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	<title> &#187; sprache</title>
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		<title>Sprachlastig</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Jul 2010 06:17:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ponyQ</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wahrnehmen und bloggen]]></category>
		<category><![CDATA[achtsamkeit]]></category>
		<category><![CDATA[kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[sprache]]></category>
		<category><![CDATA[verbalisieren]]></category>

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		<description><![CDATA[Input &#8211; Throughput &#8211; Output &#8230; Sprache ist das Mittel meiner Wahl &#8211; für alles. Eingang &#8211; Durchgang &#8211; Ausgang&#8230; Zugang finden, zu einem Thema, zu einem anderen Menschen, zu mir &#8230; Gemeinsamkeiten entdecken oder schaffen die Welt in Worte fassen: lernen, verstehen, durchdenken, erklären, beschreiben, analysieren, synthetisieren &#8230; Eindrücke ausdrücken &#8230; mit Sprache überall [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Input &#8211; Throughput &#8211; Output &#8230;<br />
Sprache ist das Mittel meiner Wahl &#8211; für alles.</p>
<p>Eingang &#8211; Durchgang &#8211; Ausgang&#8230;</p>
<ul>
<li>Zugang finden, zu einem Thema, zu einem anderen Menschen, zu mir &#8230;</li>
<li>Gemeinsamkeiten entdecken oder schaffen</li>
<li>die Welt in Worte fassen:<br />
lernen, verstehen, durchdenken, erklären, beschreiben, analysieren, synthetisieren &#8230;</li>
<li>Eindrücke ausdrücken &#8230; mit Sprache</li>
<li>überall Worte:<br />
informative, ermutigende, fragende, tröstende, warnende, freundliche, böse, klare, uralte, neu erfundene, einfache, komplizierte, emotionale, sachliche &#8230; Worte</li>
<li>innen und außen:<br />
lesen, schreiben, hören, sprechen, denken</li>
</ul>
<p>Wo ich schon länger nicht mehr war:<br />
Am Ende der Sprache &#8211; jenseits der Worte&#8230;</p>
<ul>
<li>Ich höre mich mit einem meiner Reitschüler schimpfen:<br />
&#8220;Texte doch dein Pferd nicht so zu &#8211; es kann ja aus all den Hilfen gar nicht mehr erkennen, was du eigentlich von ihm willst. Kein Wunder, dass es abschaltet und einfach nicht mehr hinhört.&#8221;</p>
<p>Es ist schon das zweite Mal innerhalb weniger Tage, dass ich so was zu einem Reitschüler sage &#8211; und endlich dämmert es mir:<br />
&#8220;Texte doch deine Reitschüler nicht so zu &#8211; die können ja aus all den Hinweisen und Erklärungen&#8230;&#8221;</li>
</ul>
<p>Klar &#8211; ich benutze viele Bilder (Metaphern, Analogien und so&#8230;) &#8211; aber auch die fasse ich nun mal in Worte.</p>
<ul>
<li>&#8220;Mein Downi&#8221; redet im Moment kaum mit mir. Dabei wär es doch jetzt &#8211; von wegen Pubertät und allen damit verbundenen inneren Knoten &#8211; so wichig, die Knoten zwecks Auflösung zu verbalisieren.<br />
Und während ich mich um hilfreiche, passende Worte bemühe, wird mein Downi immer stiller und trauriger&#8230;</p>
<p>Aber nach einer Massage mit dem Igelball krieg ich plötzlich ein zufriedenes, entspanntes Lächeln&#8230; *an-die-Stirn-hau* &#8211; wieso bin ich da nicht schon früher draufgekommen ?</li>
</ul>
<p>Ich hab einfach vergessen, dass der Zusammenhang &#8220;innere Haltung = äußere Haltung&#8221; keine Einbahnstraße ist.<br />
Ich kann mich &#8211; wortreich &#8211; von innen nach außen &#8220;durcharbeiten&#8221;.</p>
<p>Aber es geht auch umgekehrt:</p>
<p style="padding-left: 30px;">&#8220;Berührung ist eine Form der Kommunikation&#8230;<br />
Massage wurde als Mittel verstanden, mit unterdrückten Gefühlen und Erinnerungen,<br />
die in der Körpermuskulatur gefangen sind, in Berührung zu kommen.&#8221;<br />
(aus irgendeinem Massagehandbuch vor langer Zeit mal abgeschrieben)</p>
<ul>
<li>Wisst ihr, was mein taubstummer Autist macht, wenn er sich freut:<br />
Er lacht lauthals und quietscht und gluckst vor Vergnügen.</p>
<p>Statt zu sagen: &#8220;Ich freue mich&#8221;.<br />
Hm. So lach ich eigentlich nur über einen guten Witz. Freuen tu ich mich irgendwie anders. Mit Worten &#8230; bestenfalls mit einem Lächeln &#8230;</li>
</ul>
<p>Nicht, dass ich jetzt vorhätte, meine Sprache &#8220;runterzufahren&#8221; &#8211; Sprache ist nun mal ein vielseitig verwendbarer Trägerstoff &#8211; gerade hier im Netz, im Studium und überhaupt&#8230;</p>
<p>Aber ich will auf jeden Fall was tun, um meine &#8220;Sprachlastigkeit&#8221; auszugleichen.</p>
<p>z.B. in manchen Situationen einfach mal die Klappe halten ?&#8230; grins&#8230; nee, das mein ich nicht. Ich weiß jetzt schon, dass ich mich dann eben &#8220;innerlich zuquassele&#8221;.</p>
<p>Also müssen andere Strategien her.<br />
Bin aber ganz zuversichtlich, dass die sich von selbst finden, wenn ich einfach &#8220;achtsam&#8221; statt &#8220;sprachsam&#8221; bin&#8230;<br />
In Worten ^^: &#8220;Selbsterkenntnis ist der erste Schritt zur Besserung&#8221;</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-2089" title="hm" src="http://ac.ht/lc/wp-content/uploads/2010/07/hm.jpg" alt="" width="600" height="450" /></p>
<p>edit nach spätem Frühstück:</p>
<p>… weil mir nämlich gerade auffällt, dass dieser Artikel wahrscheinlich mit zu der Erkenntnis “sprachlastig” beigetragen hat:<br />
<a rel="nofollow" href="http://bachmichels.wordpress.com/2010/07/25/twitter-sucks/">http://bachmichels.wordpress.com/2010/07/25/twitter-sucks/</a></p>
<p>… und hier gibt´s (gerade entdeckt) auch noch ein paar “verwertbare” Gedanken zu dem Thema:<br />
<a rel="nofollow" href="http://arminkoenig.wordpress.com/2010/07/27/schweigen-oder-schreiben-indem-man-ein-ungluck-rationalisiert-versucht-man-zu-begreifen/">http://arminkoenig.wordpress.com/2010/07/27/schweigen-oder-schreiben-indem-man-ein-ungluck-rationalisiert-versucht-man-zu-begreifen/</a></p>
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		<title>Sprachliche, begriffliche und urteilende Interpretation</title>
		<link>http://ac.ht/lc/2009/04/sprachliche-begriffliche-und-urteilende-interpretation/</link>
		<comments>http://ac.ht/lc/2009/04/sprachliche-begriffliche-und-urteilende-interpretation/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 29 Apr 2009 14:46:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ponyQ</dc:creator>
				<category><![CDATA[Studiererei: Ausdrucke]]></category>
		<category><![CDATA[begriffe]]></category>
		<category><![CDATA[beobachtung]]></category>
		<category><![CDATA[frauentausch]]></category>
		<category><![CDATA[interpretation]]></category>
		<category><![CDATA[sprache]]></category>
		<category><![CDATA[urteile]]></category>
		<category><![CDATA[wahrnehmung]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich mache ein Experiment. Dabei kann ich ein paar ganz bestimmte Dinge beobachten. Die interpretiere ich dann. Dabei gibt´s folgende Probleme: 1. Sprache Was ich nicht in Worte fassen kann, kann ich nicht wirklich denken und auch nicht ausdrücken &#8211; und unter Umständen müsste das Wort für das, was ich beobachtet habe, erst mal noch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich mache ein Experiment. Dabei kann ich ein paar ganz bestimmte Dinge beobachten. Die interpretiere ich dann.<br />
Dabei gibt´s folgende Probleme:</p>
<p>1. Sprache<br />
<strong>Was ich nicht in Worte fassen kann, kann ich nicht wirklich denken und auch nicht ausdrücken</strong> &#8211; und unter Umständen müsste das Wort für das, was ich beobachtet habe, erst mal noch erfunden werden&#8230;<br />
(mein Bildungsfernsehen:  irgendeine Nachmittags-Talk-Show, wo sprachlich nicht so versierte Menschen ihre Meinungen zu bestimmten &#8220;Beobachtungen&#8221; äußern &#8211; und ich sehe: die Grenzen (m)einer Sprache sind die Grenzen (m)einer Welt&#8230;<span style="color:#888888;">ich zitier das ständig, aber es klingt auch so weise&#8230;</span>)</p>
<p>2. Begriffe<br />
Ausgehend von den &#8220;Sprachproblemen&#8221; gibt´s dann <strong>für eine Sache vielleicht unterschiedliche Begriffe</strong> &#8211; und was <em>ich</em> an Beobachtungen unter Begriff A einordne, würde ein anderer vielleicht unter B einordnen.<br />
Oder es gibt <strong>für unterschiedliche Sachen nur einen Begriff</strong> &#8211; und während ich unter diesem Begriff den Zusammenhang X verstehe, versteht ein anderer vielleicht den Zusammenhang Y &#8211; und zieht daraus ganz andere Rückschlüsse auf das, was ich beobachtet habe&#8230;<br />
Vielleicht ordne ich mangels zutreffenderen Alternativen eine Beobachtung auch mal unter einem <strong>nicht 100% zutreffenden Begriff </strong>ein &#8211; und da hängt sie nun&#8230;was nicht passt, wird passend gemacht.</p>
<p>3.Urteile<br />
Aufgrund meiner Erfahrungen und Erwartungen, meinem Vorwissen und meinem VorNichtwissen kann ich vielleicht gar nicht auseinanderhalten, was nun &#8220;reine Wahrnehmung&#8221; / Beobachtung ist &#8211; und was schon drangemachte Interpretation&#8230;<strong>&#8220;wahrnehmen ohne zu urteilen&#8221;</strong> ist eine schwere esoterische Disziplin für Fortgeschrittene &#8230; grins. (<a href="http://www.dailymotion.com/video/x1gh1c_frauentausch-schlagabtausch_events">guckst du wieder Talk-Shows&#8230; oder Frauentausch oder irgendsowas gar nicht Bildendes&#8230;</a>)</p>
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		<title>Sozialer Konstruktivismus?</title>
		<link>http://ac.ht/lc/2009/04/sozialer-konstruktivismus/</link>
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		<pubDate>Sat, 25 Apr 2009 08:26:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ponyQ</dc:creator>
				<category><![CDATA[Studiererei: Ausdrucke]]></category>
		<category><![CDATA[gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[ich]]></category>
		<category><![CDATA[sozialer konstruktivismus]]></category>
		<category><![CDATA[sprache]]></category>

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		<description><![CDATA[Der personale Konstruktivismus sagt: Die Welt findet in mir statt &#8211; ich (Subjekt) konstruiere sie in mir. Der soziale Konstruktivismus sagt: Ich finde in der Welt statt &#8211; ich bin Teil einer interaktiven Konstruktion (des multiplen Selbst &#8211; der Gesellschaft, der Menschheit, des Systems&#8230;) heißt in etwa: Ich glaube vielleicht, dass ich hier der &#8220;Konstrukteur&#8221; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><em>Der personale Konstruktivismus sagt: </em><br />
Die Welt findet in mir statt &#8211; ich (Subjekt) konstruiere sie in mir.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Der soziale Konstruktivismus sagt:</em><br />
Ich finde in der Welt statt &#8211; ich bin Teil einer interaktiven Konstruktion<br />
(des multiplen Selbst &#8211; der Gesellschaft, der Menschheit, des Systems&#8230;)</p>
<p style="text-align: justify;"><em>heißt in etwa:</em><br />
Ich glaube vielleicht, dass ich hier der &#8220;Konstrukteur&#8221; bin &#8211; aber im Grunde baue ich Teile zusammen, die andere konstruiert haben&#8230;nach den Vorstellungen, die andere konstruiert haben&#8230;und ich muss ganz viel suchen, um unter all diesen verinnerlichten &#8220;gesellschaftlichen Konstrukten&#8221; noch mein wirkliches Ich (Subjekt) zu finden&#8230;bisschen Richtung:</p>
<p style="text-align: justify;">Ich bin so sehr als Teil eines Systems in den Erwartungen und Vorstellungen (sozialen Konstrukten) des Systems gefangen, dass ich nur schwer auseinanderhalten kann, was <strong><em>&#8220;ich als Subjekt&#8221;</em></strong> bin und was <em>&#8220;<strong>ich als Konstruktion&#8221;</strong></em> ist.<br />
Fängt schon bei der Sprache an &#8211; wenn ich über mich selbst oder die Welt nachdenke, benutze ich dabei die in der Sprache vorhandenen Begriffe &#8211; die Sprache ist aber schon ein soziales Konstrukt&#8230;</p>
<p style="text-align: justify;">Vorwurf an den sozialen Konstruktivismus:<br />
<strong>&#8220;Wo ist denn bei all diesen Interaktionen das Subjekt??&#8221;</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Antwort:<br />
<strong>Verkehrt liegt der, der sich vormacht, es gäbe eins.</strong></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Propositionale Einstellung?</title>
		<link>http://ac.ht/lc/2009/04/propositionale-einstellung/</link>
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		<pubDate>Sat, 25 Apr 2009 08:07:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ponyQ</dc:creator>
				<category><![CDATA[Studiererei: Ausdrucke]]></category>
		<category><![CDATA[objektivität]]></category>
		<category><![CDATA[propositionale einstellung]]></category>
		<category><![CDATA[sprache]]></category>

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		<description><![CDATA[Proposition, lat. propositio &#8220;Thema&#8221; &#62; Inhalt: Dieter arbeitet. propositionale Einstellung &#62; meine (deine,seine&#8230;) Einstellung zum Thema: Ich sehe, dass&#8230; Dieter arbeitet. Ich möchte, dass&#8230;Dieter arbeitet. Ich hoffe, dass&#8230;Dieter arbeitet. Ich denke, dass&#8230;Dieter arbeitet. Ich weiß, dass&#8230;Dieter arbeitet. Im Sinne der Objektivität wird gebeten, eine Einstellung zu einem Inhalt von diesem deutlich unterscheidbar zu formulieren, damit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Proposition</strong>, <em>lat. propositio &#8220;Thema&#8221;</em><br />
&gt; Inhalt:</p>
<p><em><span style="color:#333399;">Dieter arbeitet.</span></em></p>
<p><strong>propositionale Einstellung</strong><br />
&gt; meine (deine,seine&#8230;) Einstellung zum Thema:</p>
<p><span style="color:#333399;">Ich sehe, dass&#8230; <em>Dieter arbeitet.</em><br />
Ich möchte, dass&#8230;<em>Dieter arbeitet. </em><br />
Ich hoffe, dass&#8230;<em>Dieter arbeitet.</em><br />
Ich denke, dass&#8230;<em>Dieter arbeitet. </em><br />
Ich weiß, dass&#8230;<em>Dieter arbeitet.</em></span></p>
<p>Im Sinne der <em>Objektivität</em> wird gebeten, eine Einstellung zu einem Inhalt von diesem deutlich unterscheidbar zu formulieren, damit nachvollziehbar bleibt, <strong>wie es zu einer Aussage bezüglich eines Sachverhaltes gekommen ist</strong>.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Innere Bilder</title>
		<link>http://ac.ht/lc/2009/04/innere-bilder/</link>
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		<pubDate>Fri, 24 Apr 2009 16:07:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ponyQ</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pädagogik + Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[entspannung]]></category>
		<category><![CDATA[innere bilder]]></category>
		<category><![CDATA[kinder]]></category>
		<category><![CDATA[ritual]]></category>
		<category><![CDATA[sprache]]></category>
		<category><![CDATA[suggestion]]></category>

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		<description><![CDATA[Sowohl einfache Wahrnehmungen als auch komplexere Situationen werden in uns als  INNERE BILDER (Erinnerungen, Vorstellungen&#8230;) gespeichert. Meist werden solche inneren Bilder eher zufällig wieder „abgerufen“ &#8211; ein Geräusch, ein Wort, ein Geruch, eine  Bewegungsfolge u.ä. rufen sie unerwartet in uns hervor. Unsere inneren Bilder wirken *  auf unseren Körper: z.B. vermehrter Speichelfluss bei Zitronengeschichte, steigender [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:justify;"><strong><span style="color:#808080;">Sowohl einfache Wahrnehmungen als auch komplexere Situationen werden in uns als  INNERE BILDER (Erinnerungen, Vorstellungen&#8230;) gespeichert.<br />
Meist werden solche inneren Bilder eher zufällig wieder „abgerufen“ &#8211; ein Geräusch, ein Wort, ein Geruch, eine  Bewegungsfolge u.ä. rufen sie unerwartet in uns hervor.</span></strong></p>
<h4 style="text-align:center;">Unsere inneren Bilder wirken</h4>
<p style="text-align:justify;">*  <strong>auf unseren Körper</strong>:<br />
z.B. vermehrter Speichelfluss bei Zitronengeschichte, steigender Blutdruck bei ärgerlichen Vorstellungen, klopfendes Herz bei Vor(gestellter)freude, Muskelverspannungen in Erwartung von Stresssituationen&#8230;<br />
*  <strong>auf unsere seelisch-emotionale „Grundeinstellung“</strong>:<br />
Positive innere Bilder sind die Grundlage für eine von äußeren „Bildern“ unabhängige innere Ausgeglichenheit.</p>
<p style="text-align:justify;">Mangels Verbalisierungs- und Rationalisierungsmöglichkeiten sind Kinder ihren inneren Bildern quasi „ausgeliefert“  und für innere Bilder auch sehr empfänglich.</p>
<p style="text-align:justify;">VORTEIL:<br />
Wir können <strong>positive innere Bilder</strong> mit all ihren Auswirkungen über Schlüsselreize/äußere Bilder wie z.B. einzelne Worte, Geschichten, Geräusche, Streicheleinheiten, Gerüche/Aromen, Farben, bestimmte Gegenstände (Glücksbringer)&#8230;  gerade <strong>bei Kindern </strong></p>
<p style="text-align:justify;">*  <strong>gezielt erschaffen</strong> und<br />
*  <strong>bewusst abrufen</strong></p>
<p style="text-align:justify;"><em>Beispiel:</em></p>
<p style="text-align:justify;">Das Kind bringt von einem schönen Familienausflug einen <strong>Stein</strong> mit nach Hause. Der Stein an sich erinnert  an ein <strong>positives Erlebnis</strong> und ruft so ein <strong>positives inneres Bild</strong> hervor.<br />
Ich erzähle zu dem Stein eine schöne Geschichte mit ein paar geheimnisvoll magischen Elementen über Zauberkraft und innere Ruhe &#8230;Die Geschichte ruft innere Bilder hervor, die sich mit dem Stein und der positiven Erinnerung verbinden.<br />
Ich bastele mit dem Kind zusammen eine schöne Schachtel, in der der Stein („Schatz“, „Zauberstein“&#8230;) aufbewahrt wird: Ein eigenes Behältnis drückt Wertschätzung aus und steigert die Bedeutung des Steins und des damit Erlebten zusätzlich.<br />
Ich erfinde ein Ritual, wie der Stein aus der Schachtel zu nehmen ist, wie man ihn tragen, reiben, ansprechen&#8230; soll: Bestimmte Bewegungen, Worte u.ä. rufen ihrerseits innere Bilder hervor, die die ursprünglich schon positiven Vorstellungen/Erinnerungen noch verstärken&#8230;<br />
Man könnte z.B. auch die Lieblingsmusik eines Kindes entsprechend „aufwerten“, sein Lieblings-T-Shirt, Kuscheltier, einen bestimmtem Schreibstift&#8230;</p>
<p style="text-align:justify;">Während Erwachsene sich beim Autogenen Training mehr oder weniger mühsam über Formeln in einen entspannten Zustand trainieren, lassen sich Kinder über etwas Greifbares im Zusammenhang mit positiven inneren Bildern relativ leicht zu einer sogenannten <strong><em>konditionierten Entspannungsreaktion</em></strong> führen.</p>
<p style="text-align:justify;">Voraussetzungen für eine „automatische Entspannung“ sind dabei :<br />
&gt; passenden „<strong>Schlüsselreiz</strong>“ finden (beobachten, ausprobieren, spontan aufgreifen)<br />
&gt;  Üben<br />
* in einer <strong>ablenkungsfreien Umgebung</strong> (Klingel? Telefon? &#8230;)<br />
* aus einer <strong>entspannten Grundstimmung</strong> (nicht in Stresssituationen üben wollen)<br />
* <strong>ritualisierte Abläufe</strong> (Tageszeit, Kleidung, besondere Beleuchtung usw.)<br />
* <strong>regelmäßiges Üben</strong></p>
<p style="text-align:justify;">Ziel<br />
ist es, um einen Gegenstand, ein Wort o.ä. herum viele positive Eindrücke zu schaffen, an die sich das Kind über dieses „Ding“ als Schlüsselreiz erinnert und die ein positives (entspannendes,ermutigendes, beruhigendes, belebendes &#8230;) inneres Bild entstehen lassen.</p>
<p style="text-align:justify;"><em>Vorsicht:</em><br />
Ein Erwachsener kann unangenehme, negativ wirkende innere Bilder notfalls rational betrachten, bewusst damit umgehen, gezielt an störenden inneren Bildern arbeiten.<br />
Ein Kind kann den dazu nötigen Abstand zum eigenen Inneren aus oben erwähnten Gründen kaum oder gar nicht einnehmen, es braucht<br />
* <strong>Hilfe bei der Verarbeitung von negativen o. verwirrenden inneren Bildern</strong><br />
* <strong>Schutz vor einem Übermaß an negativen äußeren Bildern</strong>, die negative innere Bilder hervorrufen</p>
<p style="text-align:center;">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;</p>
<p style="text-align:justify;">
<h4 style="text-align:center;"><strong>Innere Bilder und Sprache</strong></h4>
<p style="text-align:center;">Besonders Kinder reagieren sensibel auf <strong>suggestive Sprachmuster</strong>.</p>
<p style="text-align:justify;">-Art der Formulierung<br />
Die Aufforderung „<em>Denk jetzt nur nicht an einen großen grauen Elefanten!</em>“ lässt eben dieses Bild eines großen grauen Elefanten in uns entstehen. <span style="color:#808080;">(Das Bewusstsein kennt keine Verneinung.)</span><br />
Bemerkungen wie „<em>Sei nicht so zappelig/ laut / faul / ängstlich</em> &#8230;“  werden vom Kind gespeichert als inneres Bild : „<em>Ich bin zappelig / laut / faul / ängstlich &#8230;“</em>.  Und innere Bilder „wirken sich aus“.<br />
<span style="color:#333399;">Welche „Auswirkungen“ will ich bei dem Kind erreichen? Welche inneren Bilder muss ich dafür schaffen? Wie formuliere ich dementsprechend?</span></p>
<p style="text-align:justify;">-Reihenfolge der Informationen<br />
Das Wichtigste/Bedeutendste kommt immer zum Schluss – als Höhepunkt. Das Letztgesagte /Letztgehörte ist das, was in der Wahrnehmung am meisten wirkt.<br />
<span style="color:#333399;">Wie kann es wirken, wenn ich erst mit Lob oder aufmunternden Worten eine positive Basis für ein Gespräch aufbaue und dann mit kritischen Worten ende?</span></p>
<p style="text-align:justify;">Hinweis:<br />
Bevor ich versuche, in einer gespannten Situation einem Kind auf welche Weise auch immer „positive innere Bilder“ zu vermitteln, kann es hilfreich sein, zuerst auf blockierende innere Bilder einzugehen – sozusagen um Platz für andere Bilder zu schaffen: „Das Kind dort abholen, wo es gerade steht“<br />
Also z.B nicht gleich „Du brauchst doch keine Angst zu haben, weil &#8230;“, sondern erst mit „Du hast Angst, weil&#8230;“ die negativen Bildern anschauen und sortieren, bevor ich die positiven anbiete.</p>
<p style="text-align:justify;">
]]></content:encoded>
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		<title>Sprache und Autismus</title>
		<link>http://ac.ht/lc/2009/04/sprache-und-autismus/</link>
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		<pubDate>Mon, 20 Apr 2009 09:55:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ponyQ</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pädagogik + Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[autismus]]></category>
		<category><![CDATA[kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[soziale interaktion]]></category>
		<category><![CDATA[sprache]]></category>

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		<description><![CDATA[aus dem Leben von Oliver S., Autist, 13 Jahre Sprache und Sprachkompetenz entwickeln sich in der Kommunikation und sozialen Interaktion auf Grundlage der sozialen Wahrnehmung. In der sozialen Wahrnehmung liegen jedoch wesentliche Probleme des Autisten: Das wirkt sich negativ auf die Sprachkompetenz aus. Sprache ist gleichzeitig wichtiges Mittel für Kommunikation und soziale Interaktion: Und so [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>aus dem Leben von Oliver S., Autist, 13 Jahre</h4>
<p style="text-align:justify;"><strong><span style="color:#808080;">Sprache und Sprachkompetenz entwickeln sich in der Kommunikation und sozialen Interaktion auf Grundlage der sozialen Wahrnehmung.</span></strong> In der sozialen Wahrnehmung liegen jedoch wesentliche Probleme des Autisten: Das wirkt sich negativ auf die Sprachkompetenz aus. Sprache ist gleichzeitig wichtiges Mittel für Kommunikation und soziale Interaktion: <strong><span style="color:#808080;">Und</span> <span style="color:#808080;">so erschweren Sprachprobleme wiederum die soziale Wahrnehmung.</span></strong></p>
<p>Über das Medium “Sprache” (&gt;Begriffsbildung) wird die Welt für das Kind “begreiflich”: Viele “Inhalte” und Zusammenhänge in der Mensch-Umwelt-Beziehung entgehen Oliver aufgrund mangelnder Sprachkompetenz.</p>
<p>Er ist ständig auf der Suche nach für ihn verlässlichen Zusammenhängen und reagiert bei Änderungen im Ablauf frustriert (ängstlich u./o. aggressiv).</p>
<p>Beispiel:</p>
<p>Aus dem regelmäßigen Ablauf: <span style="color:#333399;"><br />
Singen des Abschlussliedes am Ende des Schultages &#8211; Bus kommt &#8211; Kinder fahren heim </span><br />
erkennt Oliver den Zusammenhang:<br />
<span style="color:#333399;">Abschlusslied &#8211; Bus kommt</span><br />
und schließt aus der regelmäßigen Zusammenfallen dieser beiden Erscheinungen in gleicher zeitlichen Abfolge auf einen kausalen Zusammenhang: <span style="color:#333399;"><br />
Wenn(weil) wir das Abschlusslied singen, kommt der Bus.</span></p>
<p>Daraus ergibt sich für Oliver bei Änderungen im Ablauf eine undurchschaubare / unkontrollierbare Situation:<br />
<span style="color:#333399;">Wir singen ein anderes Abschlusslied &#8211; kommt der Bus trotzdem?<br />
Wir singen kein Abschlusslied &#8211; also kommt der Bus gar nicht?</span></p>
<p>Ohne entsprechende “Kommunikationsmöglichkeiten” kann er seine Unsicherheit nur in Schreien, Weinen und aggressivem Verhalten ausdrücken &#8211; ohne Sprache kann ich ihm die tatsächlichen Zusammenhänge nicht erklären bzw. kann er sie nicht verstehen…</p>
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