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Zur Popularität von DSDS – Hat Bildung keinen Wert mehr ?

Nach der Vorstellung Humboldts geschieht Bildung in der Aneignung von Kulturgütern.

Es fällt den „Gebildeten“ unter uns schwer, einem Format wie DSDS überhaupt die Bezeichnung „Kulturgut“ zuzugestehen. Seine Popularität und den daraus resultierenden Einfluss auf Kinder und Jugendliche können wir kaum mit Begriffen wie „Kulturaneignung“ oder gar „Bildung“ in einem Zusammenhang sehen.

Im Gegenteil liegt die Befürchtung nahe, dass gerade die Gruppe der bildungsferneren Jugendlichen auf ihrer Suche nach gesellschaftlichen Werten und persönlichen Werthaltungen durch dieses Medienangebot in ihrer Entwicklung beeinträchtig wird.

Ein kritischer Blick auf Castingformate, insbesondere auf DSDS, ist sicher angebracht.
Für die Kanditaten steht der Chance, (vermeintlich) berühmt zu werden, eine Reihe von Risiken gegenüber, die von persönlicher Frustration über öffentliche Demütigung bis zum psychischen Zusammenbruch gehen.
Ein Blick auf den eifrigen Rezipienten, wie er sich in Diskussionsbeiträgen und Kommentaren in entsprechenden Foren, unter Artikeln in Online- Magazinen, You-Tube-Videos oder sogar im Zusammenhang mit Produktbewertungen auf Amazon darstellt, scheint die o.g. Befürchtungen zu bestätigen:

Ein überzeugter DSDS-Fan zeichnet sich durch einen hohen Bildungsbedarf bei gleichzeitig niedrigem Bildungsbedürfnis aus, die eventuell vorhandenen Bildungsrezeptoren werden mit Bohlens wenig bildungsrelevanten Sprüchen belegt, verfügbare geistige Ressourcen und Handlungspotentiale an die Aneignung eines auf niedrigstem Niveau angesiedelten Kulturindustrie-Produktes verschwendet statt in in die eigene Bildung investiert.

Vor dem Hintergrundeiner kritisch-materialistischen Medientheorie stellt das Konzept DSDS damit ein Beispiel für eine gelungene, kommerzorientierte, manipulative Stabilisierung von sozialen Ungleichheiten dar. Ein Blick auf die von DSDS vermittelten Wertvorstellungen scheint diese Annahme zunächst zu bestätigen.

Unter dem Aspekt einer bedürfnisorientierten Mediennutzung können wir allerdings nicht leugnen, dass es den Erfindern des Konzeptes DSDS gelungen ist, sowohl Bedürfnisse zu generieren als auch vorhandene Bedürfnisse aufzugreifen und vor allem – im Rahmen der crossmedialen Inszenierung und den darin enthaltenen vielfältigen Optionen – den Jugendlichen Möglichkeiten und Handlungsräume zur Befriedigung ihrer Bedürfnisse zur Verfügung zu stellen.

Im Zusammenhang mit der Frage „Hat Bildung keinen Wert mehr?“ gilt es zu klären, welche Werte die DSDS-Konsumenten in dem Medienangebot identifizieren und in ihr eigenes Wertesystem übernehmen, welche Bedürfnisse hinter dem Streben nach diesen Werten zum Ausdruck kommen und ob im Zusammenhang mit der Befriedigung dieser Bedürfnisse im Umfeld von DSDS Bildungsprozesse im Sinne von z.B. Humboldt oder Klafki initiiert und unterstützt werden. Hat Bildung für den überzeugten DSDS-Konsumenten tatsächlich keinen Wert mehr? Besteht deshalb von seiner Seite aus auch kein Bedürfnis nach Bildung und müssen damit jegliche in seine Richtung zielende Bildungsangebote ohne Wirkung bleiben ?

Tatsächlich zeigen sich bei einer näheren Betrachtung dieser Zusammenhänge sowohl bildungsrelevante Werte und Bedürfnisse als auch (Selbst-)Bildungspotential, wenn es uns, der Forderung von Baacke folgend, gelingt, „die ästhetische Erfahrung von Kindern und Jugendlichen ernst zu nehmen und ihnen zuzutrauen, in allen Arten von Material für sich Anregungen und Deutungen zu finden, die sie sich aneignen und für sich produktiv machen“ (Baacke, 1997, S. 50).

Mit Bachmair davon ausgehend, dass nicht nur Medieninhalte, sondern auch die Art der Aneignung bildungsrelevant sind (Bachmair, 2007, S. 46), liefert die strukturelle Analyse der im Zusammenhang mit DSDS wirksam werdenden Bedingungen von Bildungsprozessen wertvolle Anregungen zur Gestaltung bedürfnis- und ressourcenorientierter Bildungsangebote auch im schulischen Bereich.

Etwas ausführlicher: Zur Popularität von DSDS – Hat Bildung keinen Wert mehr?

Hausarbeit im Studiengang Bachelor of Science Psychologie, Modul 3A: “Mediale Bildung und Medienkommunikation”(Wahlpflichtmodul/Bildungswissenschaften) an der FernUniversität in Hagen, Lehrgebiet Bildungstheorie und Medienpädagogik

Foto von Caitlinator
lizenziert unter CC BY 2.0

PS: Das BlaBlaMeter gibt diesem Einleitungstext einen Bullshit-Index  von 0.51 mit der Erläuterung: “Ihr Text signalisiert deutlich: Sie wollen etwas verkaufen oder jemanden tief beeindrucken. Es wirkt unwahrscheinlich, dass damit auch eine klare Aussage verbunden ist – und wenn ja: wer soll das verstehen?”  ;-) Tatsächlich musste ich damit die anfänglich eher ablehnende Haltung meines Hausarbeitsbetreuers zu meinem Thema irgendwie überwinden…

“Was sind deine Lernprofite von deiner Beschäftigung mit sozialen Netzwerken ?”

fragt Locutus zum letzten…

Mit “Sozialen Netzwerken” sind wahrscheinlich “computergestützte soziale Netzwerke gemeint”… was mir die für´s Lernen bringen ?
Sie füllen den Begriff “Prokrastination” stündlich mit neuem Inhalt ;) .

Bloggen, Kommentieren, Twittern … dabei lerne ich “Meinung bilden”, “Meinung formulieren”, “mich mit anderen über Meinungen austauschen”… kurz: ich lerne diskutieren.

Nee, eigentlich noch grundlegender: Ich lerne Kommunikation - durch Beobachten, Abgucken und durch Mitmachen.

Durch die “digitale Kommunikationsroutine” ist meine Hemmschwelle in “analogen Kommunikationssituationen” ganz schön gesunken. Wo ich früher ehr-und-überhaupt-fürchtig meine Klappe gehalten hätte, sind mir heute Menschenmengen oder die (eventuell) “hohe Position” oder das “Expertentum” meines Gegenübers keine Kommunikationshindernis mehr. Und schon krieg ich – digital oder analog – z.B. Antworten auf Fragen, die ich mich früher gar nicht zu stellen getraut hätte.

Anscheinend hab ich auch ein bisschen gelernt, wie man Kommunikation (halbwegs effektiv) “organisieren” kann… in Lern- oder Projektgruppen… oder in Adventskalerndern ^^.

Dass ich angesichts der Vielzahl an Informationen, die einem in den Netzwerken um die Ohren fliegen, überhaupt gar nicht “lernfrei” bleiben kann, bedarf wahrscheinlich keiner besonderen Erklärung.
Und dass ich im bzw. über das Netzwerk gezielt nach Informationen suchen kann, ist ja auch klar.

Was ich im täglichen Kampf gegen den “Information-Overload” gerlernt habe:
Informationen filtern und strukturieren – ein bisschen “wie ich das machen kann ” – und vor allem “dass ich das machen muss”, wenn ich anhand dieser Informationen etwas lernen will.

Und was ich in den “computergestützten sozialen Netzwerken” auch gelernt habe
- wie an anderer Stelle schon etwas ausführlicher dargestellt :

“Wahrheit ist die Erfindung eines Lügners”
Heinz von Foerster

Das hab ich ganz gerne hier als Abschluss zum AdventskaLERNder stehen… :)

Liebe Grüße an cubeworld und Danke an JayRachel für die zusätzlichen Fragen – und allen ein schönes Weihnachtsfest !

Wenn du Wissensmittler wärst…

Wie sieht deine ideale Unterrichtsstunde aus ?

“Mach mal Planung”, sagt Locutus

Also, so ganz konkret muss ich das jetzt ja nicht abliefern, oder ? Ich hoffe, dem strengen Frager reicht ein grobes Gerüst… ?

Zuerst fällt mir da mal auf, dass ich als Wissensvermittler tatsächlich nicht nur “Wissen” vermittele, sondern immer auch das “Wissen-Wollen”.
Nicht jeder, der lernwillig zu mir kommt, will wirklich “Wissen” erwerben. Manche wollen einfach nur eine möglichst einfache, jetzt-hier-und-gleich-instant bedienungsanleitungsähnliche Lösung. Manchmal kann ich diese “Rezeptsucher” zum “Wissen-Wollen” motivieren, aber meistens trennen sich unsere Wege ziemlich schnell wieder :) , weil die Unterrichtsstunden dann für beide Seiten alles andere als “ideal” verlaufen.

Ideal ist für mich:

Ich lerne meinen Schüler erst mal kennen.
Ich will wissen, wie er zu dem “Thema” steht… was will er wissen… was weiß er schon – und dann gebe ich vielleicht von meiner Seite aus noch ein “was sollte er wissen” und ein “was könnte er außerdem noch wissen wollen” dazu.
Auch interessant: Was weiß er vielleicht mehr / besser /anders als ich ? Was kann ich an und von ihm lernen ?
( Aus einer gelungenen Unterrichtseinheit mit regem Austausch geh ich nie “lernleer” raus – aus einen schlechten Unterrichtseinheit bleiben meistens auch ein paar Erkenntnisse übrig. )

Eine feste Richtung “vom Groben zum Feinen” oder “vom Konkreten zum Abstrakten” habe ich nicht.
Das geht kreuz und quer, meistens halb-spontan (Alternativen geplant und im Kopf, Auswahl vor Ort).

Vom Konkreten zum Abstrakten fängt es meistens an:
Ich stelle dem Lerner eine Aufgabe, lasse ihn machen, beobachte – und gebe danach Feedback: “Das funktioniert, weil… die Zusammenhänge im Hintergrund so und so sind” oder “Das funktioniert nicht, weil… “.
Im “Funktioniert-Nicht-Fall” schlag ich dann passend zu den Zusammenhängen eine andere Methode vor, oder…

es geht weiter vom Abstrakten zum Konkreten:
Nachdem ich die Zusammenhänge erklärt habe, stelle ich dem Lerner eine Aufgabe, lasse ihn machen, beobachte und gebe Feedback: “Das funktioniert, weil…” usw.

Dieser Wechsel zwischen “Verstehen und Anwenden” (Theorie und Praxis, Zusammenhang und Detail…) zieht sich im Idealfall durch die einzelne Unterrichtseinheit und durch den Unterricht insgesamt. Immer wieder: Zusammenhänge erklären – und erfahrbar machen. Der Lerner soll “erleben”, was geht und was nicht geht – und dieses Erleben mit seinem Hintergrundwissen in einen umfassenden Zusammenhang einordnen können.
Und wenn das richtig gut läuft, helfen mir die Erfahrungen des Lerners und seine Rückfragen, Rückmeldungen (dazu gehören auch seine Fehler!) beim genaueren Einordnen von Einzelheiten in Zusammenhänge – und ich lerne beim Lehren.
Aus solchen Unterrichtseinheiten komm ich dann immer ganz “aufgeräumt” und voller Notizen (im Kopf ^^).

So, spät aber doch noch zurück an cubeworld.

edit:
dort Locutus01 auf die Frage: “Muss wissenschaftliches Wissen /Lernen abstrakt sein ?”

Kann man lernen, ein guter Mensch zu sein ?

fragt JayRachel “ganz weihnachtlich”.

Klar… ein paar Bibelzitate, mindestens die 10 Gebote und ein paar weltliche Gesetzestexte – und natürlich keine Gerichtssendung verpassen !

Grins, na ja… so grad nicht, aber einen Zusammenhang zwischen Lernen und “guter Mensch” seh ich schon.
Da unterschreib ich bei Henry Ford:

Was wir das B ö s e nennen,
ist einfach Unwissenheit,
die sich im Dunkeln den Kopf stößt.

Was ich nicht kenne,

> kann ich nicht anwenden
- das schränkt meine Handlungsalternativen u.U. auf weniger “gute” Strategien ein.

original: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Patada.jpg

> macht mir Angst
- und Angst macht oft aggressiv
> übersehe ich einfach
- und handele unbewusst oder sogar “gut gemeint” zum Schaden anderer
> … to be continued

Lernen ist also ganz allgemein eine Erweiterung der Handlungskompetenzen.

Handlungskompetenz wird verstanden als die Fähigkeit des Einzelnen,
sich in beruflichen, gesellschaftlichen und privaten Situationen
sachgerecht, durchdacht, sowie individuell und sozial verantwortlich zu verhalten.“
(Kultusministerkonferenz (KMK), 5. Februar 1999)

Außerdem:
Wenn ich so lerne, dass ich beim Lernen auch Denken lerne – was nicht immer und überall erwünscht oder üblich ist – mach ich unabhängig vom Lernstoff immer wieder eine wichtige Erfahrung:

Denken ist fehleranfällig.

Diese Einsicht führt dann hoffentlich nicht dazu, das Denken lieber bleiben zu lassen…
Wer für (Denk-)Fehler immer einen Anschiss kriegt, läuft natürlich Gefahr, auf das doofe Denken zu verzichten und es sich etwas einfacher zu machen…

Denken ist schwer,
darum urteilen die meisten.
C.G.Jung

Die “Denkfehlererfahrung” bringt mich hoffentlich dazu, mein eigenes Denken kritisch zu betrachten – und insgesamt “kritisch zu denken”:

Kritisches Denken heisst in Kürze:
selbstgesteuertes, selbstdiszipliniertes, selbstüberwachtes und selbstkorrigierendes Denken.
Es setzt die Bejahung und Beherrschung strenger Qualitätskriterien voraus.
Es führt zu wirkungsvollen Kommunikations- und Problemlösungsfähigkeiten
und zur Dauerverpflichtung, den angeborenen Egoismus bzw. Gruppenegoismus zu überwinden.

sehr lesenswert:
Kritisches Denken: Begriffe & Instrumente.
Ein Leitfaden im Taschenformat
von Dr. Richard Paul und Dr. Linda Elder

Meine Antwort daher:

Man kann zumindest beim Lernen lernen, ein e t w a s besserer Mensch zu sein.

… zurück an cubeworld ;)

edit:
dort findet ihr eine Antwort auf die Frage:
Muss eine Lehrperson eine Rolle spielen, damit sie was taugt oder hilft absolute Ehrlichkeit beim Lernen?

Wie motivierst du ANDERE zum Lernen?

Wenn Du ein Schiff bauen willst,
dann rufe nicht die Menschen zusammen, um Holz zu sammeln,
Aufgaben zu verteilen und die Arbeit einzuteilen,
sondern lehre sie die Sehnsucht nach dem großen, weiten Meer.
Antoine de Saint-Exupéry

War das erste, was mir auf die Frage von JayRachel eingefallen ist.  Ob ich für die Antwort einen adventskalERNDer-Artikel auf ihrem Blog kriege ? ;)

Also : Lernen muss (nicht soll, echt MUSS) Spaß machen.
Der Lerner hat dann gute Aussichten auf Spaß, wenn der Lehrer auch Spaß hat.
Zum Spaßhaben gehört:

Ich hab was davon, dass ich das gelernt habe.

Egal, ob es sich dabei um neue Einsichten, erweiterte Kompetenzen (Selbstwirksamkeit und so), Stolz oder ein Gummibärchen ist…
Hm, ja – vor den Einsichten und dem Ich-kann-was-Lernerlebnis können durchaus Gummibärchen oder etwas kalorienärmere Fleißbildchen kommen. Die “inneren Lernwerte” (das MEER ^^) zeigen sich im anstrengenden Lernprozess ja oft erst später, wenn der Lerner schon “Erfolgserfahrungen” gemacht hat.

Mehr “ich lerne” als “ich werde gelehrt”

Meine Verantwortung liegt darin, dass Lernmaterial und die Lernzeit so zu strukturieren, dass der Lerner möglichst viel “selbst machen” kann.
Das sieht je nach Lerner ganz unterschiedlich aus:

Der eine kriegt winzig kleine Schritte mit vielen Wiederholungen und “unauffällig” steigenden Schwierigkeitsgraden – mit einer Minimaleinführung am Anfang und vielen kleinen Sofortfeedbacks. (das gehört ins Gummibärchenstadium)

Der andere kriegt erst möglichst viele Hintergrundinformationen und Zusammenhänge, damit er auch ohne viele Zwischenfeedbacks alleine vor sich hinprobieren kann… und dann “besprechen” wir das Ergebnis am Schluss. (funktioniert prima im Kompetenzerweiterungsselbstwirksamkeitseinsichtsstadium)

Für Fehler – gegen Omnipotenz

Da geh ich als Lehrer mit gutem Beispiel voran…

Wenn ich den Lerner und seine Lernwege falsch eingeschätzt, mich verplant und Knoten in den Lernprozess gemacht hab, sag ich: “Schmeiß weg. Das muss ich anders vorbereiten. Sorry.”
Übrigens war dann noch nie ein Lerner sauer ;) … eher erleichtert. Wenn schon das Erfolgserlebnis ausbleibt, ist es ja auch ganz nett, wenn ich mich dafür verantwortlich erkläre. Das erhält die Leichtigkeit.

Manchmal erzähl ich auch Quatsch – enttarnt durch nachdenkliches Hirnknirschen mit anschließender irritierter Rückfrage seitens des Lerners. Dann lach ich mich aus. Günstigstensfalls find ich dann mit dem Lerner zusammen raus, wie die Dinge wirklich sind. Das mögen Lerner – und wir lernen beide was dabei (Informationskompetenz, Selbstreflexion usw.) Hat mir auch selten einer übelgenommen.

Lerner denken gerne selbst – und werden dabei gerne ernstgenommen. Und nur wer nicht denkt, denkt auch nix verkehrtes :) Wer denken(d) lernen soll, muss Fehler als selbstverständliche Stationen af dem Weg zum Ziel kennen”lernen”.

Heimlich lehren – versehentlich lernen – unheimlich loben

ByTheWay-Aufgaben wirken Wunder…
Lieblingsversion: “Kannst du mal gerade…? Danke ! Bin gleich wieder da.”

Und dann wirklich weg sein und dem Lerner Zeit lassen – statt erwartungsvoll nebendran zu stehen. Wirkt nach dem Motto: “Wenn die mir das zutraut, kann ich das wohl.”
Wichtig: Das Ergebnis loben. Auch wenn es nicht perfekt ist: Irgendein Ansatzpunkt zum Loben und Ermutigen findet sich immer. (Den muss man finden, sondern wirkt die ganze Loberei nicht !)

Manche Lerner schick ich übrigens auch wieder zu den Gurus zurück ;) – oder sie gehen freiwillig.

Damit zurück an … äh, wohin denn jetzt ? cubeworld oder Judithworld ?
edit: okay, zum grummelnden Locutus

Öhm – und weil ich jetzt keinen Platz für den geplanten Lückenfüller habe, häng ich den grad hier noch an:

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