sozialer konstruktivismus

Sozialer Konstruktivismus?

Der personale Konstruktivismus sagt:
Die Welt findet in mir statt – ich (Subjekt) konstruiere sie in mir.

Der soziale Konstruktivismus sagt:
Ich finde in der Welt statt – ich bin Teil einer interaktiven Konstruktion
(des multiplen Selbst – der Gesellschaft, der Menschheit, des Systems…)

heißt in etwa:
Ich glaube vielleicht, dass ich hier der “Konstrukteur” bin – aber im Grunde baue ich Teile zusammen, die andere konstruiert haben…nach den Vorstellungen, die andere konstruiert haben…und ich muss ganz viel suchen, um unter all diesen verinnerlichten “gesellschaftlichen Konstrukten” noch mein wirkliches Ich (Subjekt) zu finden…bisschen Richtung:

Ich bin so sehr als Teil eines Systems in den Erwartungen und Vorstellungen (sozialen Konstrukten) des Systems gefangen, dass ich nur schwer auseinanderhalten kann, was “ich als Subjekt” bin und was ich als Konstruktion” ist.
Fängt schon bei der Sprache an – wenn ich über mich selbst oder die Welt nachdenke, benutze ich dabei die in der Sprache vorhandenen Begriffe – die Sprache ist aber schon ein soziales Konstrukt…

Vorwurf an den sozialen Konstruktivismus:
“Wo ist denn bei all diesen Interaktionen das Subjekt??”

Antwort:
Verkehrt liegt der, der sich vormacht, es gäbe eins.

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