Artikel-Schlagworte: „konzentration“
Mehr Schwimmen, weniger Surfen
Nachdem ich zum wiederholten Male mit Gedanken aufgewacht bin, die eigentlich nicht meine sind, hinterfrage ich jetzt doch mal meinen Informationskonsum.
“Wer geht, sieht weniger, aber mehr.
Wer fährt, sieht mehr, aber weniger.”
… weshalb es Sinn macht, beides ausgleichend zu verbinden.
In diesem Fall sollte ich vielleicht besser von “Surfen” und “Schwimmen” reden ?
Mehr Schwimmen, weniger Surfen – und zwischendurch immer mal wieder treiben lassen…
Ähnliche Erfahrungen ?
Erprobte Strategien ?
Anmerkung 1:
Konzentrationsstörungen ? Nein, ich kann mich prima konzentrieren – allerdings werde ich dabei im Moment nach kurzer Zeit saumüde:
Konzentration
= eingeschränkte (weil fokussierte) Wahrnehmung
= vieles andere loslassen
= Entspannung
= …
Das ist dann zwar gut für Leib und Seele, aber schlecht für die Klausur.
Anmerkung 2:
Ich bin übrigens kein Stubenhocker oder so was. Sogar an “schlechten” Tagen komm ich kaum unter 2 Stunden Frischluft, meistens sind es eher doppelt so viele, häufig sogar noch mehr (tier- und kinderbedingt).
(Stichwort “Morgenseiten” und liebe Grüße an die Wissensagentur
)
Wahrnehmen, konzentrieren, entspannen
K O N Z E N T R A T I O N
=
Zustand eingeschränkter
W A H R N E H M U N G
=
E N T S P A N N U N G
Konzentration hängt eng mit Wahrnehmung zusammen:
Wenn ich meine Aufmerksamkeit/Wahrnehmung auf eine Sache/einen Reiz konzentriere, lasse ich alles andere los.
Erlebe ich diesen Reiz als angenehm und lasse mich gerne auf diese Wahrnehmung ein, führt mich dieser Reiz in einen Zustand der entspannten Konzentration/konzentrierten Entspannung.
Führe ich unter günstigen Umständen (Ungestörtheit, Ruhe, angenehme Umgebung…) eine bestimmte Wahrnehmungs-/Konzentrationsübung regelmäßig bis zum Erreichen dieser konzentrierten Entspannung durch, entsteht dabei eine gewisse Routine = konditionierte Entspannungsreaktion, die mir schließlich ein Erreichen des Entspannungszustandes auch unter ungünstigen Bedingungen ermöglicht.
Erwachsene können sich mit Mentaltechniken ( wie z.B. den Formeln des Autogenen Trainings) auf „entspannende Reize“ konditionieren, ihre Aufmerksamkeit bewusst und willentlich auf eine bestimmte Wahrnehmung lenken. Kinder brauchen kindgerechte Reize, die individuell von Kind zu Kind und Situation zu Situation verschieden sein können und aus sich heraus, ohne willentliche mentale „Anstrengung“ die Aufmerksamkeit des Kindes auf sich ziehen.
Natürlicher Bestandteil der kindlichen Wahrnehmung ist Bewegung: Das Kind er-geht, er-läuft, er-spielt, er-tanzt, ER-FÄHRT sich und seine Umwelt im Sich-Bewegen. Vor allem koordinierte, rhythmisch-gleichmäßige Bewegungen wie Gehen, Laufen, Tanzen u.ä. helfen, Spannungszustände zu lösen.