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	<title> &#187; kant</title>
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		<title>Kant: transzendentale Dialektik</title>
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		<pubDate>Sun, 17 May 2009 07:26:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ponyQ</dc:creator>
				<category><![CDATA[Studiererei: Ausdrucke]]></category>
		<category><![CDATA[kant]]></category>
		<category><![CDATA[paralogismus]]></category>
		<category><![CDATA[transzendentale dialektik]]></category>

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		<description><![CDATA[Zur Zeit Kants gab es 2 Arten von Logik (&#8220;Anleitungen zum Denken&#8221;): Analytik = Lehre vom logisch notwendigen Schließen Dialektik = Lehre von den bloß wahrscheinlichen Schlüssen (man stellt zwei Annahmen nebeneinander und diskutiert diese) Kant kritisiert die Annahme, dass man über die Dialektik überhaupt zu irgendwelchen &#8220;gültigen&#8221; Schlüssen kommen kann - Aussage der Dialektik: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zur Zeit Kants gab es 2 Arten von <strong>Logik</strong> (&#8220;Anleitungen zum Denken&#8221;):</p>
<p><strong>Analytik</strong> = Lehre vom logisch notwendigen Schließen<br />
<strong>Dialektik</strong> = Lehre von den bloß wahrscheinlichen Schlüssen<br />
<em>(man stellt zwei Annahmen nebeneinander und diskutiert diese)</em></p>
<p>Kant kritisiert die Annahme, dass man über die Dialektik überhaupt zu irgendwelchen &#8220;gültigen&#8221; Schlüssen kommen kann -</p>
<p><strong>Aussage der Dialektik:</strong><br />
Es gibt Wissen a priori (vor der Erfahrung) -<br />
mit diesem Wissen kann ich eine entsprechende Erfahrung machen -<br />
mit dieser Erfahrung kann ich mein Wissen beweisen (Deduktion).</p>
<p><strong>Aussage Kants:</strong><br />
<span style="color:#000080;">Verstand/Wissen kann nicht gleichzeitig (&#8220;parallel&#8221;) Ausgangspunkt und Ziel einer Reihe von logischen Schlussfolgerungen sein ( = Paralogismus). </span></p>
<p>&gt; <strong>Dialektik ist eine &#8220;Logik des Scheins&#8221;</strong> :<br />
Widersprüchliche Annahmen können diskutiert,<br />
unterschiedliche Positionen &#8220;diskutierend&#8221; begründet ,<br />
die Widersprüche erklärt, aber nicht aufgelöst werden.</p>
<p>Tatsächlich ist das, was über die Erfahrung hinausgeht, nicht zu beweisen &#8211; auch nicht, wenn es &#8220;logisch&#8221; zu sein scheint.  Ziel der <strong>transzendentalen</strong> <em>(vor der Erfahrung liegende Bedingung der &#8220;Möglichkeit&#8221;, eine Erfahrung zu machen) </em><strong>Dialektik</strong> ist es, diese &#8220;Scheinlogik&#8221; aufzudecken &#8211; und Sachverhalte aufzuzeigen, die nicht empirisch, sondern nur transzendental erfahrbar und zu erkennen sind.</p>
<p>z.B. die Frage nach der &#8220;Person&#8221;  :<br />
Aus der Erfahrung, dass ich Raum und Zeit wahrnehme,<br />
kann ich schließen, dass es ein <strong><span style="color:#333399;">ICH</span></strong> gibt, das wahrnimmt.<br />
Aufgrund der Erfahrung, dass <strong><span style="color:#800080;">ICH </span><span style="color:#333399;">MICH</span></strong> wahrnehmen kann,<br />
nehme ich an, dass es ein <strong><span style="color:#800080;">ICH</span></strong> gibt, das <strong><span style="color:#333399;">MICH</span> </strong>wahrnimmt.<br />
Die Existenz dieses <strong><span style="color:#800080;">ICH</span></strong>es kann ich nicht beweisen<br />
- sie wäre aber die &#8220;Bedingung für die Möglichkeit&#8221;, dass ich mich selbst wahrnehme</p>
<p>= transzendentales Ich<em></em></p>
<p><em>Es gibt eine <a href="http://lerncomputer.wordpress.com/2009/04/22/kant-transzendental-logisches-ich/">&#8220;logische Einheit&#8221; ICH,</a> aber ich kann nichts sicheres über diese &#8220;Einheit&#8221; sagen, weil das transzendentale ICH ein Teil dieser Einheit ist, und das ist ja nun halt nicht erfahrbar&#8230;&gt; keine Aussage über &#8220;Substanz&#8221; des Ichs, keine Aussage über die Substanz des Verstandes &gt; keine Aussage über die Zuverlässigkeit dessen, was der Verstand so an Erkenntnis produziert &gt; gegen reinen Rationalismus</em></p>
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		<title>Philosophen Platon bis Kant in kurz</title>
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		<pubDate>Sat, 09 May 2009 06:12:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ponyQ</dc:creator>
				<category><![CDATA[Studiererei: Ausdrucke]]></category>
		<category><![CDATA[aristoteles]]></category>
		<category><![CDATA[kant]]></category>
		<category><![CDATA[philosophen]]></category>
		<category><![CDATA[philosophie]]></category>
		<category><![CDATA[platon]]></category>
		<category><![CDATA[psychologie]]></category>

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		<description><![CDATA[und in etwas länger mit Bezug zur Psychologie: platon bis kant (Quelle der Grafiken zu Platon/Aristoteles:  Wikipedia) und noch zu Kant: OpenOffice Präsentation PDF zur Präsentation und hier noch einen Philosophen-Überblick von Monty Python:]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://ac.ht/lc/wp-content/uploads/2009/05/stammbaum-philosophie.jpg"><img class="aligncenter size-large wp-image-513" title="stammbaum philosophie" src="http://ac.ht/lc/wp-content/uploads/2009/05/stammbaum-philosophie-1024x723.jpg" alt="stammbaum philosophie" width="600" height="450" /></a></p>
<p>und in etwas länger mit Bezug zur Psychologie:<a rel="attachment wp-att-514" href="http://ac.ht/lc/?attachment_id=514"> platon bis kant</a></p>
<address>(Quelle der Grafiken zu Platon/Aristoteles:  Wikipedia)</address>
<address> </address>
<h3>und noch zu Kant:</h3>
<p><a href="http://ac.ht/lc/wp-content/uploads/2010/02/KantdieDritte.odp">OpenOffice Präsentation</a><br />
<a href="http://ac.ht/lc/wp-content/uploads/2010/02/KantdieDritte.pdf">PDF zur Präsentation</a></p>
<p>und hier noch einen Philosophen-Überblick <img src='http://ac.ht/lc/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  von <strong>Monty Python</strong>:</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/ur5fGSBsfq8&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;rel=0&amp;color1=0x2b405b&amp;color2=0x6b8ab6" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/ur5fGSBsfq8&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;rel=0&amp;color1=0x2b405b&amp;color2=0x6b8ab6" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
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		<title>Kant: Mathematik und Psychologie</title>
		<link>http://ac.ht/lc/2009/04/kant-mathematik-und-psychologie/</link>
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		<pubDate>Mon, 27 Apr 2009 05:06:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ponyQ</dc:creator>
				<category><![CDATA[Studiererei: Ausdrucke]]></category>
		<category><![CDATA[empirische seelenlehre]]></category>
		<category><![CDATA[kant]]></category>
		<category><![CDATA[mathematik]]></category>
		<category><![CDATA[metaphysik]]></category>
		<category><![CDATA[naturwissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[zeit]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Noch weiter aber, als selbst Chymie, muß empirische Seelenlehre jederzeit von dem Range einer eigentlich so zu nennenden Naturwissenschaft entfernt bleiben, erstlich weil Mathematik auf die Phänomene des inneren Sinnes und ihre Gesetze nicht anwendbar ist, man müßte denn allein das Gesetz der Stetigkeit in dem Abflusse der inneren Veränderungen desselben in Anschlag bringen wollen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:justify;">&#8220;Noch weiter aber, als selbst Chymie, <strong>muß empirische Seelenlehre jederzeit von dem Range einer eigentlich so zu nennenden Naturwissenschaft entfernt bleiben, erstlich weil Mathematik auf die Phänomene des inneren Sinnes und ihre Gesetze nicht anwendbar ist,</strong> man müßte denn allein das Gesetz der Stetigkeit in dem Abflusse der inneren Veränderungen desselben in Anschlag bringen wollen, welches aber eine Erweiterung der Erkenntnis sein würde, die sich zu der, welche die Mathematik der Körperlehre verschafft, ohngefähr so verhalten würde, wie die Lehre von den Eigenschaften der geraden Linie zur ganzen Geometrie. Denn die reine innere Anschauung, in welcher die Seelen-Erscheinungen konstruiert werden sollen, ist die Zeit, die nur eine Dimension hat&#8221;<br />
<em>Immanuel Kant : Metaphysische Anfangsgründe der Naturwissenschaft</em></p>
<p style="text-align:justify;">übersetzt etwa:</p>
<p style="text-align:justify;">Das einzige, was an seelischen Erscheinungen mit Mathematik zu messen wäre, ist ihre Dauer, vielleicht noch ihre Abfolge in der Zeit (wie lange bin ich traurig, wie oft war ich vorm Traurigsein wütend, wie oft ängstlich, bin ich nachher häufiger fröhlich oder häufiger verärgert&#8230;).<br />
Das bringt mich aber nicht weit, wenn ich nicht mal gleichzeitig messen kann, wie &#8220;traurig&#8221; &#8220;traurig&#8221; im Vergleich zu &#8220;fröhlich&#8221; oder so überhaupt ist&#8230;</p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Wundt</strong> sagt dazu:<br />
Kant ist ein Schwarzseher &#8211; immerhin kann ich <strong>den Unterschied zwischen</strong> &#8220;traurig&#8221;, &#8220;bisschen traurig&#8221; und &#8220;sehr traurig&#8221; messen&#8230;oder zumindest den Unterschied zwischen &#8220;ich sehe grün&#8221; &#8211; &#8220;ich sehe mehr grün&#8221; &#8211; &#8220;ich sehe weniger grün&#8221;&#8230;passend zu den messbaren physiologischen Daten (Wie ändert sich das Grün-Erleben, wenn sich das physikalische Grün ändert?)</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Analytische Urteile im Sinne von Kant</title>
		<link>http://ac.ht/lc/2009/04/analytische-urteile-im-sinne-von-kant/</link>
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		<pubDate>Sun, 26 Apr 2009 05:23:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ponyQ</dc:creator>
				<category><![CDATA[Studiererei: Ausdrucke]]></category>
		<category><![CDATA[analytische Urteile]]></category>
		<category><![CDATA[kant]]></category>

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		<description><![CDATA[sind logisch und finden im Verstand (a priori) statt - basierend auf dem Material, das im Verstand vorhanden ist, z.B. den logischen Gesetzen. Deshalb fallen Erfahrungen/sinnliche Wahrnehmung grundsätzlich nicht unter analytische Urteile. (die Kant als &#8220;Verstandestätigkeit&#8221; versteht) Erkenntnisse aus der Erfahrung sind möglich und notwendig, können aber nicht &#8220;in der Erfahrung selbst&#8221; analysiert werden: Eine Erfahrung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:justify;">sind <strong>logisch</strong> und finden im Verstand (a priori) statt<br />
- basierend auf dem Material, das im Verstand vorhanden ist, z.B. den <strong>logischen Gesetzen</strong>.</p>
<p style="text-align:justify;">Deshalb fallen Erfahrungen/sinnliche Wahrnehmung grundsätzlich nicht unter analytische Urteile. (die Kant als &#8220;Verstandestätigkeit&#8221; versteht)</p>
<p style="text-align:justify;">Erkenntnisse aus der Erfahrung sind möglich und notwendig, können aber nicht &#8220;in der Erfahrung selbst&#8221; analysiert werden:</p>
<p style="text-align:justify;">Eine <strong>Erfahrung ist immer etwas Ganzheitliches</strong> &#8211; ich kannt z.B. eine Blume wahrnehmen. Natürlich kann ich diese Wahrnehmung &#8220;zergliedern&#8221; und die Blume sogar von Hand zu Fuß auseinandernehmen&#8230;aber dann ist es eben keine Blume mehr, sondern nur noch eine Ansammlung von Teilen einer Blume.<br />
Um diese Teile als &#8220;Teile einer Blume&#8221; zu erkennen, brauche ich meine &#8220;logischen Systeme&#8221;, den Verstand&#8230;das &#8220;Schema Blume&#8221;&#8230;die Idee von Zeit (eben noch eine Blume, jetzt einzelne Teile, aber im Grunde die gleiche Blume) und Raum (einmal sind die Teile so zusammen, einmal auseinander, aber immer noch die gleichen Teile)&#8230;</p>
<p style="text-align:justify;">Erfahrung kann demnach nicht analytisch/logisch sein &#8211; <strong>Erfahrung IST einfach HIER und JETZT und füttert den Verstand mit Eindrücken&#8230;die dieser Kraft seiner Logik einsortieren kann.</strong></p>
<p style="text-align:justify;">Ohne das, was im Verstand schon vor der Erfahrung da war (a priori), sehe ich einen Haufen Irgendwas &#8211; mit Hilfe der logischen Analyse weiß ich, dass der Haufen vorher anders angeordnet eine Blume war&#8230; E<strong>rfahrung lässt sich ohne Verstand nicht zergliedern</strong>&#8230;und Kant legt nun mal viel Wert darauf, dass der Verstand mit seiner Logik schon VOR der ersten Erfahrung überhaupt da gewesen sein muss&#8230;</p>
<p style="text-align:justify;">Verwirrend ist wahrscheinlich, dass sich diese &#8220;a priori&#8221;-Sache in diesem Zusammenhang  quasi als grundsätzliche Antwort auf die Frage &#8220;Wie komme ich zu Erkenntnis&#8221; bezieht &#8211; also auf die Unterscheidung von</p>
<p style="text-align:left;">&gt; Rationalismus<br />
(&#8220;vor der Erfahrung&#8221; durch reines Denken) und<br />
&gt; Empirismus<br />
(&#8220;nach der Erfahrung&#8221; durch <strong>ERST Wahrnehmen und DANN <span style="color:#800080;">Nach</span>denken über das Wahrgenommene</strong>) bezieht</p>
<p style="text-align:justify;">und nicht auf einen zeitlichen Ablauf &#8220;erst denken &#8211; dann erfahren &#8211; dann über die Erfahrung nachdenken&#8221;&#8230;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Kant: a priori / posteriori</title>
		<link>http://ac.ht/lc/2009/04/kant-a-priori-prosteriori/</link>
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		<pubDate>Sun, 26 Apr 2009 05:11:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ponyQ</dc:creator>
				<category><![CDATA[Studiererei: Ausdrucke]]></category>
		<category><![CDATA[a posteriori]]></category>
		<category><![CDATA[a priori]]></category>
		<category><![CDATA[kant]]></category>

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		<description><![CDATA[a posteriori: Erkenntnisse, die aus oder nach der Erfahrung gewonnen werden (= Empirismus) a priori: Wissen, das  laut Kant schon vor der Erfahrung da sein muss, um die Erfahrung überhaupt &#8220;analysieren&#8221; zu können (= Rationalismus). Beispiel: Ich sehen einen Menschen von A nach B gehen. Ohne a priori-Wissen (Raum, Zeit, Menge &#8230;) krieg ich meine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>a posteriori</strong>: Erkenntnisse, die aus oder nach der Erfahrung gewonnen werden (= Empirismus)<br />
<strong>a priori</strong>: Wissen, das  laut Kant schon vor der Erfahrung da sein muss, um die Erfahrung überhaupt &#8220;analysieren&#8221; zu können (= Rationalismus).</p>
<p><em>Beispiel: </em></p>
<p>Ich sehen einen Menschen von A nach B gehen.</p>
<p>Ohne a priori-Wissen (Raum, Zeit, Menge &#8230;) krieg ich meine Wahrnehmung nicht gordnet,<br />
sehe vielleicht viele Wesen überall ohne erkennbare Bewegungsrichtung<br />
&#8230;weil ohne Wissen um Raum und Zeit, ohne Wissen &#8220;eins oder viele&#8221;&#8230;<br />
-&gt; keine Wahrnehmung von Bewegung&#8230;<br />
-&gt; kein Erkennen, dass sich da nur EIN (numerisch identisches) Etwas in der Zeit durch den Raum bewegt,<br />
zuerst bei A, dann zwischen A und B, dann bei B ist&#8230;</p>
<p>vgl: <a href="http://ac.ht/lc/wp-content/uploads/2009/04/kant_transzendental-logisches-ich.jpg">Grafik</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Kant: Raum und Zeit, Sinnlichkeit und Verstand</title>
		<link>http://ac.ht/lc/2009/04/kant-raum-und-zeit-sinnlichkeit-und-verstand/</link>
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		<pubDate>Sun, 26 Apr 2009 04:56:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ponyQ</dc:creator>
				<category><![CDATA[Studiererei: Ausdrucke]]></category>
		<category><![CDATA[innere Wahrnehmung]]></category>
		<category><![CDATA[kant]]></category>
		<category><![CDATA[raum]]></category>
		<category><![CDATA[vernunft]]></category>
		<category><![CDATA[verstand]]></category>
		<category><![CDATA[zeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Raum und Zeit: Alles, was wir wahrnehmen, nehmen wir zu einer bestimmten Zeit an einem bestimmten Ort wahr. Die Wahrnehmung von Raum und Zeit ist also definitiv eine Erfahrung (Grüße an den Empirismus). Die Dinge, die ich wahrnehme, haben aber an sich weder die Eigenschaft &#8220;Raum&#8221; noch die Eigenschaft &#8220;Zeit&#8221;&#8230;höchstens groß, klein, grün, heiß, rauh&#8230;Die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:center;"><strong>Raum und Zeit:</strong></p>
<p style="text-align:justify;">Alles, was wir wahrnehmen, nehmen wir zu einer bestimmten Zeit an einem bestimmten Ort wahr. Die Wahrnehmung von Raum und Zeit ist also definitiv eine Erfahrung (Grüße an den Empirismus). Die <strong>Dinge, die ich wahrnehme, haben aber an sich weder die Eigenschaft &#8220;Raum&#8221; noch die Eigenschaft &#8220;Zeit&#8221;&#8230;höchstens groß, klein, grün, heiß, rauh&#8230;</strong>Die Wahrnehmung von Zeit und Raum ist also nichts, was den Dingen an sich &#8220;anhängt&#8221;, sondern gibt eine <strong>Beziehung zwischen Dingen</strong> an &#8211; also MUSS es einen <strong>Bezugspunkt</strong> für diese Wahrnehmung geben: MICH. Und die Wahrnehmung von Raum und Zeit kommt nicht von außen, sondern passiert in mir. (=innere Wahrnehmung)<br />
Hat schon mal den Vorteil: Es gibt MICH. (siehe auch <a href="http://ac.ht/lc/wp-content/uploads/2009/04/kant_transzendental-logisches-ich.pdf">GRAFIK</a>)<br />
Und es gibt eine Wahrnehmung, die nicht mit den &#8220;äußeren Sinnen&#8221; erfahrbar ist &#8211; also gibt es einen VERSTAND. Und den kann ich zusätzlich zur &#8220;empirischen Erkenntnis&#8221; als Mittel zur &#8220;rationalen Erkenntnis&#8221; einsetzen.</p>
<p style="text-align:justify;">Also: kein &#8220;reiner Empirismus&#8221; , aber auch &#8220;Kritik an der reinen Vernunft&#8221;.</p>
<p>&#8220;Ohne Sinnlichkeit würde uns kein Gegenstand gegeben, und ohne Verstand keiner gedacht werden.<br />
Gedanken ohne Inhalt sind leer, Anschauungen ohne Begriffe sind blind.&#8221;</p>
<p style="text-align:center;"><strong>Verstand und Vernunft</strong>:</p>
<p style="text-align:justify;">Diese Begriffe werden heute in der Regel synonym verwendet.<br />
Bei Kant war´s etwa so: Verstand ist der &#8220;Denkmuskel&#8221; , Vernunft ist das, was diesen Muskel lenkt&#8230;erkenntnistechnisch also noch eine Stufe oben drüber angesiedelt:</p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Verstand als Vermögen der Regeln</strong> im Unterschied zur <strong>Vernunft als Vermögen der Prinzipien</strong></p>
<p style="text-align:justify;">Regeln muss ich erst mal verstehen bzw. VERSTANDen haben, z.B.</p>
<p style="text-align:justify;">Regel: <em>Wenn man vom Hochhaus springt, ist das ungesund.</em></p>
<p style="text-align:justify;">Vernunft <span style="color:#888888;">(nunft = mittelhochdeutsch &#8220;nehmen&#8221; &gt; ver-nunft= Freiheit, etwas zu nehmen&#8230;)</span> ist das, was mich davon abhält zu springen, nachdem mein Verstand meldet, was er als Regel verstanden hat.</p>
<p style="text-align:justify;">
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Kant zum Leib-Seele-Problem</title>
		<link>http://ac.ht/lc/2009/04/kant-zum-leib-seele-problem/</link>
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		<pubDate>Sun, 26 Apr 2009 04:39:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ponyQ</dc:creator>
				<category><![CDATA[Studiererei: Ausdrucke]]></category>
		<category><![CDATA[kant]]></category>
		<category><![CDATA[leib-seele-problem]]></category>
		<category><![CDATA[noumenon]]></category>
		<category><![CDATA[phänomen]]></category>
		<category><![CDATA[regulative ideen]]></category>

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		<description><![CDATA[Frage &#8220;Was kann ich wissen?&#8221;(Physik): Das „Ding an sich&#8221; (Noumenon) ist nur als „Ding für uns&#8221; in seiner Erscheinung (Phänomen) erfahrbar. heißt: Der Leib ist nur als Erscheinung erfahrbar. Die Seele ist nur als Erscheinung erfahrbar. also gilt: Die Frage nach der tatsächlichen Substanz der beiden Erscheinungen ist nicht zu beantworten. damit ist das Leib-Seele-Problem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Frage <strong>&#8220;Was kann ich wissen?&#8221;</strong>(Physik):</p>
<p>Das <strong>„Ding an sich&#8221;</strong> (Noumenon) ist nur als <strong>„Ding für uns&#8221;</strong> in seiner Erscheinung (Phänomen) erfahrbar.<br />
<em>heißt:</em><br />
<span style="color:#333399;">Der Leib ist nur als Erscheinung erfahrbar.<br />
Die Seele ist nur als Erscheinung erfahrbar.</span><br />
<em>also gilt:</em><br />
Die Frage nach der tatsächlichen Substanz der beiden Erscheinungen ist nicht zu beantworten.<br />
damit ist<br />
das <strong>Leib-Seele-Problem kein Gegenstand der Wissenschaft.</strong><br />
In der Metaphysik, Frage <strong>&#8220;Was kann ich hoffen?&#8221;</strong> gilt:</p>
<p><strong>&#8220;Vom Übersinnlichen ist, was das spekulative Vermögen der Vernunft betrifft, keine Erkenntnis möglich.&#8221; </strong><br />
<span style="color:#333399;">Ich kann nicht beweisen, dass es einen Gott gibt.<br />
Ich kann nicht beweisen, dass es keinen Gott gibt.</span></p>
<p>Aus lebenspraktischen Gründen mach ich aber auf jeden Fall, „als ob&#8221; es einen Gott gäbe.</p>
<p>&gt; Gott, Seele, Freiheit als <strong>„regulative Ideen&#8221; </strong>= sinnstiftende Illusionen</p>
<p><em>etwa:</em><br />
Am Ende des Wissen scheint es „vernünftig&#8221;, zu glauben:<br />
&gt;an einen Gott, der die Schöpfung auf den Weg gebracht hat<br />
&gt;an eine unsterbliche Seele mit dem Bestreben, moralische Vollkommenheit zu verwirklichen<br />
&gt;an den freien Willen</p>
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		<title>Kant: transzendental-logisches Ich</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Apr 2009 08:56:43 +0000</pubDate>
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<p>Download PDF<br />
<a rel="attachment wp-att-240" href="http://ac.ht/lc/?attachment_id=240">kant: transzendental-logisches ich</a></p>
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