suchen?!</p>
<p>Wir haben uns entschlossen, zum Thema “Social Media und Partnerschaft” etwas zu forschen und werden dazu mit Euch auf Tuchfühlung gehen müssen, wie es sich für ein Projekt geboren im kollaborativen Netz auch gehört. Und weil wir viele Ideen haben, aber noch nicht alle ausplaudern möchten, manipulieren wir Euch zur Teilnahme mit dieser hippen FAQ&#8230;</p></blockquote>
<p style="text-align: center;"><a href="http://rekombiniert.de/?p=142">weiterlesen hier</a></p>
<p>und die Idee dahinter ist außerdem sehr sympathisch:</p>
<blockquote><p>Wir glauben nicht, dass wir Geld damit verdienen werden, wir sind uns ja nicht noch nicht mal sicher, in welcher Form das Material publiziert wird.. Sollte es aber der Fall sein, werden wir den Teil, der von der Crowd mitgestaltet wurde, auch entsprechenend berücksichtigen und den Anteil vom Gewinn einem gemeinnützige Projekt zukommen lassen.</p></blockquote>
<p><a href="http://rekombiniert.de/?page_id=134">Wer macht mit ?</a><br />
Dauert auch nicht lang&#8230; es sei denn, man möchte noch eine gute Geschichte zum Thema loswerden ^^.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Mein digitales Ich &#8211; Äußerungen statt Äußerlichkeiten ?</title>
		<link>http://ac.ht/lc/2010/07/mein-digitales-ich-auserungen-statt-auserlichkeiten/</link>
		<comments>http://ac.ht/lc/2010/07/mein-digitales-ich-auserungen-statt-auserlichkeiten/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 30 Jul 2010 06:31:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ponyQ</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich: tier- und kinderbedingt meistens in &#8220;Spielkleidern&#8221; (Outdoor Wear)unterwegs, Schaffschuhe (deutsch: Sicherheitsstiefel ), Lieblingskappe&#8230; Ein Test hat gerade ergeben: In &#8220;zivil&#8221; werde ich gar nicht erkannt Meine Sprache: An das Wesen meines Terriermischlings^^ und die Bedürfnisse der Kinder (Downis, Autisten&#8230;) angepasst &#8211; einfach, klar und deutlich&#8230; und oft auch laut, weil &#8220;outdoor&#8221; und weder Hunde [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich:<br />
tier- und kinderbedingt meistens in &#8220;Spielkleidern&#8221; (Outdoor Wear)unterwegs, Schaffschuhe (deutsch: Sicherheitsstiefel <img src='http://ac.ht/lc/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  ), Lieblingskappe&#8230;<br />
Ein Test hat gerade ergeben: In &#8220;zivil&#8221; werde ich gar nicht erkannt <img src='http://ac.ht/lc/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Meine Sprache:<br />
An das Wesen meines Terriermischlings^^ und die Bedürfnisse der Kinder (Downis, Autisten&#8230;) angepasst &#8211; einfach, klar und deutlich&#8230; und oft auch laut, weil &#8220;outdoor&#8221; und weder Hunde noch Kinder gehen immer schön brav bei Fuß.</p>
<p>Mein Auto:<br />
Wie die Hosentasche eines Kindes&#8230; man findet (vielleicht) keine toten Frösche darin, aber diverse Steine und alte Knöpfe auf jeden Fall &#8211; und auch sonst wahrscheinlich eigentlich alles&#8230; eine Mischung aus &#8220;Eigentlich brauche ich einen Traktor&#8221;, fahrender Hundehütte und Kinderspielplatz.</p>
<p>Meine Eindrücke:<br />
Ich werde beurteilt nach dem, was ich arbeite.<br />
Meine Arbeit wird beurteilt nach dem, was ich damit verdiene.<br />
Den Verdienst erkennt man an Auto und Kleidung und so&#8230;<br />
Außerdem gilt das als Arbeit, was stresst und außerhalb des &#8220;Privatalltags&#8221; stattfindet.</p>
<p>Blöd:<br />
Ich mag meine Arbeit, kriege dafür leider nicht, was ich eigentlich &#8220;verdiene&#8221; ^^, trenne sie nicht wirklich von meinem &#8220;Privatleben&#8221;&#8230; und die Studiererei gilt ja eh als Hobby.</p>
<p>Mein Entschluss:<br />
Ab sofort bin ich einfach stolz auf meine entspannte Ausstrahlung, wenn wieder jemand meint, ich hätte den ganzen Tag nichts zu tun.</p>
<p>Meine Nach-Gedanken:<br />
Würden die Menschen, die sich offline ein Bild von mir machen,<br />
mich online wiedererkennen ?<br />
Eigentlich interessant, wie uns das Internet auf &#8220;andere Facetten&#8221; unsrer Persönlichkeit &#8220;reduziert&#8221;<br />
&#8230; oder vielleicht besser: &#8220;konzentriert&#8221; ?<br />
Gibt es &#8220;digitale Äußerlichkeiten&#8221; ?</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Mehr Schwimmen, weniger Surfen</title>
		<link>http://ac.ht/lc/2010/07/mehr-schwimmen-weniger-surfen/</link>
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		<pubDate>Tue, 27 Jul 2010 05:23:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ponyQ</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wahrnehmen und bloggen]]></category>
		<category><![CDATA[weise Worte]]></category>
		<category><![CDATA[entspannung]]></category>
		<category><![CDATA[Informationskompetenz]]></category>
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		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[konzentration]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachdem ich zum wiederholten Male mit Gedanken aufgewacht bin, die eigentlich nicht meine sind, hinterfrage ich jetzt doch mal meinen Informationskonsum. &#8220;Wer geht, sieht weniger, aber mehr. Wer fährt, sieht mehr, aber weniger.&#8221; &#8230; weshalb es Sinn macht, beides ausgleichend zu verbinden. In diesem Fall sollte ich vielleicht besser von &#8220;Surfen&#8221; und &#8220;Schwimmen&#8221; reden ? [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem ich zum wiederholten Male mit Gedanken aufgewacht bin, die eigentlich nicht meine sind, hinterfrage ich jetzt doch mal meinen Informationskonsum.</p>
<p style="text-align: center;">&#8220;Wer geht, sieht weniger, aber mehr.<br />
Wer fährt, sieht mehr, aber weniger.&#8221;</p>
<p style="text-align: left;">&#8230; weshalb es Sinn macht, beides ausgleichend zu verbinden.<br />
In diesem Fall sollte ich vielleicht besser von &#8220;Surfen&#8221; und &#8220;Schwimmen&#8221; reden ?<br />
Mehr Schwimmen, weniger Surfen &#8211; und zwischendurch immer mal wieder treiben lassen&#8230;</p>
<h3 style="text-align: center;">Ähnliche Erfahrungen ?<br />
Erprobte Strategien ?</h3>
<p style="text-align: left;"><em>Anmerkung 1:</em><br />
Konzentrationsstörungen ? Nein, ich kann mich prima konzentrieren &#8211; allerdings werde ich dabei im Moment nach kurzer Zeit saumüde:</p>
<p style="text-align: left;"><a href="http://ac.ht/lc/2009/04/wahrnehmen-konzentrieren-entspannen/">Konzentration<br />
= eingeschränkte (weil fokussierte) Wahrnehmung</a><br />
= vieles andere loslassen<br />
= Entspannung<br />
= &#8230;</p>
<p style="text-align: left;">Das ist dann zwar gut für Leib und Seele, aber schlecht für die Klausur.</p>
<p style="text-align: left;"><em>Anmerkung 2: </em><br />
Ich bin übrigens kein Stubenhocker oder so was. Sogar an &#8220;schlechten&#8221; Tagen komm ich kaum unter 2 Stunden Frischluft, meistens sind es eher doppelt so viele, häufig sogar noch mehr (tier- und kinderbedingt).</p>
<p style="text-align: left;">(Stichwort &#8220;<a href="http://www.wissensagentur.net/index.php/archives/quintessenz-gedanken-zum-mitnehmen-ausgabe-10-jeder-ist-ein-haus-mit-vier-raumen.html#comments">Morgenseiten</a>&#8221; und  liebe Grüße an die <a href="http://twitter.com/wissensagentur">Wissensagentur</a> <img src='http://ac.ht/lc/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  )</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Lasst den Kindern ihren Willen!</title>
		<link>http://ac.ht/lc/2010/06/lasst-den-kindern-ihren-willen/</link>
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		<pubDate>Thu, 17 Jun 2010 18:52:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ponyQ</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pädagogik + Psychologie]]></category>
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		<category><![CDATA[Werte]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie wir gleichWERTig mit gleichberechtigt verwechseln und unseren Kindern damit ihre (Selbst)WERTE ab-erziehen Kind: &#8220;Ich will nicht&#8221; Erwachsener: &#8220;Aber du sollst wollen! &#8211; Du muss doch einsehen dass&#8230;. also will gefälligst, was ich will! &#8221; &#8220;Scheindiskussionen und Überdisziplinierung in der Erziehung unter dem Aspekt der Moralentwicklung beim Kind im Hinblick auf demokratische Diskurskompetenz (und politische [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3 style="text-align: center;">Wie wir <em>gleichWERTig</em> mit <em>gleichberechtigt </em>verwechseln<br />
und unseren Kindern damit ihre (Selbst)WERTE ab-erziehen</h3>
<p style="text-align: center;">Kind: &#8220;Ich will nicht&#8221;<br />
Erwachsener: &#8220;Aber du sollst wollen! &#8211; <strong>Du muss doch einsehen dass</strong>&#8230;.<br />
also will gefälligst, was ich will! &#8221;</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://ac.ht/lc/wp-content/uploads/2010/06/partnerschaftlich-diskutieren.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1966" title="partnerschaftlich diskutieren" src="http://ac.ht/lc/wp-content/uploads/2010/06/partnerschaftlich-diskutieren.jpg" alt="partnerschaftlich diskutieren" width="418" height="276" /></a></p>
<p style="text-align: center;"><strong>&#8220;Scheindiskussionen und Überdisziplinierung in der Erziehung<br />
</strong>unter dem Aspekt der <strong>Moralentwicklung beim Kind<br />
</strong>im Hinblick auf <strong>demokratische Diskurskompetenz<br />
</strong>(und politische Partizipation?)<strong>&#8221; </strong></p>
<p>Piaget sah die moralische Entwicklung des Kindes eng an dessen kognitive Entwicklung gebunden, Kohlbergs <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Stufentheorie_des_moralischen_Verhaltens">Stufenmodell der moralischen Entwicklung</a> geht auf die Ideen von Piaget zurück:</p>
<p>Werte müssen – entsprechend der kognitiven Entwicklung ( = kindgemäß) -  erarbeitet werden. Die <strong>Auseinandersetzung mit Gleichberechigten</strong> im Prozess des Entdeckens, Verbalisierens und Kommunizierens von Werten wird von beiden „<a href="http://arbeitsblaetter.stangl-taller.at/MORALISCHEENTWICKLUNG/">Moralforschern</a>“ als unverzichtbar für die<strong> </strong>Weiterentwicklung<strong> von „äußeren Werten“ </strong><span style="color: #000080;">(→ heteronome Moral, Orientierung an den positiven oder negativen Konsequenzen einer Handlung aus Respekt vor Autoritäten und Machtverhältnissen)</span> <strong>zu „inneren Werten“</strong> <span style="color: #000080;">(→  autonome Moral, Orientierung an ethischen Prinzipien aus innerer Überzeugung und Einsicht)</span> beschrieben.</p>
<p>Nur ein Diskurs unter „seinesgleichen“ und mit offenem Ausgang lässt dem Kind den notwendigen Raum, sich seiner eigenen Werte bewusst zu werden. Ohne Bewusstsein für seine  eigenen „inneren Werte“ entwickelt es kein Bewusstsein für die „inneren Werte“ von anderen – es kann keinen Wechsel der sozialen Perspektive vollziehen. Fehlt diese Fähigkeit zum Perspektivwechsel, dann fehlt die Basis für gegenseitigen Respekt&#8230;</p>
<p><a href="http://ac.ht/lc/wp-content/uploads/2010/06/jugend-heute.jpg"><img class="alignleft size-full  wp-image-1968" title="jugend heute" src="http://ac.ht/lc/wp-content/uploads/2010/06/jugend-heute.jpg" alt="jugend heute" width="256" height="172" /></a></p>
<p style="padding-left: 30px;"><em><span style="color: #000000;">&#8220;Die Jugend liebt heutzutage den Luxus.<br />
Sie hat schlechte Manieren, verachtet die Autorität, hat keinen Respekt vor älteren Leuten und schwatzt, wo sie arbeiten soll.<br />
Die jungen Leute stehen nicht mehr auf, wenn Ältere das Zimmer betreten.<br />
Sie widersprechen ihren Eltern schwadronieren in der Gesellschaft, verschlingen bei Tisch die Süßspeisen, legen die Beine übereinander und tyrannisieren ihre Lehrer.&#8221; </span></em></p>
<p style="padding-left: 30px;">Sokrates<br />
(470 &#8211; 399 v. Chr.)</p>
<p>Mein Eindruck:  <strong>Wir überfordern die Kinder mit Scheindiskussionen.</strong></p>
<p>„Mein Wert“ mag ein „<em>innerer</em> Wert“ sein – zumindest halt <em>ich</em> ihn ja dafür^^ &#8211; für das Kind bleibt er „dein Wert“, die Vorstellung eines Erwachsenen, etwas, das von außen an es herangetragen wird&#8230; eine Forderung, die unabhängig von seiner „Einsichtigkeit“ durchgesetzt werden wird&#8230;</p>
<p>Das gutgemeinte „partnerschaftliche“ Diskutieren – gedacht zur <strong>Unterstützung der moralischen Entwicklung und Diskurskompetenz im Rahmen von demokratischem Denken und Partizipation</strong> – bewirkt in dafür ungeeigneten Situationen genau das Gegenteil.</p>
<blockquote>
<p style="text-align: center;">„Das Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht.“<br />
Afrikanisches Sprichwort</p></blockquote>
<p>Ich verlange von einem Kind <strong>„Einsicht“</strong> in meine Forderung. Angesichts der Tatsache, dass es die zu dieser Einsicht notwendigen kognitiven Fähigkeiten erst noch entwickeln muss, stellt sich die <span style="color: #808080;">(meiner Meinung nach etwas peinliche)</span> Frage:</p>
<p style="padding-left: 30px;">Wieso bin ich als Erwachsener eigentlich so scharf auf die Bestätigung meiner Werte<br />
- durch ein Kind? *kopfkratz*<br />
(weil ich mir meiner Werte selbst nicht sicher bin ?? )</p>
<p>Meine <strong>Erwartung „Das musst du doch einsehen!“</strong> überfordert das Kind. Ich werte seine eigenen Ideen, seinen Willen, seine Erfahrungen und Bedürfnisse und viel zu oft auch gedankenlos sein ganzes Selbst ( = den Menschen „Kind“ ) in solchen (Schein-)Diskussionen ab.  Das Kind ist in dieser Situation nun mal <strong>nicht gleichberechtigt, sondern kognitiv und emotional unterlegen</strong>.</p>
<p>Deshalb nenn ich das auch eine <strong>Scheindiskussion: Der Überlegene beweist dem Unterlegenen, dass dieser „falsch“ denkt. </strong></p>
<p>Wie fühlt Ihr euch, wenn der Chef sagt: „Ich hab die besseren Argumente, du bist nur zu doof, um das einzusehen“?</p>
<p style="padding-left: 60px;">Fatal: Für ein Kind sind (falsch)<strong> Denken</strong> und (falsch) <strong>Fühlen</strong> noch EINS.<br />
Noch fataler: Für ein Kind sind (falsch) <strong>Fühlen</strong> und (falsch) <strong>Sein</strong> noch EINS.</p>
<p>Das Kind lernt in einer solchen Diskussion:</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Ich bin falsch.</strong></p>
<p style="text-align: left; padding-left: 60px;"><a href="http://ac.ht/lc/wp-content/uploads/2010/06/klein.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1978" title="Scolded" src="http://ac.ht/lc/wp-content/uploads/2010/06/klein.jpg" alt="Scolded" width="330" height="246" /></a></p>
<p style="text-align: left;">= Unsicherheit, Selbstzweifel, ein vermindertes Selbst<strong>wert</strong>gefühl, Frustration&#8230;<em><br />
</em>mit der Reaktion: Vermeidungsverhalten<em> (Null Bock) </em>oder Aggression.<br />
<span style="color: #333333;"><em>(deshalb müssen uneinsichtige Kinder oft in eine Therapie)</em></span></p>
<p>Das Kind entwickelt die Einstellung:</p>
<p><a href="http://ac.ht/lc/wp-content/uploads/2010/06/selbstwert.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1983" title="selbstwert" src="http://ac.ht/lc/wp-content/uploads/2010/06/selbstwert.jpg" alt="selbstwert" width="275" height="366" /></a>Wenn ich falsch bin,<br />
sind meine „inneren Werte“ falsch.<br />
Ich will nicht falsch sein.<br />
Also übernehm ich sicherheitshalber die „äußeren Werte“, die andere mir vorschlagen.<br />
Dann merkt zumindest niemand,<br />
dass ich falsch bin.</p>
<p>Das scheint in diesem Moment eine gute Lösung für alle Beteiligten – Erwachsene und Kinder – zu sein.</p>
<p>Blöd nur , wenn aus diesem Kind dann ein Teenager wird, der sich zunehmend dem Einfluss „vernünftiger“ Erziehungspersonen entzieht und sich auf der Suche nach Werten an eventuell weniger vernünftigen Peergroups und Medien orientiert.</p>
<p>Stichworte:</p>
<ul>
<li>Kiffen macht gleichgültig</li>
<li>Ausländer raus</li>
<li>Wer xyz macht /hat /ist, ist cool</li>
<li> …&#8230;</li>
</ul>
<p>Da findet „Kind“ dann entsprechend seiner Kompensationsstrategien (Vermeidung oder Aggression) sicher etwas passendes&#8230;</p>
<p>Also doch lieber<a href="http://www.ard.de/zukunft/kinder-sind-zukunft/kinder-wollen-lernen/interview-bernhard-bueb/-/id=520618/nid=520618/did=547548/1kd6hsm/index.html"> autoritär statt partnerschaftlich</a> ? <strong>Ein Lob der Disziplin ?</strong></p>
<p>Natürlich können in der Erziehung viele Auseinandersetzungen nicht als echte, partnerschaftliche Diskussionen geführt werden, weil der Ausgang in jedem Fall vom „überlegenen“ Erwachsenen bestimmt wird – im Rahmen seiner Verantwortlichkeit von ihm bestimmt werden MUSS.</p>
<blockquote>
<p style="text-align: center;">„Kinder wollen nicht immer, was sie brauchen“</p>
</blockquote>
<p>lese ich grinsend bei <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jesper_Juul#Gedanken_zum_Kind">Jesper Juul</a>.</p>
<p>In diesem Moment liegt meine Verantwortung gegnüber dem Kind nicht darin, sein Wollen abzuwerten oder seinen Willen zu „disziplinieren“ , sondern darin, ihm „ohne viel Gespräch“ („Das musst du doch einsehen“) das zu geben, was es braucht – auch gegen seinen Willen, aber nicht mit dem Ziel , diesen zu  „zerstören“:</p>
<p style="padding-left: 60px;">&#8220;Du willst <em>das</em>.<strong>Es ist okay, <em>das</em> zu wollen</strong>.<br />
-  Ich will jenes. <a href="http://ac.ht/lc/2009/06/kinder-lernen-aus-den-folgen/">Ich trage die Verantwortung</a>, deshalb machst du, was ich will.&#8221;</p>
<p>So kann ich dem Kind seinen Willen lassen &#8211; auch, wenn ich ihm nicht folge und meinen Willen durchsetze.</p>
<p><a href="http://ac.ht/lc/wp-content/uploads/2010/06/schimpfen.jpg"><img class="size-full wp-image-1990 alignright" title="schimpfen" src="http://ac.ht/lc/wp-content/uploads/2010/06/schimpfen.jpg" alt="schimpfen" width="164" height="69" /></a></p>
<p>Eine in diesem Sinne erfolgreiche Intervention zeigt sich darin,<br />
dass das Kind fürchterlich schimpft und flucht,<br />
während es das tut,<br />
was ICH will&#8230; <img src='http://ac.ht/lc/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Übrigens weiß ich aus eigener Erfahrung zu berichten, dass auch ein großzügig-demokratisches „Dann mach doch, was du willst“ &#8211; gefolgt von einem späteren <strong>„Siehste – das hab ich doch gesagt. Hättest du mal bloß auf mich gehört“</strong> nicht wirklich zum Aufbau eines Selbst – Wert &#8211; Gefühls beiträgt.</p>
<h4>Eltern, Erzieher, Lehrer&#8230;</h4>
<blockquote>
<p style="text-align: left;">Zu oft geben wir unseren Kindern   Antworten, die sie behalten sollen,<br />
anstatt Aufgaben, die sie lösen  sollen.<br />
(Roger Lewin, amerikanischer Anthropologe und  Wissenschaftsjournalist, geb. 1946)</p></blockquote>
<p>In unsrer Funktion als  „Wertevermittler“ neigen wir vielleicht zu häufig dazu, uns mit zu  vielen und in zu viele Diskussionen einzumischen – um die „richtigen“  Werte vorzugeben – und stören damit wichtige Entwicklungsprozesse:</p>
<blockquote><p>„Ich fürchte, unsere allzu sorgfältige Erziehung liefert uns Zwergobst.“<br />
Georg Christian Lichtenberg</p></blockquote>
<p>Und ich frage  mich:<br />
<strong>Wo und wie und vom wem sollen Kinder unter diesen Umständen soziales Engagement und politische Partizipation lernen ?</strong><br />
(Wie und warum soll ich meine Werte vertreten, wenn ich keine habe ?)</p>
<blockquote><p>“Demokratie”, so Theodor W. Adorno, “beruht auf der Willensbildung eines jeden Einzelnen, wie sie sich in der Institution der repräsentativen Wahl zusammenfasst. Soll dabei nichts Unvernünftiges resultieren, so sind die Fähigkeit und der Mut des Einzelnen, sich seines Verstandes zu bedienen, vorausgesetzt.&#8221; Obwohl bereits lange bekannt ist, dass die Realisierung der Demokratie weniger unter einem Mangel an gutem Willen und demokratischen Werten leidet (weshalb auch die ständigen öffentlichen Appelle, uns auf moralische Werte zu besinnen, an dem Problem vorbeizielen), als vielmehr an einem Mangel. an demokratischen Fähigkeiten, wird immer noch darüber gestritten, erstens, ob die Schule diese Kompetenzen überhaupt fördert bzw. fördern kann,und zweitens, welche pädagogischen Methoden sich dafür eignen.<br />
aus: <a href="http://www.uni-konstanz.de/ag-moral/pdf/Lind-1993_Moralerziehung-demokratie.pdf">Prof. Dr. Georg Lind &#8211; Moralerziehung als demokratische Bildung</a></p></blockquote>
<p>Wir sollten <strong>Möglichkeiten zu echten Diskussionen</strong> erkennen, bewusst <strong>schaffen</strong> und nutzen – und dann tatsächlich auch nur in solchen Situationen diskutieren, in denen wir ehrlich bereit und in der Lage sind, ihren Standpunkt offen zu betrachten und uns von ihren Ideen und Argumenten eventuell auch überzeugen zu lassen.</p>
<h3>Lasst den Kindern ihren Willen, denn aus dem Wollen werden Werte.</h3>
<p><em>Danke an meine &#8220;Co-Autoren im Geiste&#8221;:</em></p>
<ul>
<li>diverse noch unverzogene Kinder,<br />
die meine pädagogischen Fehlanwendungen mit einem frechen Grinsen quittieren</li>
<li>&#8220;sture&#8221; Downis,<br />
die Scheindiskussionen konsequent einfach ignorieren</li>
<li>sozialwahrnehmungsgestörte Autisten,<br />
die sich auf diese &#8220;Spiele der Erwachsenen&#8221; gar nicht einlassen (können)</li>
</ul>
<p>Please complete:<br />
<strong>Wer hat / schreibt noch einen ergänzenden Artikel, der hier verlinkt sein sollte ?</strong><br />
 <img src='http://ac.ht/lc/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  So was wie:</p>
<ul>
<li>Keine kompetenten Kinder ohne kompetente Erwachsene (* <a href="http://www.sieseco.de/2010/04/08/wie-ware-es-gebildet-zu-sein-von-peter-bieri/">wink</a> *)</li>
<li>&#8220;Partizipation braucht Mut derer, die sie zulassen&#8230;&#8221; (* <a href="http://ac.ht/lc/2010/06/eigentlich-rede-ich-nicht-mit-politikern/comment-page-1/#comment-253">grins</a> *)</li>
<li>Medien- und Informationskompetenz im Mitmach-Web:<br />
Internet und politische Bildung (<a href="http://twitter.com/beatnig">@beatnig </a>?)</li>
<li>Demokratie 2010: (Schein-) <a href="http://ac.ht/lc/2010/06/eigentlich-rede-ich-nicht-mit-politikern/comment-page-1/#comment-246">Partizipation</a> ?</li>
<li>&#8220;&#8230;dass eine demokratische Gesellschaft, um den Rückfall in Diktatur und Barbarei zu verhüten, die <a href="http://www.macht-bildung.de/">Bildung</a> <img src='http://ac.ht/lc/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />   ihrer Bürger zu fördern habe, koste es, was es wolle.&#8221;<br />
(nach Alexis de Tocqueville ,1805-1859, Historiker und Staatstheoretiker)</li>
<li>&#8230;. was euch dazu noch einfällt, was euch auf dem Herzen liegt, was ihr <strong>ganz anders</strong> seht&#8230;.</li>
</ul>
<p style="text-align: center;"><a href="http://ac.ht/lc/wp-content/uploads/2010/06/gleich.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2010" title="gleich" src="http://ac.ht/lc/wp-content/uploads/2010/06/gleich.jpg" alt="gleich" width="560" height="339" /></a></p>
<p style="text-align: center;">Bilder: <a href="http://www.morguefile.com/">http://www.morguefile.com/</a></p>
<p><script type="text/javascript">// <![CDATA[
	var flattr_url = 'http://ac.ht/lc/2010/06/lasst-den-kindern-ihren-willen/';
// ]]&gt;</script><br />
<script src="http://api.flattr.com/button/load.js" type="text/javascript"></script></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>&#8220;Eigentlich rede ich nicht mit Politikern&#8221;</title>
		<link>http://ac.ht/lc/2010/06/eigentlich-rede-ich-nicht-mit-politikern/</link>
		<comments>http://ac.ht/lc/2010/06/eigentlich-rede-ich-nicht-mit-politikern/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 13 Jun 2010 14:24:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ponyQ</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wahrnehmen und bloggen]]></category>
		<category><![CDATA[Demokratie]]></category>
		<category><![CDATA[Diskussion]]></category>
		<category><![CDATA[exposure-effect]]></category>
		<category><![CDATA[Feedback]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[john dewey]]></category>
		<category><![CDATA[kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[motivation]]></category>
		<category><![CDATA[Piaget]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Politiker]]></category>
		<category><![CDATA[politische Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[twitter]]></category>
		<category><![CDATA[web2.0]]></category>

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		<description><![CDATA[höre ich mich sagen &#8211; zu dem Politiker, mit dem ich gerade rede. Ups - aber okay: Woher soll ich wissen, was ich denke, bevor ich höre, was ich sage ? Und während ich mein Statement noch etwas ratlos betrachte, fragt der Politiker natürlich schon: &#8220;Warum nicht?&#8221; Kurz: @UlrichCommerçon Gebissen hat er nicht.Er hat sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>höre ich mich sagen &#8211; zu dem Politiker, mit dem ich gerade rede.<br />
Ups <img src='http://ac.ht/lc/wp-includes/images/smilies/icon_redface.gif' alt=':oops:' class='wp-smiley' /><br />
- aber okay: Woher soll ich wissen, was ich denke, bevor ich höre, was ich sage ?<br />
Und während ich mein Statement noch etwas ratlos betrachte,<br />
fragt der Politiker natürlich schon:<br />
<strong> </strong></p>
<p><strong>&#8220;Warum nicht?&#8221;</strong></p>
<p style="text-align: left; padding-left: 60px;"><em>Kurz:</em> <a href="http://twitter.com/UlrichCommercon">@UlrichCommerçon</a> <strong><br />
<em>Ge</em></strong><em>bissen hat er nicht.Er hat sich höchstens ein Grinsen <strong>ver</strong>bissen. <img src='http://ac.ht/lc/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </em></p>
<p>Meine Spontanerklärung: &#8220;Zu weit weg&#8221;.</p>
<p>Prima. Jetzt weiß ich also, was ich denke. Da kann ich nun gemächlich zum Nach-Denken übergehen.</p>
<p>Hier also meine gesammelten impliziten Einstellungen zum Thema Politik(er):</p>
<ul>
<li>Warum soll ich mich für Politik interessieren ? Politik interessiert sich ja auch nicht für mich.</li>
<li>Was an Politik in den Fernseh- oder Radio-Nachrichten erscheint oder in der Zeitung steht, ist ja eh schon &#8220;gemacht&#8221;.</li>
<li>Leserbriefe ? Wer liest die denn ? Das interessiert doch höchstens die anderen, die sich auch ärgern.</li>
<li>Politiker interessieren sich nicht für Bürgermeinungen. Die wollen meine Stimme nicht hören, sondern sehen &#8211; als Kreuz auf dem Stimmzettel.</li>
<li>Mit einem Politiker reden ? Der leiert doch nur seine Phrasen und aufgeblasenen Argumente runter und haut mit nicht nachvollziehbaren statistischen Zahlen um sich. Motto: Wer nicht für mich ist, ist gegen mich &#8211; und <a href="http://www.fachdidaktik-einecke.de/9a_Meth-Sprachreflexion/Argumentationstechniken.htm">muss davon überzeugt werden</a>, dass ICH recht habe.</li>
<li>Mit einem Politiker reden ? Erst, wenn ich selbst erfolgreich eine Ausbildung <a href="http://www.dr-ulonska.de/html/politikertrainings.html">&#8220;Rhetorik für Politiker&#8221;</a> abgeschlossen habe.<br />
<span style="color: #808080;"><em>(keine Schleichwerbung &#8211; will nur sagen: das gibt es tatsächlich)</em></span></li>
<li>Bis ich meine Ideen &#8220;politikfähig&#8221; recherchiert, sortiert und formuliert habe, sind die schon beim nächsten Thema.</li>
<li>Politiker ? Das sind doch die, die immer eigentlich &#8220;unanwesend&#8221; und unpersönlich einstudierte <a href="http://www.ramiro.org/die-sprache-der-politik#c2">Reden bar jeglicher Authentizität, dafür voller Schlagwörter und doch so  inhaltsleer&#8230;</a> ihr wisst schon, was ich meine.</li>
</ul>
<p><strong>Deshalb rede ich eigentlich nicht mit Politikern.</strong></p>
<p>Ob ich mit einem Menschen aus meiner Twitter-Timeline rede ? Auch &#8220;offline&#8221; ?<br />
Klar. Den hab ich ja deshalb in meiner TL, weil ich von seinen Inputs (Outputs?) profitiere und mich seine Ideen interessieren.<br />
Find ich doch nett, diesen Menschen mal &#8220;in echt&#8221; zu treffen&#8230; und die Online-Kommunikation via Twitter und Blog(-kommentare) mit etwas &#8220;Face-To-Face&#8221; zu ergänzen.</p>
<p>Deshalb rede ich jetzt mit einem Politiker&#8230;</p>
<p>Von konsequenter &#8220;politischer Abstinenz&#8221;  (konnte früher locker auch mal ein paar Wochen ohne Nachrichten gemütlich vor mich hinleben) bin ich nach etwa einem Jahr Bloggen und vor allem über meine nunmehr 4 Monate Twitter-Account  irgendwie <a href="http://www.macht-bildung.de/wp-content/uploads/2010/06/Mail_BildungsreiseSB_10062010.pdf">hier</a> gelandet.</p>
<p>Wie ist mir das nur passiert ?</p>
<p><strong>Bin ich das Opfer einer politischen Twitter-Marketing-Kampagne ?</strong></p>
<p>Ich hier als Beweis für die Wirksamkeit diverser Marketing-Strategien ?</p>
<ul>
<li><a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Exposure_effect">Mere-Exposure-Effekt</a>:<br />
Mit der Häufigkeit des Kontakts steigt das Gefühl der Vertrautheit. Mit dem Gefühl der Vertrautheit steigt die Sympathie.<br />
Als &#8220;Kontakt&#8221; wirkt dabei schon der wiederholte, kurzzeitige gemeinsame Aufenthalt im gleichen (Cyber- ?) Raum.</li>
<li><a href="http://www.alltagsforschung.de/schnelles-feedback-steigert-die-motivation/">Schnelles Feedback steigert die Motivation&#8230;</a><br />
und Twitter ist schnell <img src='http://ac.ht/lc/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </li>
</ul>
<blockquote><p><span style="color: #888888;">@ponyQ</span> Danke für RT! Und für den tollen Kommentar auf macht-bildung.de   <img src='http://ac.ht/lc/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /><br />
<span style="color: #888888;">@ponyQ</span> Coole Idee. Wir kümmern uns.<br />
<span style="color: #888888;">@ponyQ</span> Und? Hat er gebissen? <img src='http://ac.ht/lc/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  Im Ernst: Interessiert mich, was beim Nachdenken rauskommt!<br />
<span style="color: #000000;"><em>(weshalb ich manipulmotiviert jetzt hier rumtexte &#8211; statt was für´s Studium zu tun&#8230;)</em></span></p></blockquote>
<p><span style="color: #000000;">Hm. </span> <img src='http://ac.ht/lc/wp-includes/images/smilies/icon_rolleyes.gif' alt=':roll:' class='wp-smiley' /> <strong> </strong><span style="color: #000000;">Ein Beweis bin ich auf jeden Fall.<br />
Aber als Opfer fühle ich mich nicht &#8211; eher als Lerner.<br />
<strong> </strong></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><strong>Ich lerne</strong> was über </span><span style="color: #000000;">Diskutieren</span><span style="color: #000000;">, politische Bildung, </span><span style="color: #000000;">Demokratie &#8211; und sicher auch zusätzlich einiges, was ich im Moment noch gar nicht benennen kann.</span></p>
<blockquote><p><span style="color: #000000;">&#8220;Demokratie  lebt von Austausch, Dialog und Mitbestimmung&#8221;</span></p></blockquote>
<p style="text-align: right;"><span style="color: #000000;">lese ich <a href="http://prezi.com/pizsxx0mqcf_/macht-bildung/">da.</a></span></p>
<blockquote><p>Eine Demokratie ist mehr als eine Form der Regierung; sie ist vor allem eine Form des Zusammenlebens, der gemeinsam kommunizierten Erfahrung. Eine demokratische Gesellschaft muss daher in Übereinstimmung mit ihrem Ideal [...] dem Spiele verschiedenster Gaben und Interessen im Sinne geistiger Freiheit Raum gewähren.</p></blockquote>
<p style="text-align: right;">meint John Dewey (1964)</p>
<p>Und Piaget kam bei seinen Untersuchungen zur Entwicklung der Moral (=&gt; Werte =&gt; Regeln, die demokratisch ausgehandelt werden) zu dem Schluss, dass tatsächlicher Austausch als Grundlage &#8220;verinnerlichter&#8221; Werte nur unter Gleichberechtigten ohne Anwesenheit von Autoritäten funktionieren kann:</p>
<blockquote><p>Il en est de même en ce qui concerne la vie intellectuelle. La coopération entre enfants développe, avec la discussion, le sens du contrôle et le sens de la cohérence logique. Replié sur lui-même, l&#8217;enfant reste dans le rêve. Aux prises avec l&#8217;adulte, il est écrasé par une vérité qui reste extérieure à sa pensée. En collaboration avec ses proches, par contre, il développe tout à la fois sa personnalité et le culte de la vérité impersonnelle et objective.<br />
<a href="http://pst.chez-alice.fr/svtiufm/educmora.htm#reglemoralechezlenfant">La règle morale chez l&#8217;enfant</a> (Jean Piaget)</p></blockquote>
<p style="text-align: center;">Twitter, Blogs und andere Möglichkeiten des web2.0<br />
als Mittel zu &#8220;Austausch, Dialog und Mitbestimmung&#8221; ?<br />
<strong> </strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong>Demokratie lernen und üben im Internet ?</strong></p>
<p>Was mir dazu einfällt:</p>
<p>zum Aspekt <strong>&#8220;Austausch unter Gleichberechtigten&#8221;</strong>:</p>
<p>140 Zeichen reichen entweder für &#8220;authentische&#8221; Kommunikation oder für eine im Vergleich dazu wenig kommunikative Wortsammlung wie z.B. einen Hinweis auf Status(unterschiede) &#8211; 140 Zeichen fördern also gleichberechtigte Kommunikation ?<br />
<em>(eine These, zu der sicher irgendjemand schon eine empirische Studie gemacht hat oder spätestens ab jetzt machen will ?)</em></p>
<p>zu den Aspekten <strong>&#8220;Dialog&#8221; und &#8220;geistige Freiheit&#8221;</strong>:</p>
<p>Mein Kommentar unter einem Blogartikel ist kein (ungelesener ?) Leserbrief in einer Zeitung, in der morgen die Kartoffelschalen zu den Hasen transportiert werden <em>(ich mag das &#8220;Fischeinwickel-Bild&#8221; nicht <img src='http://ac.ht/lc/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  ) -</em> sondern jederzeit nachlesbarer Bestandteil einer Diskussion: andere Personen können sich in weiteren Kommentaren darauf beziehen (oder zumindest mit &#8220;Daumen hoch &#8211; Daumen runter&#8221; ein kurzes Feedback geben).</p>
<p>Wieso ich mich beim Kommentieren auf einem Blog nicht zur &#8220;wissenschaftlichen Ausarbeitung&#8221; meiner Argumente/Ideen bemüßigt fühle, sondern eher unbeschwert (und &#8220;geistig frei&#8221; <span style="color: #808080;">bis frei von geist</span>&#8230; ) drauflos schreibe ? Keine Ahnung. Vielleicht, weil ich dort die Möglichkeit zu weiteren Wortmeldungen habe, falls ich im Verlauf der Diskussion etwas ergänzen, differenzieren oder auch zurücknehmen will ? Weil ich &#8211; wenn´s gut läuft &#8211; mitverfolgen kann, wie andere das in ihren Kommentaren für mich übernehmen &#8211; und mir durch ihr Feedback helfen, meine Ideen zu sortieren und auszuformulieren &#8211; oder neue Ideen zu entwickeln ?</p>
<p>Was sagt ihr ? Seh nur ich Blogs und Blogkommentare als &#8220;niedrigschwelligen Einstieg&#8221; in Sachen (politische,demokratische,&#8230; ) Meinungsäußerung ?</p>
<ul>
<li> &#8220;Auf Blog kommentieren&#8221; zum <strong>Abbau von eventuell vorhandenen Diskussionshemmungen durch den Erwerb von Diskussionskompetenz ?</strong> <em>(wo ist/wer macht die Studie dazu ? <img src='http://ac.ht/lc/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  )</em></li>
</ul>
<p>Wahrscheinlich habt ihr (&#8230; <a href="http://twitter.com/JayRachel">@JayRachel</a> , <a href="http://twitter.com/beatnig">@beatnig</a> , @all ) zum Thema Demokratie 2.0 noch mehr Erfahrungen und Ideen ?</p>
<p>Ich bin ja noch <em>ziemlich neu</em> im web2.0. und <em>ganz neu</em> in diesem Demokratie-Ding<br />
- und derzeit noch vollauf mit dem wackeligen Übergang von Online- zu Offline-MachMit beschäftigt.</p>
<p>Meine Gedanken zum Offline-Austausch häng ich dabba noch als <a href="http://ac.ht/lc/wp-content/uploads/2010/06/feedback-PDF.pdf"><strong>PDF</strong>(eedback)</a> an.<br />
Und jetzt studier ich mal ein bisschen.</p>
<p><script type="text/javascript">// <![CDATA[
	var flattr_url = 'http://ac.ht/lc/2010/06/eigentlich-rede-ich-nicht-mit-politikern/';
// ]]&gt;</script><br />
<script src="http://api.flattr.com/button/load.js" type="text/javascript"></script></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>&#8220;Es kommt darauf an, was man daraus macht&#8221;</title>
		<link>http://ac.ht/lc/2010/05/es-kommt-darauf-an-was-man-daraus-macht/</link>
		<comments>http://ac.ht/lc/2010/05/es-kommt-darauf-an-was-man-daraus-macht/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 28 May 2010 11:48:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ponyQ</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wahrnehmen und bloggen]]></category>
		<category><![CDATA[Computersucht]]></category>
		<category><![CDATA[Cyber-Mobbing]]></category>
		<category><![CDATA[eltern]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Lehrer]]></category>
		<category><![CDATA[Medienbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Medienkompetenz]]></category>
		<category><![CDATA[Medienpädagogik]]></category>
		<category><![CDATA[Prävention]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Internet - für mich und viele andere ein Informationsmedium Kooperationsraum Kreativzimmer &#8230; ein Raum voller Möglichkeiten: #(politische) Bildung   #eLearning #Social Media  #Medienpädagogik   #&#8230; - oder doch ein Raum voller Gefahren ? #Abzocke  #Sucht   #Beleidigung   #Extreme  #Cyber-Mobbing  #&#8230;. Schon die Beschreibung  &#8220;Infoveranstaltung zu Gefahren im Internet&#8221; klingt nach erhobenem Zeigefinger und Bewahrpädaogik&#8230; brrrr. Aber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Das Internet </strong></p>
<p>- für mich und viele andere ein</p>
<ul>
<li>Informationsmedium</li>
<li>Kooperationsraum</li>
<li>Kreativzimmer</li>
<li>&#8230; ein Raum voller<strong> Möglichkeiten</strong>: <span style="color: #333333;"><br />
<span style="color: #888888;"><em>#(politische) Bildung   #eLearning #Social Media  #Medienpädagogik   #&#8230;</em></span></span></li>
</ul>
<p style="text-align: left;">- <strong>oder doch</strong> ein Raum voller <strong><a href="http://www.sommerhalter.org/anders/Flyer_LK-NK_Nett_im_Internet.pdf">Gefahren</a> ?</strong><span style="color: #ff0000;"><br />
<span style="color: #808080;"><em>#Abzocke  #Sucht   #Beleidigung   #Extreme  #Cyber-Mobbing  #&#8230;.</em></span></span></p>
<p>Schon die Beschreibung  <a href="http://www.landkreis-neunkirchen.de/landkreis/html/news_details.asp?LNEWSID=450">&#8220;Infoveranstaltung zu Gefahren im Internet&#8221;</a><br />
klingt nach erhobenem Zeigefinger und Bewahrpädaogik&#8230; brrrr.<br />
Aber was will man von einem Dozententeam &#8220;Polizist und Computermann&#8221; ohne pädagogische Ausbildung auch sonst erwarten&#8230;</p>
<p>Einer der Einführungssätze: <strong>&#8220;Man kann sich dem Internet nicht ganz verweigern.&#8221;</strong><br />
Dann zwei Stunden lang Informationen zur dunklen Seite des Internets<br />
samt anschaulichen Beispielen für mögliche Horroszenarien<br />
- unterlegt mit dem ständig wiederkehrenden Hinweis: &#8220;Dies ist eine <strong>Straftat</strong>&#8221;</p>
<p><strong>Beispiele für Positivnutzung ?</strong> &#8211; gefühlte 2,5<br />
- die wahrscheinlich die meisten der Zuhörer im <strong>Banne des Bösen</strong> gar nicht wahrgenommen haben.</p>
<p style="text-align: center;">
<p style="text-align: center;">Bis jetzt: alle Erwartungen bestätigt.</p>
<p>Dann das <strong>&#8220;Schlussplädoyer&#8221;</strong>:</p>
<p style="padding-left: 60px;"><em>Das Problem ist:<br />
Die Kinder können etwas, von dem die meisten Erwachsenen keine Ahnung haben.<br />
Dieses Problem kann nicht mit einem Computerverbot, dem Kappen der Internetverbindung, Suchmaschinenfiltern oder ähnlichem gelöst werden.<br />
Arbeiten Sie an Ihrer eigenen Medienkompetenz !<br />
Lassen Sie sich von Ihren Kindern zeigen, wie es funktioniert<br />
- und bringen Sie Ihre (Lebens-)Erfahrung an den richtigen Stellen ein!</em></p>
<p style="padding-left: 60px;"><em><strong>Kontrolle funktioniert nicht &#8211; Vertrauen ist besser!</strong></em></p>
<p>An irgendeiner Stelle sogar das &#8220;klassische&#8221; Anti-Bewahrpädagogik-Argument:</p>
<p style="padding-left: 60px;"><em>Ein &#8220;computerzwangsbefreiter&#8221; Jugendlicher wird eben nicht an seinem 18.Geburtstag mit der Anschaffung eines eigenen Computers von jetzt auf gleich medienkompetent.</em></p>
<p>&#8220;Zeigefinger-Pädagogik&#8221; ?<br />
Die letzten Bemerkungen machen mich doch neugierig.</p>
<p>Ich frage:<br />
&#8220;Wie verhält es sich denn nun mit der Positivnutzung  und<br />
warum ist kein Medienpädagoge mit entsprechenden Angeboten im Präventionsteam ?&#8221;</p>
<p>Die Antwort beschreibt ziemlich genau die Situation,<br />
die auch in der Studie <a href="http://www.ma-hsh.de/aktuelles-publikationen/publikationen/studie-medienbildung/">&#8220;Medienbildung &#8211; (k)ein Unterrichtsfach?&#8221;</a> erfasst wurde<br />
<em>(ausführlich diskutiert hier:</em><em><a href="http://lernwolke.de/2010/04/10/vom-teufelskreis-fehlender-medienbildung/">Vom Teufelskreis fehlender Medienbildung</a> </em><em> ) </em>:<em><br />
</em></p>
<p style="padding-left: 60px;"><em>Wünschenswert wären medienpädagogisch geschulte Lehrer, die vor Ort in den Schulen, im Unterricht,<br />
medienpädagogisch arbeiten und Medienkompetenz vermitteln könnten.<br />
Tatsächlich gibt es aber im derzeitigen &#8220;Lehrerbestand&#8221; nur ganz wenige (etwa 2 ??), die sich mit diesem Thema auseinandersetzen.<br />
Maßnahmen zur entsprechenden Ausbildung der Lehrer laufen zwar (an)<br />
- aber <strong>&#8220;Alles viel zu spät&#8221;</strong>, stellt der Polizist bedauernd fest.</em></p>
<p style="text-align: center;"><strong>Mein Fazit:</strong></p>
<p>Natürlich stehen angesichts des Mottos <strong><br />
&#8220;Wir sagen es Ihnen: Einfach und leicht verständlich erklärt.<br />
Kein Fachchinesisch- auch für Laien !&#8221; </strong><br />
viele <strong>&#8220;ABER!&#8221;</strong> im Raum&#8230;</p>
<p>ABER&#8230; mein Internet bestand bis vor etwa 3 Jahren noch aus dem</p>
<ul>
<li>&#8220;guten Internet&#8221; (ebay, wikipedia, google-Bildersuche) und dem</li>
<li>&#8220;bösen Internet&#8221; (Viren, Datenklau, Abmahnungen, versteckte Gebühren&#8230;)</li>
</ul>
<p style="text-align: center;">- <strong>Differenzierung ausgeschlossen.</strong></p>
<p>Und ohne <a href="http://rekombiniert.de/me/">medienkompetente (Dauer)Betreuung</a> hätte ich wahrscheinlich auch schon zumindest die eine oder andere Abmahnung  oder &#8220;versehentliche&#8221; Rechnung bezahlen müssen &#8211; und in viele Bereiche hätte ich gar nicht vorzudringen gewagt&#8230; das Thema &#8220;Internet&#8221; vielleicht schon längst ad acta gelegt ?</p>
<p>Leider ist &#8220;medienkompetente Betreuung&#8221; an vielen Stellen eher die Ausnahme als die Regel.<br />
Und bis sich das ändert, braucht es vielleicht klare Aussagen ohne <a href="http://ac.ht/lc/2010/03/internet-macht-einsam/">verwirrende Differenzierungen</a> zur Schadensbegrenzung.</p>
<p style="text-align: center;">&#8230; und ich denke &#8230; und sortiere&#8230;</p>
<p>Für die einen ist es ein <strong>&#8220;Entdecke die Möglichkeiten!&#8221;</strong> -<br />
für die anderen ein <strong>&#8220;Pass bloß auf!&#8221;</strong></p>
<p>Für die einen klingt das &#8220;Pass bloß auf!&#8221; nach Zeigefinger-Pädagogik -<br />
für die anderen ist es vielleicht eine Art &#8220;lebensrettende Sofortmaßnahme&#8221;:</p>
<p>Wenn das Kind erst in den Brunnen gefallen ist, wird es schwer bis unmöglich, seinen Eltern (und allen Verwandten, Bekannten &#8230; anderen Kindern und deren Eltern&#8230;) den Brunnen als &#8220;Entdecke die Möglichkeiten&#8221; näher zu bringen&#8230;</p>
<p>Klar wäre es der Sache &#8220;Internet&#8221; zuträglicher, wenn es dank entsprechender Kompetenzen gar nicht erst zu solchen &#8220;Brunnenfällen&#8221; kommen könnte.</p>
<p>Aber bis sich die Kompetenzlücken &#8220;ausgewachsen&#8221; haben, wird es im ungünstigsten Falle noch ein paar Jahre dauern&#8230;<br />
Und bis dahin kann es ja &#8211; bei allen offenen Diskussionspunkten angesichts der Frage nach &#8220;sinnvoller Präventionsarbeit&#8221; -  nicht ganz verkehrt sein, die Generationen (Kinder, Eltern, Lehrer&#8230;) da abzuholen, <a href="http://ponyq.posterous.com/neophilie">wo</a> sie (eben leider zu einem großen Teil noch ?) stehen.</p>
<p style="text-align: center;">
<p style="text-align: center;"><span style="color: #808080;">Das wär dann mal meine Meinung zu dem Vortrag gestern <img src='http://ac.ht/lc/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  &#8211; und wie ist eure ?</span></p>
<p style="text-align: center; padding-left: 30px;">
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Probleme wegSperren ?</title>
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		<pubDate>Tue, 30 Mar 2010 17:46:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ponyQ</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wahrnehmen und bloggen]]></category>
		<category><![CDATA[weise Worte]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Kinderpornographie]]></category>
		<category><![CDATA[netzsperre]]></category>
		<category><![CDATA[sexueller Missbrauch]]></category>

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		<description><![CDATA[Bitte lesen: Gegen Placebo-Gesetze: Warum Netzsperren sinnlos und gefährlich sind Mario Sixtus , 30.03.10 auf dem ZDF-Blog &#8220;Kennzeichen digital&#8221;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bitte lesen:</p>
<blockquote><p>Gegen Placebo-Gesetze:<br />
<a href="http://blog.zdf.de/zdfdasblog/2010/03/gegen-placebo-gesetze-warum-ne.html">Warum Netzsperren sinnlos und gefährlich sind</a></p>
<p><a href="http://www.sixtus.net/">Mario Sixtus</a> , 30.03.10</p></blockquote>
<p style="text-align: right;"><em>auf dem ZDF-Blog <a href="http://blog.zdf.de/zdfdasblog/">&#8220;Kennzeichen digital&#8221;</a></em></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Internet macht dumm</title>
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		<pubDate>Tue, 30 Mar 2010 13:05:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ponyQ</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wahrnehmen und bloggen]]></category>
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		<category><![CDATA[bildung]]></category>
		<category><![CDATA[dumm]]></category>
		<category><![CDATA[dumm 3.0]]></category>
		<category><![CDATA[Heinz von Foerster]]></category>
		<category><![CDATA[Informationskompetenz]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
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		<category><![CDATA[Wahrheit]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor &#8220;ONLINE&#8221;: Informationen haben Ich bin mir meiner &#8220;Informiertheit&#8221; so was von sicher. Die Anzahl der Informationen, die mich erreichen, ist übersichtlich &#8211; kein Problem, den Filter so einzustellen, dass  &#8220;unpassende&#8221; Informationen gar nicht oder höchstens abgeschwächt oder verzerrt bei mir ankommen. endlich &#8220;ONLINE&#8221;: Informationen suchen &#8220;Wenn ich eine Meinung habe, finde ich im Internet [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color: #3366ff;">Vor &#8220;ONLINE&#8221;:<em><br />
<span style="color: #808080;">Informationen haben</span></em></span><br />
<strong>Ich bin mir meiner &#8220;Informiertheit&#8221; so was von sicher. </strong><br />
Die Anzahl der Informationen, die mich erreichen, ist übersichtlich &#8211; kein Problem, den Filter so einzustellen, dass  &#8220;unpassende&#8221; Informationen gar nicht oder höchstens abgeschwächt oder verzerrt  bei mir ankommen.</p>
<p style="text-align: left;"><span style="color: #3366ff;">endlich &#8220;ONLINE&#8221;: <em><br />
<span style="color: #808080;">Informationen suchen</span></em></span><br />
<strong>&#8220;Wenn ich eine Meinung habe,<br />
finde ich im Internet die passenden Argumente.&#8221; </strong><br />
Das ist ja praktisch! Jetzt bin ich nicht mehr nur ein Mensch mit unbequemen Ansichten &#8211; jetzt bin ich ein Mensch mit unbequemen Argumenten. Ich bin überzeugt &#8211; und ehrgeizig bemüht, zu überzeugen.</p>
<p><span style="color: #3366ff;">vernetzt &#8220;ONLINE&#8221;: <em><br />
<span style="color: #808080;">von Informationen gefunden werden</span></em></span><br />
<strong>Die eingebauten Filter haben ihre Kapazität erreicht,<br />
ich leide an Informationverstopfung.</strong><br />
Ich lerne, die Filter anders einzustellen: von <em>&#8220;passend/unpassend&#8221;</em> wechsle ich zu <strong><em>&#8220;Relevanz ?&#8221;</em></strong>.<br />
Natürlich ist auch &#8220;Relevanz&#8221; ein subjektiver Filter &#8230; aber dabei immer noch objektiver als der vorherige &#8211; und durchlässiger:<br />
Da wird nicht nur abgefragt, ob mir ein Thema wichtig ist, sondern auch <em>&#8220;Ist das ein Thema, das mir wichtig sein werden könnte oder sollte?&#8221;</em> Und obwohl ich schon gelernt habe, auf solche Anfragen auch <em>&#8220;nein&#8221;</em> oder <em>&#8220;nein, nicht jetzt&#8221;</em> zu antworten, wird mir mehr und mehr klar, wieviel es doch zu wissen gäbe, wieviel ich gerne wüsste, wieviel<strong> und noch mehr</strong> ich nicht weiß.</p>
<p>Und angesichts der Komplexität dieser Welt, die sich im Internet spiegelt<br />
und über die unendliche Zahl der Informationen wahrnehmbar wird&#8230;<br />
angesichts dessen, was ich nicht weiß&#8230;<br />
angesichts dessen, von dem ich nicht mal weiß, dass ich es nicht weiß&#8230;<br />
ist klar:<br />
Ich bin dumm. Jedenfalls  bin ich wesentlich dümmer, als ich dachte.</p>
<p>Das Internet haut mir ständig um die Ohren:</p>
<h3><span style="color: #000000;">&#8220;WAHRHEIT   IST   DIE   ERFINDUNG   EINES   LÜGNERS.&#8221;</span></h3>
<h3><span style="color: #ff0000;"> </span></h3>
<p style="text-align: right;"><span style="color: #ff0000;"> <span style="color: #808080;">Heinz von Foerster</span></span></p>
<p>Und auch, wenn ich heute eine Ansicht argumentenreicher, selbstbewusster und sicher auch härter vertrete als vor &#8220;ONLINE&#8221; , werde ich doch gleichzeitig offener für Gegenargumente und andere Perspektiven.</p>
<p><strong>Links:</strong></p>
<ul>
<li><span style="color: #000000;"><strong>zum Nachlesen(-denken)</strong></span><br />
Heinz von Foerster im Gespräch mit Bernhard Pörksen:<br />
<em>zeit.online/Kultur:</em> <a href="http://www.zeit.de/1998/04/Wahrheit_ist_die_Erfindung_eines_Luegners">Wahrheit ist die Erfindung eines Lügners</a></li>
<li><span style="color: #000000;"><strong>Kompetenzen in einer digital geprägten Kultur</strong></span><br />
Medienbildung  für die Persönlichkeitsentwicklung, für die gesellschaftliche Teilhabe  und für die Entwicklung von Ausbildungs- und Erwerbsfähigkeit<br />
Bundesministerium  für Bildung und Forschung: <a href="http://www.bmbf.de/pub/kompetenzen_in_digital_kultur.pdf">Bericht der Expertenkommission des BMBF zur  Medienbildung</a></li>
<li><strong> </strong><span style="color: #000000;"><strong>Dumm 3.0</strong></span> – Wie Twitter, Blogs und Networks unsere Kultur bedrohen</li>
</ul>
<blockquote><p><a href="http://webevangelisten.de/">Thomas Pfeiffer</a>: Herr Reiter, soeben ist Ihr Buch „Dumm 3.0“ erschienen. Man kann sich schon ungefähr vorstellen, worum’s im Buch geht. Was ist Ihre Kernthese – aber bitte in 140 Zeichen, wir haben schließlich nicht ewig Zeit.  &#8230;<a href="http://webevangelisten.de/dumm-3-0-markus-reiter/">weiterlesen</a></p></blockquote>
<p style="text-align: right;">Amazon:<strong><strong> </strong> <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3579068830?ie=UTF8&amp;tag=httpac.htlc-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3579068830">Dumm 3.0: Wie Twitter, Blogs und Networks unsere Kultur bedrohen</a><img style="border:none !important; margin:0px !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=httpac.htlc-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=3579068830" border="0" alt="" width="1" height="1" /></strong><strong><br />
</strong></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Internet macht einsam</title>
		<link>http://ac.ht/lc/2010/03/internet-macht-einsam/</link>
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		<pubDate>Sun, 28 Mar 2010 12:00:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ponyQ</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wahrnehmen und bloggen]]></category>
		<category><![CDATA[Einsamkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Internet macht einsam]]></category>
		<category><![CDATA[Internetkonsum]]></category>
		<category><![CDATA[soziale Kontakte]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich lese &#8220;Studie findet Zusammenhang zwischen Internetkonsum und Einsamkeit&#8221;. Klar: &#8220;Zusammenhang&#8221; bedeutet nicht &#8220;kausaler Zusammenhang&#8221; - heißt: Internetkonsum und Einsamkeit werden unter der Überschrift &#8220;Zusammenhang&#8221; nicht nach Ursache und Wirkung sortiert. Irgendwann wird die dazugehörige Studie mit entsprechendem Kommentar in der bevorzugten Tageszeitung meines Bekanntenkreises auftauchen. Einer von denen wird mir das &#8220;Internetkonsum-Einsamkeits-Ding&#8221; besorgt kopieren: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;">Ich lese <a href="http://www.alltagsforschung.de/studie-findet-zusammenhang-zwischen-internetkonsum-und-einsamkeit/">&#8220;Studie findet Zusammenhang zwischen Internetkonsum und Einsamkeit&#8221;</a>.</p>
<p style="text-align: center;">Klar:<br />
&#8220;Zusammenhang&#8221; bedeutet nicht &#8220;kausaler Zusammenhang&#8221; -<br />
heißt: Internetkonsum und Einsamkeit werden unter der Überschrift &#8220;Zusammenhang&#8221;<br />
nicht nach Ursache und Wirkung sortiert.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="385" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/lywwRbEZvgs&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;rel=0&amp;color1=0x006699&amp;color2=0x54abd6" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="385" src="http://www.youtube.com/v/lywwRbEZvgs&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;rel=0&amp;color1=0x006699&amp;color2=0x54abd6" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Irgendwann wird die dazugehörige Studie mit entsprechendem Kommentar in der bevorzugten Tageszeitung meines Bekanntenkreises auftauchen. Einer von denen wird mir das &#8220;Internetkonsum-Einsamkeits-Ding&#8221; besorgt kopieren:<br />
<strong>&#8220;Siehst du &#8211; Internet macht einsam!&#8221; </strong><br />
Ich werde auf den Unterschied zwischen Korrelation und Kausalität verweisen -<br />
&#8220;du machst dich nur selber froh&#8221;.<br />
Verzweifelt werde ich zum Internetausdrucker:</p>
<ul>
<li>&#8220;Das Bild des pickeligen Nerds, der einsam vor seinem Monitor sitzt und keine sozialen Kontakte hat, gehört längst der Vergangenheit an.&#8221;<br />
- <a href="http://www.stern.de/digital/online/soziale-netze-die-internet-gesellschaft-656970.html">Die Internet-Gesellschaft</a><br />
<span style="color: #000000;">stern.de/März 2009</span></li>
<li>&#8220;Die Forscher &#8230; stellten fest, dass sich diese im Internet wichtige soziale, technische und intellektuelle Fähigkeiten aneignen.&#8221;<br />
- <a href="http://portal.gmx.net/de/themen/digitale-welt/internet/9660390-Mehr-Freunde-durch-das-Internet.html">Internet verbessert soziale Kontakte von Jugendlichen</a><br />
<span style="color: #000000;">GMX/digitale Welt/ Januar 2010</span></li>
<li>&#8230;</li>
</ul>
<p>&#8220;Was soll das Internet auch anderes über das Internet sagen ?&#8221;</p>
<p>Nach gefühlten 100 Abers geben wir dann beide auf.<br />
Womit bewiesen wäre: <strong>Internet macht einsam.</strong></p>
<p><em>Diese Geschichte ist (noch) erfunden, Ähnlichkeiten mit tatsächlichen Ereignissen sind nicht zufällig <img src='http://ac.ht/lc/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </em></p>
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