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	<title> &#187; kinder</title>
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		<title>Von der Pädagogenseele geschimpft</title>
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		<pubDate>Fri, 23 Mar 2012 15:31:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ponyQ</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Angefangen hat es mit diesem Artikel: &#8220;Die Jagd nach dem Schatz &#8211; so räumen Kinder ohne Knatsch ihr Zimmer auf&#8221; Christoph Puppe wollte wissen, was ich von solchen &#8220;spielerischen Maßnahmen&#8221; halte&#8230; und zusammen mit Borg Drone hatten wir dann zu dritt eine mehrtätige, meinem Gefühl nach gute und interessante Diskussion über gesellschaftlichen Wandel, Erziehungsziele, Erziehungsstile [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Angefangen hat es mit diesem Artikel: <a href="http://www.frag-mutti.de/Die-Jagd-nach-dem-Schatz-so-raeumen-Kinder-ohne-Knatsch-ihr-Zimmer-auf-a29692/" target="_blank">&#8220;Die Jagd nach dem Schatz &#8211; so räumen Kinder ohne Knatsch ihr Zimmer auf&#8221;</a></p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://ac.ht/lc/wp-content/uploads/2012/03/Kids_7.png"><img class="wp-image-2565 alignleft" title="Kids_7" src="http://ac.ht/lc/wp-content/uploads/2012/03/Kids_7.png" alt="" width="343" height="240" /></a></p>
<p style="text-align: justify;"><a href="https://plus.google.com/u/0/117088413554282435449/about" target="_blank">Christoph Puppe</a> wollte wissen, was ich von solchen &#8220;spielerischen Maßnahmen&#8221; halte&#8230; und zusammen mit <a href="https://plus.google.com/u/0/105796021448398557678/about" target="_blank">Borg Drone</a> hatten wir dann zu dritt eine mehrtätige, meinem Gefühl nach gute und interessante Diskussion über gesellschaftlichen Wandel, Erziehungsziele, Erziehungsstile und Erziehungspraktiken. Wer die ganze Diskussion nachlesen will: Die gibt´s <a href="https://plus.google.com/u/0/117088413554282435449/posts/1fpjXvW7a7C" target="_blank">hier</a> in Google+.</p>
<p style="text-align: justify;">Angesichts der vielen &#8220;Walls of Text&#8221;, die ich dort hinterlassen habe, ist mir klar geworden, dass ich mir zu diesem Thema dringend mal was von der Seele schreiben muss &#8211; daher nun hier mein Pädagogeninnerstes nach außen gekehrt&#8230; in Form eines Zusammenschnitts meiner Beiträge in dieser (und anderen) G+-Diskussionen.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>(Kann sein, dass die folgende &#8220;Wall of Text&#8221; etwas durcheinander geht. Aber ich will meine Gedanken und Ansichten einfach mal loswerden.)</em></p>
<p style="text-align: justify;">Das mit der Schatzsuche (siehe oben verlinkter Artikel) fällt für mich unter Kinderverarsche &#8211; Kinder verarschen heißt: Kinder nicht ernstnehmen. So was entsteht aus der Idee, das Kind müsste doch einsehen, dass&#8230; was auch immer. Hier halt, dass ein aufgeräumtes Zimmer doch viel toller ist. Hab ich als Kind auch nicht eingesehen.</p>
<p style="text-align: justify;">Das heißt nicht, dass man Probleme nicht auch mal spielerisch lösen kann &#8211; manchmal ist auch einfach keine Kapazität mehr für Auseinandersetzungen übrig. Aber das sollte keine Dauerlösung sein &#8211; meine Meinung: <strong>Her mit den Konflikten, solange ich sie noch halbwegs überblicken und kontrollieren kann&#8230;</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Wie gesagt &#8211; ab und zu ein Spielchen schadet sicher nicht und tut dem Familienklima gut. Aber als grundsätzliches Konliktlösungsprogramm würd ich das nicht empfehlen.</p>
<p style="text-align: justify;">Denn mit diesem Spielchen hab ich dem Kind einfallsreich untergeschoben, was ICH für richtig halte &#8211; ohne dass es sich bewusst damit auseinandergesetzt hat. Ich finde es fairer, wenn ich das als &#8220;meine Einstellung&#8221; (kann es sich dann gerne als Vorbild nehmen) deutlich mache. Da erwarte ich auch keine Begeisterung, das Kind soll ruhig fürchterlich schimpfen, während es macht, was ich will.</p>
<p style="text-align: justify;">Für mich ist so ein Dialog wie: <strong>&#8220;Ich will, dass du dein Zimmer aufräumst&#8221; &#8211; &#8220;Warum?&#8221; &#8211; &#8220;Weil ich das so will&#8221;</strong> immer noch das kindgerechteste. Da mach ich ganz klar, dass das Kind nicht einsehen muss, warum ich das will &#8211; also braucht es sich auch nicht irgendwie &#8220;uneinsichtig&#8221; zu fühlen, wenn seine Welt nunmal anders funktioniert. Das Problem bei dieser Art der Kommunikation ist, dass viele &#8220;Erziehungsverantwortliche&#8221; nicht ertragen können, mal (vorübergehend) der &#8220;Feind&#8221; zu sein &#8211; und von ihrem Kind lieber Einsicht (= Zustimmung und Anerkennung) wollen. Dafür ist das Kind aber nicht zuständig&#8230; von wegen &#8220;Partner&#8221;&#8230;</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Kinder brauchen keine Grenzen, Kinder haben Grenzen.</strong> Und Eltern haben auch Grenzen. Und es wäre für alle Beteiligten vielleicht einfach mal gut, wenn sich die Eltern (nicht die Kinder) über die Grenzen ihrer Kinder und ihre eigenen klar werden könnten und die Verantwortung dafür übernehmen wollten, dass diese Grenzen (auch die ihrer Kinder) eingehalten werden. Und dabei sollte es Eltern egal sein, ob die Kinder Grenzen einsehen oder nicht &#8211; mit &#8220;pädagogischer Überzeugungsarbeit&#8221; und &#8220;du musst doch einsehen, dass&#8230;&#8221; versuchen Eltern meiner Meinung nach, ein Stück der Erziehungsverantwortung an ihre Kinder abzugeben. Und die Kinder sind damit natürlich <strong>überfordert &#8211; weil es zur Einsicht einfach an Lebenserfahrung fehlt.</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Witzigerweise hatte ich bis jetzt mit trotzigen &#8220;Ich will nicht&#8221;-Kindern durchgehend Erfolg mit dem Hinweis &#8220;Ich weiß, dass du das nicht willst. Aber ich will es. Und deshalb wird es jetzt gemacht, sonst gibt´s Ärger&#8221; Das Zauberwort war: &#8220;Ich weiß, dass du das nicht willst.&#8221; Damit fühlen sich die Kinder anscheinend als Person ernstgenommen &#8211; und das spart ihnen &#8220;weitere Hinweise&#8221; auf den eigenen Willen. Ab einem bestimmten Alter funktioniert das mit Sicherheit nicht mehr &#8211; deshalb würd ich´s schon rechtzeitig &#8220;üben&#8221;.</p>
<p style="text-align: justify;">Eigentlich also gut, &#8220;wenn das Kind bockt und blockt&#8221;, denn damit artikuliert es seinen Standpunkt doch deutlich (&#8220;artikulieren&#8221; heißt ja nicht zwangsweise &#8220;verbalisieren&#8221;). Kritisch wird´s meiner Meinung nach da, wo das Kind sich ohne Ausdruck seiner eigenen Meinung &#8220;in sein Schicksal&#8221; fügt &#8211; da braucht´s dann auch dringend die Unterstützung beim Artikulieren seines Willens. Ich will ja keine angepassten Kinder. <strong>Ich will Kinder, die sich trauen, anderer Meinung zu sein.</strong> Das kann ich mir leisten, wenn ich &#8220;der Chef&#8221; bin und mich (nicht meine Meinung!) durchsetzen kann.<br />
Beim &#8220;Bocken und Blocken&#8221; kommt der Wille deutlich rüber. Und das würd ich dann auch als Ausdruck akzeptieren und nicht mit einem &#8220;Spiel&#8221; drüberhinwegmanövrieren.<br />
Denn damit würd ich seinen Willen nicht ernstnehmen und ihm meinen Willen aufdrängen&#8230;. unterjubeln, wie auch immer. Wenn ich es offen zwinge, sein Zimmer aufzuräumen, zwing ich ihm ja nicht meinen Willen auf. Es darf seinen eigenen (Un)Willen ruhig behalten &#8211; auch wenn es in dieser Situation nach meinem Willen handeln muss. Das ist ein kleiner, aber feiner Unterschied.<br />
Unter &#8220;zwing ich ihm meinen Willen auf&#8221; versteh ich, dass es dann „wollen soll“, was ich will. Aber mir reicht´s ja, wenn es macht, was ich will &#8211; auch wenn es selbst das nicht will. Ich zwinge ihm nicht meinen Willen auf &#8211; ich lasse ihm seinen. <strong>Ich kontrolliere das Verhalten des Kindes, nicht seine Einstellung zu diesem Verhalten.</strong> Die Einstellung soll es ruhig seinen Erfahrungen gemäß entwickeln.</p>
<p style="text-align: justify;">Den Unterschied wird man vielleicht im Handeln gar nicht mal erkennen, er wird nur deutlich, wenn man sich ansieht, wie das Kind und der Erwachsene sich einerseits in der &#8220;Spielsituation&#8221;, andererseits in der &#8220;Kampfsituation&#8221; selbst und gegenseitig wahrnehmen &#8211; und vor allem darin, wie sich das Kind vom Erwachsenen wahrgenommen fühlt.<br />
Äh &#8211; und reden würd ich in der Situation eh nicht so viel. Nur anordnen. Reden (und vor allem Zuhören) geht erst wieder, wenn der akute Konflikt aus der Welt ist.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Einsicht kommt dann irgendwann, oder auch nicht. Das ist okay &#8211; <strong>ein Kind muss die Dinge nicht so sehen wie ich</strong>. Kann es ja auch gar nicht, auf Basis seiner fehlenden und / oder anderen Erfahrung. Trotzdem bin ich der Chef und trage letztlich ja auch die Verantwortung. Und die würden meiner Meinung nach viele gerne an das Kind abgeben (Text: &#8220;Dann mach doch, was du willst, aber jammer nachher nicht über die Konsequenzen&#8221;) oder zumindest mit ihm teilen (Text: &#8220;Du musst doch einsehen, dass&#8230;&#8221;). Und DAS finde ich unfair und manipulativ. In dem Spielfall wär der (gedachte) Text dann etwa &#8220;Siehste, war doch gar nicht so schlimm, ich hatte recht und du warst doof, weil du nicht gleich eingesehen hast, dass mein Wille besser ist als deiner.</p>
<p style="text-align: justify;">&#8220;Weil ich es will&#8221; schließt übrigens keine &#8220;pädagogische wertvollen&#8221; Erklärungen aus. Ich kann ja (als Vorbild) durchaus sagen &#8220;Ich will das, weil ich die Erfahrung gemacht habe, dass&#8230;&#8221;,  &#8220;&#8230;weil ich der Meinung bin, dass&#8230;&#8221;. Was ich schrecklich finde, sind solche Erklärungen in Form von Pseudo-Ich-Botschaften wie etwa &#8220;Es macht mich ganz traurig, wenn du&#8221;&#8230; brrrr. Die Verantwortung für meine Seelenleben soll kein Kind tragen müssen.</p>
<p style="text-align: justify;">Was vielen &#8220;emotional&#8221; von der Anerkennung ihrer Kinder abhängigen Erwachsenen an dieser Stelle nicht gelingt: <strong>Nachgeben, sobald das Kind nachgibt, auch wenn es das Verlangte mit Murren tut.</strong> Viele warten auf &#8220;Einsicht&#8221; und ziehen den Konflikt damit unnötig in die Länge. Sobald das Kind die ersten Bausteine in die Kiste räumt, kann wegen mir das &#8220;Spiel&#8221; gerne beginnen &#8211; und ich helfe dann auch beim Aufräumen und bin &#8220;Vorbild&#8221; und zeige, mit welchen Aufräumstrategien man das Chaos (vorübergehend) besiegen kann.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Mein Erziehungsziel ist dabei nicht, &#8220;Unlust&#8221; spielerisch in &#8220;Lust&#8221; umzuwandeln.  Was hab ich davon, wenn ein Kind nur macht, worauf es Lust hat?</strong> Es ist nicht immer ein Animateur zur Stelle, der Volition mit Motivation ersetzt.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://ac.ht/lc/wp-content/uploads/2012/03/Kids_1.png"><img class="alignright" title="Kids_1" src="http://ac.ht/lc/wp-content/uploads/2012/03/Kids_1.png" alt="" width="275" height="461" /></a>Mein Ziel wäre eher, dem Kind das <strong>Gefühl von Selbstwirksamkeit</strong> zu vermitteln. Auch das unwillig aufgeräumte Zimmer hinterlässt ein Erfolgserlebnis und überzeugt vielleicht auch durch andere Vorteile. Mit der Zeit weiß das Kind diese Vorteile entweder auch zu schätzen oder es setzt das Aufräumen samt Ergebnis eben weiter unten in die individuelle Prioritätenliste. Jedenfalls hat es mit meiner Hilfe Strategien erworben, wie es das Ziel &#8220;aufgeräumtes Zimmer&#8221; erreichen kann, wenn es das will&#8230; wenn es also seine Einstellung zu dem entsprechenden Verhalten eventuell geändert hat.<br />
Selbstwirksamkeit hinterlässt ein nettes Lebensgefühl &#8211; und ist vielseitiger verwendbar als Spaß am Aufräumen.</p>
<p style="text-align: justify;">Schrecklich finde ich, dass &#8211; in meiner Wahrnehmung vor allem engagierte Eltern mit gut geförderten und deshalb verbal ziemlich fitten Kindern &#8211; ihre Kinder bei dem Versuch, sie zur Einsicht zu bewegen, mit Erklärungen tottexten. Ungeachtet der Tatsache, <strong>dass gerade bei Kindern &#8220;benutzte Sprache&#8221; und &#8220;verstandene Inhalte&#8221; eben nicht das gleiche sind</strong>, unterstellen viele Eltern ihren Kinden eine moralische Kompetenz, die die Kinder in ihrem kurzen Leben einfach noch nicht entwickelt haben können. Also bitte die Erklärungen auch an die Kinder anpassen &#8211; und gerne auch mal erst &#8220;nach der heißen Phase&#8221;.<br />
Ich hatte vor kurzem Gelegenheit, zwei jungen, offensichtlich sehr engagierten Eltern fast eine Stunde lang bei der &#8220;Erziehung&#8221; ihres etwa 2jährigen Sprösslings zuzuhören. Dank diverser Pflichlektüren aus meiner Erzieherausbildung hätte ich zu jedem der etwa 100 Versuche, das übermüdete und deshalb überdrehte Kind zu beruhigen, eine passende Textstelle aus einem Erziehungsratgeber nennen können&#8230; Da war von &#8220;Kinder brauchen Grenzen&#8221; über &#8220;Kinder lernen aus den Folgen&#8221; bis zu der Idee &#8220;Ich mache jetzt mal eine klare Ansage&#8221; einiges vertreten&#8230; (die Ansage kam dann tatsächlich, ziemlich wort- und argumentenreich &#8211; gegenüber einem Kleinkind!) Es wurde diskutiert, verhandelt, gezappelt und geweint &#8211; ohne Erfolg, für keine der zwei (manchmal auch drei) Seiten. Und alle Beteiligten &#8211; Eltern und Kind &#8211; schienen miteinander, voneinander und von sich selbst völlig überfordert.</p>
<p style="text-align: justify;">Mir war dringend nach einem klaren &#8220;Sitz !&#8221; in überzeugender Tonlage.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Und ja, ich übe Druck aus. Mein Favorit ist die negative Verstärkung:</strong> &#8220;Wenn du nicht xxx, dann darfst du nicht yyy&#8221;. Wichtig ist mir dabei das &#8221; darfst du nicht&#8221;&#8230; denn &#8221; kannst du nicht&#8221; geht mir zu sehr Richtung &#8220;<a href="http://ac.ht/lc/2009/06/kinder-lernen-aus-den-folgen/" target="_blank">Kinder lernen aus den Folgen</a>&#8221; &#8211; von wegen &#8220;die (aufgezeigten) Konsequenzen sollen sich ganz natürlich aus dem Verhalten ergeben&#8221;. Hab ich schon paarmal probiert. Bestenfalls orakeln sich die Kinder irgendwelche Voodoo-Kausalitäten zusammen, minderbestenfalls haben sie das Gefühl, dass der Erwachsene sie auflaufen lässt und eiskalt zuguckt, wie sie sich in den &#8220;natürlichen&#8221; Konsequenzen verheddern. Das fördert weder das Vertrauen in den Erwachsenen noch ein positives Selbstkonzept&#8230; Schlimmstenfalls interpretieren sie irgendwann einen Generalzusammenhang: „<a href="http://ac.ht/lc/2010/03/forderziel-kampfansage/" target="_blank">Ich bin verkehrt</a>, deshalb passieren mir so doofe Sachen und ich krieg nichts geregelt.“ Deshalb lass ich die Verantwortung für die Konsequenzen lieber schön übersichtlich bei mir&#8230; Das reduziert meiner Meinung nach den &#8220;Leistungsdruck&#8221; ganz erheblich. (Äh &#8211; und mal so nebenbei&#8230; nicht mal ich als Erwachsener schaffe es immer auf das entsprechende Reflexivitätsniveau, um alles doofe, was mir passiert, als Konsequenz auf mein eigenes Denken und Verhalten zu erkennen &#8211; und das ist gut so, sonst wär ich ja mit mir selbst komplett überfordert)</p>
<p style="text-align: justify;">Und nein, ein angesichts negativer Verstärkungen eventuell zu befürchtetender <strong>&#8220;Gehorsam aus Angst&#8221; entsteht</strong> nicht dadurch, dass ich Konsequenzen androhe (oder auch mal meine körperliche Überlegenheit ausnutze&#8230; mit Festhalten, Irgendwohinschieben&#8230;). Angst entsteht <strong>da, wo Kinder sich physisch oder psychisch als Person abgelehnt und &#8220;bedroht&#8221; fühlen.</strong> Ich muss  in Konflikten darauf achten, das Verhalten des Kindes von der &#8220;Person als Ganzes&#8221; zu trennen, und mit ein bisschen Empathie kann ich dieses Verhalten meistens auch verstehen und dieses Verständnis auch rüberbringen &#8211; und das Verhalten dabei trotzdem als verkehrt kritisieren oder ein anderes Verhalten verlangen. Es irritiert ein Kind gar nicht, wenn ich diesen Zusammenhang deutlich mache. Wichtig ist, dass es dabei echt nur um&#8217;s Verhalten geht, nicht um&#8217;s &#8220;Komplettkind&#8221;. <strong>Und sowas lässt sich meiner Meinung besser in offenen Konflikten artikulieren als in &#8220;verdeckten Erziehungsoperationen&#8221;, in denen die unterschiedlichen Standpunkte und wesentlichen &#8220;Konfliktthemen&#8221; gar nicht deutlich werden.</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Dabei fällt gerade engagierten Eltern, die besonders hohe Erwartungen an ihr erzieherisches Handeln haben, der Gedanke schwer: <strong>„Ich bin der Chef, auch wenn ich nicht recht habe.“</strong> Heißt: Wenn mir in der Konfliktsituation klar wird, dass das Kind mit meiner Forderung vielleicht einfach auch überfordert ist (z..B. hätt ich doch mal was von Aufräumen gesagt, als der Durcheinander noch halbwegs übersichtlich war), setz ich mich trotzdem erst mal durch. Dabei sag ich dann auch, dass ich (als letztlich Verantwortlicher) vielleicht besser zu einem anderen Zeitpunkt schon hätte unterstützend einschreiten sollen, dass ich das aber verpasst habe und wir jetzt halt mit der Situation klarkommen müssen, wie sie ist&#8230;. und dass ich das Mal dann aber besser weiß, wann ich mit schimpfen anfangen muss.<br />
<strong>Vorbilder müssen nicht omnipotent sein.</strong> Sie sollen´s eigentlich gar nicht sein. Damit kommen Kinder klar.</p>
<p style="text-align: justify;">Irgendwann kommt dann eh das Alter, in dem einem die &#8220;Druckmittel&#8221; ausgehen &#8211; bis dahin hat das Kind dann hoffentlich gelernt, dass wir (meistens) Gründe für unsere Ansichten haben und es uns vertrauen kann.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich bezweifle, dass sich in &#8220;manipulativen&#8221; Erziehungspraktiken so ein Vertrauen wirklich aufbauen kann. (PS: <a href="http://youtu.be/0Ocedn3ram0" target="_blank">Mary Poppins</a> mag ich trotzdem).</p>
<p style="text-align: justify;">Ich denke schon, dass sich in der Erziehung wegen steigender Sensibilität vieles verbessert hat. Leider machen viele &#8220;Erziehungsratgeber&#8221; mit ihren &#8220;Kurzgebrauchsanleitungen&#8221; aber auch vieles kaputt, weil man die Konzepte nur sinnvoll umsetzen kann, wenn man die Ideen und Zusammenhänge dahinter versteht und die Kinder nicht &#8220;zwangskonzeptionieren&#8221; will.<br />
<em>(siehe weiter oben das Beispiel mit den seltsamen Ich-Botschaften, die eigentlich getarnte Schuldzuweisungen sind&#8230;)</em></p>
<p style="text-align: justify;">Grundsätzlich finde ich das Verhandeln über Strukturen und Konzepte wichtig. <strong>Leider entsteht dort, wo Mangel an gesundem Menschenverstand auf Konzepte trifft, oft ein gefährliches Halbwissen.</strong> Ganz doof, wenn dann auf dieser Basis &#8220;Konzepte&#8221; weitervermittelt werden. Ein Blick in Kindergärten und Schulen&#8230; Und ich sehe viele halbverstandene und damit ad absurdum geführte Konzepte&#8230; .. weshalb <a href="http://ac.ht/lc/2012/01/erzieherausbildung-an-die-hochschule/" target="_blank">ich zuverlässige, kompetente (und distanzierte) &#8220;Erziehungsfachkräfte&#8221; ziemlich wichtig finde </a>- aber &#8230; siehe &#8220;Sparmaßnahmen&#8221;&#8230;</p>
<p style="text-align: justify;">Blöderweise haben die zuständigen pädagogischen Fachkräfte (vor lauter Sparmaßnahmen ?)  einfach auch keine Zeit &#8211; und oft auch keine Energie mehr -, sich effektiv mit diesen Ideen auseinanderzusetzen&#8230; Was dabei herauskommt, ist dann etwa so, als würde eine Unternehmensleitung sich auf das Konzept &#8220;kontinuierliches Verbesserungsmanagement&#8221; beziehen und dafür einen Zettelkasten als &#8220;Beschwerdebox&#8221; aufhängen&#8230;</p>
<p style="text-align: justify;">Was mich schüttelt ist, dass es tatsächlich bestätigt sinnvolle Konzepte und (langfristig und sorgfältig) evaluierte Maßnahmen gibt &#8211; aber keiner danach zu fragen scheint. Vielleicht sind die kleinen Schritte und die langen Zeiträume, in denen diese Maßnahmen nur umgesetzt werden können, nicht spektakulär genug? Freie (finanzielle und personelle) Kapazitäten werden lieber &#8220;publikumswirksamer&#8221; eingesetzt&#8230;</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Im Moment werden überall halbherzig und trotzdem übereifrig Konzepte &#8220;aus der Wirtschaft&#8221; umgesetzt, Bildung wird über &#8220;Leistung&#8221; definiert, Pädagogische Konzepte in diversen Ordnern an- und abgelegt, weil von &#8220;oben&#8221; (weit weg vom täglichen Geschehen) so angeordnet.</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Das Problem verschärft sich dadurch, dass selbst da, wo die Bildungspolitik Feedbackkanäle schafft, überwiegend nur &#8220;politisch korrekte&#8221; Feedbacks geäußert werden. <strong>Wir haben hier im Saarland sehr <a href="https://twitter.com/#!/ulrichcommercon" target="_blank">kommunikationsbereite Bildungspolitiker</a>, die das Internet wirklich zur direkten Kommunikation nutzen. Aber niemand der „Insider“ traut sich, zu erzählen, was in den Institutionen wirklich abgeht.</strong> Beispiel: Eine private Sonderschule verteilt mit engagiertem Untertext Teilhabebuttons. Intern droht man den angesichts der <a href="http://ac.ht/lc/2012/01/inklusion-das-ist-doch/" target="_blank">zunehmend schlechteren Arbeitsbedingungen murrenden Angestellten indessen mit &#8220;inklusionsbedingten&#8221; Entlassungen</a> und die meisten Mitarbeiter halten dementsprechend wenig von neuen Konzepten &#8211; und tunlichst auch die Klappe. Der bemühte Kommunikationspolitiker muss aber mit dem arbeiten, was er an Feedback kriegt&#8230;</p>
<p style="text-align: left;">PS: <strong>Das Familienleben sollte meiner Meinung nach auch auf keinen Fall in &#8220;Erziehungsmanagement&#8221; ausarten müssen</strong> &#8211; sonst kommen die Eltern vor lauter Erziehen ja nicht mehr dazu, ihre Kinder liebzuhaben.</p>
<blockquote>
<p style="text-align: center;">„Egal, wie man sein Kind erzieht, man macht es immer falsch.<br />
Hauptsache man macht es mit so viel Liebe wie möglich falsch.“<br />
Reinhard Mey</p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://ac.ht/lc/wp-content/uploads/2012/03/the_family.png"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2572" title="the_family" src="http://ac.ht/lc/wp-content/uploads/2012/03/the_family-600x312.png" alt="" width="600" height="312" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Das ganze in &#8220;etwas wissenschaftlicher&#8221; hab ich hier schon mal darzustellen versucht: <a href="http://ac.ht/lc/2010/06/lasst-den-kindern-ihren-willen/" target="_blank">Lasst den Kindern ihren Willen!<br />
</a>Hier eine interessante Arbeit zu Erziehungungsratgebern: <a href="http://www.familylab.de/files/Grundlagen/Zulassungsarbeit_familylab.pdf" target="_blank">Aktuelle Erziehungsratgeber – Populismus oder wissenschaftlich belegbar?</a></p>
<p style="text-align: justify;">Bilder:<a href="http://openclipart.org/" target="_blank"> http://openclipart.org/</a> <span style="color: #808080;"><em><br />
The Open Clipart Library (OCAL) is the Largest Collaboration Community that creates, shares and remixes clipart. All clipart is released to the <a href="http://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/" target="_blank">public domain</a> and may be used in any project for free and with no restrictions.</em></span><a href="http://www.familylab.de/files/Grundlagen/Zulassungsarbeit_familylab.pdf" target="_blank"><br />
</a></p>
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		<title>Fundstück: Märchenspiel als Gruppenpsychotherapie für behinderte Kinder</title>
		<link>http://ac.ht/lc/2012/01/fundstuck-marchenspiel-als-gruppenpsychotherapie-fur-behinderte-kinder/</link>
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		<pubDate>Tue, 10 Jan 2012 10:06:43 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[etwas älter, aber interessant, und vor allem bezüglich der im Text dargestellten Probleme, die Eltern in die Fördermaßnahme/Therapie zu integrieren, auch immer noch sehr aktuell&#8230; Maxeiner, Verena (1988). Märchenspiel als Gruppenpsychotherapie für behinderte Kinder. In: Praxis der Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie. &#8211; 37. 1988, 7, S. 252-257 Aufsatz zugänglich unter: http://psydok.sulb.uni-saarland.de/volltexte/2012/3293/ &#8220;Von den Erzieherinnen werden Kinder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>etwas älter, aber interessant, und vor allem bezüglich der im Text dargestellten Probleme, die Eltern in die Fördermaßnahme/Therapie zu integrieren, auch immer noch sehr aktuell&#8230;</p>
<p style="text-align: left; padding-left: 30px;">Maxeiner, Verena (1988). Märchenspiel als Gruppenpsychotherapie für behinderte Kinder.<br />
In: <em>Praxis der Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie</em>. &#8211; 37. 1988, 7, S. 252-257<br />
Aufsatz zugänglich unter: <a href="http://psydok.sulb.uni-saarland.de/volltexte/2012/3293/" target="_blank">http://psydok.sulb.uni-saarland.de/volltexte/2012/3293/</a></p>
<blockquote><p>&#8220;Von den Erzieherinnen werden Kinder vorgestellt, die in ihrer Spielfähgikeit eingeschränkt sind, Ängste bei Leistungsanforderungen zeigen, in der Gruppe gehemmt und ängstlich in ihrer Selbstdarstellung sind, sowie hyperaktive und unkonzentrierte Kinder&#8230;</p>
<p>Das Spiel als therapeutisches Medium bietet die Möglichkeit einer ganzheitlichen Behandlung: Es fordert Betätigung und Übung psychischer Funktionen, ermöglicht Phantasietätigkeit und damit die Darstellung innerer Konflikte.<br />
Das darstellende Spiel fordert darüber hinaus zur Selbstdarstellung, Entwicklung von Initiative und Kreativität auf.&#8221;</p></blockquote>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Moralisch einwandfreier Stillstand</title>
		<link>http://ac.ht/lc/2010/07/moralisch-einwandfreier-stillstand/</link>
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		<pubDate>Wed, 21 Jul 2010 18:12:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ponyQ</dc:creator>
				<category><![CDATA[Studiererei: Eindrücke]]></category>
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		<description><![CDATA[Keine Ahnung, ob es meine innere Pippi Langstrumpf, meine ALF-Anteile oder sonstige Etwasse aus den pumuckeligen Untiefen meiner Seele schwarzen Seele waren&#8230; ES hat mir vor langer Zeit mal eingeflüstert, die folgende Aussage beinhalte irgendeine Zauberformel: Leute ohne Moral, wenn sie nicht sture, brutale Typen sind, amüsieren mich. Sie sind fantasievoll, geistig beweglich und nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Keine Ahnung, ob es meine innere <a href="http://www.youtube.com/watch?v=PuORHYaK5lo">Pippi Langstrumpf</a>, meine <a href="http://www.youtube.com/watch?v=TMBO56U8zS4&amp;feature=related">ALF</a>-Anteile oder sonstige Etwasse aus den <a href="http://www.youtube.com/watch?v=LnJhbE2hbUI">pumuckel</a>igen Untiefen meiner Seele schwarzen Seele waren&#8230;<br />
ES hat mir vor langer Zeit mal eingeflüstert, die folgende Aussage beinhalte irgendeine Zauberformel:</p>
<blockquote>
<p style="text-align: center;">Leute ohne Moral,<br />
wenn sie nicht sture, brutale Typen sind, amüsieren mich.<br />
Sie sind fantasievoll, geistig beweglich<br />
und nicht bereit, sich der Gesellschaft zu beugen.<br />
Und sie sind dramatisch nahrhaft.<br />
<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Patricia_Highsmith">Patricia Highsmith</a></p>
</blockquote>
<p>Seit fast 20 Jahren steht das so in meinem &#8220;Ideenbuch&#8221; &#8211; und ich konnte es nie sinnvoll &#8220;verwenden&#8221;&#8230; an einen netten Menschen weiterschreiben oder in einer un- bis tiefsinnigen Diskussion zitieren&#8230;</p>
<p>Jetzt lese ich im Zusammenhang mit der Moralforschung zum Thema &#8220;Moral und Evolution&#8221; :</p>
<blockquote><p>&#8220;Es könnte also sein, dass es gerade nicht die angepassten, netten, freundlichen und kooperativen Mitglieder einer Gesellschaft sind, die den gesellschaftlichen Wandel beflügeln. Vielleicht benötigen wir in bestimmten Phasen auch die unangepassten, unkooperativen Quertreiber&#8230; &#8221;<br />
<a href="http://www.fernuni-hagen.de/psychologie/pdea/mitarbeiter/heidbrink.shtml">Dr. Horst Heidbrink</a> / &#8220;Moral, Kooperation und Wettbewerb&#8221;<br />
in <a href="http://books.google.de/books?id=CLo3vXvA2-QC&amp;lpg=PA121&amp;ots=HbuJoV7pEd&amp;dq=Dr.%20Horst%20Heidbrink%20%2F%20%22Moral%2C%20Kooperation%20und%20Wettbewerb%22&amp;pg=PP1#v=onepage&amp;q&amp;f=false">&#8220;Einführung in die Moralpsychologie&#8221;</a></p></blockquote>
<p>Da häng ich dann noch dieses Video drunter:</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="445" height="364" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/oyo_oGUEH-I&amp;hl=de_DE&amp;fs=1?color1=0x006699&amp;color2=0x54abd6&amp;border=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="445" height="364" src="http://www.youtube.com/v/oyo_oGUEH-I&amp;hl=de_DE&amp;fs=1?color1=0x006699&amp;color2=0x54abd6&amp;border=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Und noch ein paar tags als Kurz-Statements oder Instant-Gedanken (zum Selbst-Anrühren):<br />
#Autist #Geistigbehindert  #Arschloch<em>(sofern nicht&#8230;s.o.)</em> #Kind #Ausländer #&#8230;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Kindertage</title>
		<link>http://ac.ht/lc/2010/07/kindertage/</link>
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		<pubDate>Thu, 08 Jul 2010 16:24:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ponyQ</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pädagogik + Psychologie]]></category>
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		<category><![CDATA[hunde]]></category>
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		<description><![CDATA[Je Ferien, desto Kinder&#8230; Meine Bank nennt es &#8220;Arbeit&#8221; (oder &#8220;Erwerbstätigkeit&#8221; oder &#8220;Es kommt Geld rein&#8221;). Mein sonst eher hyperaktives Gehirn nennt es &#8220;Urlaub&#8221; und lässt sich von der baumelnden Seele träge in der Sonne schaukeln. Die Hunde sind wahrscheinlich der Meinung, die Kinder seien nur für sie da: so viele zusätzliche Futter-, Streichel- und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Je Ferien, desto Kinder&#8230;</p>
<p><a href="http://www.eva-maria-vogtel.de/praxis.html">Meine Bank nennt es &#8220;Arbeit&#8221;</a> (oder &#8220;Erwerbstätigkeit&#8221; oder &#8220;Es kommt Geld rein&#8221;).</p>
<p>Mein sonst eher hyperaktives Gehirn nennt es &#8220;Urlaub&#8221; und lässt sich von der baumelnden Seele träge in der Sonne schaukeln.</p>
<p>Die Hunde sind wahrscheinlich der Meinung, die Kinder seien nur für sie da: so viele zusätzliche Futter-, Streichel- und Spieleinheiten.</p>
<p>Die Pferde haben &#8220;Kinder&#8221; als seltsame, aber harmlose Herdenmitglieder akzeptiert &#8211; die  &#8220;Besuchsherde&#8221; planscht aus irgendwelchen Gründen ständig in dem neuen bunten Tränkebecken und quiekt dabei&#8230; egal, in der Zeit will wenigstens keiner auf dem dicken Pony sitzen.</p>
<p>Geschäftstüchtige Pädagogen nennen es</p>
<ul>
<li> <a href="http://picasaweb.google.com/liesefloh/Dokumentation#">&#8220;Erlebnispädagogik&#8221;, &#8220;Heiltherapeutisches Reiten&#8221;, &#8220;Waldpädagogik&#8221;,</a></li>
<li><a href="http://ac.ht/lc/2009/04/computer-als-entwicklungshelfer/">&#8220;Medienpädagogik&#8221;</a>,</li>
<li><a href="http://ac.ht/lc/2009/04/tiergestutzte-therapie/">&#8220;tiergestützte Therapie&#8221;</a></li>
<li>oder so&#8230;</li>
</ul>
<p>(Von der &#8220;Verpädagogisierung&#8221; normaler Kinderwelten bin ich grad nicht so begeistert &#8211; Erlebnispädagogik war bei mir früher, wenn ich´s nicht <em>über den Bach</em> sondern nur bis<em> in den Bach</em> geschafft hatte und entsprechend nass und in deutlichen Widerspruch zu Mamas &#8220;Bleib vom Bach weg&#8221; nach Hause gekommen bin&#8230; kennt ihr dieses &#8220;Erlebnis&#8221; ? &#8230; die unterschiedlichen Emotionen von <em>&#8220;Ich trau mich nicht zu springen&#8221;</em> über <em>&#8220;Scheisse&#8221;</em> bis <em>&#8220;Auweia&#8221;</em> ?)</p>
<p>Wie es die Kinder wohl nennen ?</p>
<p>wohlig träges frühabendliches *seufz*</p>
<p>(Kein Wunder, dass <a href="http://ac.ht/lc/2009/05/billigkinder/">manche Eltern</a> irgendwann meinen, ich müsste den Stundensatz eigentlich IHNEN bezahlen, dafür, dass ich ihre Kinder mitbenutzen darf <img src='http://ac.ht/lc/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  )</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Lasst den Kindern ihren Willen!</title>
		<link>http://ac.ht/lc/2010/06/lasst-den-kindern-ihren-willen/</link>
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		<pubDate>Thu, 17 Jun 2010 18:52:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ponyQ</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wie wir gleichWERTig mit gleichberechtigt verwechseln und unseren Kindern damit ihre (Selbst)WERTE ab-erziehen Kind: &#8220;Ich will nicht&#8221; Erwachsener: &#8220;Aber du sollst wollen! &#8211; Du muss doch einsehen dass&#8230;. also will gefälligst, was ich will! &#8221; &#8220;Scheindiskussionen und Überdisziplinierung in der Erziehung unter dem Aspekt der Moralentwicklung beim Kind im Hinblick auf demokratische Diskurskompetenz (und politische [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3 style="text-align: center;">Wie wir <em>gleichWERTig</em> mit <em>gleichberechtigt </em>verwechseln<br />
und unseren Kindern damit ihre (Selbst)WERTE ab-erziehen</h3>
<p style="text-align: center;">Kind: &#8220;Ich will nicht&#8221;<br />
Erwachsener: &#8220;Aber du sollst wollen! &#8211; <strong>Du muss doch einsehen dass</strong>&#8230;.<br />
also will gefälligst, was ich will! &#8221;</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://ac.ht/lc/wp-content/uploads/2010/06/partnerschaftlich-diskutieren.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1966" title="partnerschaftlich diskutieren" src="http://ac.ht/lc/wp-content/uploads/2010/06/partnerschaftlich-diskutieren.jpg" alt="partnerschaftlich diskutieren" width="418" height="276" /></a></p>
<p style="text-align: center;"><strong>&#8220;Scheindiskussionen und Überdisziplinierung in der Erziehung<br />
</strong>unter dem Aspekt der <strong>Moralentwicklung beim Kind<br />
</strong>im Hinblick auf <strong>demokratische Diskurskompetenz<br />
</strong>(und politische Partizipation?)<strong>&#8221; </strong></p>
<p>Piaget sah die moralische Entwicklung des Kindes eng an dessen kognitive Entwicklung gebunden, Kohlbergs <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Stufentheorie_des_moralischen_Verhaltens">Stufenmodell der moralischen Entwicklung</a> geht auf die Ideen von Piaget zurück:</p>
<p>Werte müssen – entsprechend der kognitiven Entwicklung ( = kindgemäß) -  erarbeitet werden. Die <strong>Auseinandersetzung mit Gleichberechigten</strong> im Prozess des Entdeckens, Verbalisierens und Kommunizierens von Werten wird von beiden „<a href="http://arbeitsblaetter.stangl-taller.at/MORALISCHEENTWICKLUNG/">Moralforschern</a>“ als unverzichtbar für die<strong> </strong>Weiterentwicklung<strong> von „äußeren Werten“ </strong><span style="color: #000080;">(→ heteronome Moral, Orientierung an den positiven oder negativen Konsequenzen einer Handlung aus Respekt vor Autoritäten und Machtverhältnissen)</span> <strong>zu „inneren Werten“</strong> <span style="color: #000080;">(→  autonome Moral, Orientierung an ethischen Prinzipien aus innerer Überzeugung und Einsicht)</span> beschrieben.</p>
<p>Nur ein Diskurs unter „seinesgleichen“ und mit offenem Ausgang lässt dem Kind den notwendigen Raum, sich seiner eigenen Werte bewusst zu werden. Ohne Bewusstsein für seine  eigenen „inneren Werte“ entwickelt es kein Bewusstsein für die „inneren Werte“ von anderen – es kann keinen Wechsel der sozialen Perspektive vollziehen. Fehlt diese Fähigkeit zum Perspektivwechsel, dann fehlt die Basis für gegenseitigen Respekt&#8230;</p>
<p><a href="http://ac.ht/lc/wp-content/uploads/2010/06/jugend-heute.jpg"><img class="alignleft size-full  wp-image-1968" title="jugend heute" src="http://ac.ht/lc/wp-content/uploads/2010/06/jugend-heute.jpg" alt="jugend heute" width="256" height="172" /></a></p>
<p style="padding-left: 30px;"><em><span style="color: #000000;">&#8220;Die Jugend liebt heutzutage den Luxus.<br />
Sie hat schlechte Manieren, verachtet die Autorität, hat keinen Respekt vor älteren Leuten und schwatzt, wo sie arbeiten soll.<br />
Die jungen Leute stehen nicht mehr auf, wenn Ältere das Zimmer betreten.<br />
Sie widersprechen ihren Eltern schwadronieren in der Gesellschaft, verschlingen bei Tisch die Süßspeisen, legen die Beine übereinander und tyrannisieren ihre Lehrer.&#8221; </span></em></p>
<p style="padding-left: 30px;">Sokrates<br />
(470 &#8211; 399 v. Chr.)</p>
<p>Mein Eindruck:  <strong>Wir überfordern die Kinder mit Scheindiskussionen.</strong></p>
<p>„Mein Wert“ mag ein „<em>innerer</em> Wert“ sein – zumindest halt <em>ich</em> ihn ja dafür^^ &#8211; für das Kind bleibt er „dein Wert“, die Vorstellung eines Erwachsenen, etwas, das von außen an es herangetragen wird&#8230; eine Forderung, die unabhängig von seiner „Einsichtigkeit“ durchgesetzt werden wird&#8230;</p>
<p>Das gutgemeinte „partnerschaftliche“ Diskutieren – gedacht zur <strong>Unterstützung der moralischen Entwicklung und Diskurskompetenz im Rahmen von demokratischem Denken und Partizipation</strong> – bewirkt in dafür ungeeigneten Situationen genau das Gegenteil.</p>
<blockquote>
<p style="text-align: center;">„Das Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht.“<br />
Afrikanisches Sprichwort</p></blockquote>
<p>Ich verlange von einem Kind <strong>„Einsicht“</strong> in meine Forderung. Angesichts der Tatsache, dass es die zu dieser Einsicht notwendigen kognitiven Fähigkeiten erst noch entwickeln muss, stellt sich die <span style="color: #808080;">(meiner Meinung nach etwas peinliche)</span> Frage:</p>
<p style="padding-left: 30px;">Wieso bin ich als Erwachsener eigentlich so scharf auf die Bestätigung meiner Werte<br />
- durch ein Kind? *kopfkratz*<br />
(weil ich mir meiner Werte selbst nicht sicher bin ?? )</p>
<p>Meine <strong>Erwartung „Das musst du doch einsehen!“</strong> überfordert das Kind. Ich werte seine eigenen Ideen, seinen Willen, seine Erfahrungen und Bedürfnisse und viel zu oft auch gedankenlos sein ganzes Selbst ( = den Menschen „Kind“ ) in solchen (Schein-)Diskussionen ab.  Das Kind ist in dieser Situation nun mal <strong>nicht gleichberechtigt, sondern kognitiv und emotional unterlegen</strong>.</p>
<p>Deshalb nenn ich das auch eine <strong>Scheindiskussion: Der Überlegene beweist dem Unterlegenen, dass dieser „falsch“ denkt. </strong></p>
<p>Wie fühlt Ihr euch, wenn der Chef sagt: „Ich hab die besseren Argumente, du bist nur zu doof, um das einzusehen“?</p>
<p style="padding-left: 60px;">Fatal: Für ein Kind sind (falsch)<strong> Denken</strong> und (falsch) <strong>Fühlen</strong> noch EINS.<br />
Noch fataler: Für ein Kind sind (falsch) <strong>Fühlen</strong> und (falsch) <strong>Sein</strong> noch EINS.</p>
<p>Das Kind lernt in einer solchen Diskussion:</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Ich bin falsch.</strong></p>
<p style="text-align: left; padding-left: 60px;"><a href="http://ac.ht/lc/wp-content/uploads/2010/06/klein.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1978" title="Scolded" src="http://ac.ht/lc/wp-content/uploads/2010/06/klein.jpg" alt="Scolded" width="330" height="246" /></a></p>
<p style="text-align: left;">= Unsicherheit, Selbstzweifel, ein vermindertes Selbst<strong>wert</strong>gefühl, Frustration&#8230;<em><br />
</em>mit der Reaktion: Vermeidungsverhalten<em> (Null Bock) </em>oder Aggression.<br />
<span style="color: #333333;"><em>(deshalb müssen uneinsichtige Kinder oft in eine Therapie)</em></span></p>
<p>Das Kind entwickelt die Einstellung:</p>
<p><a href="http://ac.ht/lc/wp-content/uploads/2010/06/selbstwert.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1983" title="selbstwert" src="http://ac.ht/lc/wp-content/uploads/2010/06/selbstwert.jpg" alt="selbstwert" width="275" height="366" /></a>Wenn ich falsch bin,<br />
sind meine „inneren Werte“ falsch.<br />
Ich will nicht falsch sein.<br />
Also übernehm ich sicherheitshalber die „äußeren Werte“, die andere mir vorschlagen.<br />
Dann merkt zumindest niemand,<br />
dass ich falsch bin.</p>
<p>Das scheint in diesem Moment eine gute Lösung für alle Beteiligten – Erwachsene und Kinder – zu sein.</p>
<p>Blöd nur , wenn aus diesem Kind dann ein Teenager wird, der sich zunehmend dem Einfluss „vernünftiger“ Erziehungspersonen entzieht und sich auf der Suche nach Werten an eventuell weniger vernünftigen Peergroups und Medien orientiert.</p>
<p>Stichworte:</p>
<ul>
<li>Kiffen macht gleichgültig</li>
<li>Ausländer raus</li>
<li>Wer xyz macht /hat /ist, ist cool</li>
<li> …&#8230;</li>
</ul>
<p>Da findet „Kind“ dann entsprechend seiner Kompensationsstrategien (Vermeidung oder Aggression) sicher etwas passendes&#8230;</p>
<p>Also doch lieber<a href="http://www.ard.de/zukunft/kinder-sind-zukunft/kinder-wollen-lernen/interview-bernhard-bueb/-/id=520618/nid=520618/did=547548/1kd6hsm/index.html"> autoritär statt partnerschaftlich</a> ? <strong>Ein Lob der Disziplin ?</strong></p>
<p>Natürlich können in der Erziehung viele Auseinandersetzungen nicht als echte, partnerschaftliche Diskussionen geführt werden, weil der Ausgang in jedem Fall vom „überlegenen“ Erwachsenen bestimmt wird – im Rahmen seiner Verantwortlichkeit von ihm bestimmt werden MUSS.</p>
<blockquote>
<p style="text-align: center;">„Kinder wollen nicht immer, was sie brauchen“</p>
</blockquote>
<p>lese ich grinsend bei <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jesper_Juul#Gedanken_zum_Kind">Jesper Juul</a>.</p>
<p>In diesem Moment liegt meine Verantwortung gegnüber dem Kind nicht darin, sein Wollen abzuwerten oder seinen Willen zu „disziplinieren“ , sondern darin, ihm „ohne viel Gespräch“ („Das musst du doch einsehen“) das zu geben, was es braucht – auch gegen seinen Willen, aber nicht mit dem Ziel , diesen zu  „zerstören“:</p>
<p style="padding-left: 60px;">&#8220;Du willst <em>das</em>.<strong>Es ist okay, <em>das</em> zu wollen</strong>.<br />
-  Ich will jenes. <a href="http://ac.ht/lc/2009/06/kinder-lernen-aus-den-folgen/">Ich trage die Verantwortung</a>, deshalb machst du, was ich will.&#8221;</p>
<p>So kann ich dem Kind seinen Willen lassen &#8211; auch, wenn ich ihm nicht folge und meinen Willen durchsetze.</p>
<p><a href="http://ac.ht/lc/wp-content/uploads/2010/06/schimpfen.jpg"><img class="size-full wp-image-1990 alignright" title="schimpfen" src="http://ac.ht/lc/wp-content/uploads/2010/06/schimpfen.jpg" alt="schimpfen" width="164" height="69" /></a></p>
<p>Eine in diesem Sinne erfolgreiche Intervention zeigt sich darin,<br />
dass das Kind fürchterlich schimpft und flucht,<br />
während es das tut,<br />
was ICH will&#8230; <img src='http://ac.ht/lc/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Übrigens weiß ich aus eigener Erfahrung zu berichten, dass auch ein großzügig-demokratisches „Dann mach doch, was du willst“ &#8211; gefolgt von einem späteren <strong>„Siehste – das hab ich doch gesagt. Hättest du mal bloß auf mich gehört“</strong> nicht wirklich zum Aufbau eines Selbst – Wert &#8211; Gefühls beiträgt.</p>
<h4>Eltern, Erzieher, Lehrer&#8230;</h4>
<blockquote>
<p style="text-align: left;">Zu oft geben wir unseren Kindern   Antworten, die sie behalten sollen,<br />
anstatt Aufgaben, die sie lösen  sollen.<br />
(Roger Lewin, amerikanischer Anthropologe und  Wissenschaftsjournalist, geb. 1946)</p></blockquote>
<p>In unsrer Funktion als  „Wertevermittler“ neigen wir vielleicht zu häufig dazu, uns mit zu  vielen und in zu viele Diskussionen einzumischen – um die „richtigen“  Werte vorzugeben – und stören damit wichtige Entwicklungsprozesse:</p>
<blockquote><p>„Ich fürchte, unsere allzu sorgfältige Erziehung liefert uns Zwergobst.“<br />
Georg Christian Lichtenberg</p></blockquote>
<p>Und ich frage  mich:<br />
<strong>Wo und wie und vom wem sollen Kinder unter diesen Umständen soziales Engagement und politische Partizipation lernen ?</strong><br />
(Wie und warum soll ich meine Werte vertreten, wenn ich keine habe ?)</p>
<blockquote><p>“Demokratie”, so Theodor W. Adorno, “beruht auf der Willensbildung eines jeden Einzelnen, wie sie sich in der Institution der repräsentativen Wahl zusammenfasst. Soll dabei nichts Unvernünftiges resultieren, so sind die Fähigkeit und der Mut des Einzelnen, sich seines Verstandes zu bedienen, vorausgesetzt.&#8221; Obwohl bereits lange bekannt ist, dass die Realisierung der Demokratie weniger unter einem Mangel an gutem Willen und demokratischen Werten leidet (weshalb auch die ständigen öffentlichen Appelle, uns auf moralische Werte zu besinnen, an dem Problem vorbeizielen), als vielmehr an einem Mangel. an demokratischen Fähigkeiten, wird immer noch darüber gestritten, erstens, ob die Schule diese Kompetenzen überhaupt fördert bzw. fördern kann,und zweitens, welche pädagogischen Methoden sich dafür eignen.<br />
aus: <a href="http://www.uni-konstanz.de/ag-moral/pdf/Lind-1993_Moralerziehung-demokratie.pdf">Prof. Dr. Georg Lind &#8211; Moralerziehung als demokratische Bildung</a></p></blockquote>
<p>Wir sollten <strong>Möglichkeiten zu echten Diskussionen</strong> erkennen, bewusst <strong>schaffen</strong> und nutzen – und dann tatsächlich auch nur in solchen Situationen diskutieren, in denen wir ehrlich bereit und in der Lage sind, ihren Standpunkt offen zu betrachten und uns von ihren Ideen und Argumenten eventuell auch überzeugen zu lassen.</p>
<h3>Lasst den Kindern ihren Willen, denn aus dem Wollen werden Werte.</h3>
<p><em>Danke an meine &#8220;Co-Autoren im Geiste&#8221;:</em></p>
<ul>
<li>diverse noch unverzogene Kinder,<br />
die meine pädagogischen Fehlanwendungen mit einem frechen Grinsen quittieren</li>
<li>&#8220;sture&#8221; Downis,<br />
die Scheindiskussionen konsequent einfach ignorieren</li>
<li>sozialwahrnehmungsgestörte Autisten,<br />
die sich auf diese &#8220;Spiele der Erwachsenen&#8221; gar nicht einlassen (können)</li>
</ul>
<p>Please complete:<br />
<strong>Wer hat / schreibt noch einen ergänzenden Artikel, der hier verlinkt sein sollte ?</strong><br />
 <img src='http://ac.ht/lc/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  So was wie:</p>
<ul>
<li>Keine kompetenten Kinder ohne kompetente Erwachsene (* <a href="http://www.sieseco.de/2010/04/08/wie-ware-es-gebildet-zu-sein-von-peter-bieri/">wink</a> *)</li>
<li>&#8220;Partizipation braucht Mut derer, die sie zulassen&#8230;&#8221; (* <a href="http://ac.ht/lc/2010/06/eigentlich-rede-ich-nicht-mit-politikern/comment-page-1/#comment-253">grins</a> *)</li>
<li>Medien- und Informationskompetenz im Mitmach-Web:<br />
Internet und politische Bildung (<a href="http://twitter.com/beatnig">@beatnig </a>?)</li>
<li>Demokratie 2010: (Schein-) <a href="http://ac.ht/lc/2010/06/eigentlich-rede-ich-nicht-mit-politikern/comment-page-1/#comment-246">Partizipation</a> ?</li>
<li>&#8220;&#8230;dass eine demokratische Gesellschaft, um den Rückfall in Diktatur und Barbarei zu verhüten, die <a href="http://www.macht-bildung.de/">Bildung</a> <img src='http://ac.ht/lc/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />   ihrer Bürger zu fördern habe, koste es, was es wolle.&#8221;<br />
(nach Alexis de Tocqueville ,1805-1859, Historiker und Staatstheoretiker)</li>
<li>&#8230;. was euch dazu noch einfällt, was euch auf dem Herzen liegt, was ihr <strong>ganz anders</strong> seht&#8230;.</li>
</ul>
<p style="text-align: center;"><a href="http://ac.ht/lc/wp-content/uploads/2010/06/gleich.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2010" title="gleich" src="http://ac.ht/lc/wp-content/uploads/2010/06/gleich.jpg" alt="gleich" width="560" height="339" /></a></p>
<p style="text-align: center;">Bilder: <a href="http://www.morguefile.com/">http://www.morguefile.com/</a></p>
<p><script type="text/javascript">// <![CDATA[
	var flattr_url = 'http://ac.ht/lc/2010/06/lasst-den-kindern-ihren-willen/';
// ]]&gt;</script><br />
<script src="http://api.flattr.com/button/load.js" type="text/javascript"></script></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Blogkarneval Bildungspolitik</title>
		<link>http://ac.ht/lc/2010/05/blogkarneval-bildungspolitik/</link>
		<comments>http://ac.ht/lc/2010/05/blogkarneval-bildungspolitik/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 17 May 2010 10:36:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ponyQ</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wahrnehmen und bloggen]]></category>
		<category><![CDATA[2.Bildungsweg]]></category>
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		<category><![CDATA[Bildungspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Familien]]></category>
		<category><![CDATA[kinder]]></category>
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		<category><![CDATA[Mütter]]></category>

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		<description><![CDATA[Jeder, der bis zum 15.06.2010 hier einen »offenen Brief« mit konstruktiver Kritik und Vorschlägen, was besser wäre, veröffentlicht, nimmt an der Verlosung des Buches »Politik in Deutschland« teil. mehr Infos: Siemsens Selbstlerner Community / Allgemeine und politische Bildung während ich noch etwas unkonstruktiv vor mich hin schimpfe, haben andere schon sehr konkrete Vorstellungen: &#8220;Gefordert ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p><strong>Jeder, der bis zum 15.06.2010 hier einen »offenen Brief« mit konstruktiver Kritik und Vorschlägen, was besser wäre, veröffentlicht, nimmt an der Verlosung des Buches</strong> <a href="http://www.amazon.de/Demokratie-Politik-Deutschland-Gert-Joachim-Glae%C3%9Fner/dp/3531152130/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1273045302&amp;sr=8-1">»Politik in Deutschland«</a> <strong>teil.</strong></p>
<p>mehr Infos: <strong>Siemsens Selbstlerner Community</strong> / <a href="http://www.sieseco.de/2010/05/05/allgemeine-und-politische-bildung/">Allgemeine und politische Bildung</a></p></blockquote>
<p>während ich noch etwas unkonstruktiv <a href="http://ac.ht/lc/2010/05/ich-hore-staats-stimmen/">vor mich hin schimpfe</a>, haben andere schon sehr konkrete Vorstellungen:</p>
<blockquote><p>&#8220;Gefordert ist mehr Investition in soziale Einrichtungen, soziale Netzwerke, Hilfsorganisationen, Unterstützung der Menschen, die unter schwierigsten Bedingungen leben müssen.</p>
<p>Gefordert ist diesen Menschen, diesen Müttern und Kindern zu zeigen und zu beweisen wie wertvoll und wichtig sie sind.</p>
<p>Gefordert sind gänzlich neue Strukturen in Sachen Grundversorgung von Kindern. Kindern muss ermöglicht werden auch mal aus den Betonwüsten heraus zu kommen. Mal kennen zu lernen was Natur ist um dort Kräfte zu sammeln für all die Anforderungen des Lebens. Wahrscheinlich würden dann auch Diagnosen wie ADHS sehr viel weniger vorkommen, wenn Kinder mal wieder ihre Ennergien ausleben dürften, statt vor volksverdummenden TV-Programmen geparkt zu werden.</p>
<p>Gefordert ist ein neues Schulsystem, in dem jedes Kind eine Chance hat. In dem man sich der Individualität des Kindes widmen und es fördern kann. Denn wie viele Talente bleiben unentdeckt, weil man “Aufmüpfigkeit”, oder “Andersartigkeit” mit Dummheit und Unreife verwechselt. Weil Lehrkörper ausgebrannt und desinteressiert lediglich ihre Zeit absitzen. Ja, sogar Lehrer in Grundschulen erklären – sie “hassen” Kinder und ihr Job sei nur noch eine Last.&#8221;</p>
<p>&#8230; ganzer Beitrag: <a href="http://www.sieseco.de/2010/05/15/mitmachen-beim-blogkarneval-bildungspolitik-2/comment-page-1/#comment-603">Mitmachen beim Blogkarneval Bildungspolitik</a></p></blockquote>
<p>Weitersagen ! <img src='http://ac.ht/lc/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Niedrigschwellige Betreuungsangebote &#8211; zwischen Profit, Ehrenamt und Krankenkasse</title>
		<link>http://ac.ht/lc/2010/05/niedrigschwellige-betreuungsangebote-zwischen-profit-ehrenamt-und-krankenkasse/</link>
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		<pubDate>Mon, 03 May 2010 18:49:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ponyQ</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pädagogik + Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Wahrnehmen und bloggen]]></category>
		<category><![CDATA[AOK]]></category>
		<category><![CDATA[behindert]]></category>
		<category><![CDATA[Demenz]]></category>
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		<category><![CDATA[Pflegedienst]]></category>
		<category><![CDATA[Pflegekasse]]></category>
		<category><![CDATA[Pflegeleistungsergänzungsgesetz]]></category>
		<category><![CDATA[Saarland]]></category>
		<category><![CDATA[zusätzliche Betreuung]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Die Betreuungsangebote können Menschen mit demenziellen Fähigkeitsstörungen, psychischen Erkrankungen oder geistigen Behinderungen nutzen. Das gilt bereits bei der so genannten &#8220;Pflegestufe 0&#8243;, wenn also eine Pflege im Sinne des Gesetzes noch nicht erforderlich ist und daher unterhalb der &#8220;Schwelle&#8221; professioneller Pflegedienste erfolgt. Aufgrund ihrer Erkrankung muss ein erhöhter Bedarf daran bestehen, sie zu beaufsichtigen und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>&#8220;Die Betreuungsangebote können Menschen mit demenziellen Fähigkeitsstörungen, psychischen Erkrankungen oder geistigen Behinderungen nutzen. Das gilt bereits bei der so genannten &#8220;Pflegestufe 0&#8243;, wenn also eine Pflege im Sinne des Gesetzes noch nicht erforderlich ist und daher unterhalb der &#8220;Schwelle&#8221; professioneller Pflegedienste erfolgt. Aufgrund ihrer Erkrankung muss ein erhöhter Bedarf daran bestehen, sie zu beaufsichtigen und zu betreuen. Die Pflegekasse zahlt in diesem Fall monatlich 100 Euro, in schwereren Fällen monatlich 200 Euro.&#8221;<br />
mehr lesen&#8230;.<a href="http://www.kobinet-nachrichten.org/cipp/kobinet/custom/pub/content,lang,1/oid,23612/ticket,g_a_s_t">Niedrigschwellige Betreuungsangebote sorgen für Entlastung</a></p></blockquote>
<p><strong>Mein erster Kontakt mit &#8220;niedrigschwelligen Betreuungsangeboten&#8221;:</strong></p>
<p>Eine rüstige Rentnerin aus meinem Familienkreis will sich in der Altenpflege engagieren, nicht unbezahlt ehrenamtlich, aber gegen eine nur geringe &#8220;Aufwandsentschädigung&#8221;. Mehrere Wochen lang betreut sie an einem Nachmittag in der Woche demenzkranke  Menschen in einer &#8220;niedrigschwelligen Gruppe&#8221; &#8211; unter Anleitung eines Pflegedienstes.</p>
<p>Als sie sich nach einer &#8220;Einarbeitungszeit&#8221; nach der abgemachten &#8220;Aufwandsentschädigung&#8221; erkundigt, teilt man ihr seitens des Pflegedienstes mit, dass sie dafür erst einmal einen &#8220;Pflegekurs&#8221; absolvieren müsse &#8211; zufällig bietet der Pflegedienst demnächst einen solchen an &#8211; die Teilnahmegebühr wird von der Krankenkasse übernommen.</p>
<p><em>Der Pflegedienst rechnet die Betreuung  der Nachmitags-Gruppe mit den  Angehörigen über das  Budget für &#8220;zusätzliche Pflegeleistungen&#8221; ab.</em></p>
<p><strong>Der nächste Kontakt mit den &#8220;niedrigschwelligen Betreuungsangeboten&#8221;:</strong></p>
<p>Ein Träger der Behindertenhilfe rechnet im Rahmen seines  &#8220;Familienentlastenden Dienstes&#8221;  16 € / Stunde mit den Angehörigen ab&#8230; finanzierbar über Verhinderungspflege oder niedrigschwellige Betreuungsangebote.</p>
<p>Davon bezahlt der Träger 7 € an den semi-ehrenamtlichen Betreuer aus, der Rest verschwindet&#8230;<br />
wo auch immer, vielleicht  &#8220;in der Verwaltung&#8221; ?</p>
<p>Diese Sachlage irritiert offensichtlich auch andere,<br />
siehe Leserbrief zu  oben zitiertem Artikel:<a href="http://www.kobinet-nachrichten.org/cipp/kobinet/custom/pub/content,lang,1/oid,23612/ticket,g_a_s_t"> &#8220;Gesetzliche  Förderung der Profitgier&#8221;</a></p>
<p><strong> Seit Oktober 09</strong><strong> bin ich selbst ein &#8220;anerkanntes niedrigschwelliges Betreuungsangebot&#8221; </strong></p>
<p>- auf Drängen einiger Eltern, die ihre Kinder lieber von mir als von  ehrenamtlichen Helfern betreuen lassen, habe ich einen <a href="http://www.landkreis-neunkirchen.de/fileadmin/user_upload/Leitstelle___AElter_werden_/AnerkennungFoerderrichtlinien.pdf">Antrag auf Anerkennung von niedrigschwelligen Betreuungsangeboten nach § 45b Abs. 1 Satz 3 Nr. 4 SGB Xl </a> gestellt.</p>
<p>Ehrenamtliche Mitarbeiter habe ich keine.<br />
Die &#8220;niedrigschwelligen Betreuungskosten&#8221; ergeben sich aus einer -  im Vergleich zu meinen &#8221; höherschwelligen&#8221;  pädagogischen Fördermaßnahmen -  <strong>eingeschränkten Leistung.</strong></p>
<p>Heißt: Ich mache keinen Förderplan, bereite kein Lernmaterial vor, schreibe keine Berichte, keine Beratung, kein zusätzlicher Aufwand &#8230; ich nehme die Kinder einfach mit und &#8220;baue sie in meinen Tagesablauf mit ein&#8221;</p>
<ul>
<li>&#8230; einkaufen</li>
<li>Stallarbeit, Pferdepflege</li>
<li>Hunde ausführen</li>
<li>Hausarbeit, Gartenarbeit</li>
<li>Einladungen von Freunden</li>
<li>Arbeit am Computer</li>
<li>usw.</li>
</ul>
<p>Anmerkung: Die Kinder mögen es ,  &#8220;eingebaut werden&#8221;.<br />
Die Eltern melden regelmäßig kleine Entwicklungsfortschritte trotz &#8220;eingeschränkter Pädagogik&#8221;&#8230; <img src='http://ac.ht/lc/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><strong>Eine Familie freut sich über die Entlastungsmöglichkeiten<br />
- und fragte bei der zuständigen Krankenkasse nach. </strong></p>
<p>Ergebnis nach einigem Hin und Her:</p>
<p>&#8221; Die haben noch nie was von niedrigschwelligen Betreuungsangeboten gehört.<br />
Als Anbieter einer Maßnahme für Geistigbehinderte braucht man außerdem eine Bescheinigung vom Bildungsministerium.<br />
Und überhaupt ist die Krankenkasse dafür nicht zuständig.<br />
Ich hab der Sachbearbeiterin aber mal Ihre Telefonnummer gegeben, damit Sie nachfragen kann.&#8221;</p>
<p>Angerufen hat mich keiner.<br />
Meine schriftlichen Anfragen wurden ignoriert.</p>
<p><em>Eine Rückfrage von mir beim Landkreis:</em><br />
&#8220;Das kann nicht sein. Das Kind müsste sogar schon in seinem letzten Gutachten vom Medizinischen Dienst einen entsprechenden Verweis stehen haben. Die Eltern sollen noch mal nachhorchen. &#8221; &#8211; &#8221; Den Eltern fehlt dazu der Kampfgeist &#8211; die haben aufgegeben. &#8221; &#8211; &#8220;Lassen Sie sich eine Vollmacht schreiben.&#8221;</p>
<p><strong>Mein Telefonat mit der Krankenkasse:</strong></p>
<p>&#8220;Ich hab eine Frage zu niedrigschwelligen Betreuungsangeboten&#8221;.<br />
- &#8220;Zu was? Das kenn ich nicht.&#8221;<br />
- &#8220;Niedrigschwellige Betreuungsangebote nach § fünfund&#8230;&#8221;<br />
- &#8220;Mit Paragraphen hab ich nichts tun, das hier ist die Zentrale&#8230;was soll das sein?&#8221;<br />
- &#8220;niedrigschwellige Betreuungsangebote&#8230; zusätzliche Pflegeleistungen&#8230; Pflegeleistungsergänzungsgesetz&#8230;.&#8221;<br />
- &#8220;Moment&#8221;<br />
- schreckliche Warteschleifenmusik<br />
- &#8220;Ich hab eine Frage zu niedrigschwelligen Betreuungsangeboten&#8221;<br />
- &#8220;Ja?&#8221;<br />
- &#8220;Ich rufe an im Auftrag einer Bekannten, die diese für ihren Sohn in Anspruch nehmen will.&#8221;<br />
- &#8220;Dann soll die Bekannte am besten selbst anrufen&#8221;<br />
- &#8220;Sie hat mir eine Vollmacht erteilt, darüber Informationen einzuholen&#8221;<br />
- &#8220;Mir liegt unter dem Namen XY keine Vollmacht vor. Da kann ich Ihnen keine Auskünfte erteilen&#8221;<br />
-&#8221;Mir liegt eine Vollmacht vor. Am besten machen wir einen persönlichen Termin ab, dann bring ich die Vollmacht mit.&#8221;<br />
- &#8220;Das Kind XY hat Anspruch auf diese Leistungen. Frau XY soll uns mitteilen, wer diese Leistung erbringen soll &#8211; die Lebenshilfe oder welcher andere Träger&#8230; dann vergleichen wir das mit unsrer Liste.&#8221;<br />
- &#8220;Die Leistung soll Frau Eva-Maria Vogtel erbringen&#8221;<br />
- &#8220;Das sind doch Sie!&#8221;<br />
- &#8220;Richtig.&#8221;<br />
- &#8220;Und SIE haben eine Zulassung als Anbieter niedrigschwelliger Betreuungsangebote?&#8221;<br />
- &#8220;Jep. Vom Landkreis NK, Herr Z..&#8221;<br />
- &#8220;Sie stehen nicht in unserer Liste&#8221;<br />
- &#8220;Das sollte ich aber.&#8221;<br />
- &#8220;Ich rufe zurück.&#8221;  ..&#8212;&#8211;<br />
- &#8220;Ihre Unterlagen sind da &#8211; aber Sie stehen nicht in der Liste. Frau XY soll uns einfach die Abrechnung schicken&#8221;<br />
- &#8220;Danke.&#8221;</p>
<p>Frau XY hat sich gefreut &#8211; und gewundert.</p>
<p>Die Behindertenbeauftragte unserer Gemeinde hat sich nicht gewundert -</p>
<blockquote><p>&#8220;An Deinem Erlebnis mit der AOK wird deutlich, wie uneffizient derartige Einrichtungen arbeiten. Ähnliche Erfahrungen habe ich mit dem Landesamt für Soziales oder der Rentenversicherung; ganz hinten gibt es da noch die Agentur für Arbeit&#8230;. Ich habe diese Mail für meinen Ordner &#8220;Behindertenbeauftragte&#8221; ausgedruckt, damit ich Menschen in vergleichbaren Situationen erklären kann, dass sie nicht ein &#8220;Einzelfall&#8221; sind an dem eine Institution ihre Böswilligkeit auslässt.&#8221;</p></blockquote>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Geschichten vom &#8220;sturen Downi&#8221;</title>
		<link>http://ac.ht/lc/2010/03/geschichten-vom-sturen-downi/</link>
		<comments>http://ac.ht/lc/2010/03/geschichten-vom-sturen-downi/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 11 Mar 2010 14:21:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ponyQ</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pädagogik + Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Wahrnehmen und bloggen]]></category>
		<category><![CDATA[attributionale Theorie]]></category>
		<category><![CDATA[behindert]]></category>
		<category><![CDATA[Downi]]></category>
		<category><![CDATA[Downsyndrom]]></category>
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		<category><![CDATA[Schule]]></category>
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		<category><![CDATA[stur]]></category>

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		<description><![CDATA[Etwas lieblos - dabba dabba, wir haben doch keine Zeit und wer weiß, wie lange Lina jetzt überhaupt Interesse an dem Ganzen hat - schneide ich drei kleine gelbe Sterne aus dem Karton. Namensschilder für die Weihnachtsgeschenke sollen das werden: Mama, Papa, Sarah &#8230; eine Kerze, ein Gummi-Entchen (hihi), ein Textmarker. Lina hat sie im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Etwas lieblos <span style="color: #808080;"><em>- dabba dabba, wir haben doch keine Zeit und wer weiß, wie lange Lina jetzt überhaupt Interesse an dem Ganzen hat -</em></span> schneide ich drei kleine gelbe Sterne aus dem Karton.<br />
Namensschilder für die Weihnachtsgeschenke sollen das werden: Mama, Papa, Sarah &#8230; eine Kerze, ein Gummi-Entchen <em>(hihi)</em>, ein Textmarker.<br />
Lina hat sie im Einkaufszentrum selbst für jeden ausgesucht und bezahlt.</p>
<p>Mehr beiläufig und aus &#8220;pädagogischer Höflichkeit&#8221; frage ich:<br />
&#8220;Schreibst du die Namen drauf ? Oder soll ich das machen ?&#8221; <span style="color: #808080;">- <em>Ich natürlich&#8230;vor allem, wenn ich in der Aufzählung am Schluss stehe &#8211; und Lina sich aus Bequemlichkeit ja immer für das Letztgehörte entscheidet&#8230;leicht manipulativ &#8211; aber ich weiß ja auch nicht, wie lange sie überhaupt Interesse&#8230;</em> -</span></p>
<p>&#8220;Ich&#8221;, sagt Lina. <span style="color: #888888;">- <em>Huch, denke ich. Das kriegt sie nicht hin&#8230;dann ärgert sie sich&#8230;lässt alles liegen&#8230;ich mach´s dann für sie&#8230;und sie fühlt sich wieder doof und unfähig&#8230;keine gute Pädagogik &#8211; denke ich.</em> -</span></p>
<p>Sagen tu ich &#8211; als hätte ich nix anderes erwartet: &#8220;Okay &#8211; ich schreib´s dir vor.&#8221;  Tatsächlich erwarten tu ich ein bisschen unleserliches Kritzelkratzel <span style="color: #808080;">- <em>und überlege schon, ob es wichtiger ist, dass der Richtige das richtige Geschenk kriegt&#8230;oder dass Lina jetzt und hier das Gefühl hat, sie kriegt das hin, ohne dass ich noch was dazu schreibe&#8230;aber spätestens, wenn´s nachher keiner lesen kann&#8230;3-Sekunden-Pädagogik-Gewitter&#8230; </em>-</span></p>
<p>Ich schreibe vor, Lina malt ab. Ich sage &#8220;hoch&#8221;, &#8220;runter&#8221;, &#8220;Kopf&#8221;, &#8220;Bauch&#8221; &#8230; -<span style="color: #808080;"><em> keine Ahnung, <a href="http://download.collishop.de/free/EP-1S12.pdf">wie man Buchstaben be-schreiben kann</a> &#8211; schlechtes Gewissen, das sollte ich doch eigentlich&#8230;egal -</em></span><br />
&#8230; hups&#8230;kurz Radieren <span style="color: #808080;">- <em>ohweh, jetzt ist sie beleidigt und hat keine Lust mehr ?</em> -</span> es stört sie gar nicht, sie arbeitet immer noch hochkonzentriert.</p>
<p>Die Sterne sind natürlich viel zu klein (die waren ja auch für mich &#8230;*hüstel*). Die Buchstaben passen nicht hintereinander (mein Fehler). Deshalb stehen sie jetzt neben- und übereinander. Sie sind auch nicht alle aus dem deutschen Alphabet.</p>
<p>Aber die Namen sind lesbar. Lina ist zufrieden. Nicht mal besonders stolz &#8211; nur einfach zufrieden.</p>
<p>Ich bin stolz. Und ein bisschen erschüttert. Und ein bisschen beschämt&#8230;.während Lina engelsgeduldig <span style="color: #808080;">- <em>wow ! trotz Problemen mit der Feinmotorik</em> -</span> die gelochten Sterne mit Geschenkband an die Päckchen knotet &#8211; und anschließend noch mit der Riesenschere das Geschenkband kräuselt <span style="color: #808080;">- <em>äh &#8211; Probleme mit der Feinmotorik ?</em></span>&#8230;</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="500" height="315" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/xtMXTyEp-XQ&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;rel=0&amp;color1=0x006699&amp;color2=0x54abd6&amp;border=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="500" height="315" src="http://www.youtube.com/v/xtMXTyEp-XQ&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;rel=0&amp;color1=0x006699&amp;color2=0x54abd6&amp;border=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p><strong>Linas Schule sagt:</strong><br />
Lina ist zu faul zum Schreiben. Die hat da einfach kein Interesse dran.</p>
<p><strong>Psychologie sagt:</strong></p>
<ul>
<li>Andere Leute teilen mir indirekt durch ihre Reaktionen mit, wie sie mich einschätzen.</li>
<li>Die indirekten Mitteilungen beeinflussen meine Selbsteinschätzung.</li>
<li>Meine Selbsteinschätzung beeinflusst meine Motivation und meine Leistung.</li>
</ul>
<p><em>aus einer Fragebogenstudie von Weiner, Graham, Stern und Lawson 1982 </em></p>
<ul>
<li>Stellen Sie sich folgende Situation vor:<br />
Schlechte Note des Schülers und Reaktion des Lehrers -<br />
Ärger, Schuld, Mitleid, Überraschung oder Traurigkeit</li>
<li>Auf welche Ursache führt wohl ein ärgerlicher, mitleidiger&#8230; Lehrer den Misserfolgs des Schülers zurück ?<br />
z.B. mangelnde Anstrengung, fehlende Fähigkeiten&#8230;</li>
<li><em>&#8230;zu welcher Selbsteinschätzung führt das wohl beim Schüler?</em></li>
<li><em><strong>&#8230;</strong> usw.</em></li>
</ul>
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		<title>Lernen bis zum Schluss</title>
		<link>http://ac.ht/lc/2010/03/lernen-bis-zum-schluss/</link>
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		<pubDate>Thu, 04 Mar 2010 20:58:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ponyQ</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pädagogik + Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Studiererei: Ausdrucke]]></category>
		<category><![CDATA[Bandura]]></category>
		<category><![CDATA[behavioristische Lerntheorien]]></category>
		<category><![CDATA[Bobo]]></category>
		<category><![CDATA[Computermodell des Geistes]]></category>
		<category><![CDATA[Gewalt in Medien]]></category>
		<category><![CDATA[instrumentelles Konditionieren]]></category>
		<category><![CDATA[killerspiele]]></category>
		<category><![CDATA[kinder]]></category>
		<category><![CDATA[klassisches Konditionieren]]></category>
		<category><![CDATA[Kognitive Lerntheorien]]></category>
		<category><![CDATA[Kontingenztabellen]]></category>
		<category><![CDATA[Lernen am Modell]]></category>
		<category><![CDATA[operantes Konditionieren]]></category>
		<category><![CDATA[Rocky]]></category>
		<category><![CDATA[Tolman]]></category>
		<category><![CDATA[TOTE-Modell]]></category>
		<category><![CDATA[Überblick Lerntheorien]]></category>
		<category><![CDATA[Verstärker]]></category>
		<category><![CDATA[Verstärkerpläne]]></category>
		<category><![CDATA[Vorbilder]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230; ein Nachteil meines etwas unorganisiert-organisch-dynamischen Lernstils: Ich bin 3 Tage vor der Klausur immer noch nicht fertig &#8211; seufz. natürlich verbunden mit guten Vorsätzen für´s nächste Semester: z.B. Finden einer anderen Lernstrategie dabba dabba Vokabeltrainer: Lernen1 basics, Überblick Lerntheorien, behavioristische Lerntheorien: klassisches, instrumentelles, operantes Konditionieren Lernen2 Behavioristische Lerntheorien:Kritik + Anwendungsbereiche, Kognitive Lerntheorien: Computermodell des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;">&#8230; ein Nachteil meines etwas unorganisiert-organisch-dynamischen Lernstils:<br />
Ich bin 3 Tage vor der Klausur immer noch nicht fertig &#8211; seufz.</p>
<p style="text-align: center;"><em>natürlich verbunden mit guten Vorsätzen für´s nächste Semester:</em><em><br />
z.B. <a href="http://www.sieseco.de/category/lernstrategien/">Finden einer anderen Lernstrategie</a></em></p>
<p style="text-align: center;"><em><br />
</em></p>
<p><strong>dabba dabba Vokabeltrainer</strong><em>:<br />
</em></p>
<ul>
<li><a href="http://ac.ht/lc/wp-content/uploads/2010/03/Lernen1.pdf">Lernen1</a><br />
<span style="color: #808080;">basics, Überblick Lerntheorien, behavioristische Lerntheorien: klassisches, instrumentelles, operantes Konditionieren<br />
</span></li>
<li><span style="color: #808080;"><a href="http://ac.ht/lc/wp-content/uploads/2010/03/Lernen2.pdf">Lernen2</a><br />
</span><span style="color: #888888;">Behavioristische Lerntheorien:Kritik + Anwendungsbereiche,  Kognitive Lerntheorien: Computermodell des Geistes, Tolman, TOTE-Modell, Bandura/Lernen am Modell: Experimente, Ergänzungen, Anwendungsbereiche</span></li>
</ul>
<p>für Fernuni-Hagen-Studenten (mit Passwort &#8211; gibt´s in moodle):<br />
<a href="http://psychologik.wordpress.com/modul-3-3/kurs-03413-lernen-gedachtnis-wissen-sprache-denken-und-problemlosen/">Zusammenfassung Lernen, Gedächtnis</a>&#8230; auf  <a href="http://psychologik.wordpress.com/">http://psychologik.wordpress.com/</a><br />
Danke, Meli!</p>
<p><strong>und noch ein paar Links</strong></p>
<ul>
<li><strong><span style="color: #000000;">Lernen am Modell: </span></strong><br />
<span style="color: #333333;">&#8220;Mit gutem Beispiel voran &#8211; diese Regel gilt vor allem im Umgang mit Kindern. Denn wenn die Kleinen etwas Neues lernen, orientieren sie sich eher an Erwachsenen als an Gleichaltrigen, haben Forscher beobachtet. Das Vertrauen in die Vorbilder ist dabei enorm groß.&#8221;</span><br />
<span style="color: #333333;">Spiegel online/Wissenschaft: <a href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,679722,00.html">Kinder schauen lieber bei Erwachsenen als bei Gleichaltrigen ab</a></span></li>
<li><span style="color: #333333;"><span style="color: #000000;"><strong><span style="color: #000000;">Gewalt lernen?</span></strong><br />
<span style="color: #333333;">&#8220;</span></span></span><span style="color: #333333;">Killerspiele sind für weibliche und männliche Asiaten und Europäer gleich gefährlich. Oder gleich ungefährlich. Auf jeden Fall aber: gleich schwer wissenschaftlich greifbar. &#8220;</span><br />
<span style="color: #000000;"><span style="color: #000000;">Sp</span>ektrum direkt:</span><a href="http://www.wissenschaft-online.de/artikel/1024082&amp;_z=859070"> </a><a href="http://www.evangelisch.de/themen/medien/bewiesen-killerspiel-studien-sind-kompliziert14416">Bewiesen: Killerspiel-Studien sind kompliziert</a><br />
<span style="color: #333333;"><span style="color: #000000;"><br />
</span><br />
</span></li>
</ul>
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		<title>Nehmt die Kinder mit!</title>
		<link>http://ac.ht/lc/2009/06/nehmt-die-kinder-mit/</link>
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		<pubDate>Wed, 24 Jun 2009 09:58:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ponyQ</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wahrnehmen und bloggen]]></category>
		<category><![CDATA[eltern]]></category>
		<category><![CDATA[erzieherstreik]]></category>
		<category><![CDATA[kinder]]></category>
		<category><![CDATA[notbetrieb]]></category>
		<category><![CDATA[streik]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Arbeitsbedingungen der Erzieher sind die Aufbewahrungsbedingungen der Kinder. Die Unterschiede zwischen einem &#8220;streikbedingten Notbetrieb&#8221; und dem &#8220;normalen Notbetrieb&#8221; im Erzieheralltag ** sind nicht so groß, wie sie wohl sein sollten. **einer von viereinhalb bereits personalunterverschlüsselten Erziehern krank zu Hause, einer krank auf Arbeit, einer mit dem Qualitätsmanagement (!) beschäftigt, die Halbtagskraft bleibt aus Solidarität [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Die Arbeitsbedingungen der Erzieher sind die Aufbewahrungsbedingungen der Kinder.</h3>
<p>Die Unterschiede zwischen einem &#8220;streikbedingten Notbetrieb&#8221; und dem &#8220;normalen Notbetrieb&#8221;<strong><span style="color:#ff0000;"> </span></strong> im <strong>Erzieheralltag</strong> <strong><span style="color:#ff0000;">**</span></strong><span style="color:#333399;"><span style="color:#333399;"> </span></span>sind nicht so groß, wie sie wohl sein sollten.</p>
<p><em><span style="color:#333399;"><span style="color:#ff0000;"><strong>**</strong></span></span></em><span style="color:#333399;"><em>einer von viereinhalb bereits personalunterverschlüsselten Erziehern krank zu Hause, einer krank auf Arbeit, einer mit dem Qualitätsmanagement (!) beschäftigt, die Halbtagskraft bleibt aus Solidarität mit Kindern und Kollegen zwar länger, aber trotzdem unbezahlt </em><br />
</span></p>
<p>Die Unterschiede zwischen einem &#8220;streikbedingten Notbetrieb&#8221; und einem &#8220;normalen Notbetrieb&#8221; <span style="color:#ff0000;"> </span>im <strong>Elternalltag</strong><span style="color:#ff0000;">***</span> sind vermutlich auch nicht so groß, wie sie wohl sein sollten?</p>
<p><em><span style="color:#ff0000;">***</span> </em><span style="color:#333399;"><em>Kind ist krank zu Hause</em><br />
</span></p>
<p><strong>Nehmt die Eltern auch mit!</strong> <img src='http://ac.ht/lc/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=':wink:' class='wp-smiley' /> </p>
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