“Work is either fun or drudgery. It depends on your attitude. I like fun.”
Colleen C. Barrett
Schockierende Zahlen offenbaren Statistiken über die Zufriedenheit der Deutschen mit ihrem Arbeitsplatz: mehr als 80% der Arbeitnehmer sind in ihrem Job unzufrieden, nur etwa die Hälfte identifziert sich mit ihrem Arbeitgeber.
Falls Sie zu den glücklichen Arbeitgebern gehören, die zufriedene Angestellte haben, beglückwünsche ich Sie aufrichtig zu Ihren neuen Möglichkeiten im Social Marketing, falls nicht, sollten Sie sich schleunigst Gedanken machen, was Sie tun können, damit sich die Einstellung Ihrer Angestellten zu Ihnen und Ihrer Organisation ändert.
Partizipation, flache Hierarchien, Respekt sind die Zauberwörter. Miserabel umgesetztes Qualitätsmanagement, Unflexibilität und Kommunikationsfehler sind Ihr Feind.
Aber das soll unser Thema nicht sein und lediglich als Denkanstoß dienen. Wir gehen in diesem kleinen Text, positiv wie wir nun einmal eingestellt sind, einfach mal davon aus, dass Ihre Angestellten Sie, ihre Organisation und ihre Tätigkeit mögen, oder zumindest, dass Sie stark darauf hinarbeiten.
Wie aber, wenn das Klima und der Umgang miteinander stimmen, ziehen Sie daraus Vorteile im Social Marketing?
Auch Ihre Angestellte nutzen soziale Netzwerke im Internet, wenn Sie kein Unmensch von einem Chef sind und klug, dann sogar während der Arbeitszeit.
Damit haben Sie eine wertvolle Resource in ihrem Besitz: Zugriff auf authentische Zugänge zu Social Networks.
Wenn Sie sich an einige Vorschläge halten, können Sie diese Authentizität gewinnbringend nutzen:
1. Zwingen Sie Ihre Angestellten zu nichts.
Die Sozialen Netzwerke Ihrer Angestellten sind Privatsache. Was Ihre Leute dort posten, geht Sie erst einmal gar nichts an.
2. Sorgen Sie dafür, dass sich Ihre Angestellten mit ihrem Unternehmen identifizieren.
Glückliche Angestellte, die gerne bei Ihnen arbeiten, werden diese Zufriedenheit nach außen kommunizieren. Eine heitere und menschliche Büroatmospäre z.B. wird im sozialen Netzwerk aufgenommen werden und stellt Ihr Unternehmen nach außen positiv dar. Freunde von Freunden sind eventuell potentielle Kunden oder Multiplikatoren Ihrer positiven Firmenphilosophie. PublicRelations quasi zum Nulltarif, die Sie sich nicht entgehen lassen sollten.
3. Schaffen Sie Mehrwerte für Ihre Mitarbeiter und Ihre Freunde.
Selbst, wenn Ihre Leute gerne bei Ihnen arbeiten, werden sie Ihre Freunde, Friends oder Follower nicht mit simplen “Nutzt unser Produkt” Postings nerven wollen. Und das vollkommen zu Recht. Aktionen wie “Cool, alle Freunde/Follower von Mitarbeitern erhalten in dieser Woche auf Produkt X einen Discount von X %.” werden gerne weitergeben und auch positiv aufgenommen.
4. Nutzen Sie die Initialzündung durch Ihre Mitarbeiter.
Sind Ihre Mitarbeiter von ihrem Produkt oder Ihren Dienstleistungen überzeugt, können Sie neue Werbekampagnen oder Produktlaunches als ersten Schritt in den Social Networks Ihrer Mitarbeiter starten lassen. Wir kennen Fälle, in denen dies alleine eine Lawine losgelöst hat. Das Gefühl, ein Insider zu sein, mag fast jeder Internet-Nutzer.
Nutzen Sie das Gefühl und ermutigen Sie auch Íhre Mitarbeiter, gezielte und ausgewählte “Insider”-Informationen zu streuen.
Wenn Sie natürlich Ihre Mitarbeiter ausbeuten, diese Sie und die Arbeit in ihrem Unternehmen als notwendiges Übel zum Überleben ansehen, ihren Job hassen, dann nutzen Ihnen diese Tipps nichts.
Eigentlich wollen wir dann aber sowieso nichts mit Ihnen zu tun haben.
